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Objekttyp: Gemme
Ethnologisches Museum
Es handelt sich bei diesem Stück wahrscheinlich um eine Abraxes-Gemme, die unter gnostischem Einfluss entstanden ist. Text Beilagezettel: Es handelt sich bei diesem Stück wahrscheinlich um eine Abraxes-Gemme, die unter gnostischem Einfluss entstanden ist. Solche Gemmen wurden häufig in Alexandria hergestellt. Diese Gemme stammt wahrscheinlich aus Syrien oder Mesopotamien. In den archäologischen Mitteilungen des Instituts v. Kairo Bd. V steht ein diesbezüglicher Artikel von Pieper. Zitat.: „Ungefähr 3. Jh. n. Chr. Diese Gemme diente als Amulett. Mit den Abraxes-Gemmen hat dieses Stück die größte Ähnlichkeit und nicht mit den Antiken-Gemmen. Aus Bergkristall gefertigt, daher ganz wertvoll. Einfassung modern.“ Datenbank: Gemme, antik, ovales Bergkristall, gefasst. Karteikarte: Gemme, antik, ovales Bergkristall gefasst, mit einer eingeschnittenen Ameise und 4 Buchstaben.
Siegelstein mit Anker und Fischsymbol
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Reliefnegativ. - Anker mit breitem Querbalken zwischen zwei aufgerichteten Fischen und r. und l. verteilter Inschrift ΙΧ[Θ] und ΥC = ’Ιχθυς.
Siegelstein mit Kreuzanker
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Hochovale Form mit geradlinigen Enden. Im Reliefnegativ: Kreuzanker mit palmettenartigen Enden.
Siegelstein mit Anker und Fischen
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Auf der hellen Oberschicht ist ein Anker zwischen zwei abwärts gerichteten Fischen eingeritzt mit unten umlaufender Umschrift XPEICTOV (χρειστου).
Gemme mit Darstellung eines Schafträgers (guter Hirte)
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Nahezu die gesamte linke Bildhälfte der Gemme nimmt ein Baum ein, in dessen Krone sich ein Vogel niederlässt. Rechts des Baumes steht ein Hirt, der eines seiner Tiere geschultert hat und seinen Hirtenstab in der Hand hält. Beide Darstellungen sind durch eine Standlinie miteinander verbunden. Auf zwei weiteren Standlinien, die weiter rechts bzw. höher gelegen sind, ruht jeweils ein Tier der Herde. Mittels der Standlinien soll der Darstellung eine gewisse Perspektive und Tiefe verliehen werden, wie beispielsweise auch auf einer Gemme (siehe Spiers 2007 Nr. 367) oder den Sarkophag-Fragmenten Inv. 4685a+b des Museums für Byzantinische Kunst. (Ehler 2017)
Gemme mit Anker und Monogramm
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Auf der nach hinten achtseitig abgekanteten Gemme ist in Negativrelief vermutlich ein Monogramm eingeschnitten. In der älteren Literatur als Monogrammkreuz bezeichnet, scheint es sich vielmehr um eine Verschmelzung von Monogramm und Anker zu handeln. (Ehler 2017)
Siegelstein mit Anker und zwei Fischen
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
In die Gemme sind als Reliefnegativ zwei Fische in gegensätzliche Richtung links und rechts der Mittelstange eines Ankers geschnitten. Das Motiv ist in ähnlicher Weise auf dem Siegelstein MBK, Inv. 3318 zu finden. Hier ergänzt eine Inschrift das Bild. Es ist beispielsweise auch auf römischen Grabsteinen (Loculusplatten) beliebt.