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Objekttyp: Fragment (Fliese)
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer ehemals quadratischen Stuckplatte einer Wandverkleidung mit sogenanntem Kandelabermotiv. Die modelgeformte Fliese wurde in den Details überarbeitet und nachgeschnitten. In Resten ist ein ehemals vollständiger Überzug mit einer weißen Kalkschlemme erhalten. Ein Teil vom linken Rand ist verloren gegangen. Als sogenannter Kandelaber teilt eine weitestgehend aus stilisierten floralen Elementen sowie einer Hohlperle und einem Astragal zusammengesetzte Kompositstaude das Bildfeld. Ihr entsprießen Halbpalmetten und eine Mohnkapsel, rechts der Staude sitzt ein Vogel mit angelegten Flügeln und geschupptem Gefieder, der sich an einer blütenartigen Dreiblattknospe labt. Der Bildgrund ist flächig mit floralem Dekor überzogen. Das aus dem Ktesiphongebiet stammende Stück wurde von Friedrich Sarre 1907 im Kunsthandel in Paris erworben.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer persischen Inschriftentafel aus Quarzfritte und mit opaker türkisfarbener Glasur überzogen.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer rechteckigen Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese ist mit einer opaken türkisfarbenen Glasur überzogen. Die reliefierte Darstellung zeigt einen nach links schreitenden Reiter mit einer Art Keule in seiner Linken, gefolgt von einem Krieger (?). Oberhalb sind hintereinander und nach links schreitende Tiere zu erkennen. Bei der Hauptdarstellung könnte es sich um eine Szene aus dem Buch der Könige, dem Shahname handeln. Die Fliese wurde neben anderen Fliesen während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer rechteckigen Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese ist mit einer opaken türkisfarbenen Glasur überzogen. Die reliefierte Darstellung zeigt drei aneinander gereihte Nischen. Oberhalb der Nischen verläuft eine Bordüre aus Palmetten.
Museum für Islamische Kunst
Fragmentierte, mit Ergänzungen versehene sogenannte Granatapfelrosettenplatte einer repräsentativen Wandverkleidung aus Stuck. Die modelgeformte Platte vereint zwei Kreismotive mit zu Rosetten angeordneten Mohnkapseln, den vermeintlichen Granatäpfeln, und Blütenkelchen. Die Ornamente sind mit einander überlappenden bzw. verschlungenen doppelten Rankenleisten verbunden, die um eine sechsblättrige Blüte mit zentraler Hohlperle sich überlagernde Rechtecke bilden. In den Segmentzwickeln um die Kreise sitzen Palmettenblätter, die bei Kombination mehrerer Platten zu vierblättrigen Motiven verschmelzen. Das Objekt stammt aus einem Haus vom Westhügel Ktesiphons (Umm az-Zaʿtir).
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Fliesenfragment mit Tulpen- und Blütenranken, die durch eine rote Trennlinie von einem Fries aus gezackten Blattpalmetten getrennt ist. Zum selben Fries gehört wohl die längliche Fliese 1877,522.
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Fliesenfragment mit Blumen: erkennbar sind rote Nelken und blaue Veilchen sowie eine weitere blaue Blüte.
Museum für Islamische Kunst
Fliesenfragment mit Blumenranken, die mit großen roten und blauen Blüten besetzt sind.
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Fragment einer weiß glasierten Fliese mit brauner Lüsterbemalung. Erkennbar sind Buchstabenreste, vielleicht von einer Inschrift. Auf der ebenfalls glasierten Rückseite sind weitere Inschriftenreste, die von den Ausgräbern ais Meistersignatur gedeutet wurden. Die Wände und Fußböden der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren nicht nur mit gemusterten Stuckpaneelen verkleidet, sondern auch mit aufwendig hergestellten Wand- und Bodenfliesen aus glasierter Keramik und Glas.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer weiß glasierten Fliese mit den Resten einer Wellenranke mit Blüte. Erkennbar ist ein aus der Ranke herauswachsender Stängel mit umgebogenem Blatt. Die Wände und Fußböden der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren nicht nur mit gemusterten Stuckpaneelen verkleidet, sondern auch mit aufwendig hergestellten Wand- und Bodenfliesen aus glasierter Keramik und Glas.
