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Objekttyp: Fragment (Tuch)
Museum für Islamische Kunst
Fragment vom Ende eines Tuches, mit einem durchgehenden Zierstreifen, der mit Oktogonen und länglichen Kartuschen gefüllt ist. In den Oktogonen erscheinen Sternblüten, in den Kartuschen Flechtbandmotive. Am unteren Ende des Tuches befindet sich ein schmales Band aus liegenden S-Formen und Rechtecken. Für die Stickerei wurden verschiedene Techniken verwendet. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Tuches mit Originalkante an einer Seite. Es hat einen durchgehenden Zierstreifen in fein ausgeführter Stickerei. Dieser ist mit Sechsecken, Rauten, Dreiecken und Vierecken gefüllt. In all diesen und in den Zwickeln erscheinen verschiedene geometrische Muster. In etwas Abstand erscheint noch eine Linie. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines schmalen Tuches, mit einer Originalkante an einer Längsseite und einem Saum an der anderen. Es ist dicht mit drei Reihen von großen Oktogonen und dazwischengesetzten kleinen Quadraten bestickt. In den Oktogonen erscheint ein Kranz aus Rauten um eine zentrale Raute. Das Fragment könnte Teil eines Stirnbandes oder eines ähnlichen Tuches gewesen sein. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines größeren Tuches, mit Resten einer Originalkante. Es ist mit zwei identischen, dreiteiligen Zierstreifen in feiner Stickerei gemustert. Ihr Mittelband zeigt wechselnd diagonale S-Formen und Wirbelmotive, unter anderem begleitet von kleinen Dreiecken. Es wird in etwas Abstand von schmalen Bändern mit liegenden S-Formen, Rauten und Blüten gesäumt. Alle Motive erscheinen in einem von Strichen verzierten Grund. Ähnliche Musterstreifen sind auf I. 3185. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines größeren Tuches. Von den Verzierungen haben sich drei ovale Medaillons und drei durchgehenden Zierstreifen erhalten. Im Innenfeld der Medaillons erscheinen stilisierte Darstellungen von Adlern, in den Randfedern sind andere Vögel wiedergegeben. Das mittlere Medaillon hat eine andere Farbstellung als die beiden äußeren. In Abstand darunter erscheinen zwei durchgehende, einander zugewandte Zierstreifen. Sie enthalten eine Wiederholung der Devise al-mulk li-llāh (Die Macht ist Gottes.), in einer Zeile richtig, in der anderen in Spiegelschrift geschrieben. Dicht über dem Ende des Tuches gibt es einen einfarbigen Streifen. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Kleines Fragment mit eingestickter Werkstattmarke. Neben einem ornamentalen Muster enthält sie den Namen Muḥammad. Meister- oder Werkstattsignaturen sind bei Tiraz-Inschriften nicht sehr häufig. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Gewebes mit dem Anfang einer Tiraz-Inschrift. Die große Schrift hat sehr lange, oben abgeschrägte Schäfte und eine untere Bogenreihe, die sich teilweise aus Buchstaben bildet. Der fromme Text gibt einen Teil von Vers 87 der 11. Koransure wieder. Über dieser großen Zeile erscheint eine schmale ornamentale, von Schrift abgeleitete Doppelzeile. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment vom Ende eines Tuches mit zwei durchgehenden Musterstreifen. In dem einen erscheint die wiederholte Devise naṣr min allāh (Hilfe von Gott) in kursiver arabischer Schrift, verstümmelt auch in den Begleitborten. Der andere Musterstreifen ist ornamental gefüllt, mit Flechtbändern in den Begleitborten. Drei Streifen mit farbigen Schussfäden bilden den Abschluss des Gewebes. Es handelt sich um einen Grabfund. Die gelb-rote Farbigkeit ist charakteristisch für das 12. Jahrhundert.
