17 Ergebnisse
Objekttyp: Fragment (Menschliche Figur)
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer fast vollständig rundplastisch gearbeiteten Darstellung einer männlichen Figur aus Stuck. Erhalten ist ein Torso, dessen Kopf und Arme fehlen. Der Oberkörper ist von einem eng anliegenden Mantel bedeckt, der am Hals weit aufgeschlagen und knapp oberhalb der Hüfte gegürtet ist. Die Oberfläche ist glatt gearbeitet, so dass es wahrscheinlich ist, dass sie mit Bemalung verziert war. Die Rückseite ist nicht vollständig rundplastisch geformt. Es wird angenommen, dass der Kopf I. 4891a zu dieser Figur gehörte. Das Fragment wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zusammen mit anderen Stuckplatten und Hochreliefs 80km südöstlich von Teheran im Gebiet von Nizamabad geborgen. Das Museum erwarb die Stücke im Kunsthandel. Fast vollplastisch ausgearbeitete Reiter- und Personendarstellungen stechen unter den verschiedenen Stuckfunden heraus. Sie sind durch Kronen, Schmuck, Bekleidung sowie Farbfassungen und Blattgoldbelag als hochrangige Personen gekennzeichnet. Die Funde aus Nizamabad sind in das 7./8. Jahrhundert zu datieren. Sie sind herausragende Zeugnisse der Übergangszeit zwischen Spätantike und Frühislam.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer modelgeformten Stuckplatte mit Darstellung eines bärtigen sasanidischen Großkönigs mit von Sonne und Mondsichel bekrönter Kompositkrone, Federschmuck und Ohrringen. Die heraldisch nach rechts gewandte, das Gesicht frontal präsentierende Figur spannt einen Bogen und war in eine Jagd- oder Kampfszenerie eingebunden. Wahrscheinlich handelte es sich um eine Reiterfigur. Die wohl rechteckige geformte Platte war Bestandteil einer Raumausstattung mit Stuckfliesen als Wandverkleidung. Das Stück wurde im Kunsthandel erworben und stammt wohl aus dem Ktesiphongebiet.
Museum für Islamische Kunst
Männlicher Kopf aus Stuck. Der kleine Kopf stammt von einem Stuckrelief, das als Wandschmuck in einem Palastgebäude angebracht war und zu dem vielleicht auch der Kopf I.2660 gehörte. Dargestellt ist ein frontal gesehener Kopf ohne Bart, aber mit langen Haaren, die unter einer runden Kappe hervortreten. Die Haare sind in der Mitte gescheitelt und bis zu den Ohren kordelartig geflochten. Reste der ursprünglichen farbigen Bemalung haben sich an den Augen und der Kappe erhalten. Der Kopf soll bei Ausgrabungen in der nordiranischen Stadt Rayy gefunden worden sein. Er gehörte zur Ausstattung eines seldschukischen Palastes aus dem 12. Jahrhundert. Diese Paläste waren mit figürlichen Stuckreliefs ausgeschmückt.
Museum für Islamische Kunst
Männlicher Kopf aus Stuck. Der kleine Kopf stammt von einem Stuckrelief, das als Wandschmuck in einem Palastgebäude angebracht war und zu dem vielleicht auch der Kopf I.2660 gehörte. Dargestellt ist ein frontal gesehener Kopf ohne Bart, aber mit glatten langen Haaren, die unter einer spitzen Mütze hervortreten. Die Haare sind in der Mitte gescheitelt und als glatte Zöpfe in den Nacken gelegt. Reste der ursprünglichen farbigen Bemalung haben sich am Gesicht und der Mütze erhalten. Der Kopf soll bei Ausgrabungen in der nordiranischen Stadt Rayy gefunden worden sein. Er gehörte zur Ausstattung eines seldschukischen Palastes aus dem 12. Jahrhundert. Diese Paläste waren mit figürlichen Stuckreliefs ausgeschmückt.
