59 Ergebnisse
Objekttyp: Fragment (Knüpfteppich)
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines schmalen Knüpfteppichs. Versetzte Reihen von doppelt konturierten Spitzovalen sind mit üppigen gefiederten Palmettblüten gefüllt. Der an Textilmuster erinnernde Dekor erscheint dunkelblau auf einem gelben Grund, der vermutlich ursprünglich rot war und verblasst ist. Die Bordüre ist mit einer gelben (roten) girlandenartigen Ranke auf blauem Grund versehen. Als Herkunft des Teppichs wird die spanische Stadt Alcaraz vermutet.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Knüpfteppichs. Erhalten ist ein Teil des Mittelfeldes mit einem fast vollständigen und einem halben grünen Blätterkranz sowie der linken Bordüre. Innerhalb der Blattkränze sind an Tiere erinnernde stilisierte Ranken mit eingerollten Blättern verteilt, zwischen denen geometrische und vegetabile Elemente eingefügt sind. Die Bordüre zeigt hellgrüne Blattstauden auf dunkelgrünem Grund. Vermutlich stammt das Fragment vom selben Teppich wie ein größeres Fragment im Bayerischen Nationalmuseum in München.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines spanischen Knüpfteppichs. Auf rotem Grund sind zwei hell- und dunkelgrüne Blätterkränze vollständig erhalten. Im Zentrum des Kranzes sitzt ein schwarzer Löwe mit erhobener Tatze und einem fratzenhaften Gesicht, umgeben von dünnen Blütenranken. Ein schmales Rosettenband trennt die Bordüre, die an der Längsseite mit einem goldgelben Renaissance-Ornament und an der Schmalseite mit einem Zickzackband besetzt ist.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines sogenannten Kartuschen-Teppichs oder auch Kassetten-Teppichs. Der Teppich besteht aus verschiedenfarbigen Feldern, die mit Lanzettblättern und verschiedenartigen Blüten verziert sind. Die Hauptmotive bilden allerdings eine weißgrundige Kartusche mit einer kreuzförmigen Gabelblattranke, sowie ein blaugrundiges Medaillon mit Wolkenbändern gefüllt. Ein weiteres Fragment des gleichen Teppichs befindet sich heute im Metropolitan Museum of Art in New York. Ursprünglich gehörten sie einem schwedischen Kunsthändler und Teppichliebhaber, der sie 1898 in Istanbul erwarb und eines der Stücke im gleichen Jahr dem Kunstgewerbemuseum veräußerte. Diese Art von Teppich ist aus der timuridischen Miniaturmalerei bekannt. Durch die vereinzelten Jufti-Knoten im Herstellungsprozess des Teppichs wird der Herkunftsort in der Region von Chorasan vermutet. Das Fragment ist ein herausragendes Beispiel für frühsafawidische Teppichkunst.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines ursprünglich großformatigen Knüpfteppichs. Dank größerer Fragmente desselben Teppichs in anderen Sammlungen lässt sich das Muster rekonstruieren: Es handelt sich um einen Ausschnitt des Mittelfeldes mit vertikalen Reihen von Vierpassmedaillons und versetzt dazu angeordneten Kartuschen mit vertikalen Anhängern oben und unten auf rotem Grund. Medaillons und Kartuschen sind von Blüten und Fiederblättern (saz-Blättern) umgeben. Vom selben Teppich stammt das Eckfragment 1889,150. Teppichgröße, Material und Ausführung weisen eindeutig auf einen Teppich aus einer osmanischen Hofwerkstatt hin, vielleicht mit Verbindung zu Kairener Werkstätten.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Knüpfteppichs. Der rote Grund des Mittelfeldes wird durch gelbe Oktogone gegliedert, die mit vertikalen Tulpen- und Hyazinthen(?)stauden gefüllt sind. Im Zentrum der Oktogone findet sich in der Mitte ein blaues Medaillon, darüber und darunter gezackte Blätter, die eine Blütenknospe oder eine Frucht einfassen. Von der Bordüre hat sich nur ein schmaler Streifen an der unteren Schmalseite erhalten, der vielfarbiges Muster aus eckigen S-Formen zeigt. Weitere kleine Fragmente sind I. 6757 a-z.