Museum für Islamische Kunst
Fragment vom Ende eines größeren Tuches, in voller Breite erhalten. Mit kompletter Tiraz-Inschrift, die aus zwei durchgehenden Zeilen besteht. Sie nennt den Abbasidenkalifen al-Qāhir bi-llāh, den Wesir Abū ʿAlī Muḥammad bin ʿAlī (Ibn Muqla) und die Herstellung in einer Hofwerkstatt. Ibn Muqla, ein berühmter Kalligraf, war unter diesem Kalifen nur im muslimischen Jahr 320H/ 932 n.Chr. im Amt, daher ist das Textil in dieses Jahr datierbar.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines feinen Gewebes mit einer Originalkante und drei durchgehenden Zierstreifen. Der mittlere Streifen zeigt eine Ranke mit dreieckigen Motiven in wechselnder Richtung. Über der Ranke und den Dreiecksmotiven erscheinen paarweise zugewandte Vögel. Die beiden anderen Zierstreifen sind identisch gemustert. Hier wechseln sich sechszackige Sterne, in denen Vögel stehen, mit ovalen, palmettartig gefüllten Medaillons ab. Die Medaillons sind von Schriftstreifen begleitet, die die Devise al-mulk li-llāh (Die Macht ist Gottes.) wiedergeben. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragmentarisch erhaltenes, locker gewebtes Tuch mit Fransen. Die drei goldgelben, mit wenig Rotbraun, Hellblau und Hellgrün detaillierten Wirkstreifen zeigen einen regelmäßigen ornamentalen Dekor, im mittleren Streifen erscheinen Vögel. Die Wellenlinie im untersten Streifen ist eingestickt. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment vom Ende eines größeren Tuches, in Kettrichtung mit zwei Zierstreifen versehen. Der breite Streifen besteht aus zwei einander spiegelnden Reihen stilisierter Baumformen in zwei Varianten. Der schmale Streifen zeigt Löwenpaare an einem Baum, der hier zu einem Stab stilisiert ist. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment vom Ende eines Tuches, in ganzer Breite erhalten, mit einem durchgehenden Zierstreifen. Dieser zeigt in der Mitte ein Flechtband mit Vögeln. In den schmalen Borten reihen sich liegende S-Motive. Streifen mit ausgefallenen Schussfäden markieren das Ende des Tuches. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Locker gewebtes Fragment vom Ende eines Tuches. Es hat drei Zierstreifen, die alle ähnlich ornamentiert sind und eine dichte Musterung kleinteiliger, meist floraler Motive aufweisen. Der breiteste ist dreiteilig und zeigt in der Mitte gereihte Medaillons und in den Borten eine eckig geführte Ranke. Die Medaillons im zweiten Zierstreifen sind kaum noch als solche erkennbar. Der dritte, schmale Streifen ist mit liegenden S-Formen gefüllt. Es handelt sich um einen Grabfund. Die goldgelb-rote Farbigkeit ist charakteristisch für Erzeugnisse des 12. Jahrhunderts.
Museum für Islamische Kunst
Zwei Teile eines locker gewebten Tuches. Das größere Fragment ist in voller Breite erhalten und hat zwei durchgehende Zierstreifen mit einfacher Musterung. Der breitere Streifen zeigt eine Reihe Vogelmedaillons in gleichmäßig wechselnder Farbigkeit. Er wird von zwei Zahnschnittborten in leichtem Abstand begleitet. In dem schmalen Zierstreifen erscheinen farbig wechselnde Paare 8-förmiger Motive. Nur dieser Streifen ziert auch das kleine Fragment. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Langer Streifen eines großen Tuches, in voller Breite erhalten. Er hat ein fast bis zu den Kanten durchlaufendes Musterband. Es wiederholt Wortgruppen, die sich bis auf das Wort allāh nicht eindeutig lesen lassen. Die Schrift ist in einem stark ornamentalisierten steilen Stil ausgeführt. Das Fragment könnte von einem Leichentuch stammen. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Eckfragment vom Ende eines größeren Tuches. Im Mittelfeld werden in geometrischer Stilisierung Vogelpaare, Lebensbaummotive, Amulettdreiecke, ornamentale Motive und eine Menschenfigur mit ausgebreiteten Armen dargestellt. Die Borte enthält ein Rautenband, das aus kleinen Quadraten gebildet ist. In den Rauten erscheinen Oktogone mit vierteiligen Blüten. Ein größtenteils ausgefallenes Querband mit Vögelchen schließt das Mittelfeld zum Tuchende hin ab. Hier werden Motive und Technik aus der christlich-byzantinischen Zeit Ägyptens fortgeführt.
Museum für Islamische Kunst
Fragment vom Ende eines größeren Tuches, mit Rest einer Originalkante. Es hat in Abständen fünf durchlaufende Zierstreifen, die in ihrer Größe variieren und mit geometrischen Mustern gefüllt sind. In den zwei Oberen erscheinen Rauten, Sterne, Quadrate und Dreiecke. Die folgenden schmalen Streifen bestehen aus offenem Zickzackmuster, während der Unterste ein Fischgrätenmuster hat. Das Tuch könnte als Kopfbedeckung, etwa als Schleier- oder Turbantuch, gedient haben. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Teil eines größeren, länglichen, locker gewebten Tuches, in ganzer Breite erhalten. Es ist am Ende in unterschiedlichen Abständen mit fünf Zierstreifen versehen. Die oberen drei sind durchgehend und bestehen aus geometrisch gefüllten Rauten- und Kartuschenmustern, die bei den beiden breiteren Streifen noch geometrisch gefüllt sind. Die unteren beiden Streifen sind kürzer und bestehen aus winzigen geometrischen Mustern. