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Objekttyp: Fragment (Vasen-Teppich)
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines sogenannten Vasen-Teppichs. Auf einem dunkelblauen Grund ist ein florales Muster zu erkennen. Verschiedene, große und farbenreiche Blüten sind jeweils in einem steigenden, spitzovalen Rautensystem angeordnet, dessen Zentrum ursprünglich jeweils die Vase bildet. Zwei weitere steigende Rankensysteme verbinden ebenfalls die verschiedenen farbkräftigen Blüten, die als Rosett-, Palmett- und Kelchblüten bezeichnet werden können. Das steigende Rankensystem erweckt den Eindruck eines flächigen, unendlichen Dekors. Das Fragment gehört zu einer Gruppe von Teppichen (vgl. I. 8/71; I.2656), deren Herstellungsort in der Umgebung von Kerman vermutet wird, vielleicht in den Hofmanufakturen des Schah Abbas I (1571 – 1629). Dieses Fragment zeichnet sich durch seine sehr großen Blütendarstellungen auf schwarzblauem Grund aus. Ähnlich große Blütenmuster sind nur selten in weiteren Vasen-Teppichen zu sehen, was diesem Fragment eine besondere Wichtigkeit zuschreibt.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines sogenannten Vasen-Teppichs. Auf einem dunkelblauen Grund ist ein florales Muster zu erkennen. Ein steigendes, filigranes, rotes, florales Rankenwerk umschließt jeweils eine Vase, von der verschiedene Arten von Blumen in steigenden Dekor hervorgehen. Verschiedene, große und farbenreiche Blüten sind jeweils in einem spitzovalen Rautensystem angeordnet, dessen Zentrum jeweils die Vase bildet. Zwei weitere steigende weiße und blaue Rankensysteme verbinden ebenfalls die verschiedenen farbkräftigen Blüten, die als Rosett-, Palmett- und Kelchblüten bezeichnet werden können. Das steigende Rankensystem erweckt den Eindruck eines flächigen, unendlichen Dekors. Die Komposition wird von einer schmalen Bordüre mit gelblichem Grund eingefasst, die eine einfache Wellenranke mit verschiedenen Blüten aufweist. Eine ähnliche Art der Blütendarstellung ist aus der safawidischen Miniaturmalerei bekannt. Nur ein Viertel des ursprünglichen Teppichs ist erhalten, der zu einer Gruppe von Teppichen gehört (vgl. I.2656), deren Herstellungsort in der Umgebung von Kerman vermutet wird, vielleicht in den Hofmanufakturen des Schah Abbas I. Der Teppich bildet den Höhepunkt der persischen Knüpfkunst.
Museum für Islamische Kunst
Bordürenfragment eines sogenannten Vasen-Teppichs. Auf dunkelblauem Grund sind drei Rankenwerke zu erkennen. Ein rotes, filigranes Spiralrankenmotiv mit kleinen gelben Blüten, unterläuft zwei weitere grüne und rote Spiralranken mit Gabelblatt- und Blütenmotiven. Reste des Mittelfeldes sind schlecht erhalten. Ein weiteres Fragment I. 1/74a gehört zum selben Teppich. Ein ähnliches Muster ist bei I. 1/74 b-c zu erkennen, wobei es sich hier um einen anderen Teppich handelt.
Museum für Islamische Kunst
Bordürenfragment eines sogenannten Vasen-Teppichs. Auf dunkelblauem Grund sind drei Rankenwerke zu erkennen. Ein rotes, filigranes Spiralrankenmotiv mit kleinen gelben Blüten, unterläuft zwei weitere rote und grüne Spiralranken mit Gabelblatt- und Blütenmotiven. Reste des Mittelfeldes sind schlecht erhalten. Ein weiteres Fragment I. 67/62 gehört zum selben Teppich. Ein ähnliches Muster ist bei I. 1/74 b-c zu erkennen, wobei es sich hier um einen anderen Teppich handelt.
