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Objekttyp: Fragment (Kleidung)
Museum für Islamische Kunst
Fünf Fragmente eines Gewebes mit einem unendlichen floralen Muster. Es besteht aus einem Spitzovalnetz, welches aus feinen Ranken gebildet ist. Auf diesen und an den Schnittpunkten sitzen dreiteilige Blüten oder Blattformen, und in den Feldern erscheinen große tropfenförmige, mehrgliedrige Medaillons (so genannte Lotuspalmetten). Die Fragmente stammen von einem Kleidungsstück. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Aus mehreren Teilen genähtes Fragment mit drei Zierstreifen (a). Der mittlere, schmale Streifen ist ornamental gefüllt. Die zwei breiten Streifen sind identisch gemustert und zeigen ein rautenbildendes Flechtband, das ebenfalls ornamental gefüllt ist, und zwei schmale Begleitborten mit pflanzlicher Musterung. Dazugehörig ist ein kleines, ungemustertes Fragment mit zwei Nähten (b). Es stammt von einem Kleidungsstück und wurde in einem Grab gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fragment mit zwei identischen Musterstreifen. Sie haben in der Mitte ein mehrfach verschlungenes Flechtband, in dessen Medaillons Raubvogelpaare erscheinen. In den schmalen Borten verlaufen arabische Inschriften im Kufi-Duktus, zwischen deren, nach oben gehenden Buchstabenteilen herzförmige Palmetten erscheinen. Die Texte geben die Devise naṣr min allāh (Hilfe von Gott) und einen Teil einer längeren Tiraz-Inschrift auf einen fatmidischen Kalifen, dessen Name nicht erhalten ist, wieder. An einer Seite ist ein ungemustertes Stoffstück angenäht. Das Fragment gehörte zu einem Kleidungsstück. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Drei Fragmente eines Gewebes mit einem unendlichen Muster. Es zeigt in versetzter Reihung große Weinblätter, denen kurze florale Ranken entspringen, von denen jeweils drei die Weinblätter miteinander verbinden. Die Fragmente stammen von einem Kleidungsstück, wie Zuschnitt und Nähte erkennen lassen. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment vom unteren Teil eines Kleidungsstückes, aus zwei Stücken genäht, mit einer Saumkante. Entlang der Saumkante und der Naht erscheinen Dreieckreihen in feiner Stickerei. Auf dem rechten Teil, welches vermutlich vom Vorderteil des Gewandes stammt, ist noch eine vertikale Kartuschenreihe eingestickt. Alle Muster sind mit Strichen gefüllt. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment von einem Kleidungsstück. Fein bestickt mit zwei breiten Streifen, die mit versetzten Reihen stilisierter Fische gemustert sind. Dazwischen erscheinen Reihen schmaler, gebrochener Kartuschen. Quer dazu verläuft entlang der Kante eine schmale Reihe kleiner Dreiecke. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Teil eines Tuches oder eines Kleidungsstückes mit einer nicht komplett erhaltenen Schriftzeile. Der Schriftstil ist ein steiles Kufi mit hohen Buchstabenschäften und einer unteren Bogenreihe, beides Elemente, die hier teilweise eine rein dekorative Funktion haben. Die Inschrift gibt Lobpreisungen Gottes und Segenswünsche für den Propheten Muhammad sowie dessen Familie wieder, gefolgt von frommen Wünschen für den Kalifen, dessen Name nicht erhalten ist. Stil und Sticktechnik weisen wie das baumwollene Grundgewebe auf den Osten der islamischen Welt.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines feinen Gewebes mit einem rautenbildenden Gittermuster, das an den Schnittpunkten kleine Vogelmedaillons hat. In den Rautenfeldern stehen gegenständige Vogelpaare zu Seiten eines stilisierten Baumes (Lebensbaumdarstellung). Zur Stabilisierung ist es mit Leinen unterlegt. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment von einem Kleidungsstück, mit einer Naht. Das Muster zeigt ein System einfarbiger, unterschiedlich breiter und teilweise mehrteiliger Streifen im Wechsel. An einem Rand ist eine Naht zu erkennen. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment von einem Kleidungsstück, innen mit derbem, einfachem Stoff abgefüttert. Zwei Kanten sind gesäumt. Der Oberstoff ist gestreift; es wechseln schmale blaue mit breiteren naturfarbenen Streifen ab. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment von einem Gewebe mit schwarzblauen Längsstreifen und vertikalen Reihen feiner Stickerei in teilweise wechselnder Farbigkeit. Im breiten Feld zwischen den schwarzblauen Streifen erscheint eine Reihe geteilter Quadrate und geometrisierter Kreuzblüten, beiderseits begleitet von stehenden Vögel und baumartigen Motiven. Im schmalen Bereich zwischen zwei schwarzblauen Streifen erscheint eine Reihe pfeilspitzenartiger Motive. Das zugehörige Fragment hat Einzelmotive aus durchkreuzten Quadraten. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Kleidungsstückes mit einem Rest des Futters aus Leinen. Der Oberstoff hat ein regelmäßiges Muster aus einfarbigen oder geometrisch gefüllten Streifen. Die Muster sind in verschiedenen Bindungen ausgeführt. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Kleidungsstückes mit blau-weißer Streifenmusterung. Es wechseln breite einfarbige, von schmalen andersfarbigen und breiteren gemusterten begleitete Streifen mit etwas schmaleren Streifen, die ein Schachbrettmuster haben. Die Muster sind in verschiedenen Bindungen ausgeführt. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fast rechteckiges Fragment von einem Kleidungsstück oder Tuch. Das hell ausgesparte, fein detaillierte Muster zeigt versetzt zueinander stehende Reihen von dreiteiligen Baum- und Blütengruppen, die teilweise mit Perlschnüren gefüllt sind. Alle Formen sind leicht geschwungen. Es handelt sich um einen Grabfund. Die Kunst des Stoffdrucks hatte in Indien sehr hohen Stand erreicht. Die feinen bedruckten indischen Baumwollgewebe gehörten daher in Ägypten zu den gefragten Einfuhrartikeln.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckiges Fragment von einem Kleidungsstück oder Tuch. Das hell ausgesparte, dicht gesetzte Muster zeigt nach verschiedenen Richtungen geneigte Blatt- oder Blütenmotive, von Perlfassungen umrahmt. Dazwischen erscheinen kleine geschwungene Ranken mit beerenartigen Knospen oder Früchten. Es handelt sich um einen Grabfund. Die Kunst des Stoffdrucks hatte in Indien sehr hohen Stand erreicht. Die feinen bedruckten indischen Baumwollgewebe gehörten daher in Ägypten zu den gefragten Einfuhrartikeln.
Museum für Islamische Kunst
Rechteckiges Fragment von einem Kleidungsstück oder Tuch. Mit einer hell ausgesparten, dichten Musterung aus versetzten Reihen geschwungener Stauden, reihenweise wechselnd mit einem tropfenförmigen Blatt oder einer runden Blüte. Es handelt sich um einen Grabfund. Die Kunst des Stoffdrucks hatte in Indien sehr hohen Stand erreicht. Die feinen bedruckten indischen Baumwollgewebe gehörten daher in Ägypten zu den gefragten Einfuhrartikeln.