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment vom Anfang eines Tuches, das an einer Längskante gesäumt ist. Sein Musterfeld besteht aus diagonalen, wechselnd in zwei Varianten geometrisch gefüllten Streifen mit einer schmalen Band als oberen Abschluss. Darüber erscheint ein Streifen, der liegende Z-förmigen Motive und „Windräder“ enthält. Als oberen Abschluss hat er eine Reihe aus wechselnd zwei Motiven. Das eine zeigt ein Dreieck mit einem Vogel auf der Spitze. Das andere besteht aus einem kleinen Dreieck mit einem dreiteiligen Zweig. Auf der Spitze des mittleren Zweiges sitzt ein Vogel, auf den seitlichen Zweigen ist eine stilisierte Hand wiedergegeben. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment vom Ende eines größeren Tuches, an drei Seiten unvollständig erhalten. Bestickt mit einer durchgehenden Reihe aus wechselnd zwei Löwen zu Seiten eines Baumes und einer anderen Baumdarstellung mit zwei Vögeln (Lebensbaummotiv). Beide Motive sind stark stilisiert. Darunter verläuft eine schmale Leiste mit S-förmigen Motiven und länglichen Kästchen. Dieselbe Leiste wird in etwas Abstand wiederholt. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment vom Ende eines größeren Tuches, in voller Breite erhalten, mit aus den Kettfäden gedrehten Fransen. Bestickt mit einem Band aus länglichen und schmaleren Kartuschen. Die länglichen sind mit einem von arabischer Schrift abgeleiteten Motiv gefüllt. Die schmaleren haben ein Mittelband, dessen Füllung ebenfalls von arabischer Schrift abgeleitet ist. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Teile eines größeren Tuches aus batistartigem Gewebe. Bestickt mit einem vertikalen Musterband, von dem horizontal drei ähnliche abgehen. Das vertikale Band hat rechteckige Felder, in denen wechselnd ein schreitender Löwe und verschiedene geometrische Muster erscheinen. Die horizontalen Bänder haben rautenförmige Felder, in denen entweder ein schreitender Löwe oder ein spiegelbildliches Kreuzmuster erscheinen. Schmale Borten mit liegenden S-Formen säumen alle Bänder. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Tuches mit einem mittig gesetzten Zierstreifen aus mehreren Blöcken, die wechselnd ornamental oder pseudokalligrafisch gefüllt sind. Sie erscheinen zwischen den Buchstabenschäften einer Schriftzeile, deren Material größtenteils ausgefallen ist. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Tuches mit Zierstreifen. Ursprünglich hatte er vermutlich eine Schriftzeile, deren Material aber inzwischen komplett ausgefallen ist. Erhalten haben sich nur die zwischen die Buchstabenschäfte gesetzten Blöcke. Sie bestehen aus arabischen Buchstaben im Kufi-Duktus, die zwischen Blattzeilen gesetzt sind. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment vom Ende eines Tuches, mit aus den Kettfäden gedrehten Fransen. Es hat einen Zierstreifen, der mit länglichen Kartuschen im Wechsel mit kleinen, auf die Spitze gestellten Quadraten gefüllt ist. Eine Kartusche ist leer, die anderen sind mit einem von arabischer Schrift abgeleiteten Ornament verziert. In den Quadraten erscheinen Kreuze. Den oberen Abschluss des Bandes bildet eine Reihe aus zwei Varianten einer Lebensbaumdarstellung im Wechsel. Die eine zeigt einen kandelaberartigen kleinen Baum mit Vögeln an den Spitzen, die andere zwei Vögel, die einem stilisierten Baum zugewandt sind. Über der Tuchkante verläuft ein schmales Band liegender S-Formen. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Zwei Fragmente von den Enden eines größeren Tuches, in ganzer Breite erhalten und mit durchgehenden Musterstreifen verziert (a, b). Beide haben einen identischen Mustertreifen. Er zeigt eine von schmalen Borten mit Blattranken begleitete kursive arabische Inschrift. Der Text wiederholt die Devise naṣr min allāh (Hilfe von Gott). Das breitere Fragment (a) hat noch einen zweiten, einfarbigen Zierstreifen. Ein drittes Fragment (c) mit dem Inschrift-Streifen stammt vermutlich vom Mittelteil des Tuches. Das vierte Fragment (d) ist unverziert. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragment vom Ende eines Tuches, mit einem mittig gesetzten Zierstreifen aus mehreren Blöcken, die wechselnd mit spiraligen Motiven oder kursiver arabischer Schrift gefüllt sind. Sie erscheinen zwischen den Buchstabenschäften einer Schriftzeile, deren Material größtenteils ausgefallen ist. Zwei schmale farbige Schussstreifen erscheinen dicht über der Tuchkante. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Endstück eines größeren Tuches, in voller Breite erhalten. Mit einem mittig gesetzten Zierstreifen aus sechs Blöcken, die wechselnd mit Spiralreihen oder mit einer Spiralreihe und einer kalligrafischen Reihe gefüllt sind. Ein schmaler Streifen farbiger Schussfäden erscheint dicht über dem Ende des Gewebes. Es handelt sich um einen Grabfund.
Museum für Islamische Kunst
Fragmentarisch erhaltenes, locker gewebtes Tuch mit zwei fester gewebten farbigen Webkanten. Schmale, im Wechsel dunkle und hellere Längsstreifen gliedern den mittleren Teil. An den Enden erscheinen jeweils drei schmale Querstreifen. Das sehr feine Tuch könnte als Kopfbedeckung gedient haben. Es handelt sich um einen Grabfund.