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Objekttyp: Fragment (Kerzenständer)
Museum für Islamische Kunst
Gegossenes Fragment eines Kerzenständers aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Das vasenförmige Objekt ist mit einem horizontalen Flechtband verziert: drei Bänder sind zopfartig geflochten mit durchbrochenen Zwischenräumen. Spitze Blätter betonen die Bögen oben und unten. Zusammen mit runden oder rechteckigen Schäften bilden solche vasenförmigen Elemente den Mittelteil von Lampentischen, auf denen Kerzenständer und Öllampen abgestellt wurden. Sie sind aus etlichen, separat gearbeiteten Teilen zusammengesetzt: Der Schaft steht auf einer dreibeinigen Fußplatte und trägt den runden oder gezackten Lampenteller (vgl. I. 5683).
Museum für Islamische Kunst
Gegossenes Fragment eines Kerzenständers aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Das vasenförmige Objekt ist in acht abgeflachte Felder geteilt, die alternierend mit Kartuschen und Medaillons verziert sind. Die länglichen Kartuschen zeigen innen Blattranken, die ovalen Medaillons Blattmotive. Darunter ist ein Wellenband eingraviert, dessen Bögen mit kleinen Blättchen betont sind. Um den unteren Rand verläuft ein Flechtband. Zusammen mit runden oder rechteckigen Schäften bilden solche vasenförmigen Elemente den Mittelteil von Lampentischen, auf denen Kerzenständer und Öllampen abgestellt wurden. Sie sind aus etlichen, separat gearbeiteten Teilen zusammengesetzt: Der Schaft steht auf einer dreibeinigen Fußplatte und trägt den runden oder gezackten Lampenteller (vgl. I. 5683).
Museum für Islamische Kunst
Gegossenes Fragment eines Kerzenständers aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor. Das vasenförmige Objekt ist schräg mit plastischen Rippen versehen. Der „Hals“ ist mit sechs horizontalen Rillen verziert, oben begrenzt von einer sehr fein eingravierten Doppelrille. Darüber erscheint ein Inschriftenfries in breitem Kufi-Duktus. Zusammen mit runden oder rechteckigen Schäften bilden solche vasenförmigen Elemente den Mittelteil von Lampentischen, auf denen Kerzenständer und Öllampen abgestellt wurden. Sie sind aus etlichen, separat gearbeiteten Teilen zusammengesetzt: Der Schaft steht auf einer dreibeinigen Fußplatte und trägt den runden oder gezackten Lampenteller (vgl. I. 5683).
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Schaft eines Kerzenständers aus einer Kupferlegierung. Der Mittelteil des Schaftes ist kanneliert und wird an beiden Seiten von vielfach facettierten Kugelelementen eingefasst. Im Innern ist ein Stab zur Stabilisierung durchgeführt. Der auf älteren Fotos zu sehende Lampentisch fehlt heute. Derartige Schäfte bilden den Mittelteil von Lampentischen, auf denen Kerzenständer und Öllampen abgestellt wurden. Sie sind aus etlichen, separat gearbeiteten Teilen zusammengesetzt: Der Schaft steht auf einer dreibeinigen Fußplatte und trägt den runden oder gezackten Lampenteller (vgl. I. 5683).
Museum für Islamische Kunst
Gegossener Schaft eines Kerzenständers aus einer Kupferlegierung. Der Mittelteil des Schaftes ist kanneliert und wird an beiden Seiten von vielfach facettierten Kugelelementen eingefasst. Derartige Schäfte bilden den Mittelteil von Lampentischen, auf denen Kerzenständer und Öllampen abgestellt wurden. Sie sind aus etlichen, separat gearbeiteten Teilen zusammengesetzt: Der Schaft steht auf einer dreibeinigen Fußplatte und trägt den runden oder gezackten Lampenteller (vgl. I. 5683).
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Kerzenständers mit schwarzer Bemalung unter transparenter türkiser Glasur. Erhalten sind der kegelförmige Fuß sowie Reste der Deckplatte und Kerzenhülse. Am Fuß sind Reste einer nicht mehr lesbaren Inschrift zu erkennen. Ähnliche Kerzenständer sind aus Metall erhalten. Das Fragment stammt aus Ausgrabungen in Baalbek und wurde nach Fundteilung von der Antikensammlung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Fragment eines Kerzenständers aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und silbertauschiertem Dekor. Die Grundform des Leuchters ist neuneckig. Die Wandung ist zur Schulter hin eingezogen und weist auf allen ihren neun Seiten ein plastisch hervortretendes Rundmedaillon auf. Diese zeigen auf verschiedene Weise das höfische Leben. Entweder ist der Fürst in sitzender Herrscherpose mit Weinbecher dargestellt oder als Reiter mit Falke, der siegreich gegen wilde Tiere kämpft. Drei der Medaillons zeigen einen heraldisch aufgefassten Doppeladler. Um jedes Medaillon liegen vier Sphingen auf einem Rankensystem. Untereinander sind die Medaillons über den Körper mit einem Flechtband verbunden, das auf den Kanten jeweils ein weiteres Medaillon mit Entendarstellungen bildet. All diese verschiedenen Darstellungen dienen der Verherrlichung des unbekannten Herrschers. Den Sockel wie den oberen Rand zieren gegenläufige Tierfriese. Die Inschriften und Tierdarstellungen auf der Schulterkante sind stark abgerieben. Der Großteil der Schulterfläche, die durch neun Bogensegmente vom Rand abgesetzt wird, ist durch ein Blech eines anderen Objektes ersetzt. Drei Nahtstellen am Schulterrand, sowie die ersetzte Schulterfläche selbst und eine Durchbohrung am Sockel lassen den Schluss zu, dass der Leuchterfuß auf den Kopf gestellt und mit drei Füßchen und einem Ringhenkel versehen zu einem Eimer umfunktioniert wurde.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Fragment eines Kerzenständers aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und silbertauschiertem Dekor. Von dem Leuchter ist hier nur die stark beschädigte, kegelförmige Basis erhalten. Ein Flechtband bildet einen breiten, die gesamte Wandung einnehmenden Inschriftenfries, der von zwei Rundmedaillons unterbrochen wird. Die großzügigen Buchstaben liegen vor einem Rankensystem. In den Rundmedaillons liegen um ein zentrales Wirbelmotiv ebenfalls Buchstaben. Die Kalligraphien sowie das Blattwerk waren ehemals silbertauschiert. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Basis eines Kerzenständers aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor; geschwärzt. Das Hauptfeld der Wandung wird von einem Flechtband gegliedert: Vier mehrpassige Medaillons, die Enten zeigen, und vier Inschriftenkartuschen sind mit Rosettenmedaillons verknüpft. Das Hauptfeld liegt zwischen zwei profilierten Leisten und zwei vegetabilen Friesen. Die Wellenranke im oberen Fries ist nicht durchgehend, sondern hat einen Anfang und ein Ende. Der untere Fries wird mittels eines Flechtbandes durch vier Rosettenmedaillons unterbrochen, die parallel zu den Tiermedaillons liegen. Mehrere Indizien legen nahe, dass der Leuchterfuß umgedreht und als Eimer weiter benutzt wurde. Drei genietete Stellen auf der Schulter zeigen die Stellen, an denen in der Zweitnutzung die Füßchen befestigt waren, von denen eines noch erhalten ist. Eine nachträglich angesetzte Platte bildete den Boden und das Loch in der Wandung deutet auf die Anbringung eines Ringhenkels hin.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Basis eines Kerzenständers aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und silbertauschiertem Dekor; geschwärzt. Zwischen zwei ausladenden Profilen auf der Wandung umläuft eine gewaltige Monumentalinschrift die kegelförmige Basis. Die Buchstabenkörper sind elegant geschwungen, die Hasten lang und parallel von oben nach unten ausschwingend. Insgesamt wirkt die Kalligraphie sehr ausgewogen. Von der ursprünglich üppigen Silbertauschierung sind nur noch Reste erhalten. Auf dem leicht vertieften Schulterteller läuft eine Pseudoinschrift um den Hals des Kerzenständers. Von diesem ist nur noch der abgedeckte Stumpf übrig. Drei an der Schulter angebrachte Füßchen sowie die nachträglich angesetzte Platte legen nahe, dass der Leuchterfuß umgedreht und als Eimer weiter benutzt wurde. