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Objekttyp: Fragment (Relief)
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer Wandverkleidung aus Stuck. In einer großen rautenförmigen Fläche sind eine Wirbelrosette und herzförmige Flechtknoten von Eierstableisten gerahmt. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman im Iran gefunden und stammt aus dem Sommerpalast des Abaqa Chan, einem Il-Chanidischen Herrscher.
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Fragment einer Wandverkleidung aus Stuck mit einem Dekor aus Blättern und Flechtband. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman im Iran gefunden und stammt aus dem Sommerpalast des Abaqa Chan, einem Il-Chanidischen Herrscher.
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Großes Fragment einer Wandverkleidung aus Stuck mit einem kleinteiligen geometrischen Dekor. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman im Iran gefunden und stammt aus dem Sommerpalast des Abaqa Chan, einem Il-Chanidischen Herrscher.
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Fragment einer Wandverkleidung aus Stuck. In einer großen rautenförmigen Fläche sind eine Wirbelrosette und herzförmige Flechtknoten von Eierstableisten gerahmt. Darunter hat sich ein tiefer runder Abdruck erhalten, der vielleicht von einem Wandpfosten stammt. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman im Iran gefunden und stammt aus dem Sommerpalast des Abaqa Chan, einem Il-Chanidischen Herrscher.
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Großes Fragment einer Wandverkleidung aus Stuck. Der Dekor besteht aus großen geometrischen, swastikaförmig angeordneten Blättern, die mit verschiedenen kleinteiligen Mustern gefüllt sind. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman im Iran gefunden und stammt aus dem Sommerpalast des Abaqa Chan, einem Il-Chanidischen Herrscher.
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Fragment einer Wandverkleidung aus Stuck. Über dem Ansatz einer Inschrift im Kufi-Duktus sind Reste von Flechtknoten erhalten. Vgl. I. 7/67.11.1. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman im Iran gefunden und stammt aus dem Sommerpalast des Abaqa Chan, einem Il-Chanidischen Herrscher.
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Fragment einer Wandverkleidung aus Stuck mit dem Ansatz einer Inschrift im Kufi-Duktus. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman im Iran gefunden und stammt aus dem Sommerpalast des Abaqa Chan, einem Il-Chanidischen Herrscher.
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Aus drei Fragmenten zusammengesetzte und ergänzte Flügelpalmetten- bzw. Nīšān-Platte einer repräsentativen Wandverkleidung mit Stuckfliesen. In einer großen, heraldisch angeordneten Flügelpalmette sitzt eine sasanidische Pahlawi-Devise. Die abgestuft gegliederten, parallel geführten Flugfedern umschließen diese und stoßen am oberen Rand des Bildfeldes aneinander. Von Perlstäben getrennt ist das Gefieder der unteren Bildhälfte in flächig überlappenden Schuppen mit herausgearbeiteter Mittelrippe wiedergegeben und wächst aus einem Dreiblattbündel heraus. Den Rand der runden Platte umfasst ein Astragalstab. Die Bruchstücke wurden während der Ktesiphon-Grabungen bei einem Wohnhaus im Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palasts am Nordkanal geborgen. Die näheren Fundumstände sind nicht überliefert.
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Fragmente einer modelgeformten Wandplatte einer repräsentativen Wandverkleidung mit Stuckfliesen. Die stark mit getöntem Gips ergänzte Platte gehört zum randlichen Abschluss einer mit Wiederholung des zentralen Motivs gleichmäßig dekorierten Wandfläche. Die Randleiste markiert ein arabeskenartig dekoriertes Rankenband, während im quadratischen, randlosen Bildfeld ein viergliedrig um ein Quadrat arrangiertes Motiv aus von flügelartigen Palmetten eingefassten Fruchtständen sitzt. Meist als Granatäpfel angesprochen – namengebend für derartige Platten – scheint es sich eher um Mohnkapseln zu handeln. Palmetten und Knospen bündeln Hohlperlen, von denen aus verbindende Bogenleisten durch das Quadrat geschlungen sind. In den Eckzwickeln der Platte sitzen mit den Spitzen zum Zentrum weisende Herzmotive. Derartige Platten gehörten wohl zur Ausstattung eines Iwans, einer mit einem Tonnengewölbe überdeckten, zu einer Seite offenen Vorhalle eines Hauses im Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palasts von Ktesiphon.
