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Objekttyp: Fragment (Gürtel)
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Gürtelplatte mit graviertem und punziertem Dekor. Die blattförmig geschwungene Platte ist wie ihr Gegenstück I. 889 b doppelwandig gearbeitet und mit einem durchbrochenen Dekor versehen: Zu beiden Seiten einer Palmette sitzen geflügelte Hasen, deren Köpfe nach außen gewandt sind, umgeben von Ranken und Blättern. Einzelheiten von Fell und Pflanzen sind graviert und punziert. Die Rückseite ist mit einem Goldblech geschlossen, auf das zwei Schlaufen aufgelötet waren, durch die der Gürtel durchgezogen werden konnte. Ihre Weite entspricht der des kleinen Goldbandes I. 896, das denselben Palmettrankendekor aufweist wie die Randverzierung der Platten und vermutlich zum selben Gürtel gehörte. Unten ist eine Öse mit einem kleinen Ring angebracht. Entsprechend kostbar verzierte Gürtel sind aus der Miniaturmalerei bekannt.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Gürtelhaken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Der S-förmige Haken endet auf beiden Seiten in Drachenköpfen mit weit aufgerissenen Rachen. Beide Bögen sind oben mit schrägem Strichdekor versehen, während die Seiten persische Inschriften zeigen, die die Koransure 112 wiedergeben. Beide Teile sind durch einen Würfel mit abgekanteten Ecken und durchbrochenem Dekor verbunden. Dieses Element ist beweglich, sodass die darin befindliche Kugel klappernde Geräusche hervorruft. Der Haken konnte in zwei Ringösen des Gürtels eingehängt werden. Er stellte mit seiner Größe und seinem Gewicht einen außergewöhnlichen Bestandteil von Männerkleidung dar.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Fragment eines Gürtels aus Gold mit punziertem Dekor. Das quaderförmige Objekt ist auf den beiden Längsseiten mit reliefierten Löwen verziert, während die Schmalseiten Palmettblätter zeigen. Beide Löwen sind nach links gerichtet; ihre Augen und Mähnen sind punziert. Auf allen vier Seiten ist der Untergrund rot bemalt. Die schmaleren rechteckigen Öffnungen oben und unten sind mit einfachem Kordeldraht gefasst. Vermutlich war das Schmuckstück als Schlaufe auf einen Lederriemen gezogen.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Riemenzunge aus einer Kupferlegierung. Als Riemenzunge wird der Metallbesatz am Ende eines Gürtels bezeichnet. Das hier vorliegende Objekt ist länglich rechteckig mit einem spitzbogigen, von einer Raute gekrönten Abschluss. Der Dekor des Rechtecks besteht aus einem geometrischen Flechtband, der des Spitzbogens aus einer Spiralranke. Das Objekt ist schalenartig gearbeitet; unten ist es durchlocht, um den Gürtel zu fixieren.
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Beschlag aus einer Kupferlegierung. Der kleine runde Beschlag zeigt auf der Vorderseite einen nach rechts laufenden Löwen mit erhobenem Schweif. Das Objekt hat vier kleine Zapfen auf der flachen Unterseite sowie Nietlöcher zum Befestigen auf einem Gürtelriemen.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Gürtelplatte mit graviertem und punziertem Dekor. Die blattförmig geschwungene Platte ist wie ihr Gegenstück I. 889 a doppelwandig gearbeitet und mit einem durchbrochenen Dekor versehen: Zu beiden Seiten einer Palmette sitzen geflügelte Greifen, deren Köpfe nach außen gewandt sind, umgeben von Ranken und Blättern. Einzelheiten von Fell und Pflanzen sind graviert und punziert. Die Rückseite ist mit einem Goldblech geschlossen, auf das zwei Schlaufen aufgelötet waren, durch die der Gürtel durchgezogen werden konnte. Ihre Weite entspricht der des kleinen Goldbandes I. 896, das denselben Palmettrankendekor aufweist wie die Randverzierung der Platten und vermutlich zum selben Gürtel gehörte. Entsprechend kostbar verzierte Gürtel sind aus der Miniaturmalerei bekannt.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Riemenzunge aus einer Kupferlegierung. Als Riemenzunge wird der Metallbesatz am Ende eines Gürtels bezeichnet. Das Objekt ist länglich rechteckig mit einem spitzbogigen Abschluss. Der Dekor des Rechtecks besteht aus einem Flechtband zwischen drei Punkten, der des Spitzbogens aus einem Knospenmotiv. Das Objekt ist schalenartig gearbeitet. Das Objekt wurde während der Ausgrabungen 1932-1939 in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Gegossene Gürtelplatte aus einer Kupferlegierung. Das zungenförmige Objekt zeigt auf der Vorderseite einen Tierkampf mit einem Löwen und einem unter ihm zusammengebrochenen Vierbeiner, vermutlich einem Stier. Die kleine Platte hat an der geraden Seite zwei Ösen zur Befestigung; die Unterseite ist flach.