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Objekttyp: Fragment (Gefäßkeramik)
Museum für Islamische Kunst
Fragment aus zwei ursprünglich nicht zusammenhängenden Keramiken: einer Figur und eines Gefäßteils. Die frei modellierte Figur zeigt den Oberkörper eines Mannes mit buckelbesetztem Rundschild am Arm und kleinerem Schild auf dem Rücken. Durch die Montage auf einen mit rotbrauner Lüsterbemalung verzierten, gerippten Kuppe (Deckel ?) ist die ursprüngliche Funktion der Figur nicht erkennbar. Der spitze Kopfschmuck des Mannes ermöglicht aufgrund von Parallelen in der Buchmalerei und auf anderer Gefäßkeramik am Ende des 12. und Anfang des 13. Jahrhunderts eine Datierung in diese Zeit.
Museum für Islamische Kunst
Aufsatz eines Gerätes, vielleicht einer Lampe: auf einer Veranda (?) stehen mehrere modelgeformte Figuren.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines unbekannten Objektes, vielleicht ein Gerätefuß; umlaufend zwei Inschriften.
Museum für Islamische Kunst
Unglasiertes Fragment eines Vorratsgefäßes mit appliziertem, geschnittenem und gestempeltem Dekor. In einem Fries ist rechts des Henkels eine von Vegetation umgebene menschliche Figur frontal dargestellt. Links des Henkels sind zwei vogelähnliche Figuren im Profil mit Laufrichtung nach links wiedergegeben. Sie haben unterschiedlich gemustertes Gefieder und halten wurmartige Gegenstände im Schabel. Hals und Henkel sind abgebrochen.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente eines Gefäßes mit Lüsterbemalung. An der Innenwandung sind Bäume und Sträucher (?) wiedergegeben, die von Vögeln flankiert werden.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer Schalenwandung mit der in Lüster ausgeführten Darstellung eines Tieres vor floralem Grund.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente eines Gefäßes mit der Darstellung eines Steinbocks in Lüsterbemalung.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüsterbemalung. An der Innenwand ist ein Teil einer länglichen Kartusche mit Inschrift in floralem Kufi erhalten (vgl. I. 43/64.104).
Museum für Islamische Kunst
Fragmentiertes Gefäß aus per Hand aufgebauter rottoniger, oxidierend gebrannter Irdenware. Das bauchige Gefäß besitzt einen verdickten, nach innen eingezogene Rand. Auf der grob geglätteten Oberfläche ist unterhalb des Randes ein Tonstreifen aufgelegt, der eventuell das Rudiment einer horizontalen Henkelschlaufe darstellt. Der breite, gestauchte flache Standboden enthält auf der Unterseite zahlreiche eingedrückte Steinchen. Sie können als Schutz vor zu starker Hitzeeinwirkung gedient habe. Der Standboden zeigt noch Schmauchspuren von der Verwendung als Kochgefäß auf einem offenen Herd bzw. in einer Feuerstelle. Der genaue Fundort des Gefäßes im Stadtgebiet Ktesiphons ist unbekannt.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines Gefäßes, innen mit türkiser Glasur, außen unglasiert, vielleicht als Spucknapf genutzt.
Museum für Islamische Kunst
Wandungsfragment eines großen Gefäßes aus rötlich-braunem Ton und handgeformt. Das dickwandige Fragment ist flächendeckend mit einem hellen Anguss überzogen und mit dunkelroter Farbe bemalt. Der Dekor besteht aus einem Rautenmuster im Schulterbereich; unterhalb dieses Musters verläuft ein Zickzackband, dessen Dreiecke jeweils mit einem Punkt versehen sind. Freistehende Sterne und Blüten sind im unteren Bereich zu erkennen. Die Art von Keramik zeichnet sich durch ihre Dickwandigkeit aus. Sie wird als sogenannte „Handmade Painted Ware“, oder „Pseudo-Prehistoric Ware“ bezeichnet, da sie Ähnlichkeiten mit vorgeschichtlicher Keramik aus Mesopotamien des 5. – 4. Jahrtausend v. Chr. aufweist. Das Gefäß wurde mitsamt ähnlichen Gefäßen während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Schulterfragment mit Halsansatz eines Keramikgefäßes. Der Dekor besteht aus Applikationen, deren Kompositionen reliefiert und durchstochen sind. Sie zeigen abstrakte Muster mit vegetabilen Ranken und stilisierten Vogeldarstellungen. Die Vögel mit länglichem Hals sind mit eingeritzten Fischgrätmustern und Schlangenlinien verziert. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen einer Keramikwerkstatt in Tall Aswad bei ar-Raqqa gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment mit der Darstellung eines Fisches in blauer und grüner Unterglasurbemalung. Auf dem Boden findet sich eine Signatur in arabischer Schrift.
