105 Ergebnisse
Objekttyp: Fragment (Krug)
Museum für Islamische Kunst
Fragment von Hals und Schulter eines Kruges mit einem Henkel, dessen Dekor aus zahlreichen Inschriften besteht.
Museum für Islamische Kunst
Wandungsfragment eines großen Kruges oder Vorratsgefäßes. Sein Dekor besteht aus Augen, Nase, Mund und langen Augenbrauen, die als menschliches Gesicht plastisch aufgelegt sind. Lippen und Augenbrauen sind geritzt, ebenso ein Bärtchen (?) unterhalb des Mundes. Das Fragment stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Bauchfragment eines dünnwandigen Kruges; er ist mit kleinen, spitzovalen Ziermedaillons verziert: darauf ist eine sitzende Person mit einem Becher in der linken Hand vor durchbrochenen Ranken dargestellt, dazwischen eine im Relief erscheinende bewaffnete Person.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines freigeblasenen Kruges aus farblosem, leicht grünlichem Glas. Erhalten ist der geformte und mit zwei vertikalen Rillen verzierte Henkel und ein Teil des Halses. Stark irisierend. Das Fragment stammt aus Ausgrabungen in Baalbek und wurde nach Fundteilung von der Antikensammlung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Krughalses mit der plastischen Darstellung eines großen menschlichen Gesichtes; unter dem Mund ein Pseudo-Ausguss.
Museum für Islamische Kunst
Hals und Schulterfragment eines Kruges, zwischen plastisch aufgetragenen Blattranken zwei Enten.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines größeren Kruges mit der applizierten Darstellung einer menschlichen Figur mit herzförmigem Kopf und Körper, sowie geometrische Ornamente.
Museum für Islamische Kunst
Halsfragment eines handgeformten Keramikgefäßes aus rötlich-braunem Ton. Außen- sowie Innenseite sind flächendeckend mit einem rötlich braunen Anguss überzogen. Die Außenseite ist mit weißer Farbe bemalt. Der Dekor besteht aus breiten Streifen, einem Mäandermotiv und Zickzack-linien. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fragment vom Hals- und Schulterbereich eines großformatigen Kruges aus gelber Irdenware mit fleckiger Bemalung graugrüner, seladonartiger Färbung in einer transparenten Glasur. Die Glasur ist craqueliert und offenbar durch sekundäre Hitzeeinwirkung beschädigt und verfärbt. Die Drehrillen auf der Innenseite sind nur vom hellen Anguss bedeckt. Das Randprofil ist nicht mehr erhalten, erkennbar ist aber eine plastische, um den unteren Bereich des Halses verlaufende Wulst. Generell kann aber vom Fragment eines Kruges mit Standboden und schulterständigem Henkel ausgegangen werden. Die Scherbe wurde bei der Ausgrabung von Tell Dhahab im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines kleinen drehscheibengefertigten Kruges aus hellgelber Irdenware mit flachem Standboden. Der mit einer umlaufenden Wulst auf der Schulter aufsitzende, sich leicht trichterförmig weitende Hals und der schulterständige Henkel sind abgebrochen. Der kugelige Gefäßkörper besitzt einen mit einer Kante abgesetzten Umbruch zwischen Gefäßunterteil und Bauch. Eine krustige Sinterauflagerung auf der linken Gefäßhälfte resultiert aus den Lagerungsbedingungen in feuchten Boden. Das Gefäß wurde während der Ausgrabungen in einem Haus in der islamischen Siedlung Salman Pak im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Bauchiger Krug mit kleeblattförmigen Rand, schmalen Hals und Linsenboden aus hart gebrannter, orangebeiger Irdenware. Der zu einer Ausgusstülle zusammengekniffene Rand ist beschädigt, der daran ansitzende schulterständige Henkel fehlt. Unterhalb des Halses und etwas oberhalb des Umbruchs sind auf der sorgfältig geglätteten Oberfläche unregelmäßig verlaufende Doppellinien mit Kerbmusterreihen eingeritzt. Sie enden neben dem Henkelansatz und geben dem ansonsten sorgfältig hergestellten Gefäß ein asymmetrisches Aussehen. Der Linsenboden weist keine Anzeichen von Hitzeeinwirkung auf. Der Krug wurde bei den Ausgrabungen von Tell Dhahab im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Hals- und Schulterfragment eines unverzierten Kruges mit Henkel. