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Objekttyp: Gerät
Lampe in Form einer Taube, an zwei Ketten hängend
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Bronzelampen in Tiergestalt waren weit verbreitet. Insbesondere solche in Form einer Taube haben sich zahlreich erhalten. Ihr Fundort ist häufig Ägypten. Bei diesem Exemplar ist der an einem Scharnier auf dem Rücken des Tieres befestigte Deckel vergleichsweise klein. Er verschließt das Einfüllloch. Seitlich davon setzen die Flügel an, deren Gefieder nur vage angedeutet ist. Der Vogelkörper läuft in einen Schwanz aus, welcher die Tülle bildet. Auf dem erhobenen Kopf des Tieres ist eine Öse zur Befestigung der Kette angebracht. Das Gegenstück befindet sich kurz vor der Tülle. Ein um ein Band befestigtes Kreuz schmückt Hals und Brust des Vogels. Seine Krallen sind so geformt und platziert, dass sie das Gewicht der Lampe trotz ausladender Tülle tragen. Die Lampef wird seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst. (Ehler 2017)
Lampe in Form eines Pfaues
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Die Lampe in Pfauengestalt konnte mittels eines Ringfußes auf einen Lampenständer aufgesetzt werden. Ein Deckel auf dem Rücken des Tieres verbarg das Einfüllloch. Seitlich des Deckels waren die Flügel in Relief angedeutet. Unterhalb der Flügel erschienen die Füße im Relief. Der Schwanz lief in die Tülle aus. Am Übergang vom Schwanz in die Tülle erhob sich ein kleiner Höcker. Dieser wird wohl nicht zur Befestigung einer Kette gedient haben, wie Wulff im Jahr 1909 vermutete, da kein Loch zum Durchfädeln einer solchen zu erkennen ist. Vergleichbare Lampen aus Ägypten, heute im Louvre in Paris (Inv. 7373) oder im British Museum in London (Inv. 1865,0414.1) besitzen ähnliche, lochfreie Höcker. Ursprünglich zierte ein Kopfputz den leicht abwärts gerichteten Pfauenkopf. Wie dieser ausgesehen haben könnte zeigt ein andere Lampe in Pfauengestalt im Museum für Byzantinische Kunst (Inv. 8/82). Die Lampe wird seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst. (Ehler 2017)