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Gegossenes Fragment eines Kerzenständers aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und silbertauschiertem Dekor; mit schwarzer Masse. Von dem Leuchter ist nur die Basis erhalten. Diese hat einen schmalen Sockel, eine eingeschwungene Wandung, die zur leicht ansteigenden Schulter ausschwingt. Die Wandung wird von einem Flechtband gegliedert, das sechs in Rosetten eingebundene Rundmedaillons bildet. Diese zeigen Reiterdarstellungen, die mit einem Falken, einem Drachenkopf oder einem Schwert erscheinen können; jeweils zwei Figuren sind einander zugewandt. Auf dem schmalen Sockel läuft ein Tierfries, der ebenfalls von einem Flechtband gebildet wird und mit Rosetten – parallel zu denen der Wandung – den Fries in sechs Flächen unterteilt. Links und rechts der Rosetten stehen sich zwei Tiere gegenüber. Die Darstellungen auf der Schulter sind stark abgenutzt, lassen aber sitzende Figuren (Musikantinnen und Zecher) und einen weiteren Tierfries erkennen. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert. Hier sind die Einlagen aber weitgehend ausgefallen
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines gegossenen Kerzenständers aus einer Kupferlegierung mit durchbrochenem Dekor. Die konisch gewölbte Basis des Kerzenständers steht auf drei Tierbeinen. Ihr durchbrochener Dekor zeigt zwei Arkadenreihen mit Hufeisenbögen, die durch eine Punktreihe getrennt sind. Das Stück soll aus Madinat az-Zahra stammen, einer Palastanlage aus dem 10. Jahrhundert in der Nähe von Cordoba.
Museum für Islamische Kunst
Gegossenes Fragment eines Kerzenständers aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und silber- und goldtauschiertem Dekor; geschwärzt. Erhalten ist der zylindrische Hals mit der kegelförmigen Tasse eines Leuchters. Der durch ein Flechtband gebildete Hauptfries der Tasse ist von vier Bordüren eingefasst. Auf dem Fries bildet ein Zickzackband vegetabil gestaltete Dreiecke. Dieser Fries wird durch Swastikamedallions unterbrochen. Auch die Halsfläche wird durch ein Flechtband gegliedert. Hier bildet es abwechselnd vier große und vier kleine Medaillons, die miteinander verflochten sind. Während die vier kleinen wieder das Swastikamotiv aufgreifen, sind die großen Medaillons jeweils mit Entenpaaren besetzt.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Basis eines Kerzenständers aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und ehemals tauschiertem Dekor; geschwärzt. Die Basis des Leuchters hat eine neuneckige Grundform. Die Wandung zieht über einem senkrecht abgesetzten Sockel ein und schwingt zur Schulter so aus, dass die neuneckige Form der Schulter zum Boden versetzt ist. Die Fläche selbst ist in Fünfeckformen aufgeteilt, die mit einfachen Rankensystemen gefüllt sind. Auf der abgesetzten Fußleiste sowie auf dem Schulterfries sind sich wiederholende Buchstabenhasten zu finden. Mehrere Indizien legen nahe, dass der Leuchterfuß umgedreht und als Eimer weiter benutzt wurde. Drei Lötstellen auf dem Körper zeigen die Stellen, an denen in der Zweitnutzung die Füßchen befestigt waren. Eine nachträglich angesetzte Schulterplatte bildete den Boden und das ausgeschnittene Loch in der Wandung deutet auf die Anbringung eines Ringhenkels hin. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Getriebene Basis eines Kerzenständers aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und silbertauschiertem Dekor; geschwärzt. Die Wandung der kegelförmigen Basis umläuft eine gewaltige Monumentalinschrift. Die Buchstabenkörper sind elegant geschwungen, die Hasten lang und parallel von oben nach unten ausschwingend. Die Inschrift wird durch vier Rundmedaillons durchbrochen, die ein Flechtband vor die Buchstaben legt. Die Rundmedaillons zeigen figürliche Szenen, in denen ein Herrscher in charakteristisch thronender Pose von zwei bewaffneten Wachen flankiert wird. Mehrere Löcher sind mit kleinen Metallstücken desselben Objektes geflickt und genietet. Die Leuchterbasis wird von einer später aufgesetzten Platte bedeckt. Diese und die Rahmung der Fußleiste mit angesetztem Ringhenkel legen nahe, dass der Leuchterfuß umgedreht und als Eimer weiter benutzt wurde. Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert.
