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Objekttyp: Fragment (Topf)
Museum für Islamische Kunst
Fußloser Topf, innen und außen mit Lüsterbemalung. Innen erscheint ein adossiertes Vogelpaar zu Seiten eines stilisierten Baumes. Den Grund füllen einfache, spiralig geführte Blattranken. Außen verläuft um den oberen Teil ein kursiver Schriftfries, der gute Wünsche wiederholt, u.a. iqbāl, Wohlergehen. Um den unteren Teil zieht sich eine einfache Blattranke. Etwa ab dem späten 11. Jahrhundert erscheinen in Ägypten neben den weiß glasierten Lüsterkeramiken auch vereinzelt solche mit farbigen Glasuren. Am Ende bilden sie die einzige Gruppe mit dieser Technik, welche nach dem 12. Jahrhundert dort nicht mehr ausgeübt wurde.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Topfes aus rot-braunem Ton, undekoriert und auf der Drehscheibe hergestellt. Die Oberfläche der Wandung ist gerieft. Ein Wulsthenkel verbindet den Rand des Halses mit der Schulter. Diese Art von Keramik gehört zu der sogenannten „Brittle Ware“, die als Kochtopfware benutzt wurde und sich durch ihre fast metallische Qualität auszeichnet. Sie ist schon aus der römischen Zeit bekannt und wurde auch in der byzantinischen Periode verwendet. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Topfes oder Kruges aus porzellan-ähnlichem Material. Das Gefäß war außen grün und innen gelblich glasiert. Innen befindet sich eine in schwarzer Tusche geschriebene Inschrift, die möglicherweise einen Hinweis auf die Herkunft des Gefäßes aus China gibt. Das Fragment gehört zu einer großen Gruppe von importierten chinesischen Gefäßen, die in Samarra gefunden wurden.
Museum für Islamische Kunst
Rand- und Wandungsfragment eines Topfes mit Henkel mit blauer Bemalung unter transparenter farbloser Glasur. Die Außenwand wird durch doppelte blaue Linien in rechteckige Felder unterteilt, die mit floraler Bemalung gefüllt sind. Der Henkel wird mit einer vertikalen Ranke nachgezeichnet. An der Innenseite des Randes verläuft ein floraler Fries. Das Fragment stammt aus Ausgrabungen in Baalbek und wurde nach Fundteilung von der Antikensammlung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Rand- und Wandungsfragment eines Topfes mit Henkel mit schwarzer Bemalung unter transparenter farbloser, leicht türkiser Glasur. An der Außenwand wechseln sich lang gestreckte Mandelformen und Äste mit Blattwerk ab. Der Henkel ist mit Punkten verziert. Das Fragment stammt aus Ausgrabungen in Baalbek und wurde nach Fundteilung von der Antikensammlung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.