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Objekttyp: Fragment (Knüpfteppich)
Museum für Islamische Kunst
Eckfragment eines ursprünglich großformatigen Knüpfteppichs. Das Eckfragment zeigt ein Viertel eines Vierpassmedaillons und die Hauptbordüre zwischen zwei schmalen Borten, alle auf rotem Grund. Die Bordüre ist mit Palmettblüten und Wolkenbändern verziert, während die schmalen Borten Rosetten, Palmettblüten und saz-blätter zeigen. Die schmalen Borten sind wiederum von feinen Streifen mit dem Chintamani-Motiv aus Kugeln und Wolken- oder Tigerstreifen eingefasst. Vom selben Teppich stammt ein Fragment aus dem Mittelfeld 1897,58. Dessen Muster lässt sich dank größerer Fragmente in anderen Sammlungen rekonstruieren: Vertikale Reihen von Vierpassmedaillons und versetzt dazu angeordnete Kartuschen mit vertikalen Anhängern oben und unten auf rotem Grund bilden das Muster des Mittelfeldes. Medaillons und Kartuschen sind von Blüten und Fiederblättern (saz-Blättern) umgeben. Teppichgröße, Material und Ausführung weisen eindeutig auf einen Teppich aus einer osmanischen Hofwerkstatt hin, vielleicht mit Verbindung zu Kairener Werkstätten.
Museum für Islamische Kunst
Vier Fragmente eines Knüpfteppichs. Die Fragmente weisen das gleiche Motiv auf und zwar einen Streifen, wohl eine Bordüre, mit reziprokem weiß-rotem Zinnenmotiv, das an stilisierte Blüten erinnert. Die Mitläufer sind mit blauen Rosetten besetzt. Es ist nicht klar, ob es sich bei dem ursprünglichen Teppich um ein Objekt aus dem Iran handelt, oder um eine Imitation eines Perserteppichs aus Europa, eventuell Deutschland.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines spanischen Knüpfteppichs. Auf rotem Grund sind zwei hell- und dunkelgrüne Blätterkränze vollständig erhalten. Im Zentrum des Kranzes sitzt ein schwarzer Löwe mit erhobener Tatze und einem fratzenhaften Gesicht, umgeben von dünnen Blütenranken. Ein schmales Rosettenband trennt die Bordüre, die an der Längsseite mit einem goldgelben Renaissance-Ornament und an der Schmalseite mit einem Zickzackband besetzt ist.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Knüpfteppichs. Erhalten ist ein Teil des Mittelfeldes mit einem fast vollständigen und einem halben grünen Blätterkranz sowie der linken Bordüre. Innerhalb der Blattkränze sind an Tiere erinnernde stilisierte Ranken mit eingerollten Blättern verteilt, zwischen denen geometrische und vegetabile Elemente eingefügt sind. Die Bordüre zeigt hellgrüne Blattstauden auf dunkelgrünem Grund. Vermutlich stammt das Fragment vom selben Teppich wie ein größeres Fragment im Bayerischen Nationalmuseum in München.
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Fragment eines schmalen Knüpfteppichs. Versetzte Reihen von doppelt konturierten Spitzovalen sind mit üppigen gefiederten Palmettblüten gefüllt. Der an Textilmuster erinnernde Dekor erscheint dunkelblau auf einem gelben Grund, der vermutlich ursprünglich rot war und verblasst ist. Die Bordüre ist mit einer gelben (roten) girlandenartigen Ranke auf blauem Grund versehen. Als Herkunft des Teppichs wird die spanische Stadt Alcaraz vermutet.
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Kleines Fragment eines Teppichs in Schlingtechnik, das als Noppengewebe beschrieben wird. Seine Herkunft aus Fustat (Alt-Kairo) und die Farben Hellblau, Hellgrün und Weinrot lassen sich mit den charakteristischen Mamluken-Teppichen verbinden.
