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Objekttyp: Haarkamm
Ethnologisches Museum
Hair comb. Intricately carved horn, small round metal pins in top section and side edges.
Ethnologisches Museum
Haarkamm aus Stäbchen mit 4 Querhölzern u. Baumwollgeflecht Haarkamm aus Stäbchen; der obere Teil mit rötlich-brauner gedrehter Baumwolle verflochten (W) Am oberen Teile 4 Querstäbchen ( Auf jeder Seite 2) durch Umwicklung an den Längsstäbchen, die die Zähne des Kammes bilden, festgehalten. In dem Teil zwischen den Querstäbchen zeigten die Umwicklungsfäden ein einfaches Winkelmuster ( B )
Ethnologisches Museum
Haarkamm aus Stäbchen mit Querhölzern Kämme:"palatá" (B) Stäbchenkamm. Mit gedrehter Pflanzenfaserschnur zusammengeflochten; außerdem an beiden Enden je zwei Querleisten quer über die Stäbchen gebunden ( Karteik. W) Eintrag im historischen Hauptkatalog: Kamm
Doppelseitiger Kamm mit Verkündigung an Maria und Anbetung der Hirten
Kunstgewerbemuseum
Das horizontale Mittelfeld nimmt die gesamte Breite des doppelseitigen Kammes ein. Die mit stilisierten vierblättrigen Blüten und gezacktem Blattwerk verzierten seitlichen Felder besitzen daher jeweils nur die Höhe der Zinken. Im Bildfeld der einen Seite des Kammes erscheint eine Darstellung der Verkündigung an Maria. Diese steht links vor einem Buchpult, hinter ihr befindet sich eine Bettstatt. Der Verkündigungsengel tritt aus einem Torbogen von rechts heran. Zwischen beiden Figuren steht ein Gefäß, dem drei Lilienstängel entsprießen. Dahinter schwebt ein Spruchband mit der Inschrift AVE GRACIA, über diesem erscheint die Taube des Heiligen Geistes. Das Bildfeld der anderen Seite zeigt die Anbetung der Hirten. Links am Bildrand erscheint der Stall mit dem Ochsen, davor steht, betend, die Muttergottes. Der kleine Jesusknabe liegt zu ihren Füßen. Von rechts treten zwei Hirten heran, den Kopf ehrfurchtsvoll entblößt. Zwischen den beiden Figuren erscheint der Esel, der vor dem Jesusknaben niederkniet. Am rechten Bildrand sind hinter einer Stadtmauer mit Turm und Torbogen zwei ins Gespräch vertiefte Wächter dargestellt. Die Bildfelder des aus einem einzigen Werkstück gearbeiteten Kammes sind im Hintergrund mit einer starken unregelmäßigen Kreuzschraffur versehen, von der sich die glatten Oberflächen der vegetabilen Ornamente und figürlichen Darstellungen wirkungsvoll absetzen. Spuren von Polychromie sind nicht vorhanden. Insgesamt 19 der dünnen Zinken sind ganz oder weitgehend ausgebrochen. LL
Doppelseitiger Kamm mit Figurenreigen
Kunstgewerbemuseum
Die Seitenteile des doppelseitigen Kammes zieren vegetabile Rankenornamente, an der einen Seite links und rechts Hopfen, an der anderen Seite links Mohn und rechts Erdbeeren, beide jeweils mit Blüten und Früchten dargestellt. Im horizontalen Mittelfeld erscheinen figürliche Darstellungen, an der Seite mit den Hopfenranken steht eine weibliche Figur mit einem Apfel in der Linken im Zentrum. Sie wird links flankiert von zwei Tänzern und rechts von einem Narren mit Narrenzepter sowie einem Trommler und Pfeifer. Die andere Seite des Kammes zeigt drei Figurengruppen: links einen jungen Mann in langem Mantel, eine Frau führend, in der Mitte einen bärtigen Mann mit kurzem Wams und einer langen Fackel in der Linken, der eine Frau mit einer hohen Burgunderhaube (Hennin) führt. Rechts erscheint wieder ein Trommler und Pfeifer, begleitet von einem liegenden Hund mit Halsband. Die Bildfelder des aus einem einzigen Werkstück gearbeiteten Kammes sind im Hintergrund mit einer unregelmäßigen Kreuzschraffur versehen, von der sich die glatten Oberflächen der vegetabilen Ornamente und figürlichen Darstellungen wirkungsvoll absetzen. Spuren von Polychromie sind nicht vorhanden. Die – von der Seite mit den Hopfenranken aus gesehen – linke Seite des Kammes ist abgebrochen und mit zwei Eisenstiften wieder angesetzt worden. Etwa 20 mm rechts davon ist der Mittelsteg gebrochen und geklebt. Vier der dünnen Zinken sind ausgebrochen, zwei weitere sind beschädigt. LL
Kamm der Anne de Bretagne (1477 - 1514), Königin von Frankreich
Kunstgewerbemuseum
Der Kamm mit zwei unterschiedlich feinen Reihen Zinken zählt zu den exquisitesten Holzarbeiten des späten Mittelalters. Sein ornamentaler Schmuck besteht vor allem aus allerfeinster, maßwerkartig konstruierter Durchbruchsarbeit. Das Buchsbaumholz wurde zu teilweise papierdünnen Blättchen ausgedünnt. Im Mittelteil enthält der Kamm zwei flache Fächer. An deren aufschiebbaren Deckeln erscheinen die Wappen von Frankreich und der Bretagne, welche den Kamm als Eigentum der Anne de Bretagne ausweisen, die nach ihrer Heirat mit Karl VIII. am 6. Dezember 1491 am 8. Februar 1492 zur französischen Königin gekrönt worden war. Nach dessen Tod wurde Anne am 8. Januar 1499 mit seinem Nachfolger Ludwig XII. vermählt und am 18. November 1504 zum zweiten Mal zur Königin von Frankreich gekrönt. Lothar Lambacher
Kamm mit Jagdszenen
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: Kamm aus Elfenbein mit doppelter Zahnreihe. Beiderseits geschnitzte Jagdszenen und rahmende Ranken. Der Kamm ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR