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Objekttyp: Fragment (Gefäßkeramik)
Museum für Islamische Kunst
Fragmentiertes Gefäß aus per Hand aufgebauter rottoniger, oxidierend gebrannter Irdenware. Das bauchige Gefäß besitzt einen verdickten, nach innen eingezogene Rand. Auf der grob geglätteten Oberfläche ist unterhalb des Randes ein Tonstreifen aufgelegt, der eventuell das Rudiment einer horizontalen Henkelschlaufe darstellt. Der breite, gestauchte flache Standboden enthält auf der Unterseite zahlreiche eingedrückte Steinchen. Sie können als Schutz vor zu starker Hitzeeinwirkung gedient habe. Der Standboden zeigt noch Schmauchspuren von der Verwendung als Kochgefäß auf einem offenen Herd bzw. in einer Feuerstelle. Der genaue Fundort des Gefäßes im Stadtgebiet Ktesiphons ist unbekannt.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines unbekannten Objektes, vielleicht ein Gerätefuß; umlaufend zwei Inschriften.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente eines Gefäßes mit der Darstellung eines Steinbocks in Lüsterbemalung.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer Schalenwandung mit der in Lüster ausgeführten Darstellung eines Tieres vor floralem Grund.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüsterbemalung. An der Innenwand ist ein Teil einer länglichen Kartusche mit Inschrift in floralem Kufi erhalten (vgl. I. 43/64.104).
Museum für Islamische Kunst
Schulter- und Halsfragment eines Gefäßes, vielleicht eines Kruges mit grüner und gelb-bräunlicher Überlaufglasur, die sich teilweise zu dunklen Streifen verdichtet hat.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines modelverzierten Keramikgefäßes. Beide Seiten sind mit einem hellen Anguss unter einer transparenten gelben Glasur überzogen. Die Außenseite ist verziert und zeigt einen Teil einer arabischen Inschrift. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Chirabat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Zwei Fragmente eines Gefäßes, vielleicht eines Kruges, außen mit Lüsterbemalung. Weiß ausgespartes Flechtwerk bildet unter anderem Sternformen, in denen jeweils ein Hase erscheint. Am profilierten Halsansatz verläuft ein Flechtband. Das Innere ist partiell glasiert.
Museum für Islamische Kunst
Unglasiertes Fragment eines Vorratsgefäßes mit appliziertem, geschnittenem und gestempeltem Dekor. In einem Fries ist rechts des Henkels eine von Vegetation umgebene menschliche Figur frontal dargestellt. Links des Henkels sind zwei vogelähnliche Figuren im Profil mit Laufrichtung nach links wiedergegeben. Sie haben unterschiedlich gemustertes Gefieder und halten wurmartige Gegenstände im Schabel. Hals und Henkel sind abgebrochen.
Museum für Islamische Kunst
Auswahl an türkisgrün glasierten, verzierten Wandscherben abbasidischer Zeit aus feiner gelber Irdenware. Die aufgestempelten oder teils aus Modeln aufgelegten Dekore unterschiedlicher Blütenrosetten, doppelter Punktkreise und Punktgruppen stammen meist vom Schulterbereich relativ großformatiger Gefäße. Sie werden von einem hellen Anguss und einer kräftigen, türkisgrünen Glasur überzogen. Eine vertikal applizierte Henkelschlaufe, der Ansatz eines zylindrischen Halses und aufgelegte Tonwülste vervollständigen den Überblick zum Gestaltungsspektrum derartiger Gefäße. Die Gefäßinnenseiten weisen teils schlierig verflossene Glasuren auf, teils finden sich krustige Reste von Abdichtungen mit Asphalt. Ihre genauen Fundorte im Stadtgebiet Ktesiphons sind nicht bekannt, die Kollektion wurde nachträglich nach typologischen Kriterien zusammengestellt.
Museum für Islamische Kunst
Fragment aus zwei ursprünglich nicht zusammenhängenden Keramiken: einer Figur und eines Gefäßteils. Die frei modellierte Figur zeigt den Oberkörper eines Mannes mit buckelbesetztem Rundschild am Arm und kleinerem Schild auf dem Rücken. Durch die Montage auf einen mit rotbrauner Lüsterbemalung verzierten, gerippten Kuppe (Deckel ?) ist die ursprüngliche Funktion der Figur nicht erkennbar. Der spitze Kopfschmuck des Mannes ermöglicht aufgrund von Parallelen in der Buchmalerei und auf anderer Gefäßkeramik am Ende des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts eine Datierung in diese Zeit.
Museum für Islamische Kunst
Aufsatz eines Gerätes, vielleicht einer Lampe: auf einer Veranda (?) stehen mehrere modelgeformte Figuren.
