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Objekttyp: Gussform (Werkzeug)
Museum für Islamische Kunst
Zerbrochenes Viertel einer vierteiligen Gussform für ein spitz zulaufendes Objekt. Das Objekt war mit einem sorgfältig ausgeführten Schuppenmuster und einem horizontalen Band mit geometrischem Dekor verziert. Seitlich sind je zwei Bohrlöcher eingetieft, von denen zwei mit eisernen Passstiften gefüllt sind. Vgl. I. 1090 a und I. 561 b sowie das ähnliche Muster I. 1542. Wofür diese Objekte dienten, ist unklar - es könnte sich um Schmuckaufsätze handeln.
Museum für Islamische Kunst
Viertel einer vierteiligen Gussform für ein spitz zulaufendes Objekt. Das Objekt war mit einem sorgfältig ausgeführten Schuppenmuster und einem horizontalen Band mit geometrischem Dekor verziert. Seitlich sind je zwei Bohrlöcher eingetieft, von denen zwei mit eisernen Passstiften gefüllt sind. Vgl. I. 1090 b und das ähnliche Muster I. 1542. Wofür diese Objekte dienten, ist unklar - es könnte sich um Schmuckaufsätze handeln.
Museum für Islamische Kunst
Beidseitig bearbeitete Gussform aus bräunlichem Stein. Die besser ausgearbeitete Seite zeigt eine Gussform für ein Pferd mit einem bewaffneten Reiter. Beide Arme des Reiters sind erhoben: in der einen Hand hält er einen Schild mit sechszackigem Stern, mit der anderen ein Schwert über dem Kopf. Der Reiter trägt ein langes Gewand und eine nach hinten flatternde Schärpe. Auf der Satteldecke sind Buchstaben erkennbar. Die Spuren auf der anderen Seite der Gussform scheinen ebenfalls auf Pferd und Reiter zu deuten und sind vielleicht ein misslungener Versuch, der auf der anderen Seite besser gelang. Mehrere Bohrlöcher sind eingetieft sowie einfache und doppelte Passmarken.
Museum für Islamische Kunst
Flache längliche Gussform von annähernd ovaler Form. Die obere Hälfte der geglätteten Seite nimmt die flüchtig gearbeitete Gussform eines nach links gewandten berittenen Elefanten ein. Rüssel, Beine und Körper sind mit Punkten und Schraffuren angegeben. Der Reiter sitzt auf einer Decke und hält in einer Hand den charakteristischen langen Stab zur Kontrolle des Tieres, in der anderen ein Schwert (?). Von den Elefantenfüßen gehen vier Gusskanäle ab, die am unteren Rand zusammenlaufen. Seitlich befinden sich zwei Bohrlöcher mit abgebrochenen Passstiften.
Museum für Islamische Kunst
Oberer Teil einer Gussform aus Kalkstein. Mit Hilfe der Form konnte Kopf, Hals und Schulterpartie einer Giraffe hergestellt werden. Die charakteristischen Flecken des Felles sind als gepunktete Wellenranken wiedergegeben; erkennbar ist außerdem Zaumzeug.
Museum für Islamische Kunst
Unvollständig erhaltenes Viertel einer vierteiligen Gussform für ein spitz zulaufendes Objekt. Das Objekt war mit einem sorgfältig ausgeführten Kreis-Punkt-Dekor in horizontalen und vertikal zusammenlaufenden Bändern verziert. Darunter erscheint eine sechsblättrige Rosette mit Punkten in einem Perlkreis. Seitlich sind Bohrlöcher, von denen zwei noch mit eisernen Passstiften gefüllt sind. Vgl. I. 5604 a mit einem münzartigen Ornament anstelle der Rosette. Wofür diese Objekte dienten, ist unklar - es könnte sich um Schmuckaufsätze handeln.
Museum für Islamische Kunst
Viertel einer vierteiligen Gussform für ein spitz zulaufendes Objekt. Das Objekt war mit einem sorgfältig ausgeführten Kreis-Punkt-Dekor und schraffiertem Muster in horizontalen und vertikal zusammenlaufenden Bändern verziert. Darunter erscheint eine sechsblättrige Rosette mit Punkten in einem Perlkreis. Seitlich sind je zwei Bohrlöcher eingetieft, von denen zwei mit eisernen Passstiften gefüllt sind. Derselbe Dekor erscheint bei I. 5605 b und I. 1089 b. Wofür diese Objekte dienten, ist unklar - es könnte sich um Schmuckaufsätze handeln.