Museum für Islamische Kunst
Zusammengesetzte Fragmente einer modelgeformten Stuckplatte einer repräsentativen Wandverkleidung. Die Fliesen sind mit einem Palmettenfries über einem von einer Leiste und einem breiten Rand gefassten Perlstab dekoriert. Die in zwei Reihen versetzt, wechselnd stehend und hängend angeordneten fünflappigen Palmettenblätter verbinden Ranken aus Doppelleisten. Sie umschließen die unteren, hängenden Blätter und sind an den Kontaktpunkten mit Hefteln verbunden. Diesen entwachsen jeweils die oberen, stehenden Blätter. Am oberen Plattenrand ist der Bildgrund zwischen den Palmettenblättern zudem mit Hohlperlen besetzt. Der Fries wird Teil der Rahmung einer flächig mit reliefierten Stuckfliesen besetzt Wand in einem Haus der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palasts von Ktesiphon gewesen sein (zugehörende Fragmente sind unter Kt I. 171 eingelagert).
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Gipsabguss einer im Metropolitan Museum/New York aufbewahrten, aus mehreren Fragmenten zusammengesetzten und ergänzten Stuckplatte. Der Abguss erhielt eine farbliche Tönung ähnlich dem Original. Das Dekor besteht aus einem über einer Randleiste auf einem Perlstab aufgesetzten einfachen, mit Hefteln versehenen hängenden Bogenfries. Den Hefteln entspringen abwechselnd Stengelbündel mit drei sechsblättrigen Blüten mit mittiger Hohlperle und über diese ausschwingende Dreiblattknospen. Die Platte war als rahmender Fries Teil einer dekorativen Wandverkleidung aus Stuckfliesen, die bei den Ktesiphon-Grabungen in einem Haus im islamischen Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palastes erschlossen wurde.
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Aus mehreren Fragmenten kombinierter und ergänzter Halbpalmettenfries einer repräsentativen Wandverkleidung aus Stuckplatten. Den Fries bilden je Platte drei linksläufig stehende Halbpalmetten mit sich überlappenden Stielen. Sie sitzen ohne trennenden Steg auf je acht Hohlrauten über einer breiten Randleiste. Auf Stoß aneinander gesetzt, ergaben die Stuckfliesen ein sich endlos wiederholendes Dekor. Der Zierfries saß nach Rekonstruktion der Ausgräber von Segmenten eines längs laufenden Astragalstabes getrennt als Borte unter einer mit modelgeformten, sogenannten Eichelplatten (KtO 1100-1120), besetzten Wandfläche. Neben mehreren Nīšānplatten, ornamentierten Stuckkassetten und einer Archivoltenverblendung mit Halbrundstab und Palmettenfries gehörte er zur Ausstattung kleiner, kreuzförmig um einen Raum oder Hof angeordneter Iwane eines spätsasanidischen Wohnhauses im Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palasts von Ktesiphon (am Nordkanal). Nach ersten Oberflächenfunden wurden aus dem Bereich der einseitig offenen, überwölbten Nischen zahlreiche Bruchstücke geborgen. Nähere Fundumstände oder datierende Beifunde sind nicht bekannt. Es lässt sich nur feststellen, dass modelgleiche Plattenfragmente aus den Häusern IV und VI von al-Maʿarid stammen.
Museum für Islamische Kunst
Gipsabguss einer auf einen Mörtelgrund angetragenen, mit eingeschnittenem Dekor versehenen Pfeilerverkleidung aus Stuck. Das flächige Mustersystem bildet ein unendlicher Rapport aus mehrstreifigen, in Schrägen von 45 Grad verlaufenden und zu Svastiken verschränkten bzw. durchkreuzten Mäandern. Sie fassen sechsblättrige Blüten um eine Hohlperle und große Dreiblattknospen ein. Der dicke, aufwändig verzierte Pfeiler stand im Zentrum des Ostiwan, einer zu einer Seite hin offenen Vorhalle eines Hauses in Umm az-Zaʿtir bei Ktesiphon. Das bei der Fundbergung erschlossene Konvolut vieler zusammengehörender Teile befindet sich heute im Metropolitan Museum/New York. Mit dem Abguss wurde die Sammlung im Museum für Islamische Kunst um ein Vergleichsstück zu ähnlichem Ornament aus der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palasts von Ktesiphon ergänzt (KtO 1495).
