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Objekttyp: Gürtelschließe
Ethnologisches Museum
Karteiangabe: Gürtelschließe, Neusilber versilbert (?) Flügelartig gestreckte Palmwipfelform; paarig. Frauenschmuck. Schrotarbeit. Innenfelder mit Netzmuster. Randbordüren: bandumwundener Blütenkranz. Auf Öse stark erhobene Kuppelform, deren Tambour aus zusammengelöteten Drähten, deren Schale aus Rippen schmalen Blechs besteht. Zwischen bzw. auf ihnen Spiralen von Silberdraht mit aufgelegten Kügelchen und Trapezen. Als Laterne ehemals ein Türkis, jetzt Glasfluss. Arbeit eines jüdischen Silberschmiedes in Suleimanije (1917) Literatur: "Silberschmiedearbeiten aus Kurdistan" von Rudolf Berliner und Paul Borchardt Tafel VIII Dietrich Reimer/ErnstVohsen Verlag in Berlin 1922
Ethnologisches Museum
Karteiangabe: Gürtelschließe, Neusilber versilbert (?) Flügelartig gestreckte Palmwipfelform; paarig. Frauenschmuck. Schrotarbeit. Innenfelder mit Netzmuster. Randbordüren: bandumwundener Blütenkranz. Auf Öse stark erhobene Kuppelform, deren Tambour aus zusammengelöteten Drähten, deren Schale aus Rippen schmalen Blechs besteht. Zwischen bzw. auf ihnen Spiralen von Silberdraht mit aufgelegten Kügelchen und Trapezen. Als Laterne ehemals ein Türkis, jetzt Glasfluss. Arbeit eines jüdischen Silberschmiedes in Suleimanije (1917) Literatur: "Silberschmiedearbeiten aus Kurdistan" von Rudolf Berliner und Paul Borchardt Tafel VIII Dietrich Reimer/ErnstVohsen Verlag in Berlin 1922
Museum Europäischer Kulturen
Schließe ist in Miederform aus starkem Silberblech geschnitten und leicht gewölbt. Auf der Rückseite ein Drahtsteg zum Festnähen des Stoffgürtels und ein Haken für Drahtöse am anderen Ende. Auf die vergoldete Oberseite ist Silberfiligran aufgesplintet. Aufgelötet 2 blaue Steine, 5 rote und 7 grüne. Aufgesplintet 8 glatte Buckel, 6 von ihnen in Miederhakenanordnung. Aufgesplintet 4 vergoldete Rosettenbuckel, einer mit rotem, einer mit blauem und zwei mit fehlendem Stein. Rückseitig eingeritzt: für J.A. Wilmer (Wilhof ??) 1846.
Museum Europäischer Kulturen
Das Silberblech ist in Miederform ausgeschnitten und kaum gewölbt. Silberfiligran ist aufgesplintet. Aufgelötet 15 rote, 6 grüne und ein blauer Stein. Aufgesplintet 4 kleine glatte Buckel, als Andeutung der Miederhaken, und 4 Rosettenbuckel, davon 3 mit rotem Stein, vierter Stein fehlt. Alle Buckel vergoldet. Rückseitig Drahtsteg und Haken. Eingeritzt J.G. Stelling 1873.