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Objekttyp: Griff (Sonderform)
Museum für Islamische Kunst
Geschnitzter Dolchgriff aus Elfenbein. Auf jeder Seite steht ein Herrscher in qadscharischer Tracht zwischen zwei schmalen, reich verzierten Säulen und vor einem Hintergrund aus blühenden Pflanzen. Ihre Köpfe und Oberkörper sind frontalansichtig wiedergegeben; sie tragen lange Mäntel über weiten Hosen, Sandalen und einen Dolch im Gürtel. In den Kartuschen über ihnen wird jeweils eine Krone von zwei Löwen flankiert. Die Kartuschen unter ihnen zeigen einen liegenden Löwen, den eine Schlange umwindet. In die Oberseite des Griffs ist eine sitzende Figur geschnitzt.
Museum für Islamische Kunst
Griff eines Tau-Stabes aus Elfenbein. Der nicht erhaltene Stab ging ursprünglich in die zwei Drachenkörper der T-förmigen Bekrönung über. Die Drachen wenden sich mit offenen Rachen zueinander. Die Zahnreihen sowie die kleinen Ohren sind plastisch herausgearbeitet. Ursprünglich waren die Augen wohl mit farbigen Einlagen gefüllt. Jeder Körper weist an den zwei Seiten Löcher, gefüllt mit farbigen Sternmotiven auf. Tau-Stäbe sind nach dem griechischen Buchstaben tau benannt und dienen bis heute als Insignien hoher christlicher Würdenträger.