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Viertel einer vierteiligen Gussform für ein lotförmiges Objekt. Das Objekt war mit einem sorgfältig ausgeführten Kreis-Punkt-Dekor in horizontalen und vertikal zusammenlaufenden Bändern verziert. Darüber erscheint eine münzartige Inschrift in einem Perlkreis. Seitlich sind je zwei eiserne Passstifte eingelassen, von denen zwei abgearbeitet wurden. Vgl. I. 5604 b mit einem Kreisdekor anstelle des münzartigen Ornaments.
Museum für Islamische Kunst
Viertel einer vierteiligen Gussform für ein spitz zulaufendes Objekt. Das Objekt war mit einem sorgfältig ausgeführten Schuppenmuster und einem horizontalen Band mit geometrischem Dekor verziert. Seitlich sind je zwei Bohrlöcher eingetieft. Vgl. auch I. 5604 a, b und I. 5605 a, b. Wofür diese Objekte dienten, ist unklar - es könnte sich um Schmuckaufsätze handeln.
Museum für Islamische Kunst
Unvollständige Gussform aus Schiefer. Mit dieser Form konnte ein münzförmiges Amulett mit Anhängeröse hergestellt werden. Die spiegelbildlich eingeschnittene Inschrift gibt die Glaubensformel „Die Herrschaft liegt bei Gott“ wieder. Die Aufhängung des Amuletts nimmt allerdings keine Rücksicht auf die Ausrichtung der Schrift. In der oberen Ecke befindet sich ein Bohrloch; die Rückseite ist geglättet.
Museum für Islamische Kunst
Hälfte einer Gussform für eine mehrseitige Amulettkapsel mit Inschriften auf jeder Seite. Mehrere Bohrlöcher sind eingetieft, teilweise mit eisernen Passstiften gefüllt. Am unteren Rand befindet sich eine horizontale Rille mit zwei Vertiefungen, die wohl als Vorrichtung für die spätere Aufhängung dienten.
Museum für Islamische Kunst
Gussform aus Steatit. In der Form konnte ein reich verziertes Objekt hergestellt werden, das vielleicht als gefäßförmige Applikation oder Aufsatz diente. Ein zylindrischer Schaft (Hals?) ist in drei Bänder mit Zickzackmuster unterteilt, gefolgt von einem birnenförmigen, geschuppten Teil, an das eine Kegelform anschließt. Auch diese ist in schmalen Bändern mit Zickzackmustern und Schraffuren verziert. Mehrere Bohrlöcher dienten für Fixierstifte aus Eisen. Die Rückseite scheint als Arbeitsunterlage verwendet worden zu sein, wie zahlreiche kleine Löcher und zwei Vertiefungen vermuten lassen.
Museum für Islamische Kunst
Flache rechteckige Gussform aus Steatit. Die obere Hälfte der geglätteten Seite nimmt die sehr sorgfältig gearbeitete Gussform eines nach rechts gewandten Greifs ein. Das Tier ist offenbar gezäumt und kostbar geschmückt. Der Schwanz und der kleine Flügel sind über dem Rücken hochgestellt. Von den Füßen gehen vier Gusskanäle ab, die am unteren Rand zusammenlaufen. Bohrlöcher sind nicht erkennbar.
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Unvollständig erhaltene zweiseitige Gussform aus Steatit. Mit der Form konnten zwei münzartige Medaillons sowie ein kleiner runder Anhänger hergestellt werden, alle drei mit Anhängerösen. Die münzähnlichen Medaillons weisen umlaufend um den Rand eine kursive Inschrift bzw. eine Wellenranke und im Innern Punktdekor auf. Der kleine Anhänger zeigt einen einfachen Kreisaugendekor. Auf der Rückseite führen drei breite Gusskanäle zu einem zylindrischen Objekt, vielleicht einer Amulettkapsel. Mehrere Bohrlöcher sind ausgebrochen; in einem steckt ein Fixierstift aus Eisen.
