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Objekttyp: Haarnetz
Museum Europäischer Kulturen
Das Haarnetz aus schwarzem Tüll ist in Kopfform genäht. Es ist mit einem schwarzen Kunstseidenband eingefasst. Auf der einen Seite ist das Band verlängert und schließt mit einem Metallverschluss an einem Gummiband ab. Am Verschlussband ist ein helles Label mit einem grünen Strauß eingenäht.
Rechteckiges Haarnetz
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
In Sprangarbeit hergestellte Haarnetze gehörten zur Frauenkleidung im spätantiken Ägypten. Sie haben entweder eine längliche, konische Form, oder sind wie hier rechteckig. An die Vorderkante zur Stabilisierung eine schmale Borte angenäht. Zwei antike Stopfstellen sind in der Mitte der Vorderkante nachzuweisen. Das Haarnetz ist mit drei parallelen Wellenbändern verziert, die aus zusätzlich mitgeführten, zwirnbindigen Fäden erzeugt wurden. Die jeweils gegenüberliegenden Bögen sind durch längere Stäbchen miteinander verbunden, so dass ein mehrreihiges Muster aus versetzten Feldern mit konkaven Schmalseiten entsteht. Jedes Feld ist mit einem Punkt gefüllt. In den Feldern der oberen Reihe liegen breit, vertikal von der oberen Kante ausgehende Stäbchen mit halbrundem Abschluss.