Museum für Islamische Kunst
Fast vollständig rundplastisch gearbeiteter männlicher Kopf aus Stuck mit Resten roter und schwarzer Bemalung. Das symmetrische Gesicht ist bartlos und wird von Locken gerahmt. Die Person trägt eine perlengefasste, reich geschmückte Krone und Ohrschmuck. Die Krone wurde als Zinnenkrone gedeutet, weshalb davon ausgegangen wird, dass hier ein sasanidischer König dargestellt wurde. Die Rückseite ist nicht vollständig rundplastisch geformt. Es wird angenommen, dass der Kopf zu dem Torso I. 4891 gehörte. Das Fragment wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zusammen mit anderen Stuckplatten und Hochreliefs 80km südöstlich von Teheran im Gebiet von Nizamabad geborgen. Das Museum erwarb die Stücke im Kunsthandel. Fast vollplastisch ausgearbeitete Reiter- und Personendarstellungen stechen unter den verschiedenen Stuckfunden heraus. Sie sind durch Kronen, Schmuck, Bekleidung sowie Farbfassungen und Blattgoldbelag als hochrangige Personen gekennzeichnet. Die Funde aus Nizamabad sind in das 7./8. Jahrhundert zu datieren. Sie sind herausragende Zeugnisse der Übergangszeit zwischen Spätantike und Frühislam.
Museum für Islamische Kunst
Fuß und Unterschenkel eines nach rechts gewandten Reiters aus Stuck. Der Reiter trug eine Hose, die bis über die Ferse reicht und mit einem Zierband besetzt ist. Das Zierband besteht aus zwei horizontalen und einem vertikalen Streifen mit doppelten Perlreihen und ist am Schnittpunkt über dem Außenrist mit einer Rosette aus vier Herzen verziert. Der Schuh bestand aus weichem Leder ohne Sohle und ist nur teilweise erhalten. Über dem oberen Zierband ist das wadenlange Gewand erhalten. Es lassen sich schwache rote Farbspuren erkennen. Vgl. I. 4884 und I. 4890. Das Fragment gehört zu einer großen Zahl an Stuckfunden aus dem Ort Nizamabad, der südlich von Rayy (Iran) lokalisiert wird und wo Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhundert offenbar umfangreiche Raubgrabungen stattfanden. Es sind unter anderem lebensgroße, halb lebensgroße und kleinere Reiterfriese gefunden worden.
Museum für Islamische Kunst
Kleines Stuckfragment mit fünf bogenförmigen Rippen. Bei dem Objekt könnte es sich um ein Gewandfragment handeln, dessen Falten hier angegeben sind. Auf der Rückseite fallen zwei halbrunde geglättete Flächen auf, als ob das Stück an etwas angepasst war. Oben ist eine längliche Vertiefung erhalten, die vielleicht von der Verankerung auf dem Untergrund (der Wand?) stammt. Vermutlich im Thronsaal gefunden. Das kleine Fragment könnte von einer Statue stammen, wie sie als Ausstattung auch anderer umaiyadischer Paläste bekannt sind, wo große Skulpturen aus Stuck nachgewiesen werden konnten. Sie zeigen, dass in frühislamischer Zeit im weltlichen Umfeld der Kalifenpaläste das sogenannte Bilderverbot des Islam keine spezielle Beachtung fand. Das Fragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
Museum für Islamische Kunst
Fast vollständig rundplastisch gearbeiteter männlicher Kopf aus Stuck mit Resten roter und schwarzer Bemalung. Das symmetrische Gesicht ist bartlos. Die Person trägt eine perlengefasste, reich geschmückte Krone. Die Krone wurde als Zinnenkrone gedeutet, weshalb davon ausgegangen wird, dass hier ein sasanidischer König dargestellt wurde. Die Rückseite ist nicht vollständig rundplastisch geformt. Das Fragment wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zusammen mit anderen Stuckplatten und Hochreliefs 80km südöstlich von Teheran im Gebiet von Nizamabad geborgen. Das Museum erwarb die Stücke im Kunsthandel. Fast vollplastisch ausgearbeitete Reiter- und Personendarstellungen stechen unter den verschiedenen Stuckfunden heraus. Sie sind durch Kronen, Schmuck, Bekleidung sowie Farbfassungen und Blattgoldbelag als hochrangige Personen gekennzeichnet. Die Funde aus Nizamabad sind in das 7./8. Jahrhundert zu datieren. Sie sind herausragende Zeugnisse der Übergangszeit zwischen Spätantike und Frühislam.