Museum für Islamische Kunst
Gussform aus glattem hellem Stein. Ein breiter Gusskanal verzweigt sich zur Herstellung von vier Objekten: drei halbkugelförmige kleine Perlen sind längs geriefelt und weisen runde Anhängerösen auf. Daneben konnte ein rundes münzähnliches Medaillon hergestellt werden mit dreizeiliger Pseudoinschrift und geripptem Rand. Dieser Rand deutet auf Vorbilder von osmanischen Münzen hin.
Museum für Islamische Kunst
Große Gussform aus hellem Stein. In der Form sind sieben runde Medaillons kreisförmig angeordnet. Sie sind mit achtblättrigen Rosetten in einem Punktkreis gefüllt und umgeben eine zentrale erhabene Halbkugel. In den Zwickeln erscheinen kleine Strich- und Punktmuster. Ein breiter Gusskanal wird von zwei Bohrlöchern flankiert. Vermutlich handelt es sich bei dem Objekt um eine Gussform für einen Bronzespiegel – vgl. etwa I. 2306. Das Stück wurde offenbar in Izmir (Smyrna) erworben.
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Viertel einer vierteiligen Gussform für ein spitz zulaufendes Objekt. Das Objekt war mit sorgfältig ausgeführtem geometrischem Dekor sowie einer großen siebenblättrigen Rosette verziert. Seitlich sind je zwei Bohrlöcher, von denen zwei noch mit einer hellen Masse gefüllt sind. Vgl. auch I. 5604 a, b sowie I. 5605 a, b. Wofür diese Objekte dienten, ist unklar - es könnte sich um Schmuckaufsätze handeln.
Museum für Islamische Kunst
Fragment einer großen Gussform aus grünem Schiefer. Erhalten ist ein größerer Teil eines nach links gewandten Vogels, dessen Gefieder sowie zahlreiche kleine Füllmotive aus Voluten angegeben sind. Daneben finden sich Teile eines aufsteigenden symmetrischen Ornaments mit Blattranken. Über der Rückenpartie des Vogels sind Vorzeichnungen für ein weiteres Ranken- und Volutenmuster eingeritzt.
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Eine Hälfte einer beidseitig bearbeiteten Gussform aus Steatit; dazu gehört I. 3/64 b. Mit der Form der einen Seite konnte ein Zylinder mit einer wulstartigen Verdickung hergestellt werden. Die Form der anderen Seite ergibt einen in drei horizontale Bänder unterteilten Zylinder, vermutlich eine Amulettkapsel. Ein Fries zeigt herzförmige Ranken, der mittlere eine Wellenranke und der dritte Pseudoschrift (?). Vorrichtungen für Scharniere und einen Verschluss sind ebenfalls erkennbar. Mehrere Bohrlöcher sind eingetieft, die teilweise mit eisernen Passstiften gefüllt sind.
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Beidseitig bearbeitete rechteckige Gussform aus Steatit. Mit der Form der einen Seite konnten zwei Hälften einer Amulettkapsel mit Ösen und Verschluss hergestellt werden. Der zylindrische Mittelteil zeigt Schrift, vermutlich eine Segens- oder Wunschformel, während die Enden aus längs gerippten Perlen bestehen. Die Form der anderen Seite ergab einen Schlüssel mit einem dreiteiligen Griff und einem dreizackigen Schlüsselbart. Mehrere Bohrlöcher sind eingetieft, die teilweise mit eisernen Passstiften gefüllt sind.
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Fragment einer großen Gussform aus grau-grünem Schiefer. Erhalten ist auf der einen Seite eine runde Form mit einer großen Flechtrosette, die von einer Inschrift umgeben ist. Vielleicht handelt es sich um eine Gussform für einen Spiegel (vgl. I. 4830). Auf der Rückseite sind mehrere Kartuschen (?) angeordnet, in die symmetrische Rankenornamente und Voluten eingetieft sind, aber auch ein rennender Windhund.
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Trapezförmige Gussform aus Steatit. In die Vorderseite sind zwei Gussformen für halbmondförmige Ohrringe eingetieft. Beide Ohrringe haben einen fast kreisförmigen Bügel mit einer Öse an einer Seite und einem Haken als Verschluss. Die Halbmonde sind mit Perlbändern und Gittermuster verziert. Die beiden Gusskanäle laufen zum Rand hin zusammen. Auf der Rückseite sind größere Rankenornamente mit Gabelblättern und Palmetten eingeschnitten. Zahlreiche Kratzer und Beschädigungen sowie zwei Bohrungen für die Passstiftes sind erkennbar.