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Fragment einer weiß glasierten Fliese mit den Resten eines Wellenrankenfrieses mit Blüte, wie auch Sam 749 a. Die Wände und Fußböden der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren nicht nur mit gemusterten Stuckpaneelen verkleidet, sondern auch mit aufwendig hergestellten Wand- und Bodenfliesen aus glasierter Keramik und Glas.
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Randfragment einer weiß glasierten Fliese mit den Resten eines Wellenrankenfrieses mit Blüte, die zum selben Fries wie Sam 51 gehört. Die Wände und Fußböden der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren nicht nur mit gemusterten Stuckpaneelen verkleidet, sondern auch mit aufwendig hergestellten Wand- und Bodenfliesen aus glasierter Keramik und Glas.
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Fragment einer weiß glasierten Fliese mit den Resten einer figürlichen Darstellung, vielleicht eines gehörnten Tieres. Die Wände und Fußböden der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren nicht nur mit gemusterten Stuckpaneelen verkleidet, sondern auch mit aufwendig hergestellten Wand- und Bodenfliesen aus glasierter Keramik und Glas.
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Fragment einer weiß glasierten Fliese mit brauner Lüsterbemalung, die von den Ausgräbern versuchsweise als Fragment eines Vogels mit Halsbinde interpretiert wurde. Denkbar wäre auch, dass es sich um den Löffel eines Hasen mit Halsbinde handelt, wie er unter den Wandmalereien vorkommt. Die Wände und Fußböden der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren nicht nur mit gemusterten Stuckpaneelen verkleidet, sondern auch mit aufwendig hergestellten Wand- und Bodenfliesen aus glasierter Keramik und Glas.
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Fragment einer weiß glasierten Fliese mit den Resten einer Wellenranke mit Blüte. Erkennbar ist ein aus der Ranke herauswachsender Stängel mit umgebogenem Blatt. Die Wände und Fußböden der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren nicht nur mit gemusterten Stuckpaneelen verkleidet, sondern auch mit aufwändig hergestellten Wand- und Bodenfliesen aus glasierter Keramik und Glas.
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Fragment einer weiß glasierten Fliese, wahrscheinlich mit den Resten einer Wellenranke mit Blüte. Die Wände und Fußböden der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren nicht nur mit gemusterten Stuckpaneelen verkleidet, sondern auch mit aufwendig hergestellten Wand- und Bodenfliesen aus glasierter Keramik und Glas.
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Fragment einer weiß glasierten Fliese mit den Resten einer Wellenranke mit Blüte. Die Wände und Fußböden der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren nicht nur mit gemusterten Stuckpaneelen verkleidet, sondern auch mit aufwendig hergestellten Wand- und Bodenfliesen aus glasierter Keramik und Glas.
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Abgeplatztes Glasurfragment einer Fliese mit schwarzer, gelber und rötlicher Lüsterbemalung. Erkennbar sind Körper, Beine und Flügel eines Hahnes vor gesprenkeltem Hintergrund, entsprechend der Fliese Sam 758 a. Die anatomischen Details und die Konturen sind in schwarz ausgeführt. Die Wände und Fußböden der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren nicht nur mit gemusterten Stuckpaneelen verkleidet, sondern auch mit aufwendig hergestellten Wand- und Bodenfliesen aus glasierter Keramik und Glas.
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Abgeplatztes Glasurfragment einer Fliese wie Sam 758 a und b mit schwarzer, gelber und roter Lüsterbemalung. Der Grund der Fliese ist mit roter Bemalung bedeckt, über der ein Stück eines weißen Blattkranzes sowie Palmettblätter zu erkennen sind. Die Räume der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren nicht nur mit gemusterten Stuckpaneelen verkleidet, sondern auch mit aufwendig hergestellten Wand- und Bodenfliesen aus glasierter Keramik und Glas.