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen des Ostpalastes von ar-Raqqa gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Drei Scherben aus fein geschlämmter, hart gebrannter Irdenware mit gelbbrauner Lüsterbemalung auf weißer Glasur. Die Glasur und die durch enthaltene Metalloxide leicht golden schimmernde Bemalung wurden in zwei Brenndurchgängen im Töpferofen gebrannt und verschmolzen miteinander. Es handelt sich um eine Wandscherbe mit Ansatz eines Standrings und eine Randscherbe mit verdicktem und leicht ausgestelltem Rand von Schalen bzw. sogar von einer Schale sowie eine Wandscherbe eines geschlossenen Gefäßes wie etwa eines Kruges. Die Schalenfragmente sind beidseitig dekoriert, der Krug nur außen. Während Kt.I 385.54 nur noch bogenförmige Bestandteile des flächigen Dekors erkennen lässt, wird auf der Innenseite von Kt.I 385.55 an einem ausgesparten Auge und einer kleinen Haube deutlich, dass hier ein Vogel im Schalenspiegel dargestellt war. Auf Kt.I 385.56 sind vom Lüsterornament nur eine Linie und Teile abstrahierten, wohl floralen Dekors erkennbar. Die bei der Untersuchung eines Hauses der Islamischen Siedlung Salman Pak im Stadtgebiet Ktesiphons geborgenen Fragmente gehören zu einer entwickelten Form fatimidenzeitlicher Produktion der Lüsterware, die bereits im 9. Jh. im irakischen Raum entstand.
Museum für Islamische Kunst
Großes Fragment eines Kruges mit Ritzdekor. Auf der Außenseite ist der Hals mit einer stark stilisierten Pseudo-Inschrift in „blühendem Kufi“ verziert; darunter erscheint ein plastisches Wellenmuster. Auf der Schulter sind vier kleine Doppelhenkel aufgelegt. Die Innenseite ist unglasiert. Das Gefäß stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Halsfragment eines Kruges aus unglasierter, hellorangener Irdenware mit mineralischen Einschlüssen und einem blassgelben Überzug. Drei vertikale Reihen applizierter Tonknubben dekorierten den Hals zu beiden Seiten sowie frontal mit Betonung durch eine dunkelbraune Bemalung. Teilweise sind sie abgebrochen. Die Rückseite des Halses unterhalb des Henkels blieb frei. Zwischen den Reihen sind je drei Linien eingeritzt, an beiden Außenseiten zwei Linien. Das Innere des Gefäßes ist vollständig mit einem dunkelbraunen Überzug bedeckt, der in den Tonuntergrund eindiffundiert ist. Möglicherweise wurde das Gefäß mit einer Asphaltlösung abgedichtet. Das in altertümlicher Barbotine-Technik verzierte Fragment fand sich bei den Ausgrabungen im östlichen Stadtgebiet Ktesiphons, ein genauer Fundort ist nicht bekannt.
Museum für Islamische Kunst
Wandscherbe von der Schulter eines Kruges aus unglasierter gelbbeiger Irdenware. Als Dekor sind gebogene, in Dreiblattmotiven endende Ranken und aus diesen herauswachsende Blätter aufgelegt. Die Blätter erhielten eine eingeritzte Schraffur. In die Binnenflächen zwischen den Applikationen sind leiterartige Dekorationen aus Linien mit Querstrichen auf die Gefäßoberfläche eingeritzt. Das in altertümlicher Barbotine-Technik verzierte Fragment fand sich bei den Ausgrabungen im Palastbezirk Ktesiphons.