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment mit der Darstellung eines Fisches in blauer Unterglasurbemalung. Auf dem Boden findet sich eine Signatur in arabischer Schrift (ġaybī).
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment mit floraler blauer Unterglasurbemalung. Auf dem Boden findet sich eine Signatur in arabischer Schrift (ġaybī).
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment mit floraler blauer und schwarzer Bemalung mit Ritzdekor unter transparenter farbloser Glasur. Auf dem Boden findet sich eine Signatur in arabischer Schrift (ġazzāl).
Museum für Islamische Kunst
Kleines Fragment eines Gefäßes mit einem unvollständigen Stempelabdruck mit einer arabischen Inschrift in zwei Perlkreisen.
Museum für Islamische Kunst
Fragment eines großen Gefäßes mit einem nicht ganz vollständigen Stempelabdruck mit einer arabischen Inschrift zwischen horizontalen Perlreihen. Auf der Rückseite sind tiefe Fingerabdrücke. Vgl. Sam 849 b.
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Fragment eines Gefäßes mit appliziertem Dekor aus Ranken und kleinen Rosetten, die teilweise abgeplatzt sind; darüber ist eine gewellte Borte.
Museum für Islamische Kunst
Wandungsfragment eines großen Gefäßes, vermutlich eines Vorratsgefäßes. Auf dem Fragment finden sich sechs Abdrücke desselben Stempels, der zwischen horizontalen Perlreihen die drei griechischen Buchstaben SIA zeigt.
Museum für Islamische Kunst
Wandungsfragment eines großen Gefäßes, vermutlich eines Vorratsgefäßes. Auf dem Fragment findet sich ein Abdruck eines sowie ein Teil eines weiteren Stempels. Der Stempel zeigt eine münzartig angeordnete Meistersignatur in einem Doppelkreis mit Strichen.
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Hals- und Schulterfragment eines großen Gefäßes mit einem vollständig und einem teilweise erhaltenen Stempelabdruck mit einer zweizeiligen arabischen Inschrift.
Museum für Islamische Kunst
Wandungsfragment eines großen Gefäßes, vermutlich eines Vorratsgefäßes. Auf dem Fragment findet sich ein Abdruck eines sowie der Ansatz eines weiteren Stempels. Der Stempel zeigt eine münzartig angeordnete Meistersignatur in einem Bogenkreis.
Museum für Islamische Kunst
Wandungsfragment eines steilwandigen Gefäßes mit Modelverzierung. Vertikale Bänder mit Herzmotiven gliedern die Fläche, die mit Blättern, Rosetten und mondsichelförmigen Ornamenten verziert ist. Feiner dünner Ton der sogenannten Eggshell-Ware. Sam 1022.2 gehört wohl zum selben Gefäß.
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Fragment eines großen Gefäßes mit drei nicht ganz vollständig erhaltenen Stempelabdrücken mit einem Malteserkreuz in einem Perlkreis.
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Henkelfragment eines grün glasierten Gefäßes, wohl eines kleinen Kruges. Der Henkel hat als Daumenstütze eine flache Scheibe mit einem Knopf.
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment mit floraler blauer Bemalung im schwarz umrandeten Spiegel unter transparenter farbloser Glasur.