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Objekttyp: Goldgehänge
Raubvogelkopf
Ethnologisches Museum
Der Ohrschmuck weist große Ähnlichkeit mit Kat.-Nr. 180 (Azteken-Katalog, 2003) auf, zusätzlich befindet sich zwischen Vogelkopf und dem aus vier Bindegliedern und vier Schellen bestehenden Gehänge eine rechteckige Plakette mit einem Vogelgesicht, das möglicherweise identisch mit dem Vogelkopf ist, der einen Adler oder das Waldhuhn Coxcoxtli darstellt. Das Stück stammt aus dem äußersten Süden des aztekischen Reiches, vom Isthmus von Tehuantepec. Nicht weit von hier, in Soconusco im westlichen Chiapas, zogen die Azteken Tribut in Form von Gold ein; das Metall wurde von mixtekischen Spezialisten zu kunstfertigen Fertigpodukten wie z.B. Schmuck weiterverarbeitet. (V. König, 2003)
Schildkröte
Ethnologisches Museum
Goldgehänge mit Schildkröte. Das Stück belegt die Meisterschaft mixtekischer Goldschmiedekunst; es ist aus mehreren kleinen, teils gegossenen, teils gehämmerten Teilen zusammengesetzt. Dieser Typus wurde häufiger gefunden. (Eisleb 1978: 101; vergl. Kat.-Nrn. 178, 180 und IV Ca 4621).