2 Ergebnisse
Objekttyp: Garten-Teppich (Knüpfteppich)
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener sogenannter Garten-Teppich. Der rote Grund ist mit zwölf quadratischen Feldern, die inselartige Areale mit Blüten und Bäumen darstellen, bedeckt. Die Inseln sind durch rechtwinklige Wasserläufe getrennt, die durch getreppte blaue und rote Linien markiert sind und in denen stilisierte schwimmende Fische zu erkennen sind. Die Inseln weisen jeweils drei stilisierte Blüten- und Sträucherbeete auf. Fünf weitere Inseln befinden sich auf den Kreuzungspunkten der Wasserläufe und zeigen jeweils einen weiß-roten Blütenbaum auf rotem Grund, dessen vier Äste sich radial über die anderen Inseln erstrecken. Die Gartenszene ist aus einer Vogelperspektive dargestellt und ist von einer Hauptbordüre aus roten Rosetten auf dunklem Grund umrahmt, die sich mit Sträuchern abwechseln. Die weißgrundigen Nebenbordüren zeigen ebenfalls rote Blüten. Der Gartenteppich gehört zu einer Gruppe von Teppichen aus dem 18. Jahrhundert, die alle ein gleiches Muster aufweisen. Das Muster orientierte sich wohl nach dem geometrischen Plan der safawidischen Gartenanlangen, die auf die Zeit Schah Abbas I. zurückzuführen sind und die durch sich kreuzende Wasserkanäle organisiert sind.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener sogenannter Garten-Teppich. Das Mittelfeld weist 84 viereckige kleine Felder auf, die durch weiße Bänder mit Wellenranken geteilt werden. Jedes Feld ist dunkelgrundig und ist mit einem stilisierten Baum bzw. mit einer stilisierten Staude gefüllt. Das Mittelfeld wird von einer Bordüre umfasst, die an den Längsseiten, auf grünem Grund ebenfalls mit stilisierten Bäumen, bzw. Stauden verziert ist. An einer Schmalseite ist ein reziprokes Zinnenmuster auf hellem Grund zu sehen, während die zweite Schmalseite Staudenmotive aufweist, die in die Horizontale übertragen sind. Garten-Teppiche sind vor allem aus der Safawidenzeit aus dem Iran bekannt, wobei diese eine symmetrisch geordnete Gartenlandschaft mit Blumenbeeten und Wasserläufen darstellen (I.41/69). Diese Darstellung scheint in der späteren kaukasischen Version sehr vereinfacht.