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Objekttyp: Fragment (Kelim)
Museum für Islamische Kunst
Kleines Kelimfragment mit den Resten einer großen Inschrift, die sich weiß vom braunen Hintergrund abhebt. Das Gewebe wurde durch C14-Untersuchungen auf die Zeit zwischen 1412 und 1527 datiert. Es wurde bei Ausgrabungen in Fustat (Alt-Kairo) gefunden. Dazu gehört I. 6360 b.
Museum für Islamische Kunst
Unvollständig erhaltener Kelim. Das schmale Mittelfeld ist in aus Dreiecken gebildete Rechtecke gegliedert, wodurch sich gleichzeitig ein Rautenmuster ergibt. Alle Partien des Mittelfeldes, das etwa genauso breit ist wie Haupt- und Nebenbordüren zusammen, sind dicht mit kleinen geometrischen Füllornamenten bedeckt. Die rotgrundige Hauptbordüre ist umlaufend mit verschiedenfarbigen rosettenartigen Ornamenten aus hakenbesetzten Sechsecken verziert. Die beiden Nebenbordüren zeigen innen auf braunem Grund und außen auf blauem Grund verschiedenfarbige Sanduhr- und Hakenmotive. Der obere Abschluss fehlt. Der Kelim wird der ostanatolischen Stadt Erzurum zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Verneh-Kelims. Bei der Verneh-Technik werden gleichzeitig mit dem Grundgewebe bunte Schussfäden für das Muster eingearbeitet. Hier ist das rote Mittelfeld mit vier Reihen übereinander angeordneter Dromedarkarawanen ausgefüllt, die nach links gerichtet sind. Alle Tiere tragen bunte, gemusterte Satteldecken; zwischen ihnen sind kleine Vögel und Vierbeiner sowie oben links eine menschliche Gestalt eingestreut. Auch die umlaufende Borte zeigt auf hellblauem Grund neben- und übereinander angeordnete Dromedare. Am unteren Rand stehen fünf der Tiere auf dem Kopf. Die Webkanten am oberen und unteren Rand zeigen, dass der Kelim quer zur Darstellung gearbeitet wurde. Er wird der Region um die aserbaidschanische Stadt Schirwan zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Eckfragment eines Kelims. Das Fragment zeigt die linke untere Ecke eines ursprünglich wohl großformatigen Teppichs, dessen Muster aus einem blauen Spitzoval bestand. Darunter schließt die Hauptbordüre an mit einer Wellenranke und gegenständigen Blättern/Blüten. Während Mittelfeld und Bordüre zusammengewebt sind, ist die linke Bordüre mit dem Mitläuferstreifen im Zickzackmuster angenäht. Die ehemals weiße Teppichfarbe ist jetzt stark vergilbt. Das Fragment wurde in Kairo erworben; es zählt zur Gruppe der ältesten bekannten Kelims.
Museum für Islamische Kunst
Kleines Kelimfragment mit den Resten einer großen Inschrift, die sich weiß vom braunen Hintergrund abhebt. Das Gewebe wurde durch C14-Untersuchungen auf die Zeit zwischen 1412 und 1527 datiert. Es wurde bei Ausgrabungen in Fustat (Alt-Kairo) gefunden. Dazu gehört I. 6360 a.
Museum für Islamische Kunst
Unvollständig erhaltener zweibahniger Kelim. Das Mittelfeld ist in horizontale Streifen gegliedert, von denen sieben erhalten sind. In jedem Streifen sind vier hakenbesetzte Sechsecke in verschiedenen Farbkombinationen nebeneinander gesetzt. Die blaugrundige Bordüre der Längsseite sowie die dreifache Schmalseitenbordüre zeigen Blatt- und Blütenformen. Den äußeren Abschluss bildet eine schmale Blattranke. Der Teppich wird Zentralanatolien, der Region um Konya zugeordnet.