Museum für Islamische Kunst
Eine Hälfte einer beidseitig bearbeiteten Gussform aus Steatit; dazu gehört I. 3/64 a. Mit der Form der einen Seite konnte ein Zylinder mit einer wulstartigen Verdickung hergestellt werden. Die Form der anderen Seite ergibt einen in drei horizontale Bänder unterteilten Zylinder, vermutlich eine Amulettkapsel. Ein Fries zeigt herzförmige Ranken, der mittlere eine Wellenranke und der dritte Pseudoschrift (?). Vorrichtungen für Scharniere und einen Verschluss sind ebenfalls erkennbar. Mehrere Bohrlöcher sind eingetieft, die teilweise mit eisernen Passstiften gefüllt sind.
Museum für Islamische Kunst
Viertel einer vierteiligen Gussform für ein spitz zulaufendes Objekt. Das Objekt war mit einem sorgfältig ausgeführten Kreis-Punkt-Dekor in horizontalen und vertikal zusammenlaufenden Bändern verziert. Darunter erscheint ein achtstrahliger Stern mit Punkten in einem Perlkreis. Seitlich sind je zwei Bohrlöcher, von denen zwei noch mit eisernen Passstiften gefüllt sind. Weitere Durchbohrungen befinden sich oben und unten. Vgl. I. 5604 a mit einem münzartigen Ornament anstelle des achtstrahligen Sterns. Wofür diese Objekte dienten, ist unklar - es könnte sich um Schmuckaufsätze handeln.
Museum für Islamische Kunst
Viertel einer vierteiligen Gussform für ein spitz zulaufendes Objekt. Das Objekt war mit einem sorgfältig ausgeführten Kreis-Punkt-Dekor und schraffiertem Muster in horizontalen und vertikal zusammenlaufenden Bändern verziert. Darunter erscheint eine sechsblättrige Rosette mit Punkten in einem Perlkreis. Seitlich sind je zwei Bohrlöcher eingetieft, die alle mit eisernen Passstiften gefüllt sind. Derselbe Dekor erscheint bei I. 5605 b und I. 1089 a. Wofür diese Objekte dienten, ist unklar - es könnte sich um Schmuckaufsätze handeln.
Museum für Islamische Kunst
Viertel einer vierteiligen Gussform für ein spitz zulaufendes Objekt. Das Objekt war mit einem sorgfältig ausgeführten Schuppenmuster und einem horizontalen Band mit geometrischem Dekor verziert. Seitlich sind je zwei Bohrlöcher eingetieft, von denen eines mit einer hellen Masse und zwei mit eisernen Passstiften gefüllt sind. Vgl. I. 1090 a und I. 561 a, b sowie das ähnliche Muster I. 1542. Wofür diese Objekte dienten, ist unklar - es könnte sich um Schmuckaufsätze handeln.
Museum für Islamische Kunst
Viertel einer vierteiligen Gussform für ein spitz zulaufendes Objekt. Das Objekt war mit einem sorgfältig ausgeführten Kreis-Punkt-Dekor und schraffiertem Muster in horizontalen und vertikal zusammenlaufenden Bändern verziert. Darunter erscheint eine sechsblättrige Rosette mit Punkten in einem Perlkreis. Seitlich sind Bohrlöcher, teilweise mit Rostspuren. Vgl. I. 5604 a mit einem münzartigen Ornament anstelle der Rosette. Wofür diese Objekte dienten, ist unklar - es könnte sich um Schmuckaufsätze handeln.
Museum für Islamische Kunst
Zerbrochenes Viertel einer vierteiligen Gussform für ein spitz zulaufendes Objekt. Das Objekt war mit einem sorgfältig ausgeführten Schuppenmuster und einem horizontalen Band mit geometrischem Dekor verziert. Seitlich sind je zwei Bohrlöcher eingetieft, von denen zwei mit eisernen Passstiften gefüllt sind. Vgl. I. 1090 a und I. 561 a sowie das ähnliche Muster I. 1542. Wofür diese Objekte dienten, ist unklar - es könnte sich um Schmuckaufsätze handeln.