Museum für Islamische Kunst
Schulterfragment mit Halsansatz eines Keramikgefäßes. Der Dekor besteht aus Applikationen, deren Kompositionen reliefiert und durchstochen sind. Sie zeigen abstrakte Muster mit vegetabilen Ranken und stilisierten Vogeldarstellungen. Die Vögel mit länglichem Hals sind mit eingeritzten Fischgrätmustern und Schlangenlinien verziert. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen einer Keramikwerkstatt in Tall Aswad bei ar-Raqqa gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment mit floraler blauer Unterglasurbemalung. Auf dem Boden findet sich eine Signatur in arabischer Schrift (ġaybī).
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment mit der Darstellung eines Fisches in blauer und grüner Unterglasurbemalung. Auf dem Boden findet sich eine Signatur in arabischer Schrift.
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment mit floraler blauer und schwarzer Bemalung mit Ritzdekor unter transparenter farbloser Glasur. Auf dem Boden findet sich eine Signatur in arabischer Schrift (ġazzāl).
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Bodenfragment mit der Darstellung eines Fisches in blauer Unterglasurbemalung. Auf dem Boden findet sich eine Signatur in arabischer Schrift (ġaybī).
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Wandscherbe einer großformatigen, dickwandigen Schale oder eines großformatigen Gefäßes aus drehscheibengefertigter beiger Irdenware. Die Innenseite zeigt Riefen der Fertigung und Reste einer mit dunkelbraunem Tonschlicker aufgebrachten arabischen Inschrift. Da sich die Inschrift weder am Gefäßkörper noch den Fertigungsspuren bzw. -rillen orientiert, könnte die Scherbe quasi als Ostrakon für Schreibübungen oder Notizen gedient haben. Das Fragment wurde bei den Ausgrabungen eines Hauses der islamischen Siedlung Salman Pak im Stadtareal Ktesiphons gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Boden- und Wandungsfragment eines großen, hohen Gefäßes mit dicker Wandung. Es ist beiderseits glasiert, allerdings innen nur dünn. Außen ist es mit Lüsterdekor in locker ausgeführter Pinselmalerei verziert, der ca. 3 cm über der Fußplatte mit einem ornamentalem Fries (sog. Laufender Hund) beginnt. Darüber erscheint ein unten spitz zulaufendes Feld mit Stängel- und Blattfüllung, beiderseits davon sind Felder mit spiraligen Blattranken.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer Schale oder eines Tellers, beiderseits mit Lüsterbemalung. Im Spiegel hat sich der hintere Teil eines stehenden Vogel über Blattranken erhalten. Vogel und Blattwerk haben eine geritzte Binnenzeichnung. Lange Schriftkartuschen umgeben den Spiegel und darüber erscheint ein weiteres Schriftband. Diese von Blattwerk begleiteten arabischen Inschriften geben gute Wünsche wieder.
Museum für Islamische Kunst
Zwei Rand- und Wandungsfragmente einer Schale, beiderseits mit Lüsterbemalung. Die Innenwandung füllt eine ausgesparte, große arabische Inschrift im Kufi-Duktus, begleitet von spiraligen Blattranken. Sie gibt gute Wünsche wieder.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Gefäßes mit einem dekorativen, geritzten Fries mit Fischen.
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment von einer Schale oder einem ähnlichen Gefäß, mit marmorierender Glasurfarbenbemalung.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Gefäßes (Hals?) bemalt und mit Ritzdekor. Das Fragment ist in mehrere Dekorzonen unterteilt. Im Hauptfries findet sich eine umlaufende arabische Inschrift.
Museum für Islamische Kunst
Wandungsfragment einer größeren Schale oder eines Tellers, beiderseits mit Lüsterbemalung, innen auch mit Blau. Die Innenseite weist ein blaues Flechtmuster auf. In den verschieden geformten Feldern erscheinen Bögen mit Spiralfüllung, nur Spiralen, Kartuschen mit Arabesken, oder blaues Rankenwerk. Die Keramik stammt wohl aus Spanien, wurde allerdings in Ägypten gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Randfragment einer Schale. Beiderseits mit Lüster-, innen auch mit blauer Bemalung. Auf dem breiten Rand ist ein lateinisches Wort in gotischen Lettern zu erkennen: gra - Teil der Inschrift Ave Maria gratia plena. Dazwischen und darunter Ranken mit kleinen Punkten. Auf der Außenseite sind am Rand horizontale und auf der Wandung diagonale Streifen. Das Fragment wurde in Ägypten gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment eines großen Gefäßes mit radialem Flechtbanddekor, das mit Rankenwerk gefüllt ist. Im Zentrum ein stilisierter Vogel.
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment eines Gefäßes mit Ritzdekor und Schlickerbemalung. Im Spiegel ist eine arabische Inschrift in Schlickerbemalung wiedergegeben. Sie wird von Ritzdekor auf einem Anguss umgeben.