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Objekttyp: Fragment (Schale)
Museum für Islamische Kunst
Bei diesem Fragment hat sich auf weißem Grund der Kopf eines nach rechts gewandten Pferdes erhalten. Es trägt geschmücktes Zaumzeug und in seinem Maul eine Ranke, die in einem herzförmigen Blatt endet. In die weißgrundigen Leerflächen sind Felder eingelassen, die mit kleinen Lüsterspiralen gefüllt sind. Der Rand weist einen Zickzackfries auf. Die Außenwandung zeigt flüchtig gezeichnete Kreise und Schrägstriche im Grund. Das Fragment wurde 1964 im Kunsthandel erworben. Es stammt sehr wahrscheinlich aus Fustat, das nahe Kairo liegt. Kairo wurde 969 von den Fatimiden gegründet und 971 zu ihrer Hauptstadt ernannt. Ende des 10. bis in das dritte Viertel des 11. Jahrhunderts war Fustat eines der Hauptproduktionszentren für Keramik. Die Mehrheit der Fatimidischen Lüsterkeramik ist in Form von Scherben aus den Abfallhalden des alten Töpferviertels von Fustat überliefert.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer kleinen Schale aus transparentem farblosem Glas. An der Außenwandung sind ovale Medaillons eingestempelt. Das Muster der Medaillons besteht aus einem erhabenen Kreis, der einen Kreis aus sechs Punkten umfängt, in dessen Zentrum sich ein weiterer, siebter Punkt befindet. Dieser Typ von kleinen Schalen diente vielleicht der Aufbewahrung von Kosmetik.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer Schale mit figürlicher Lüsterbemalung. Im Schaleninneren ist eine im Profil wiedergegebene Figur mit angewinkeltem linkem Bein dargestellt. Sie wird als Tänzerin gedeutet. Links neben ihr steht eine (Wein-)Kanne. Diese höfische Szene ist vor einen zarten Spiralgrund gesetzt. Diese Schale wurde sehr wahrscheinlich in Fustat hergestellt. Fustat liegt nahe des 969 von den Fatimiden gegründeten und 971 zur Hauptstadt ernannten Kairo. Ende des 10. bis in das dritte Viertel des 11. Jahrhunderts war Fustat eines der Hauptproduktionszentren für Keramik. Die Mehrheit der fatimidischen Lüsterkeramik ist in Form von Scherben aus den Abfallhalden des alten Töpferviertels von Fustat überliefert. Auch diese Schale ist aus Fragmenten zusammengesetzt.
Museum für Islamische Kunst
Große steilwandige Schale mit leicht abgesetztem Standring und mit gelber, brauner und grünlicher Lüsterbemalung. Der Dekor der Außenseite besteht aus Blüten, Knospen und sechs großen Palmettblüten vor schraffiertem Untergrund. Innen ist die Schale mit kurzen diagonalen Strichen bemalt.
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment einer größeren Schale mit Rippendekor aus farblosem Glas; stark irisiert.
Museum für Islamische Kunst
Boden- und Wandungsfragment einer Schale mit figürlicher und floraler Lüsterbemalung. Im Inneren ist ein Hase umgeben von floralen Rankenwerk dargestellt. Die Außenwandung ist leicht kanneliert.
Museum für Islamische Kunst
Boden und Wandung einer zylindrischen Schale aus transparentem blauem Glas. Das dünne Glas ist stark korrodiert. Der Boden des Gefäßes ist flach, die Heftnarbe sorgfältig abgearbeitet.
Museum für Islamische Kunst
Bodenfragment einer Schale aus Chlorit mit graviertem Dekor. Die Schale hat einen flachen Boden und ist außen mit länglichen Kerben versehen. Die Wandung ist fein schraffiert.
Museum für Islamische Kunst
Kleines Randfragment einer flachen Schale mit seldonfarbener Glasur. Auf der Innenseite sind Reste von brauner Bemalung mit floralem Dekor erhalten.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüsterbemalung. Im Spiegel ist ein nach links gewandter Hase dargestellt. An der Innenwandung verläuft ein Fries mit Medaillons, in die Palmettblätter eingestellt sind.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüsterbemalung. In das Innere der Schale ist ein geflochtener Stern eingeschrieben, in dessen Zentrum ein nach links gewandter Vogel mit Blattranke im Schnabel dargestellt ist. Die Zwickel sind mit floralem Ornament gefüllt.