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer modelgeformten Stuckplatte mit Darstellung eines bärtigen sasanidischen Großkönigs mit von Sonne und Mondsichel bekrönter Kompositkrone, Federschmuck und Ohrringen. Die das Gesicht frontal präsentierende Figur dürfte sich entsprechend erhaltener Vergleichsstücke nach heraldisch rechts gewandt haben. Einen Bogen spannend wird der König in eine Jagd- oder Kampfszenerie eingebunden und reitend dargestellt gewesen sein. Die wohl rechteckige geformte Platte war Bestandteil einer Raumausstattung mit Stuckfliesen als Wandverkleidung. Das Stück wurde im Kunsthandel erworben und stammt wohl aus dem Ktesiphongebiet.
Museum für Islamische Kunst
Fuß und Unterschenkel eines nach rechts gewandten Reiters aus Stuck. Der Reiter trug eine Hose, die bis über die Ferse reicht und mit einem Zierband besetzt ist. Das Zierband besteht aus zwei horizontalen und einem vertikalen Streifen mit doppelten Perlreihen und ist am Schnittpunkt über dem Außenrist mit einer Rosette aus vier Herzen verziert. Der Schuh bestand aus weichem Leder ohne Sohle und ist nur teilweise erhalten. Über dem oberen Zierband ist der Rest des wadenlangen Gewandes erhalten. Farbspuren lassen erkennen, dass die Hose und der Schuh ursprünglich rot bemalt waren, während die Zierbänder teilweise blau abgesetzt sind. Vgl. I. 4884 und I. 4889. Das Fragment gehört zu einer großen Zahl an Stuckfunden aus dem Ort Nizamabad, der südlich von Rayy (Iran) lokalisiert wird und wo Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhundert offenbar umfangreiche Raubgrabungen stattfanden. Es sind unter anderem lebensgroße, halb lebensgroße und kleinere Reiterfriese gefunden worden.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines figürlichen Hochreliefs aus Stuck mit Resten roter Bemalung. Erhalten hat sich eine Hand. Vgl. auch I. 4896b. Das Fragment wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zusammen mit anderen Stuckplatten und Hochreliefs 80km südöstlich von Teheran im Gebiet von Nizamabad geborgen. Das Museum erwarb die Stücke im Kunsthandel. Fast vollplastisch ausgearbeitete Reiter- und Personendarstellungen stechen unter den verschiedenen Stuckfunden heraus. Sie sind durch Kronen, Schmuck, Bekleidung sowie Farbfassungen und Blattgoldbelag als hochrangige Personen gekennzeichnet. Die Funde aus Nizamabad sind in das 7./8. Jahrhundert zu datieren. Sie sind herausragende Zeugnisse der Übergangszeit zwischen Spätantike und Frühislam.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines weiblichen Torsos aus Stuck. Erhalten hat sich der halbe rechte Arm. Zwischen Brust und diesem Arm sind Reste eines geflochtenen Zopfes zu erkennen. Um den Hals lag eine heute kaum noch sichtbare Perlenkette. Des Weiteren sind auf dem Oberkörper Reste eines Gewandsaums zu erkennen. Möglicherweise handelte es sich bei dem Stück ähnlich wie bei I. 4891 um eine ganzfigurige Darstellung. Das Fragment wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zusammen mit anderen Stuckplatten und Hochreliefs 80km südöstlich von Teheran im Gebiet von Nizamabad geborgen. Das Museum erwarb die Stücke im Kunsthandel. Fast vollplastisch ausgearbeitete Reiter- und Personendarstellungen stechen unter den verschiedenen Stuckfunden heraus. Sie sind durch Kronen, Schmuck, Bekleidung sowie Farbfassungen und Blattgoldbelag als hochrangige Personen gekennzeichnet. Die Funde aus Nizamabad sind in das 7./8. Jahrhundert zu datieren. Sie sind herausragende Zeugnisse der Übergangszeit zwischen Spätantike und Frühislam.