Museum für Islamische Kunst
Zwei große Fragmente eines Knüpfteppichs. Es handelt sich um unterschiedlich große Bordürenfragmente der Längsseiten. Auf blauem Grund erscheint umlaufend eine Pseudo-Inschrift im Kufi-Duktus. Zwischen die nach innen gerichteten Hasten sind bunte Füllelemente eingefügt: neben geometrischen Elementen finden sich auch figürliche Darstellungen wie Vögel, Vierbeiner, Reiter, tanzende (?) Frauen und ein Paar hinter einem Pferd. Innen schließt eine schmale Nebenbordüre mit einem braunen Zickzackmuster auf hellem Grund an. Die Fragmente gehören wahrscheinlich zu heute gekürzten Teppichen mit den Wappen von Maria von Kastilien und ihrem Ehemann Alfonso V. von Aragon. Als Herkunft des Teppichs wird die südspanische Stadt Letur vermutet. Dazu gehören die Fragmente 1879,363 a und 1879,363 b.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines sogenannten Hamadan-Läufers. Auf dem ockergelben Grund des Mittelfeldes sind spitze Kartuschen zu erkennen, die jeweils zentral ein längliches, spitzes Medaillon aufweisen, welches mit stilisierten Blütenstauden gefüllt ist. Eingefasst ist jedes Medaillon von einem archaisierenden bläulichen Rankenwerk. Die Räume zwischen den Kartuschen sind mit farbigen, stilisierten Blüten und Blättern versehen. Stilisierte, übereinandergereihte, weiße Blütenstauden verzieren die Hauptbordüre, während die Nebenbordüre aus grünen reziproken Zinnen auf rötlichem Grund besteht. Die ungemusterte äußere Bordüre zeigt auf einer der Längsseiten einen archaisierenden Vogel, sowie zwei archaisierende Steinböcke. Diese Art von Läufer sind unter den Namen Hamadan-Läufer bekannt, da sie in den Basaren von Hamadan gehandelt wurden, wobei die Teppichproduktion von der benachbarten dörflichen und halbnomadischen Bevölkerung stammt.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Knüpfteppichs. Der rote Teppichgrund ist mit versetzten Reihen von Vasen besetzt, die mit gefiederten Blattstängeln und verschiedenfarbigen Lilien gefüllt sind. In den mittleren rautenförmigen Blättern sitzt jeweils ein Vogel, vielleicht eine Ente. Die Bordüre ist mit einer geometrischen grün-gelben Ranke auf dunkelrotem Grund versehen; sie wird von zwei schmalen Nebenbordüren mit Vierpässen eingefasst. Als Herkunft des Teppichs wird die spanische Stadt Alcaraz vermutet.
Museum für Islamische Kunst
Kleines Fragment eines Knüpfteppichs. Es handelt sich um ein sehr kleines Bordürenfragment der Schmalseite. Auf blauem Grund erscheint eine Pseudo-Inschrift im Kufi-Duktus. Zwischen den nach innen gerichteten Hasten sind gelb-rot-weiße achtstrahlige Sterne eingefügt. Das Fragment gehört vielleicht mit den größeren Bordürenfragmenten 1879,363 und 1879,363 b zu heute noch existierenden, aber gekürzten Teppichen mit den Wappen der Maria von Kastilien und ihrem Ehemann Alfonso V. von Aragon. Als Herkunft des Teppichs wird die südspanische Stadt Letur vermutet.
Museum für Islamische Kunst
Bordürenfragment eines Knüpfteppichs. Gelblich-braune Mitläuferstreifen fassen die Hauptbordüre ein: auf hell- und dunkelblauem Grund wechseln gelbe Akanthusblätter mit gegenständigen Blatt- und Knospenformen ab. Das kleine Fragment ist aus drei Teilen zusammengenäht.