Museum für Islamische Kunst
Halsfragment eines Kruges mit schwarzer Bemalung unter transparenter türkiser Glasur. Dargestellt sind schreitende Pfauen vor einem Rankengrund. (Siehe auch I. 3018 b) Das Fragment stammt aus Ausgrabungen in Baalbek und wurde nach Fundteilung von der Antikensammlung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Schulter- und Wandungsfragment eines Krugs mit blauer, gelber, brauner, grüner und schwarzer Bemalung unter transparenter farbloser Glasur. Schwarz konturierte verschiedenfarbige Flächen bilden ein Netz aus Blättern und Blüten. Das Fragment stammt aus Ausgrabungen in Baalbek und wurde nach Fundteilung von der Antikensammlung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Kruges mit Ritzdekor und grüner Glasur auf der Außenseite. Auf der Schulter verläuft ein geometrisches Flechtband, mit Punkten versetzt, während der Hals punktförmig zwischen drei leiterartigen Streifen eingedrückt ist. Die Innenseite des Kruges ist gelblich glasiert. Stark ergänzt. Das Gefäß stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Kruges mit Ritzdekor und grüner Glasur nur auf der Außenseite. Auf der Schulter verläuft ein schraffiertes Band sowie unterhalb des Randes ein schmaler Streifen mit Kreisdekor. Das Gefäß stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Kruges mit Ritzdekor und grüner Glasur auf der Außenseite. Unterhalb des Randes verläuft ein Streifen mit Zickzackmuster. Der Krug hat drei Henkel und eine teilweise abgebrochene Tülle. Innen ist der Krug gelblich mit grünen Flecken glasiert. Das Gefäß stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Randfragment eines Keramikkruges mit Henkelansatz. Die Daumenstütze des Henkels hat die Form eines gestempelten Zierknopfes und zeigt konzentrische Kreise als Motiv. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen einer Keramikwerkstatt in Tall Aswad bei ar-Raqqa gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Kruges aus unglasierter hellbeiger, hart gebrannter Irdenware. Die Oberfläche des auf einer schnelldrehenden Töpferscheibe gefertigten Gefäßes mit bauchig rundem Körper ist geglättet, nur die Innenseite lässt Drehriefen erkennen. Der Hals saß von einer umlaufenden, einen Tropfenschutz bildenden Wulst getrennt auf der abgerundeten und dekorierten Gefäßschulter auf. Eingeschabte Riefen umfassen den Halsansatz radial und sind von einem Faltenwurf ähnlichem Zickzack-Abschluss begrenzt. Das Dekor wird vom Ansatz des handmodellierten schulterständigen Henkels durchbrochen. Bis zum Umbruch der Schulter zur Gefäßmitte sind darunter eine umlaufende Reihe von Kreisaugen zwischen eingeritzten Linien, ein Band aus Rauten mit keilförmig eingedrückten Zwickeln, ein weiteres Kreisaugenband und eine kleinere Rautenreihe als Dekor aufgebracht. Gefäßunterteil und Fuß waren möglicherweise nur geglättet. Das Fragment wurde bei den Ausgrabungen im Bereich des Palasts von Ktesiphons gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines auf einer Töpferscheibe gefertigten Kruges aus beiger unglasierter Irdenware. Rand, Hals, Henkel und große Teile des ovalen Körpers fehlen. Während die Oberfläche der Außenseite geglättet ist, befinden sich im Inneren des geschlossenen Gefäßes kräftige Drehrillen. Die Wandung des Unterteils zieht konisch ein und endet in einem stempelförmigen Standfuß mit flachem Boden. Der Krug wurde bei den Ausgrabungen im Palastareal Ktesiphons gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Randfragment eines kleinen Kruges (?) mit farbloser Glasur innen und außen sowie flächiger dunkelroter Lüsterbemalung außen. Erhalten ist ein kleiner Ösenhenkel auf der Schulter.
