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Objekttyp: Frauengürtel
Ethnologisches Museum
Hauptkatalog: "2 NGAI 2EE 2 Frauengürtel. in sich geschlossene Schnüre, die etwa 9 mal ineinander geschlungen werden Hukwe"
Museum Europäischer Kulturen
Der Gürtel besteht aus fünf 8 cm langen Messingteilen, die jeweils durch ein Scharnier verbunden sind. Um die Scharniere zu verdecken, sind runde Messingplatten mit einem Durchmesser von 5 cm aufgelötet, die sich mit den Scharnieren bewegen. Die Gürtelteile und Messingplatten sind mit blauen, grünen und roten Glassteinen verziert. Diese werden durch eine 0,5 cm hohe Fassung gehalten. Eine weitere Verzierung sind 0,5 cm hohe Kuppeln mit Glassteinen oder Messingperlen. Als Seitenbegrenzung dienen aufgelötete Messingbänder. Um die Glassteine befinden sich kleine aufgelötete Metallperlen und weitere ornamentale Verzierungen. Als Schließe dienen runde Messingmetallplatten mit den gleichen Verzierungen wie innerhalb der Gürtelteile. Diese sind jeweils an vier Ketten mit dem Gürtel verbunden.
Ethnologisches Museum
Frauengürtel: Silber vergoldet (kaukasische Arbeit) Schließe: Länge ein Teil 18,5 cm das andere Teil 20 cm Nach Aussage von Herrn Prof. Özbel, Istanbul, handelt es sich um eine türkische Arbeit in Savatli-Technik, wobei auf das eingelegte schwarze Muster hingewiesen wurde. Erst im 19. Jh. fing man an, andere Metalle als Silber zu verwenden. Da dieser Gürtel aus Silber ist, kann vom Metall ausgehend der Zeitpunkt der Herstellung nicht bestimmt werden. Die Gürtelschließe hat durch die fünf Knöpfe (Vorn drei, seitlich je einer) eine symbolische Bedeutung.