Museum für Islamische Kunst
Eckfragment eines ursprünglich großformatigen Knüpfteppichs. Das Eckfragment zeigt ein Viertel eines Vierpassmedaillons und die Hauptbordüre zwischen zwei schmalen Borten, alle auf rotem Grund. Die Bordüre ist mit Palmettblüten und Wolkenbändern verziert, während die schmalen Borten Rosetten, Palmettblüten und saz-blätter zeigen. Die schmalen Borten sind wiederum von feinen Streifen mit dem Chintamani-Motiv aus Kugeln und Wolken- oder Tigerstreifen eingefasst. Vom selben Teppich stammt ein Fragment aus dem Mittelfeld 1897,58. Dessen Muster lässt sich dank größerer Fragmente in anderen Sammlungen rekonstruieren: Vertikale Reihen von Vierpassmedaillons und versetzt dazu angeordnete Kartuschen mit vertikalen Anhängern oben und unten auf rotem Grund bilden das Muster des Mittelfeldes. Medaillons und Kartuschen sind von Blüten und Fiederblättern (saz-Blättern) umgeben. Teppichgröße, Material und Ausführung weisen eindeutig auf einen Teppich aus einer osmanischen Hofwerkstatt hin, vielleicht mit Verbindung zu Kairener Werkstätten.
Museum für Islamische Kunst
Längliches Fragment eines Knüpfteppichs. An die Hauptbordüre mit einer Wellenranke mit Palmettblüten und Lanzettblättern schließt ein schmales Feld mit Stern- und Rautenformen an. Diese sind mit Schirmblättern gefüllt. Im folgenden Hauptfeld ist rechts der Ansatz des zentralen Medaillons zu erkennen, vermutlich eines Spitzovals. In der linken Ecke erscheint eine Palmettblüte, während der Grund mit horizontalen Reihen von Schirmblattstauden bedeckt ist. Alle Muster sind in Grün und Hellblau auf rotem Grund ausgeführt, während die schmalen, alle Felder umgebenden Bordüren Wellenranken auf gelblichem Grund zeigen. Auf Grund der Feldereinteilung kann man davon ausgehen, dass es sich um einen in Kairo für den europäischen Export geknüpften Tisch- oder Altarteppich handelt. Vollständig erhaltene Vergleichsstücke zeigen, dass diese Teppiche kreuzförmig gearbeitet waren.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente eines sogenannten Portugiesen-Teppichs. Der Teppich wurde durch einen Brand während des Krieges zerstört. Erhalten sind nur noch Teile einer dunkelblaugrundigen Bordüre, die mit Blütenranken verziert und mit einer gelbgrundigen Nebenbordüre versehen ist, die eine Wellenranke und Blüten aufweist. Ursprünglich war im Zentrum des Mittelfeldes ein Medaillon in den Zwickeln Szenen mit portugiesischen Schiffen, Schwimmern und Seeungeheuern zu sehen. Dementsprechend werden diese Teppiche auch Portugiesen-Teppiche genannt. Vgl. 1885,248.
Museum für Islamische Kunst
Fragment der linken Seite eines Knüpfteppichs. Das Mittelfeld ist mit großen Sechsecken besetzt, deren farbliche Verteilung rot, weiß, grün und auberginefarben keiner festen Ordnung folgt. Die vollständigen Hexagone sind einheitlich mit einer Art Wolkenband sowie geometrischen und vegetabilen Formen gefüllt. Die Bordüre zeigt eine umlaufende Wellenranke auf braunem Grund, in der rote, weiße, gelbliche und orangefarbene Bänder und Kreuzformen erscheinen.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer Bordüre. Die blaugrundige Hauptbordüre ist mit einem weißen Wolkenband besetzt, unter der eine zarte Ranke mit roten Rosetten verläuft. Die äußere Bordüre zeigt eine blaue Wellenranke, an der rot-weiße Blüten sitzen. Dazu gehören die beiden Fragmente 1887,1029 b und c.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines schmalen Knüpfteppichs mit vertikalem Rankenmuster. Auf rotem Grund verlaufen fünf längs nebeneinander angeordnete Streifen mit Palmettblüten in Blau, Weiß und Grün, die eigentlich typische Bordürenmuster wiedergeben. Dazwischen sind geometrische Ornamente horizontal eingefügt. Diese volutenbesetzten stabförmigen Elemente erscheinen weiß, blau, blau-rot und gelb-rot. Am linken Rand wurde ein schmaler blauer Streifen eingefügt, um zu kaschieren, dass der Musterrapport nicht bis an die eigentliche Bordüre heranreicht. Die Bordüre ist mit einem weißen Flechtband auf rotem Grund besetzt, das Pseudoschrift im Kufi-Duktus wiedergibt.