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Kleines Fragment einer Fliese mit türkisfarbener Glasur und floraler Bemalung.
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Fliesenfragment mit einer Borte auf weißem Grund: unter einem Zinnenfries erscheinen florale Ranken, die durch ein türkises Band getrennt sind.
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Fliesenfragment aus einem größeren Paneel. Erhalten sind zarte Blumenranken mit Rosen und Veilchen sowie große Fiederblätter dazwischen.
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Fragment einer Fliese mit weißen und roten Blüten, die die kräftigen Stängel eines blühenden Busches oder Baumes auf blauem Grund besetzen.
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Nicht ganz vollständig erhaltene Fliese mit schwarzer, gelber, brauner und rötlicher Lüsterbemalung. Der gesamte Grund der Fliese ist mit rot, gelb und braun gesprenkelter Bemalung bedeckt, die Stein imitieren soll. Darüber liegt ein großer Blattkranz aus gelben und weißen Blättern, in dessen Mitte eine Hahnenfigur mit leicht gespreizten Flügeln und langen Schwanzfedern erscheint. Die Ecken sind mit Palmetten gefüllt. Die anatomischen Details des Tieres sowie alle Konturen sind in schwarz ausgeführt. Die Räume der Paläste in Samarra, aber auch die der Privathäuser waren nicht nur mit gemusterten Stuckpaneelen verkleidet, sondern auch mit aufwendig hergestellten Wand- und Bodenfliesen aus glasierter Keramik und Glas. Die Hahnenfliesen waren mit schmalen sechseckigen Fliesen wie Sam 946 b oder Sam 812 g mit ihrer gesprenkelter Bemalung zu einem größeren Fries zusammengestellt.
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Fragment eines Inschriftenfrieses aus Quarzfritte. Von der modelgeprägten Inschrift in blauer Bemalung ist nur eine Haste zu erkennen. Der Hintergrund ist mit einer Lüsterbemalung verziert und zeigt ein Rankenmotiv, in welchem die Blätter und Blüten zu Tier- und Menschengesichtern transformiert wurden. Die Stadt Kaschan war eines der wichtigsten Produktionszentren von Lüsterkeramik im Iran des 12. -14. Jahrhunderts. Diese Art von reliefierter Baukeramik schmückte nicht nur Gebetsnischen und Grabsteine sondern auch Innenwände von Bauten.
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Fragment einer rechteckigen Fliese aus Quarzfritte. Der reliefierte Dekor zeigt ein Teil eines geschwungenen türkisfarbenen konturierten Giebels mit einem kursiven Schriftband auf einer Lüsterbemalung. Die Lüsterbemalung des Giebelfeldes besteht aus Blattranken. Im Zwickel sind ebenfalls Blattranken zu erkennen. Entlang des oberen Randes verläuft eine Borte mit Blütenmotiven auf einem lüsterbemalten Grund. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Suleiman im Iran gefunden und erinnert an die Fliesen I. 13/67a und b.
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Fliesenfragment. Die Fliese scheint einen Ausschnitt eines weiterlaufenden Musters wiederzugeben. Gelbe Ranken verlaufen auf türkisem Grund. Der Ansatz einer dunkelblauen Fläche findet sich an einer Ecke.
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Fragment einer Fliese mit der Darstellung einer Frauenbüste. Zu erkennen sind Reste eines blaugrundigen Achtpasses, in dessen Zentrum eine Dame im ¾ Profil nach rechts blickend dargestellt ist. Ein roter Schleier mit blauen und weißen Tupfen bedeckt ihr Haar. Er lässt nur einige die delikaten Gesichtszüge flankierende Locken frei.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer Fliese mit der Darstellung einer Jünglingsbüste. Zu erkennen sind Reste eines hellgrundigen Achtpasses, in dessen Zentrum ein Jüngling im ¾ Profil nach rechts auf eine Blüte blickend dargestellt ist. Er trägt einen beige und rotbraun gestreiften Turban. Seine delikaten Gesichtszüge werden von Locken gerahmt.