13 Ergebnisse
Objekttyp: Fragment (Stein)
Museum für Islamische Kunst
Marmorfragment mit gewellter Oberfläche; auf dem Grat verläuft eine sich verzweigende Perlbandborte.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines vorislamischen Sarkophages, Stövchens oder Miniaturfeueraltars mit in Kerbschnitt als Relief ausgearbeiteter Architekturdarstellung aus Kalkstein. Auf einem geglätteten Bildgrund mit einem seitlich angedeuteten, hochrechteckigen Fenstermotiv sind Säulendarstellungen mit sternartig dekorierten, quadratischen Bildfeldern und dünne stabartige Säulen mit gestuften Kapitellen und gezacktem Blattdekor wiedergegeben. Den Rahmen um das Bildfeld schmücken Blattpaare sowie in den Ecken und in der Mitte Radmotive bzw. Rosetten. Partiell haben sich rote Farbreste auf dem Bildgrund erhalten. Der Fundort ist über die historischen Fundbücher der Ktesiphon-Grabungen nicht mehr zu identifizieren.
Museum für Islamische Kunst
Marmorfragment mit bearbeiteter Oberfläche: Vermutlich handelt es sich um die Kante eines Paneels.
Museum für Islamische Kunst
Marmorfragment mit gewellter Oberfläche; auf den Graten verlaufen Perlbandborten.
Museum für Islamische Kunst
Marmorfragment mit bearbeiteter Oberflache: vielleicht Teil einer Skulptur mit Angabe eines Fells?
Museum für Islamische Kunst
Kleines Fragment aus Kalkstein. Das rechteckige Objekt könnte wohl ursprünglich ebenfalls zu einer Statue gehört haben; erkennbar sind aber nur zwei runde Vertiefungen und andere Bearbeitungsspuren. Statuen von Frauen, Männern und Tieren gehörten zur Ausstattung des Wüstenschlosses von Mschatta. Bis heute sind die Fragmente von über 20 Statuen im sogenannten Thronsaal sowie in der Säulenhalle im Eingangsbereich entdeckt worden. Eine derartige Ausstattung ist auch aus den zentralen Bereichen anderer umaiyadischer Paläste bekannt, wo große Skulpturen aus Stuck nachgewiesen werden konnten. Sie zeigen, dass in frühislamischer Zeit im weltlichen Umfeld der Kalifenpaläste das sogenannte Bilderverbot des Islam keine spezielle Beachtung fand. Das kleine Fragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer leicht gebogenen Chloritplatte mit abgerundeten Kanten und durchbohrten Lochungen. Auf der Oberfläche sind die Spuren der verwendeten Schnitzwerkzeuge deutlich zu erkennen und wurden scheinbar als flächige Struktur beibehalten. Die Innenfläche ist dagegen sorgfältig geglättet. Die randlichen Durchlochungen dienten zur Befestigung und sind keine Reparaturspuren, wie man sie durchaus bei Steingefäßen antrifft. Die bearbeiteten Kanten schließen eine Einpassung in ein anderes Steingefäß aus. Es könnte sich durchaus um die Armschutzplatte eines Bogenschützen handeln, die eventuell aus dem Bruchstück eines Chloritgefäßes hergestellt wurde. Die näheren Fundumstände im Rahmen der Ktesiphon-Grabungen sind unbekannt.
Museum für Islamische Kunst
Zylindrisches Steinfragment aus grauen Basalt. Das aus blasigen Vulkangestein gefertigte Werkzeug ist am unteren Ende leicht verdickt und abgerundet. Die Arbeitsfläche des wohl als Stößel dienenden Gerätes zur Zerkleinerung von Steingruß wie etwa zur Magerung von Keramik ist leicht konkav ausgebrochen. In den Poren des Steins haben sich kleine Kalksteinfragmente erhalten. Schaft und Griffbereich sind abgebrochen. Im Gebrauch entstand auf der Außenseite eine Politur. Von der Fundvergesellschaftung mit anderen Materialien haben sich vereinzelt Korrosionsspuren von Eisen erhalten. Das Steinfragment wurde bei Untersuchungen der Ktesiphon-Grabungen am Nordkanal im Stadtgebiet als Bestandteil eines Konvolutes unterschiedlicher Objekte gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Objektes aus porösem Sandstein. Das Objekt war wohl länglich rechteckig; der erhöhte Rand einer Schmalseite ist erhalten. Erkennbar sind in Reihen angeordnete runde Vertiefungen, jeweils drei abwechselnd große und kleine. Auf der Unterseite sind an den Ecken quadratische Standfüße ausgearbeitet sowie ein dritter in der Mitte. Der Zweck des Stückes ist unklar. Möglicherweise handelt es sich um ein Spielbrett für ein Spiel wie Mankala, das mit Steinchen oder Murmeln gespielt wurde.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines geschnitten Alabastersteins. Es wurde während der Ausgrabungen im Westpalast von ar-Raqqa gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines vorislamischen Stövchens oder Miniaturfeueraltars aus Kalkstein. Erhalten ist eine Seitenpartie mit geradem oberen Randabschluss sowie leicht konkaver Ausbildung der Unterseite, die zu seitlichen Füßchen auslaufen dürfte. Das zentrale Bildfeld ist in Kerbschnittdekor in eine mittige, mit roter Pigmentfarbe ausgefüllte Raute sowie je zwei seitliche spitzwinklige Dreieckpaare und je ein stumpfwinkliges Dreieck am oberen und unteren Rand aufgeteilt. Das seitliche Dekor bilden drei in Reihe übereinander eingebohrte Kreisaugenmotive, flankiert von einer rot gefassten Leiste als Eckabschluss. Das Objekt wurde bei den Ktesiphon-Grabungen im östlichen Stadtgebiet, wahrscheinlich im Palastbereich gefunden (E). Nähere Fundumstände sind über die historischen Fundbücher nicht zu ermitteln.