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Knüpfteppichs. Auf dunkelblauem Grund sind zwei rötliche, mit weißen Blätterranken gefüllte Bänder nischen- oder zinnenförmig übereinander angeordnet. Die weißgrundige Bordüre zeigt Blüten- und Blattranken; sie ist von schmalen Streifen mit blütenbesetzten Wellenranken eingefasst. Zum Muster dieses Teppichs sind keine Parallelen bekannt, sodass nicht geklärt werden kann, ob es sich um einen Gebetsteppich mit besonderer Nischenform oder um eine Variante eines Medaillonteppichs handelt.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Knüpfteppichs. Das Fragment aus dem Mittelfeld zeigt den charakteristischen Dekor aus Reihen von blauen Oktogonen, gefüllt mit sechsstrahligen Sternen oder geometrischen Ornamenten. Die blauen Achtecke mit Sternen sind diagonal angeordnet; die Flächen zwischen den Oktogonen sind mit liegenden Rauten gefüllt. Das Muster ist typisch für die spanischen Wappen-Teppiche, die im Mittelfeld ein oder mehrere Wappen zeigen. Als Herkunft des Teppichs wird die südspanische Stadt Letur vermutet. Vgl. auch 1886,602
Bode-Teppich mit Blüten und Wolkenbändern
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Knüpfteppichs im Läuferformat. Das Mittelfeld mit dunkelbraunem Grund ist mit Reihen von versetzten hellroten Ranken und Wolkenbändern bedeckt. Die Ranken sind mit reihenweise abwechselnden roten und gelben Blüten gefüllt. Die schmale Bordüre zeigt eine stilisierte rote Blätterranke auf blauem Grund. Ein weiteres Fragment dieses Teppichs in einer italienischen Sammlung ergibt, dass der Läufer mindestens über 3 m lang gewesen war; seine tatsächliche Länge lässt sich heute aber nicht mehr bestimmen. Als Erklärung für das ungewöhnliche Format wurde vorgeschlagen, dass es sich um einen Läufer für einen Minbar (Predigtkanzel einer Moschee) handeln könnte, wenngleich entsprechende Abnutzungsspuren fehlen. Offenbar wurden solche schmalen Teppiche aber auch als Schutz über die Kanten großer Teppiche gelegt.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Knüpfteppichs, dessen Muster auf die großgemusterten Holbein-Teppiche des 16. Jahrhunderts zurückgeht. Ausgehend von einem kleinen Stern im Zentrum eines rechteckigen rotgrundigen Feldes schließen sich mehrere konzentrische Oktogone an, die mit Blüten und Ranken besetzt sind. Das Feld ist umgeben von einer gelbgrundigen Bordüre mit alternierenden bunten Rosetten und Vierblattornamenten. Die Hauptbordüre zeigt größere bunte Vierblattornamente mit gezackten Blättern auf weißem Grund. Der Teppich, der in das Gebiet von Bergama lokalisiert wird, ist vermutlich zu einem Drittel erhalten, das heißt, ursprünglich schlossen sich zwei weitere Rechteckfelder an.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Knüpfteppichs. Erhalten ist die rechte obere Ecke eines Teppichs mit schmalem Mittelfeld. Der blaue Grund zeigt übereinander gestellte Rauten, die jeweils mit einer kleinen Staude gefüllt sind. Der übrige Teppichgrund ist mit geometrischen Füllmotiven bedeckt. Die weißgrundige Hauptbordüre zeigt eine Abfolge von Rosetten und U-förmigen Elementen. Sie wird von zwei Nebenbordüren mit Rosetten auf schwarzem Grund eingefasst. Das Teppichfragment wird der Gendje-Region in Aserbaidschan zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines sogenannten Bidschar-Teppichs, der nach der Stadt Bidschar genannt wurde, in der dieser Teppich hergestellt sein soll. Auf einem hellen Grund sind rautenförmige Ranken zu erkennen, mit Blüten und Lanzettblätterm die im sogenannten Herati-Muster angeordnet sind. Die blaugrundige Hauptbordüre weist stilisierte Blütenstauden auf und wird von zwei Nebenbordüren mit gebrochenen Blütenranken umschlossen. Die Bidschar-Teppiche zeichnen sich durch ihre Technik aus. Keine anderen Teppiche sind so schwer und dick gearbeitet. Es liegen zwei Kettschichten übereinander, so dass der Teppich sehr unflexibel wirkt. Ein typisches Bidschar-Muster existiert aber nicht.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines spanischen Knüpfteppichs. Auf rotem Grund sind ein hell- und dunkelgrüner Blätterkranz vollständig sowie ein zweiter ansatzweise erhalten. Im Zentrum des Kranzes sitzt ein schwarzer Löwe mit erhobener Tatze und einem fratzenhaften Gesicht, umgeben von dünnen Blütenranken. Ein schmales Rosettenband trennt die Bordüre, die an der Längsseite mit einem goldgelben Renaissance-Ornament und an der Schmalseite mit einem Zickzackband besetzt ist.
