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Objekttyp: Fragment (Möbel)
Museum für Islamische Kunst
Trapezförmiges Zierbrett. Der eingeschnittene reliefierte Dekor zeigt drei übereinander angeordnete Tiere, die nach rechts blicken: zwischen zwei Raubvögeln, vielleicht Falken ist ein Steinbock zu erkennen. Die Tiere sind von einem Rankenwerk umgeben. Oberhalb und unterhalb der Tierdarstellung verläuft eine Inschrift im Kufi-Duktus. Die untere Inschrift ist nur noch fragmentarisch erhalten, wobei die obere das Wort „mulk“ (Herrschaft) erwähnt. Die zwei Löcher weisen darauf hin, dass es sich um einen Beschlag handeln könnte, der das Mobiliar verzierte.
Museum für Islamische Kunst
Rahmenleiste mit Elfenbeinbeschlag. Erhalten sind zwei separat gearbeitete Hölzer, vermutlich von einem Möbelstück, sowie ein lang-rechteckiges Elfenbeinplättchen. Den schmalen profilierten Rahmen verziert eine geschnitzte, geometrisch stilisierte Wellenranke mit eingerollten Gabelblättern. Auf dem breiteren Brett ist der Elfenbeinbeschlag mit Tierdarstellungen vor Rankenwerk befestigt. Den oberen Teil nimmt ein Adler ein, dessen Kopf fehlt; darunter steht ein Hirsch mit Geweih, unter dem sich ein kleinerer Vogel mit ausgebreiteten Flügeln befindet, vielleicht ebenfalls ein Adler.
Museum für Islamische Kunst
Längliches sechseckiges Füllungsbrett mit Beineinlagen. Im Zentrum verläuft ein symmetrisch angeordnetes Spiralrankenwerk, welches von einem dünnen Steg getrennt und von einem Rahmen aus Bein umfasst wird. Dieser weist ein Rankenmotiv und Reste einer roten Bemalung auf. Ein weiterer dünner Rahmen aus Bein umgibt den ersten Rahmen und wird durch einen Holzsteg von ihm getrennt. Ein flacher breiter Holzrahmen umfasst das Ganze. Das Füllungsbrett verzierte wohl ein Möbelstück, wie z. B. eine Truhe, einer Kanzel (Minbar), oder die Türe eines Kassettenmöbels. Die rote Bemalung wurde wohl erst später hinzugefügt.
Museum für Islamische Kunst
Fragment, Zinne oder Fuß (?), eines Mobiliars. Der Dekor zeigt ein vegetabiles Motiv und ist im Schrägschnittstil gefertigt, der vor allem aus den Stuckplatten von Samarra des 9. Jahrhunderts bekannt ist. Der Schrägschnittstil wurde auch in Ägypten des 9. und 10. Jahrhunderts angewandt und ist häufig in Holzarbeiten wiederzufinden, cf. I. 4455, I. 6386, I. 4404.
Museum für Islamische Kunst
Langes Zierbrett aus Aleppo- oder Zypernkiefer. Entlang des Randes verläuft eine fein gearbeitete Weinranke mit Blättern und Trauben, die durch einen schmalen Steg von der mit kleinen Dreiecken profilierten Außenkante abgesetzt ist. Die restliche Fläche ist geglättet und weist Maserungen auf. Vgl. I. 4468 mit einer doppelten Weinblattranke: Analysen haben bestätigt, dass beide Hölzer zu demselben Möbelstück, vielleicht einer Truhe gehörten.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Inschriftenfrieses, welches als Füllungsbrett diente, wohl für ein Möbelstück, einer Tür, oder einer Wandverkleidung. Die Schrift im sogenannten blühenden Kufi-Duktus ist Teil einer Segensinschrift gewesen. Diese Art von Schrift zeichnet sich durch die Hasten aus, die in Ranken und kleinen Blättchen enden. Oberhalb und unterhalb der Inschrift verlaufen geriefte Rahmen, die Bohrlöcher aufweisen, wobei nicht klar ist, ob es sich hier um spätere Bohrungen handelt.
Museum für Islamische Kunst
Langes Zierbrett aus Aleppo- oder Zypernkiefer. Entlang des Randes verlaufen zwei Ranken mit Weinblättern, die durch einen Steg getrennt sind, während die restliche Fläche geglättet ist und Maserungen aufweist. Vgl. I. 4469 mit einer Weintraubenranke: Analysen haben bestätigt, dass beide Hölzer zu demselben Möbelstück, vielleicht einer Truhe gehörten.