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Randfragment eines Knüpfteppichs mit einem Muster aus versetzten Rauten. Die Rauten sind aus doppelt abgetreppten Linien gebildet und einheitlich mit kelchartigen Formen gefüllt. Das Fragment stammt wohl aus Fustat (Alt-Kairo).
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Kleines Eckfragment eins Knüpfteppichs mit Bordüren. Die gelbgrundige Hauptbordüre ist mit einem gegenständigen dreizackartigen Ornament besetzt: Zwischen zwei miteinander verbundenen Dreiecken ragt ein schmaler Stiel empor, der mit einer Raute besetzt ist.
Museum für Islamische Kunst
Eckfragment eines Knüpfteppichs. In der Ecke des Mittelfeldes ist ein rotes Stern(?)fragment auf gelbem Grund erhalten. Die Hauptbordüre ist mit kartuschenartigen Formen auf blauem Grund besetzt, die Mitläuferstreifen zeigen einfache geometrische Muster.
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Fragment eines Knüpfteppichs; wohl Teil des Mittelfeldes. Auf einem dunkelblauen Grund ist ein Teil eines Rankensystems zu erkennen, das aus Rosettblüten besteht.
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Winziges Fragment eines Knüpfteppichs mit einer Einteilung in rechteckige Felder sowie Füllmotiven.
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Rechte untere Ecke eines ursprünglich sehr großen Knüpfteppichs. Das rote Mittelfeld zeigt ein kartuschenartiges Feld mit einem spitzovalen Vierpass. Die breite Bordüre besteht aus abwechselnd länglichen Kartuschen mit Rosetten und Blüten sowie Rosetten, die jeweils mit achtstrahligen Sternen gefüllt sind. Die Hauptbordüre wird auf beiden Seiten von schmalen Ranken mit Blüten und Fiederblättern eingefasst.
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Fragment eines sogenannten Yarkant- Knüpfteppichs. Auf rotem Grund sind in versetzt angeordneten Reihen stilisierte Blütenstauden zu erkennen. Die Hauptbordüre weist ein seltenes Muster mit stilisierten Blüten auf hellblauem Grund auf. Jede Blüte ist von einem mäanderähnlichen Muster umrahmt. Die Nebenbordüren zeigen jeweils eine stilisierte Blütenranke. Der Teppich wurde nach dem Ort benannt woher der Teppich ursprünglich stammen könnte. Yarkant liegt im östlichen Teil Chinas im Uiguren-Gebiet, welches islamisch geprägt ist.
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Kleines Fragment eines Knüpfteppichs. Auf weißem, grün gepunktetem Grund stehen zwei aufgerichtete Bären (hier: der linke Bär) zu beiden Seiten einer dreiteiligen Staude mit roten Blüten oder Früchten und gelb-roter Spitze. Auf Grund von Vergleichen lässt sich vermuten, dass die Fragmente zu einer Schmalseite gehörten. Dazu gehören die Fragmente I. 5/59 b und I. 50/59. Als Herkunft wird die Region um die spanische Stadt Letur vermutet.
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Kleines Fragment eines Knüpfteppichs. Erkennbar ist auf rotem Grund ein Gittermuster aus diagonal gestellten gelben Blättern (?) und Rosetten an den Kreuzungspunkten. Die Felder sind gefüllt mit kreuzförmig angeordneten Palmettblüten, die durch eine kleine Raute verbunden sind. Die Besonderheit des Fragments liegt darin, dass die Rückseite ebenfalls einen Flor aufweist und ein anderes Muster zeigt. Das Fragment wurde in Fustat (Alt-Kairo) gefunden.
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Fragment eines safawidischen Teppichs. Auf einem roten Grund sind vegetabile Muster zu erkennen, die an einen Spiralranken-Teppich erinnern.