Museum für Islamische Kunst
Kleineres Fragment des Knüpfteppichs I. 1992.1. Das Fragment eines schmalen, läuferartigen Teppichs gibt Muster wieder, wie sie für Kelims charakteristisch sind, also für gewebte Teppiche. Im Mittelfeld erscheinen auf rotem Grund verschiedenfarbige Rauten mit sich einrollenden Haken, das sogenannte Elibelinde-Motiv, die durch geometrische Muster wie achtstrahlige Sterne und Sechsecke getrennt sind. Das Feld wird durch zwei blau-rote Rautenbänder auf weißem Grund begrenzt. Die äußeren Bordüren zeigen doppelte S-förmige Haken in unterschiedlich bunten quadratischen Feldern. In der rechten unteren Ecke findet sich ein abweichendes Feld mit Längsstreifen. Die ursprüngliche Länge des Teppichs lässt sich nicht genau bestimmen.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Knüpfteppichs; wohl Teil des Mittelfeldes. Auf einem dunkelblauen Grund ist ein Teil eines Rankensystems zu erkennen, das aus Rosettblüten besteht.
Museum für Islamische Kunst
Rechte untere Ecke eines ursprünglich sehr großen Knüpfteppichs. Das rote Mittelfeld zeigt ein kartuschenartiges Feld mit einem spitzovalen Vierpass. Die breite Bordüre besteht aus abwechselnd länglichen Kartuschen mit Rosetten und Blüten sowie Rosetten, die jeweils mit achtstrahligen Sternen gefüllt sind. Die Hauptbordüre wird auf beiden Seiten von schmalen Ranken mit Blüten und Fiederblättern eingefasst.
Museum für Islamische Kunst
Winziges Fragment eines Knüpfteppichs mit einer Einteilung in rechteckige Felder sowie Füllmotiven.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Knüpfteppichs. Erhalten ist ein Teil der unteren Schmalseite eines Khotan-Teppichs, in dem auf braunem Grund dunkelblaue Medaillons erscheinen, die mit kreisförmig um eine zentrale Rosette angeordneten Rosettblüten gefüllt sind. Die in diesem Fragment nicht mehr erhaltenen Medaillons sind paarweise nebeneinander angeordnet und in einen Rahmen mit Mäandermuster eingestellt. Das schmale Feld zwischen Mäanderrahmen und Bordüre ist ebenfalls mit versetzten Rosetten gefüllt. Der innere Bordürenstreifen ist mit dem sogenannten Yün-T’sai-T’ou-Ornament besetzt. Die schmalere äußere Bordüre zeigt wiederum Rosetten. Dazu gehören die Fragmente I. 2/80 a und b.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Knüpfteppichs. Erhalten ist die linke untere Ecke eines Khotan-Teppichs, in dem auf braunem Grund dunkelblaue Medaillons erscheinen, die mit kreisförmig um eine zentrale Rosette angeordneten Rosettblüten gefüllt sind. Die in diesem Fragment nicht mehr erhaltenen Medaillons sind paarweise nebeneinander angeordnet und in einen Rahmen mit Mäandermuster eingestellt. Das schmale Feld zwischen Mäanderrahmen und Bordüre ist ebenfalls mit versetzten Rosetten gefüllt. Der innere Bordürenstreifen ist mit dem sogenannten Yün-T’sai-T’ou-Ornament besetzt. Die schmalere äußere Bordüre zeigt wiederum Rosetten. Dazu gehören die Fragmente I. 2/80 a und c.