Museum für Islamische Kunst
Getriebenes Fragment eines Kerzenständers aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem und tauschiertem Dekor; mit schwarzer Masse. Von dem Leuchter ist nur die Basis erhalten. Diese hat einen durch ein starkes Profil abgesetzten Sockel und eine eingeschwungene Wandung, die zur Schulterfläche ausschwingt. Die Fläche der Wandung wird von zwei Friesen mit Spiralranken flankiert. Den so gebildeten Hauptfries zieren sechs große Rundmedaillons, die Reiterdarstellungen zeigen. Diese können mit einem Falken, erhobenem Schwert oder geschultertem Schwert dargestellt sein. Die Medaillons liegen wiederum auf einem Spiralrankensystem. Der Sockel ist mit einer Buchstabenreihe verziert im Duktus des sogenannten redenden Kufi. Dabei enden die Buchstaben in Menschen- oder Tierköpfen, die sich miteinander zu unterhalten scheinen. Der Schulterteller ist ergänzt: Vier Lötstellen und Reste von später hinzugefügten Aufsätzen, die als Füßchen gedient haben könnten, lassen vermuten, dass der Leuchterfuß – auf den Kopf gestellt – als Eimer weiterverwendet wurde.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer eines Kerzenhalters mit tellerförmigem Untersatz und Ständer aus beiger Irdenware mit dünnem weißem Anguss sowie flächiger gelbrauner Glasur. Der auch innen glasierte Ständer ist bis auf dem Ansatz im Tellerzentrum abgebrochen, ein möglicherweise daran angesetzter Henkel fehlt. Unter dem breiten flachen Standboden ist die Glasur in größeren Teilen abgeplatzt. Das aus zwei Scherben zusammengesetzte Fragment fand sich bei den Ausgrabungsarbeiten am sogenannten Pulvermühlenhügel im Stadtgebiet Ktesiphons in der Schicht unmittelbar unter der Geländeoberfläche.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer Lampe bzw. eines Kerzenhalters mit tellerförmigem Untersatz und Ständer aus feiner gelber Irdenware mit einer flächigen opaken weißen Glasur. Die Oberfläche ist stark verwittert, matt und partiell grau verfärbt. Der auch innen glasierte Ständer ist im oberen Bereich abgebrochen, ein möglicherweise daran angesetzter Henkel fehlt. Unter dem breiten flachen Standboden wurde übergelaufene Glasurmasse vor dem Brand abgewischt. Es verblieben nur wenige Reste und ein aufgeschmolzener Tropfen. Der Tellerrand des Untersetzers ist scharfkantig profiliert, innen mit einer Facette versehen und flach nach außen ausgestellt. Das Fragment fand sich bei der Ausgrabung eines Hauses der islamischen Siedlung Salman Pak im Stadtgebiet Ktesiphons.