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Fragment einer modelgeformten Wandplatte einer repräsentativen Wandverkleidung mit Stuckfliesen. Das Bruchstück gehört zu einer mit Wiederholung des zentralen Motivs gleichmäßig dekorierten Wandfläche. Im quadratischen, randlosen Bildfeld arrangierten sich um ein Quadrat vier von flügelartigen Palmetten eingefasste Fruchtstände. Beim erhaltenen Bruchstück sind nur noch Palmettenansätze über Hohlperlen zu erkennen, von denen aus sich verbindende Bogenleisten durch ein Quadrat im Bildzentrum schlangen. Die Fruchtstände waren meist als Granatäpfel angesprochene Mohnkapseln ausgebildet. Die Platte gehörte wohl zur Ausstattung eines Iwans, einer mit einem Tonnengewölbe überdeckten, zu einer Seite offenen Vorhalle eines Hauses, im Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palasts von Ktesiphon.
Museum für Islamische Kunst
Fliesenplatte einer repräsentativen Wandverkleidung aus Stuck mit floralem Dekor. Um eine mittige Sechspassrosette beziehungsweise Blüte um Hohlperle ordnen sich miteinander verschlungene einfache Ranken und bilden vier Ornamentfelder. In diesen laufen die Ranken jeweils in Bündel aus drei länglichen eichelartigen Knospen mit geschuppten Hut aus. Als Blattwerk entspringen den Ranken lilienartige Dreiblattmotive. Modelgeformte, als Eichelplatten bezeichnete Fliesen mit derartigem Dekor und zahlreiche zugehörende Bruchstücke wurden während der Ktesiphon Grabungen im Inneren eines Wohnhaus im Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palasts am Nordkanal bei Salman Pak geborgen. Teils hafteten sie noch in situ auf den Wänden und waren zu einem flächigen Dekor verbunden, teils lagen sie auf dem Ziegelpflaster des Raums (vgl. KtO 1100-1105, 1119 sowie I. 7731).
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Fragmente einer Wandplatte aus Stuck mit Ergänzungen. Die Bestandteile eines repräsentativen Flächendekors oder Frieses aus sogenannten Büstenplatten sind in eine Gipsergänzung eingebettet. Ein getönter Abguss der Rekonstruktion ist zur musealen Präsentation angesetzt. In einem Rahmen aus leicht konkav eingezogenen doppelten Leisten sitzt eine en face bzw. streng frontal wiedergegebene Frauenbüste, von der nur der Oberkörper erhalten ist. Sie ist mit einem Halsband und einem daran hängenden herzförmigen Anhänger aus zwei tränenartigen Blättern geschmückt. Lange, am Ende aufgerollte Haarsträhnen fallen auf die Brüste herab. Die Rahmenecken sind mit Hefteln verschnürt, aus denen stilisierte Palmettenblätter ausschweifen. In den Eckzwickeln der modelgeformten Platten sitzen Dreiblattornamente, die mit den Blattspitzen zum Bildfeld weisen. Die Kantenmitten sind mit Blütenhälften bestückt, die sich bei Kombination der Platten zu Vierblattrosetten ergänzen. Während der Ktesiphon-Grabungen wurden die Fliesenfragmente im Bereich eines Hauses der Siedlung Umm az-Zaʿtir geborgen. Sie sind eng verwandt mit ähnlichen Funden aus Haus IV im Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palast (vgl. Kt I. 507). Zur Rekonstruktion der Stücke entstanden mehrere Gipsnachformungen, um vor allem den Rahmenbereich zu ergänzen. Mit Kt I. 106 ist neben den verbauten Bestandteilen noch ein weiterer Teil im Depot eingelagert.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente von Wandplatten aus Stuck mit Ergänzungen. Die Bestandteile eines repräsentativen Flächendekors oder Frieses aus sogenannten Büstenplatten sind in Gipsergänzungen eingebettet, die zur musealen Präsentation zwei nebeneinander sitzende Platten formen. In den Rahmen aus leicht konkav eingezogenen doppelten Leisten saßen nicht mehr erhaltene, streng frontal ausgerichtete Büsten. Die Rahmenecken sind mit Hefteln verschnürt, aus denen stilisierte Palmettenblätter ausschweifen. In den Eckzwickeln der modelgeformten Platten sitzen Dreiblattornamente, die mit den Blattspitzen nach außen weisen. Während der Ktesiphon-Grabungen wurden die Fliesenfragmente im Bereich eines Hauses im Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palasts geborgen. Sie sind eng verwandt mit ähnlichen Funden aus Umm az-Zaʿtir (vgl. Kt.I 509).
