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Objekttyp: Fragment (Drachen-Teppich)
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Drachenteppichs. Das Fragment stammt vom linken Rand eines ursprünglich großformatigen Teppichs; erhalten sind ein Teil des Mittelfeldes sowie der Hauptbordüre. Auf weißem Grund erscheinen große rote Rauten, deren Ränder gezackt sind. Gefüllt sind sie mit gelben Drachen und mit Blüten. Die Bordüre hat einen dunkelblauen Grund, auf dem vertikal angeordnete hell- und dunkelrote Blüten erscheinen, zwischen die kleinere Blüten mit gelben und roten Blättern eingefügt sind. Der Teppich wird der Region Karabach im Kaukasus zugeordnet.
Graf’scher-Drachen-Teppich
Museum für Islamische Kunst
Stark verbranntes Fragment des großformatigen Drachen-Teppichs I. 3, der nach seinem Vorbesitzer als Graf’scher Drachen-Teppich bekannt ist. Der blaue Grund wird durch alternierende rote und gelbe Lanzettblätter diagonal aufgeteilt, sodass sich überlagernde Rautensysteme entstehen. In die Rauten sind Bäume, Tiere und Tierkampfszenen eingestellt: erkennbar sind Zypressen, Gazellen, Leoparden und Löwen sowie weitere Raubkatzen, die Hirsche schlagen. Die schmale weißgrundige Bordüre ist mit einer fortlaufenden Blüten- und Blattranke besetzt. Der Teppich, der aus einer Moschee in Damaskus stammen soll, hatte ursprünglich eine Länge von 6,78 m und eine Breite von 2,30 m. Zusammen mit 20 weiteren Teppichen des Museums verbrannte er 1945; erhalten ist außer dem kleineren Stück das große, stark restaurierte Fragment I. 3.
Museum für Islamische Kunst
Großformatiger Drachen-Teppich. Der rote Grund wird durch leuchtend blaugrüne und gelbe diagonale Streifen, die auf Lanzettblätter zurückgehen, in ein einfaches Rautenmuster aufgeteilt. Die Kreuzungspunkte der Diagonalen sind mit verschiedenen Blütenformen besetzt. In die Rauten sind große Blüten und stilisierte Knospen (?) eingefügt. Die versetzt angeordneten Rautenreihen dazwischen sind mit den namengebenden Drachen gefüllt, die allerdings völlig verstümmelt wiedergegeben sind und offensichtlich als Motiv nicht mehr verstanden wurden. Die schmale gelbgrundige Bordüre ist umlaufend mit einem geometrischen Pfeil- und Sanduhrmuster besetzt und wird von zwei kleinen Nebenbordüren mit S-Motiven eingefasst. Der Teppich war ursprünglich wohl mindestens 6 m lang und 2,70 m breit. Er verbrannte im März 1945 zusammen mit weiteren großformatigen Teppichen des Museums (vgl. I. 2 oder 1899,315); die erhaltenen Fragmente wurden anlässlich der 100-Jahrfeier des Museums restauriert.