Museum für Islamische Kunst
Oberkörper bzw. Schulterpartie und Kopf einer spätparthischen Terrakotta-Figurine aus gebranntem Ton. Vorder- und Rückenteil der Frauenfigur in strenger Frontalansicht wurden in zwei separaten Modeln geformt und vor dem Brand zusammen gefügt. Im Inneren blieb sie hohl. Die Kopfbedeckung oder hoch aufgesteckte Frisur wird von einem am Hals anliegenden, auf die Schultern herabfallenden Mantel überdeckt und erhält so eine dreieckige Form. Die Gesichtspartie dominieren zwei große runde, die Nase flankierende Augen - nur noch Rudimente feiner modellierter Physiognomien bei als Vorbilder dienenden hellenistischen Terrakotten. Der quer über den Oberkörper verlaufende, Bereiche unterschiedlicher Materialstärke trennende Bruch deutet angewinkelte, Attribute wie ein Tamburin haltende Arme an, was bei vergleichbaren Terrakotten häufiger überliefert ist. Die Terrakotte wurde während der Ktesiphon-Grabungen auf Tell Dhahab in Quadrant XII/17 gefunden und dürfte als Votiv- oder Grabbeigabe gedient haben. Zum Zeitpunkt der Bergung war sie bereits dem ursprünglichen Kontext entrissen.
Museum für Islamische Kunst
Menschliches Gesicht aus Sandstein. Die Züge des frontal gezeigten Gesichtes sind sehr grob eingeschnitten. Ohren und Haare sind nicht erhalten; vermutlich wurde der Kopf entlang dieser Linie aus dem Untergrund herausgeschlagen.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer menschlichen Hand aus Stuck. Erhalten sind die halb lebensgroßen Finger einer linken Hand. Das Fragment stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Arm einer kleinen Statuette oder Puppe aus Bein. Es handelt sich um einen rechten Arm mit zur Faust geballter Hand, die quer durchbohrt ist. Der Ellenbogen ist durch eine einfache Kerbe angedeutet. In Höhe der Schulter ist der Arm flach gearbeitet und durchbohrt, um ihn am Torso der Figur befestigen zu können. Von einem ähnlichen (oder demselben?) Objekt stammt ein linkes Bein Ta 2304. Puppen mit beweglichen Gliedern sind bereits in hellenistischer Zeit (4.-1. Jahrhundert v.Chr.) verbreitet. Das Objekt wurde während der Ausgrabungen 1932-1939 in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Bein einer kleinen Statuette oder Puppe aus Bein. Es handelt sich um ein schematisch gearbeitetes linkes Bein mit dem Fuß, der durch eine Kerbe abgesetzt ist. Der obere Teil ist abgebrochen, so dass nicht zu erkennen ist, wie das Bein am Torso der Figur befestigt war. Von einem ähnlichen (oder demselben?) Objekt stammt der Arm Ta 30. Puppen mit beweglichen Gliedern sind bereits in hellenistischer Zeit (4.-1. Jahrhundert v.Chr.) verbreitet. Das Objekt wurde während der Ausgrabungen 1932-1939 in Chirbat al-Minya gefunden.