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Zwei Fragmente eines Rautenfrieses. Mehrere solcher modelgeformten Platten rahmten eine dekorative Wandverkleidung aus Stuckfliesen. Das Dekor besteht aus aufgereihten quadratischen, mit einer Hohlperle bzw. einem Kreis gefüllten Rauten. Entlang der als einfache Leisten ausgebildeten Außenkanten sind die Ornamente als Dreiecke mit Halbkreis halbiert. Die Fragmente wurden im Rahmen der Ktesiphon-Grabungen im Palastbezirk beim Taq-i Kisra geborgen. Gleichzeitig aufgefundene Vergleichsstücke befinden sich heute im Metropolitan Museum/New York.
Museum für Islamische Kunst
Auf einer Gipsplatte montierte und ergänzte Wandverkleidungsfragmente aus Stuck mit floralem Dekor. Der zusammengestellte Wandbereich ist Bestandteil einer großflächigen, repräsentativen architektonischen Gebäudeausstattung in Tradition sasanidischer Gestaltungen, unterscheidet sich aber in zwei Punkten: Das Dekor wurde an der Wand aus angetragenem Stuck herausgeschnitten. Außerdem bilden die abgewandelten, quasi umgedeuteten Ornamente einen neuen Sinnzusammenhang. Die Bildfläche füllen in doppelter Reihe Friese aus stilisierten Bäumchen, deren aneinander anstoßenden, eingeschwungenen Zweige Rankenmotive aufgreifen und jeweils in fünflappigen Blätter enden. Zwischen den tordierten Stämmen oder Stauden sitzen jeweils Dreiergruppen aus zwei eingeschnürten Blättern und einem tropfenförmigen Blatt. Auf dem oberen Fries sitzen ebenfalls flächenfüllende Blattornamente. Das Baummotiv findet sich in diversen Bereichen der Raumgestaltung eines bei den Ktesiphon-Grabungen in der islamischen Siedlung Salman Pak erschlossenen Gebäudes wieder (vgl. Kt I. 354, I. 7735). Die Friesplatte wird von einfachen rahmenden Leisten eingefasst. Entlang des unteren Randes liegt ein bandartiger linksläufiger Fries aus grob stilisierten Blattpaaren, der eine spätantike Lorbeerblattleiste imitiert bzw. uminterpretiert.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer mit einem deutlich ausgearbeiteten Relief über geglättetem Bildgrund versehenen Stuckplatte. Das Bruchstück einer repräsentativen, unter einem Halbrundstab mit bekrönenden Palmetten angebrachten Wandverkleidung aus Fliesen zeigt ein aus einem Doppelsteg gebildetes, verschlungen-bandartiges Buchstabenfragment eines Pahlawi-Monogramms. Es durchstößt ein nach oben offenes, sichelförmiges Halbmondmotiv. Über dem Schriftband sitzt eine runde Perle auf, die zu einem das Bildfeld fassenden Perlkreis gehört. Es handelt sich um den Bestandteil einer sogenannten Nīšānplatte mit einem axialsymmetrisch angeordneten, heraldischen Flügelpaar, über dem der Pahlawi-Schriftzug aufsaß. Das Bruchstück wurde bei den Ktesiphon-Grabungen bei Umm az-Zaʿtir geborgen. Die näheren Fundumstände sind über die Fundbücher der Grabung zwar nicht überliefert, historische Aufnahmen zeigen aber die Anordnung des Dekors (etwa in Bezug zu I. 7729).