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Eines von vier kleinen Fragmenten eines Knüpfteppichs. Auf rotem Grund liegt ein blaues Sechseck, in das Doppelhaken mit eingerollten Enden um ein kleineres Sechseck angeordnet sind. Seitlich erscheinen gelbe Dreiecke, gefüllt mit Rauten und Dreiecken. Dazu gehören die Fragmente I. 46/59 b –d. Die Fragmente wurden Südostanatolien zugeordnet.
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Kleines Fragment eines Knüpfteppichs. Auf weißem, grün gepunktetem Grund stehen zwei aufgerichtete Bären (hier: ein rechter Bär zwischen zwei Stauden) zu beiden Seiten einer dreiteiligen Staude mit roten Blüten oder Früchten und gelb-roter Spitze. Auf Grund von Vergleichen lässt sich vermuten, dass die Fragmente zu einer Teppich-Schmalseite gehörten. Dazu gehören die Fragmente I. 5/59 a und I. 5/59 b. Als Herkunft wird die Region um die spanische Stadt Letur vermutet.
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Fragment eines sogenannten Heris-Teppichs. Das Fragment soll aus der Stadt Heris stammen und zeigt auf weißem Grund rautenförmige angeordnete vegetabile Motive, die mit stilisierten Blütenstauden gefüllte sind. Erhalten ist ebenfalls ein Teil der Bordüre. Die Hauptbordüre weist eine Wellenranke und Rosetten auf rotem Grund auf und wird von jeweils zwei Nebenbordüren umrahmt.
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Sechs Fragmente eines Knüpfteppichs. Auf einem dunkelblauen Grund sind stilisierte Blüten und vegetabile Muster erkennbar. Das Muster weist ebenfalls ein rot-konturiertes Medaillon mit stilisierten Blüten und kartuschen-förmige Motive auf. Die Jufti-Knoten sind ein Indiz dafür, dass der Teppich wohl aus der nordwestiranischen-kaukasischen Region stammen könnte.
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Fragment des Knüpfteppichs I. 62/65 a. Auf einem dunkelblauen Grund sind stilisierte Blüten und vegetabile Muster erkennbar. Das Muster weist ebenfalls ein rot-konturiertes Medaillon mit stilisierten Blüten und kartuschen-förmige Motive auf. Die Jufti-Knoten sind ein Indiz dafür, dass der Teppich wohl aus der nordwestiranischen-kaukasischen Region stammt. Dazu gehören die Fragmente I. 62/65 a-d.
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Zwei Fragmente eines sogenannten Kaschgar-Teppichs. Das Mittelfeld zeigt ein Flächenmuster auf einem roten Grund. Das Muster weist Ähnlichkeiten mit den indischen Spiralrankenteppichen auf (I. 41/63). Durch Ranken verbundene Palmettblüten, die rauten- und kreuzförmig angeordnet sind, weisen zu – und voneinander. Die blaugrundige Bordüre ist mit herzförmigen Gabelblattpaaren verziert, die eine Blütenranke untermalt. Als Kaschgar-Teppiche werden die Teppiche bezeichnet, die vermutlich in der Stadt Kaschgar (Kaxgar) im Westen Chinas hergestellt wurden. Die Stadt war ein wichtiger Knotenpunkt auf der Seidenstraße, deren Bewohner hauptsächlich Muslime sind (Uiguren).
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Fragment eines Knüpfteppichs. Auf einem dunklen grünen Grund ist ein gelblich-grünliches Rankenwerk zu erkennen, welches rote, blaue und gelbe Blüten aufweist.
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Kleines Fragment einer rotgrundigen Bordüre. Die Bordüre zeigt ein stilisiertes Rankenmuster mit abgetreppten Blättern. Von den Mitläuferstreifen haben sich nicht rekonstruierbare blaue und rötliche Musterreste erhalten. Das Teppichfragment wird der West-Türkei zugeordnet, soll aber in Fustat (Alt-Kairo) gefunden worden sein.
