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Objekttyp: Gewand einer Mudang
Ethnologisches Museum
Gewand einer Mudang beim Kutt-Fest für den 4. Tanz, aus tintenblauer, gazeartiger Seide, die waffelartig in sich gemustert ist. Teile des Leibchens haben eingewebte Drachenmedaillons. Das Gewand hat koreanischen Schnitt mit einem kurzen anliegenden Leibchen und sehr langen weiten Ärmeln und ist vorn durchgehend offen. Es hat einen kleinen Schalkragen aus weißer Seide und im Nacken eine weiße rhombische Platte. Die Ärmel sind an den Enden mit weißen Seidenteilen verlängert. Der lange und weite Rock ist mit kleinen Falten am Leibchen genäht. Auf der Brust unter dem Kragen sind 2 lange Bindebänder aus dem gleichen Stoff angenäht, mit denen das Gewand zugebunden wird. Es ist vielfach geflickt und in einem löcherigen Zustand.
Ethnologisches Museum
"Mönchsmantel", Gewand einer Schamanin (Mudang) zu den 12 Tänzen des Kuttfestes, für den 7. Tanz. Aus dünner weißer Seide, im koreanischen Schnitt. Das Oberteil hat ein kurzes enges Leibchen mit angenähtem und rot gestepptem Schalkragen und angesetzten weiten und langen Ärmeln. Am Leibchen gekraust angesetzt ein weiter langer Rock.
Ethnologisches Museum
Gewand einer Mudang beim Kutt-Fest, wird beim 5., 6. und 9. Tanz getragen, darüber der Mantel I D 36 042. Aus orangefarbener Seidengaze mit Waffelmuster im Gewebe. Koreanischer Schnitt mit kurzem enganliegendem Leibchem und glatt angesetzter Rockbahn. Schmale weiße Blende am Ausschnittrand. Vorn durchgehend offfen, hinten bis weit nach oben geschlitzt, mit kurzen Seitenschlitzen. Die engen langen Ärmel sind angesetzt aus roter Seidengaze mit eingewebten Drachenmedaillons. Am Leibchen sind unten 2 lange Bänder aus dem Stoff des Gewandes angenäht, mit denen das Gewand gebunden ist.