13 Ergebnisse
Objekttyp: Haarpfeil
Museum Europäischer Kulturen
Dem glatten Schaft ist eine kleine, runde Platte mit einem dreieckigen Zipfel aufgelötet. Ihr Rand ist perlig gepunzt. Die Platte ist mit weißen opaken Perlchen und größeren, goldfarbenen Perlen verziert. In der Mitte befindet sich ein Geflecht aus Messing und anderem Draht um einen Holzkern. Der Haarpfeil diente zum Feststecken der sogenannten Kranlhaube, einem mit Perlen verzierten Kopfschmuck für Jungfrauen.
Museum Europäischer Kulturen
Der Schaft des Haarpfeils ist oben umgeschlagen. Daran ist eine kleine runde Platte mit gepunztem Rand befestigt. Auf der Schauseite ist ein Geflecht aus leonischen Drähten um ein Rohrstückchen aufgebaut. Als Verzierung dienen weiße, rote und grüne Perlen.
Museum Europäischer Kulturen
Auf zwei parallelen Zinken ist ein Kreis aus gewelltem Blechband, der mit einer 8-strahligen Rosette aus Filigran gefüllt ist, angebracht. Am Oberbogen des Kreises befinden sich fächerartig neun mit Filigranranke gefüllte Bogen. Haarpfeile wie diese waren in Kombinatuíon mit Trachten typisch für Frauenfrisuren in Nordfriesland.
Museum Europäischer Kulturen
Einem nadelförmigem Röhrchen ist an seinen Enden je ein sattelförmig gebogener Blechrahmen aufgeschraubt bzw. aufgelötet. Diesem Rahmen ist auf beiden Seiten ein gestanztes Blech aufgelötet, dass aus einem Blattpaar und drei blauen Steinen besteht.
Museum Europäischer Kulturen
Der lange, schmale, gewellte Schaft und die rautenförmige Platte sind aus einem Blech geschnitten. Der Plattenrand ist bogig und gepunzt mit einer stark gewölbten, lichten Filigranrosette mit vier kleinen Konturblüten (Splintköpfe). In der Mitte befindet sich eine vergoldete Filigranblüte. Darüber sind eine blaue Emailblüte und eine zweischichtige Konturblüte angebracht. Zwischen Filigran und Platte befinden sich vier eiserne Abstandsröllchen. Als Marke ist eine vertieftes "H" unter der Blechplatte gestempelt.
Museum Europäischer Kulturen
Der am Rande etwas gedellte Schaft und die rautenförmige, oberseits vergoldete Kopfplatte sind aus einem Blech geschnitten. Der Plattenrand ist etwas gelappt und gepunzt. Die stark gewölbte, lichte Rosette besteht aus freiem Filigran. Der Kranz ist mit vier roten und vier hellblauen Steinen verziert. In der Mitte befindet sich eine vergoldete Blütenscheibe mit einer blauen Emailleblume und einem roten Stein in Konturblütenfassung. Auf dem Schaft ist die Marke "Z.ST." (Zeno Stedelin) eingraviert.
Museum Europäischer Kulturen
Der gehickte Stiel des Haarpfeils und der oberwärts vergoldete, rautenförmige Kopf sind aus einem Blech geschnitten. Der Plattenrand ist etwas gebogt und gepunzt. Eine stark gewölbte, lichte Filigranrosette trägt einen Kranz roter Steine und einen Kranz Rosettenplättchen. In der Mitte befindet sich eine vergoldete Filigranblüte und darin eine blaugestreifte Emailblüte, in deren Zentrum sich ein roter Stein in Konturblütenfassung befindet. Auf dem Schaft ist die Marke "Z.St." (Zeno Stedelin) und ein Beschauzeichen eingestempelt. Literatur: Jenny Schneider, Schweizer Trachtenschmuck, S. 8: Marke Z.ST. ist wohl in Zeno Stedelin aufzulösen; S. 13, Der Stielrand ist "gehickt".
H Droit
Museum Europäischer Kulturen
Der Haarpfeil "H Droit" der Fa. Hermés/Paris besteht vollständig aus Büffelhorn mit unterschiedlichen Schattierungen. Eine 12 cm lange Spitze mündet in einem Kreis mit dem Firmenkennzeichen "H", das dort elegant eingearbeitet ist. Der Durchmesser des Kreises beträgt 3 cm.