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Objekttyp: Gebetskelim (Kelim)
Museum für Islamische Kunst
Gebetskelim mit gelblichem Mittelfeld. Die Mitte des Nischenfeldes wird durch eine stilisierte hohe Staude betont, die von zwei Pflanzen begrenzt wird. In den Zwickeln darüber erscheinen ähnliche Pflanzen vor einer Art Zypressen. Die weißgrundige Bordüre ist mit neben- und übereinander angeordneten Stauden gefüllt, die alle in Gebetsrichtung ausgerichtet sind. Die Bordüre wird innen von einer schmalen roten und außen von einer blauen Borte mit Wellenranke eingefasst. Das Innenfeld ist aus Seide und mit Metallbroschierung ausgeführt, das heißt mit Metallfäden umwickelten Seidenfäden.
Museum für Islamische Kunst
Anatolischer Gebets-Kelim. Die mehrfach abgetreppte spitzbogige Nische des Mittelfeldes ist mit einer stilisierten roten Staude besetzt. In den Zwickeln erscheinen kleine Blüten auf rotem Grund. Das Nischenfeld ist in schmalen Partien gewebt, die unregelmäßige zickzackförmige Schlitze entstehen ließen. Die gelbgrundige Hauptbordüre zeigt ein umlaufendes Kamm- und Rosettenmuster. Sie wird außen von einer Bordüre aus bunten Blattrosetten auf dunklem Grund eingefasst. Der Teppich wird der geographischen Region zwischen den nordostanatolischen Städten Erzurum und Bayburt zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Gebetskelim. Das rotgrundige Nischenfeld ist mit verschiedenen, in horizontalen Reihen angeordneten Motiven wie Rauten, Rosetten und Wabenmustern besetzt; seitlich ragen Zweige (?) in das Feld. Die Nische selbst ist als einfaches Dreieck wiedergegeben und mit einem Haken bekrönt. Die Hauptbordüre ist umlaufend mit verschiedenfarbigen Rechtecken mit einer Art Mäandermuster besetzt und von einer schmaleren weißgrundigen Nebenbordüre eingefasst. Auf dieser erscheinen verschiedene kleine Rautenformen und Kreuze. Der Kelim wird der anatolischen Stadt Konya zugeordnet.