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Elf Blütenfragmente eines friesartigen Wanddekors aus modelgeformten Stuckplatten. Die einzelnen, wohl Lotus meinenden Blüten entwachsen einer kleinen Dreiblattknospe und setzen sich aus einem aufrechten lanzettförmigen Mittelblatt mit deutlich ausgearbeiteter Mittelrippe sowie zwei sich daran seitlich anschmiegenden Kelchblättern zusammen. Mitunter ist ein kleiner Heftel oder der Ansatz einer Doppelleiste erkennbar, so dass von einem direkt unter den Blüten ansetzendem, sie verbindenden Bogenfries ausgegangen werden kann. Wie viele Blüten eine Platte jeweils aufnahm, ist nicht mehr feststellbar. Mangels erhaltener Objektbeschriftung und wegen der Einlagerung der Stücke mit Funden aus einem Haus der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palasts von Ktesiphon ist zudem eine exakte Fundortangabe nicht möglich. Wahrscheinlich stammen sie aus Umm az-Zaʿtir.
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Fragment einer dekorativen, modelgeformten Stuckplatte. Um ein Rosettenmotiv mit Perlkreis um Hohlperle sind blütenartig gerippte Blätter und Rippenbündel angeordnet. Der erhaltene Bildausschnitt erschwert eine Zuweisung: Unabhängig von rein floraler Ansprache kann es sich daneben um ein Fragment eines großformatigen Flachreliefs handeln, etwa dem Teil eines dekorierten Zaumzeugs von einem Reittier (vgl. KtO 245 bzw. Kt I. 345.3). Das Bruchstück stammt von einer Wandverkleidung aus einem Haus vom Westhügel Ktesiphons (Umm az-Zaʿtir).
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Stuckfragment einer Säulenverkleidung mit in Schrägen von 45 Grad verlaufendem, einen unendlichen Rapport bildenden und zu Svastiken verschränktem bzw. durchkreuztem Mäandermotiv. Das auf einem Mörtelgrund angetragene, mit eingeschnittenem Dekor versehene und mit mehreren Kalkschlemmenanstrichen zur Oberflächenveredelung übertünchte Fragment gehörte zur dekorativen Raumausstattung eines Hauses. Mangels erhaltener Objektbeschriftung ist eine genaue Fundortangabe nicht möglich, das Fragment dürfte aber wie vergleichbare Stücke im Rahmen der Ktesiphon-Grabungen in einem Haus der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palasts von Ktesiphon geborgen worden sein.
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Auf einen Mörtelgrund angetragene, mit eingeschnittenem Dekor und einem Kalkanstrich als Oberflächenveredelung versehene Säulenverkleidung aus Stuck. Das flächige Mustersystem bildet ein unendlicher Rapport aus mehrstreifigen, in Schrägen von 45 Grad und zu Svastiken verschränkten bzw. durchkreuzten Mäandern. Auf zugehörenden Fragmenten sind zudem kleeblattartige Vierblattrosetten mit Einritzungen auf den Blättern erhalten. Diese erhielten in mittigen Vertiefungen Applikationen aus anderem Material. Das Fragment zeigt deutlich den Aufbau des Stuckdekors: Über dem Mauer- und Mörtelgrund wurde eine feine, ca. 7 mm starke Mörtelschicht aufgetragen und erst darauf der dekorierte Stuck. Abschließend erfolgte ein Anstrich mit weißer Kalkschlemme. Die dicke, aufwändig verzierte Säule stand im Zentrum eines Hauses in der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palasts von Ktesiphon. Bei der Fundbergung wurde ein Konvolut vieler zusammen gehörender, aber meist nicht mehr aneinander anpassender Fragmente erschlossen.
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Kopf bzw. Büste einer mit gefältelten Chiton gewandeten Frauenfigur aus Stuck. Das Gesicht und die gelockte, aufwändig frisierte Haartracht sind bestoßen. Die Büste saß im Zentrum einer rechteckigen Platte einer Wandverkleidung aus Stuckfliesen. Der Rahmen dürfte aus stilisierten Palmetten und Dreiblattmotiven in den Eckzwickeln bestanden haben. Der in einem Model vorgeformte und auf den Untergrund applizierte Kopf ist sicher kein Portrait. Die idealisierte Darstellung ist eng an stereotype Vorbilder spätantiker Terrakotten und Steinplastiken angelehnt, bei denen hellenistische und lokale Bildtraditionen verschmolzen. Das Stuckdekor fand sich bei den Ktesiphon-Grabungen in einem Haus im Stadtgebiet al-Maʿarid östlich des Palasts.