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Fragment des Knüpfteppichs I. 62/65 a. Auf einem dunkelblauen Grund sind stilisierte Blüten und vegetabile Muster erkennbar. Das Muster weist ebenfalls ein rot-konturiertes Medaillon mit stilisierten Blüten und kartuschen-förmige Motive auf. Die Jufti-Knoten sind ein Indiz dafür, dass der Teppich wohl aus der nordwestiranischen-kaukasischen Region stammt.
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Fragment eines Knüpfteppichs. Erhalten ist ein Teil der unteren Schmalseite eines Khotan-Teppichs, in dem auf braunem Grund dunkelblaue Medaillons erscheinen, die mit kreisförmig um eine zentrale Rosette angeordneten Rosettblüten gefüllt sind. Die in diesem Fragment nicht mehr erhaltenen Medaillons sind paarweise nebeneinander angeordnet und in einen Rahmen mit Mäandermuster eingestellt. Das schmale Feld zwischen Mäanderrahmen und Bordüre ist ebenfalls mit versetzten Rosetten gefüllt. Der innere Bordürenstreifen ist mit dem sogenannten Yün-T’sai-T’ou-Ornament besetzt. Die schmalere äußere Bordüre zeigt wiederum Rosetten. Dazu gehören die Fragmente I. 2/80 a und b.
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Fragment eines Knüpfteppichs. Erhalten ist die linke untere Ecke eines Khotan-Teppichs, in dem auf braunem Grund dunkelblaue Medaillons erscheinen, die mit kreisförmig um eine zentrale Rosette angeordneten Rosettblüten gefüllt sind. Die in diesem Fragment nicht mehr erhaltenen Medaillons sind paarweise nebeneinander angeordnet und in einen Rahmen mit Mäandermuster eingestellt. Das schmale Feld zwischen Mäanderrahmen und Bordüre ist ebenfalls mit versetzten Rosetten gefüllt. Der innere Bordürenstreifen ist mit dem sogenannten Yün-T’sai-T’ou-Ornament besetzt. Die schmalere äußere Bordüre zeigt wiederum Rosetten. Dazu gehören die Fragmente I. 2/80 a und c.
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Sechs Fragmente eines Knüpfteppichs. Es handelt sich um die unterschiedlich großen Bordürenfragmente 1879,363 b-g, die wahrscheinlich mit den größeren Bordürenfragmenten 1879,363 zu heute noch existierenden, aber gekürzten Teppichen mit den Wappen von Maria von Kastilien und ihrem Ehemann Alfonso V. von Aragon gehörten. Auf blauem Grund erscheint umlaufend eine Pseudo-Inschrift im Kufi-Duktus. Zwischen die nach innen gerichteten Hasten sind bunte Füllelemente eingefügt: neben geometrischen Elementen finden sich auch figürliche Darstellungen wie Vögel, Vierbeiner, Reiter, tanzende (?) Frauen und ein Paar hinter einem Pferd. Innen schließt eine schmale Nebenbordüre mit einem braunen Zickzackmuster auf hellem Grund an. Als Herkunft des Teppichs wird die südspanische Stadt Letur vermutet. Vgl. auch 1879,363 und 1879,363 a.
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Fragment einer Bordüre. Die blaugrundige Hauptbordüre ist mit einem weißen Wolkenband besetzt, unter der eine zarte Ranke mit roten Rosetten verläuft. Die äußere Bordüre zeigt eine blaue Wellenranke, an der rot-weiße Blüten sitzen. Dazu gehören die beiden Fragmente 1887,1029 a und b.
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Fragment einer Bordüre. Die blaugrundige Hauptbordüre ist mit einem weißen Wolkenband besetzt, unter der eine zarte Ranke mit roten Rosetten verläuft. Die äußere Bordüre zeigt eine blaue Wellenranke, an der rot-weiße Blüten sitzen. Dazu gehören die beiden Fragmente 1887,1029 a und c.