Museum für Islamische Kunst
Zwei Bordürenfragmente eines sogenannten Vasen-Teppichs. Auf dunkelblauem Grund sind drei Rankenwerke zu erkennen. Ein rotes, filigranes Spiralrankenmotiv mit kleinen gelben Blüten, unterläuft zwei weitere rote und grüne Spiralranken mit Gabelblatt- und Blütenmotiven. Ein ähnliches Muster ist bei I. 1/74 a und I.67/62 zu erkennen, wobei es sich hier um einen anderen Teppich handelt.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines sogenannten Vasen-Teppichs. Das Fragment gehört zur Hauptbordüre des Teppichs. Auf einem dunkelblauen Grund sind zwei stilisierte blaue und gelbe Blütenranken mit Lanzettblättern zu erkennen. Die äußere Nebenbordüre ist ebenfalls mit einer Blütenranke verziert, während die innere Nebenbordüre mit stilisierten Lilien versehen ist. Ein weiteres Fragment der Bordüre ist erhalten (I. 41/70 c)
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines sogenannten Vasen-Teppichs. Das Fragment gehört zur Hauptbordüre des Teppichs. Auf einem dunkelblauen Grund sind zwei stilisierte blaue und gelbe Blütenranken mit Lanzettblättern zu erkennen. Die äußere Nebenbordüre ist ebenfalls mit einer Blütenranke verziert, während die innere Nebenbordüre mit stilisierten Lilien versehen ist. Ein weiteres Fragment der Bordüre ist erhalten (I. 41/70 b)
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines sogenannten Vasen-Teppichs. Auf einem dunkelblauen Grund sind mehrere Arten von verschiedenfarbigen Blüten symmetrisch angeordnet, die als Rosett-, Palmett- und Kelchblüten bezeichnet werden können. Die farbkräftigen Blüten werden in steigender Richtung durch rautenförmige Blütenranken sowie Nebenranken gegliedert. Zwischen den dominanten großen Blüten tauchen immer wieder Vasen auf, aus denen Blumen entspringen. Die Komposition wird von einer schmalen rotgrundigen Bordüre eingefasst, die ebenfalls verschiedene Blütenkompositionen aufweist. Als Ursprungsort dieser Art von Teppichen wird die Umgebung der Stadt Kerman vermutet. Der ursprünglich 540 cm auf 235 cm große Teppich, vergleichbar mit I. 8/72, wurde während eines Bombenangriffs auf Berlin am 10.03.1945 zerstört. Erhalten blieb dieses Fragment.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines sogenannten Vasen-Teppichs. Auf einem Grund, der verschiedenfarbig geteilt ist, erstreckt sich ein florales Muster. Ein rautenförmiges dunkelbaues Feld ist durch langgestreckte Lanzettblätter, Blütenbänder und Blütenranken eingefasst. Verschiedene Rankensysteme verzieren den Teppich und verbinden die verschiedenen großen und farbenreichen Blüten, die als Rosett-, Palmett- und Kelchblüten bezeichnet werden können und die jeweils in einem spitzovalen Rautensystem angeordnet sind. Die Hälfte einer Vase ist links erhalten. Reste einer Hauptbordüre sind zu erkennen. Auf weißem Grund sind Palmettblüten und rechteckige Gruppierungen von zwölf Blüten zu sehen, die sich abwechseln. Bemerkenswert ist, dass auch die Teppichrückseite einen Flor zeigt, dessen Knoten in derselben Richtung geknüpft sind wie die Vorderseite. Der Flor ist ungeschoren und das Feld ungemustert orange-braun mit einer blauen Bordüre. Vasen-Teppiche sind die homogenste Gruppe unter den Safawidenteppichen (vergl. I. 8/72, I.31, I. 41/70a).
Museum für Islamische Kunst
Fragment des sogenannten Vasen-Teppichs I. 2656. Auf einem dunkelblauen Grund sind mehrere Arten von verschiedenfarbigen Blüten symmetrisch angeordnet, die als Rosett-, Palmett- und Kelchblüten bezeichnet werden können. Die farbkräftigen Blüten werden in steigender Richtung durch rautenförmige Blütenranken sowie Nebenranken gegliedert. Zwischen den dominanten großen Blüten tauchen immer wieder Vasen auf, aus denen Blumen entspringen. Die Komposition wird von einer schmalen rotgrundigen Bordüre eingefasst, die ebenfalls verschiedene Blütenkompositionen aufweist. Als Ursprungsort dieser Art von Teppichen wird die Umgebung der Stadt Kerman vermutet. Der ursprünglich 540 cm auf 235 cm große Teppich, vergleichbar mit I. 8/72, wurde während eines Bombenangriffs auf Berlin am 10.03.1945 zerstört. Erhalten blieb neben diesem Fragment der größere Teil I. 2656.