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Auf einem Mörtelgrund angetragene, mit eingeschnittenem Dekor und einem Kalkanstrich als Oberflächenveredelung versehene Säulenverkleidung aus Stuck. Das flächige Mustersystem bilden ein unendlicher Rapport aus mehrstreifigen, in Schrägen von 45 Grad verlaufenden und zu Svastiken verschränkten bzw. durchkreuzten Mäandern sowie kleeblattartige Vierblattrosetten, deren Blätter mit Einritzungen versehen sind. Die Rosetten erhielten zudem eine mittige Vertiefung, in der eine Applikation aus anderem Material eingelassen werden konnte. Die dicke, aufwändig verzierte Säule stand im Zentrum eines Hauses in der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palastes von Ktesiphon. Bei der Fundbergung wurde ein Konvolut vieler zusammen gehörender, aber meist nicht mehr aneinander anpassender Fragmente erschlossen.
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Fragment einer großen runden Stuckplatte mit einem aus Palmetten um eine runde Öffnung gebildeten Rosettendekor. Zwischen den Palmetten saßen herzförmige Applikationen, den Rand fasst ein umlaufender Astragalstab. Das erhaltene Stück zeigt einen Teil der Leiste um die mittige Öffnung der Rosettenplatte und darauf aufsitzende Blattvoluten des Palmettendekors. Die meist aus mehreren Segmenten und vorwiegend zudem doppelseitig zusammengesetzten Rosetten saßen wohl in zinnenartigen Maueraussparungen – wie etwa am Südbau des Palasts von Ktesiphon. Auch das vorliegende Fragment stammt aus einem Quadranten der Ktesiphon-Grabungen beim Taq-i Kisra bzw. Palast.
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Fragment einer großen runden Stuckplatte mit einem aus Palmetten um eine runde Öffnung herum gebildeten Rosettendekor. Zwischen den Palmetten saßen herzförmige Applikationen, den Rand fasst ein umlaufender Astragalstab. Das erhaltene Stück zeigt den randlichen Astragal und eine Palmettenspitze. Die meist aus mehreren Segmenten und vorwiegend zudem doppelseitig zusammen gesetzten Rosetten saßen wohl in zinnenartigen Maueraussparungen – wie etwa am Südbau des Palasts von Ktesiphon. Auch das vorliegende Fragment stammt aus einem Quadranten der Ktesiphon-Grabungen beim Taq-i Kisra bzw. Palast.
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Friesplatte aus mit getöntem Gips ergänzten Fragmenten einer repräsentativen Wandverkleidung aus Stuck. Den zentralen Fries in unendlichem Rapport bilden von überlappenden Doppelleisten eingefasste, kreuzförmig angeordnete grob geschnittene Vierblattmotive um eine Hohlperle. Mittelrippe und Blattadern sind durch einfache Kerben markiert. Die Leisten bilden quadratische Rauten, die auf einem von einfachen Randleisten flankierten Hohlperlstab und einem stilisierten Rautenband aufsitzen. Die Zwickel zwischen den Rauten füllen halbierte Blattmotive. Der Stuckfries wurde direkt an der Wand ohne Verwendung von in Modeln vorgeformter Teile ausgearbeitet. Er dürfte zum Rahmen einer reich ornamentierten Wandfläche in einem Haus der islamischen Siedlung Salmān Pāk im Stadtgebiet Ktesiphons gehört haben.
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Geschuppter, von schmalen Blättern eingefasster Blütenstand aus an der Wand angetragenem, geschnittenem Stuck aus einem Konvolut von Bruchstücken einer paneelartigen Wandverkleidung. Des Weiteren sind rahmende und verschlungene Dekorbänder aus grob geschnittenen, von Leisten gefassten Perlstäben, eine Zierleistenecke mit anbindendem Rankenmotiv und ein gerades Fragment erhalten (vgl. Kt.I 160.1, 3, 4, 5). Die Binnenflächen auf dem Paneel füllte florales Dekor, zu dem möglicherweise der Blütenstand und eine Sechsblattrosette bzw. -blüte um eine mittige Perle (Kt.I 160.6) und drei kleinteilige Fragmente gehören, was nicht abschließend gesichert ist. Möglicherweise stammt die das Fragment enthaltende Objektgruppe aber geschlossen von einem Fundort in einem frühislamischen Wohnhaus der Siedlung Salman Pak im Stadtgebiet Ktesiphons und wurde entsprechend als Konvolut archiviert.