Museum für Islamische Kunst
Randscherbe eines Kruges aus orangebeiger, drehscheibengefertigter Irdenware mit transparenter grüner Glasur. Den steilen Rand auf dem zylindrischen Hals betonen zwei umlaufende Riefen, unter denen der handmodellierte Henkel angesetzt ist. Die auf die Gefäßschulter hinabreichende Henkelschlaufe ist abgebrochen. Während die grüne Glasur den Ton innen nur dünn bedeckt, ist sie außen dicker aufgetragen und leicht craqueliert. Die Scherbe wurde bei den Ausgrabungen in der islamischen Siedlung Salman Pak im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Schulterfragment eines Kruges mit dem Ansatz eines Henkels. Das Fragment ist auf der Außenseite blaugrau glasiert; auf der Innenseite ist eine blaugrüne Glasur erhalten, die teilweise fleckig erscheint.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Krug aus drehscheibengefertigter beiger Irdenware. Der Rand und die auf der Gefäßschulter aufsitzende Henkelschlaufe sind abgebrochen. Der bauchige Körper läuft im unteren Bereich konisch in einen schmalen, mit einer stempelförmigen kleinen Standfläche versehenen Fuß aus. Die Abarbeitungen zur Ausdünnung der Wandstärke in lederhartem, ungebranntem Zustand sind im unteren Bereich mit groben Spuren erkennbar, während die Schulteroberfläche geglättet ist. Die Materialqualität entspricht nicht der sogenannten Eierschalenware. Form und dünne Wandstärke im Halsbereich zeigen aber, dass diese kopiert werden sollte (vgl. KtO 1504 und KtW 308). Auf der Wandung finden sich vereinzelt Asphaltreste. Das Gefäß wurde im östlichen Stadtgebiet Ktesiphons gefunden, eine genauere Lokalisierung ist nicht möglich.
Museum für Islamische Kunst
Zwei aneinander passende Scherben eines Kruges mit trommelförmigen Körper aus drehscheibengefertigter unglasierter, gelbbeiger Irdenware ohne erhaltenen Rand, Schulter und Henkel. Die obere, aufrechte zylindrische Wandung ist umlaufend mit senkrechten parallelen Riefen dekoriert. Unterhalb des Umbruchs zieht die Wandung zum Boden hin konisch ein. Der Rand des Standbodens ist leicht ausgestellt, die Unterseite konkav nach innen gewölbt. Ein genauer Fundort im östlichen Stadtgebiet Ktesiphons ist nicht bekannt, Vergleichsfunde stammen allerdings aus der islamischen Siedlung Salman Pak (KtO 942).
Museum für Islamische Kunst
Rand- und Henkelfragment eines weitmundigen Kruges oder einer Schale mit Bügelhenkel und modelgeformter Dekoration auf der Außenseite aus unglasierter gelbbeiger Irdenware. Um den Rand mit nach innen abgeschrägter Oberfläche zieht sich unter einer umlaufenden dünnen Wulst ein Fries aus Kreisornamenten über aus kleinen blattförmigen Stempeln zusammengesetzten Halbpalmetten. Der den Rand überspannende Henkel ist an dessen Innenwand angesetzt und mit Rautenbändern, Blattgruppen und von Blättern umgebenen Kreismotiven zwischen dünnen Leisten verziert. Von oben ist eine Bohrung durch den breiten Henkel eingebracht. Die Dekorationen wurden in Modeln abgeformt und ermöglichen eine Zuordnung zu Vergleichsfunden. Die Lösung der Henkelapplikation ist dagegen bislang singulär. Das Fragment wurde bei den Ausgrabungen im östlichen Stadtgebiet Ktesiphons gefunden. Ein genauerer Fundort ist nicht bekannt.