Museum für Islamische Kunst
Fragmentarisch erhaltene Schale mit Lüsterbemalung, im Spiegel Vogel nach links, auf der Wandung Inschrift im Kufi-Duktus, ein Wort wiederholend.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüsterbemalung. In das Innere der Schale ist ein Stern eingeschrieben, in dessen Zentrum ein stehender Vogel dargestellt ist. Der Hintergrund ist mit spiraligen Blattranken gefüllt. Auf dem flachen Rand verläuft ein Fries von Halbkreisen.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüsterbemalung. Im Zentrum ist ein nach rechts gewandter Vogel (Pfau?) mit Ranke im Schnabel vor floralem Rankenwerk dargestellt. Oberhalb des Vogels findet sich eine arabische Inschrift in floralem Kufi in ein Medaillon eingeschrieben. In der Innenwandung verläuft ein Fries aus Halbkreisen, gefüllt mit zarten Spiralranken.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüsterbemalung. Der Spiegel ist mit symmetrisch angelegtem floralen Dekor gefüllt. An der Innenwandung sind Medaillons mit Palmettblatt vor einem engen Netz wiedergegeben.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüsterbemalung. Im Spiegel ist ein nach rechts gewandter Vogel dargestellt, der eine Blattranke im Schnabel hält. An der Innenwandung verläuft ein Inschriftenband im floralen Kufi-Duktus.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer Schale mit Lüsterbemalung. An der Innenwandung wechseln sich kräftige Wellenranken mit zarten Spiralranken ab; zarte Wellenranke verlaufen ebenfalls auf dem Rand.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit floralem Rankenwerk und Raubtier in Lüsterbemalung.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit der Darstellung eines geflügelten und gezäumten Pferdes umgeben von Rankenwerk vor Lüstergrund.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüsterbemalung. Im Spiegel ist ein nach links gewandter Hase mit Blattranke im Maul dargestellt. Er ist von floralen Ranken umgeben. An der Innenwandung verläuft eine Inschrift im floralen Kufi-Duktus.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüstergrund. Im Inneren ist ein nach rechts schreitenden Hasen dargestellt, der von Blattranken umfangen wird.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüsterbemalung. An der Innenwandung sind in kreisrunde Medaillons eingestellte Tiere dargestellt, die Zwickel sind mit flüchtig ausgeführtem Dekor gefüllt.
Museum für Islamische Kunst
Fragmentarisch erhaltene Schale, beiderseits mit Lüsterbemalung. Das Innere füllt in kräftiger Pinselmalerei die Darstellung einer Himmelfahrt, wahrscheinlich der des Alexander. Die Hauptfigur befindet sich dabei am Bauch eines riesigen Adlers, von dem nur der Nimbus um den Kopf und Teile der Flügel erhalten sind. Auf der Außenseite erscheint sowohl auf der Wandung als auch im Fuß eine in Worten ausgeschriebene Signatur, von der der Name der Werkstatt oder des Meister aber nicht mehr erhalten ist. Eine ähnliche Darstellung zeigt I. 43/64.139. Das zeigt, dass dieses Sujet allgemein bekannt und beliebt war.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüsterbemalung. Erhalten ist die Innenwandung mit Palmettblättern.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüsterbemalung. Der Spiegel wird von einem Flechtband umfangen. Der Hintergrund ist mit zartem Rankenwerk gefüllt.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüsterbemalung. Im geteilten Spiegel sind spiegelsymmetrische Palmetten wiedergegeben. Diese werden von einem Flechtband an der Innenwand umgeben.
Museum für Islamische Kunst
Fragmente einer Schale mit Lüsterbemalung. Der Spiegel ist viergeteilt; in die Segmente ist floral-geometrischer Dekor eingepasst. Unterhalb des Randes verläuft ein Fries, der an arabische Schrift im Kufi-Duktus erinnert, aber nicht zu lesen ist.