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Objekttyp: Fragment (Füllung)
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Zierbrettes mit reliefiertem Dekor. Innerhalb einer Kartusche ist eine Jagdszene dargestellt. Ein Jäger, der ein Raubtier mit einem Speer angreift ist zu erkennen. Die Darstellung ist von einem Rankenwerk umgeben. Auf der Rückseite ist eine reliefierte bemalte Wirbelrosette zu erkennen, welche während der Mamlukenzeit hinzugefügt und ein Hinweis darauf ist, dass das Zierbrett in einer späteren Zeit wiederverwendet wurde. Das Zierbrett könnte ursprünglich aus einem Fatimidenpalast stammen.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Füllungsbrettes. Sich wiederholende stilisierte vegetabile Motive sind durch geometrische Flächeneinteilungen gegliedert und weisen verschiedene Formen auf. Der Dekor ist im Schrägschnittstil gefertigt, der vor allem aus den Stuckplatten von Samarra des 9. Jahrhunderts bekannt ist. Der Schrägschnittstil wurde auch in Ägypten des 9. und 10. Jahrhunderts angewandt und ist häufig in Holzarbeiten wiederzufinden, cf. I. 4455, I. 6386, I. 4404.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Füllungsbrettes. Der Dekor zeigt ein vegetabiles Motiv und ist im Schrägschnittstil gefertigt, der vor allem aus den Stuckplatten von Samarra des 9. Jahrhunderts bekannt ist. Der Schrägschnittstil wurde auch in Ägypten des 9. und 10. Jahrhunderts angewandt und ist dort häufig in Holzarbeiten wiederzufinden, cf. I. 4455, I. 6386
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer polygonalen Holzfüllung aus einem Minbar (Kanzel), der sich in der Ibn-Tulun-Moschee in Kairo befand. Auf verschiedenen Ebenen sind mehrere Rankensysteme mit Palmetten und Palmettblättern zu erkennen. Die dunkle Farbe ist durch einen im 19. Jahrhundert hinzugefügten Wachsüberzug entstanden, wobei auch die Rahmung wohl aus dieser Zeit stammt. Das Objekt gehörte mit einer Reihe weiterer ähnlicher Objekte (I.627- I.633, I.636 I.663-I.666, I.5617) zu einem Minbar, der als Ladjin-Minbar bekannt ist. Hunderte von polygonalen Füllungen dekorierten seine zwei Seiten und bildeten somit ein geometrisches Muster. Einige dieser Stücke weisen Farbreste auf, wobei nicht klar ist, ob es sich um eine originale, oder später hinzugefügte Bemalung handelt. Nach der Restaurierung der Moschee hatte der mamlukische Sultan al-Mansur Ladjin (gest. 1299), den Minbar gestiftet. Eine Inschrift wies seinen Namen mitsamt Erbauungsdatum auf.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer Holztäfelung. Ein stilisierter Palmettbaum ist zu erkennen, der das Zentrum einer Ranke aus liegenden Palmettblatthälften bildet. Der Fuß des Palmettbaumes geht in einen rahmenden Lorbeerstab über. An der linken Schmalseite und oben verändert sich der Lorbeerstab in ein Perlschnurmotiv. Ein breiter, glatter Rahmen umfasst die Komposition. Der Dekor ist im Schrägschnittstil gefertigt, der vor allem aus den Stuckplatten von Samarra des 9. Jahrhunderts bekannt ist. Der Schrägschnittstil wurde auch in Ägypten des 9. und 10. Jahrhunderts angewandt und ist häufig in Holzarbeiten wiederzufinden, vergl. I. 4455, I. 6386, I. 4404.