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Objekttyp: Halskette
Ethnologisches Museum
Hauptkatalog: "Halsschnur a. Eisenperlen L: 42 cm (6 fach) von Ovambo geschmiedet? Herero"
Querrechteckiges Plättchen (Teil eines Halsschmuckes)
Antikensammlung
Blech, geteilt in drei vertikale Streifen, die jeweils mit einem Frauenkopf und darüber mit einer siebenblättrigen Rosette verziert sind. Oben eine Öse zur Aufhängung an einer Kette, unten waren einst Kugelanhänger befestigt.
Thüringer Mahlschatz
Museum Europäischer Kulturen
Der Mahlschatz besteht aus einer Halskette, von der eine Zierkette herunterhängt und einem gefassten Mariengroschen aus dem Jahr 1677. In der Mitte der Halskette ist ein Filigranstück, mit einem ovalen, grünen Stein. Seitlich gehen jeweils drei verschiedenlange Kettchen zu einem Filigranstück in Herzform. Die Halskette endet mit jeweils zwei Kettengliedern aus gestanztem Silberblech und einer Öse für die Verschlußbänder. Unterhalb des Mittelstückes hängt der Filigran gefaßte Mariengroschen. Daran hängen zwei weitere Filigranstücke: ein Herz und eine Blüte. Die Zierkette besteht aus verschieden geformten und gedrückten Gliedern. In der Mitte ist ein Kreuz eingehängt. Der Mahlschatz wurde die Brautkette in Thüringen genannt. Vor allem im ländlichen Bereich verbreitet, bekam die Braut die Kette von ihrem künftigen Gehmahl zur Verlobung. Mit der Übergabe der Kette wurde nicht nur die Verlobung, sondern auch der Ehevertrag besiegelt - daher lässt sich auch der Name des Schmuckes erklären. "Mahl" ist aus dem althochdeutschen "mahal" entlehnt, was Vertrag bedeutet und wortstammgleich mit "Gemahl" und "Vermählung" ist. Dieser Halsschmuck wurde in Thüringen in den vergangenen Jahrhunderten bis ca. 1920 zur Festtagstracht getragen. Mit fortschreitender Industrialisierung und dem Einfluß der städtischen Mode auch auf dem Lande verschwand der Mahlschatz als gut behüteter Familienschmuck in den bäuerlichen Schmucktruhen.
Ethnologisches Museum
Pelenkette, mit Schwertstichblatt (Tsuba) und Münzen der Edo-Zeit (1615-1868) als Anhänger.
Museum Europäischer Kulturen
Die Halskette mit filigranem Gehänge hat ein zentrales Schmuckelement aus Silberfiligran. In der Mitte befindet sich ein ovaler Malachit, rechts und links daneben sind kleine filigrane Blüten mit Türkisen angebracht. Unter dem Zentralornament hängt ein filigraner Tropfen, ebenfalls mit einem ovalen Malachitstein. Die Seiten der filigranen Gehänge zieren flache Silberplättchen.
Halskette
Antikensammlung
(im Foto: oberste Kette): Kette aus geflochtenem Golddraht mit einem gebänderten Achat in einer Goldfassung im Zentrum.
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Halskette aus 4 Conusdeckeln. (Kobe). Wie die Stücke 4117-19 von Manamahome, dem Bruder des Mhenge Sakkamanga Mahenge - Mafiti.". Vorbesitzer Mwanamhomi, 'sub-chief' der Bena (1897 bis 1906/1907), Kilombero-Tal, heute südwestliches Tansania Biografische Fragmente Mwanamhomi war einer war einer von zwanzig Söhnen des ‚mtema‘ Mtengera, der bis 1884 ‚chief‘ der Bena im Kilombero Tal war, in welchem diese seit Kämpfen mit den Hehe in den 1870er Jahren lebten. Nach dem Tod Mtengeras wurde Kiwanga im Jahre 1884 sein Nachfolger und blieb ‚mtema‘ bis zu seinem Tod im Maji-Maji-Krieg im Jahre 1905. Sein jüngerer Bruder Sagamaganga akzeptierte die Einsetzung Kiwangas nicht und verbündete sich mit dem Ngoni ‚chief‘ Chabruma. Die kriegerischen Auseinandersetzungen endeten mit dem Eindringen der Deutschen in die Region zu Beginn der 1890er. Sagamaganga war zwar offiziell Kiwanga unterstellt, regierte die südlichen Regionen des Bena Gebiets (die Deutschen nannten es „Ubena“) faktisch eigenständig. Mwanamhomi war wohl eher mit Sagamaganga verbunden als mit Kiwanga. So trat er Sagamagangas Nachfolge nach dessen Selbsttötung im Jahre 1897 an. Die Ältesten der Bena erklärten zwar, Kiwanga habe Mwanamhomi ernannt, jedoch sollte dies womöglich die eigentliche Unabhängigkeit Sagamagangas kaschieren. Mwanamhomi kollaborierte während des Maji-Maji-Krieges mit den Deutschen, was wiederum auf den immer noch großen Einfluss Kiwangas verweist, der schon seit den 1890 ein enger Verbündeter der deutschen Kolonisierenden war und die Deutschen in ihren Kriegen gegen Mkwawa und die Hehe in den 1890er Jahren unterstützt hatte. Mwanamhomi regierte vermutlich bis 1906 bzw. 1907. Aneigungskontext Hans Glauning, der seit 1895 als Kompagnieführer (8. Kompagnie) der sogenannten Kaiserlichen Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika in Kilwa stationiert war, unternahm im Mai 1895 eine „Expedition“ nach Barikiwa, einem deutschen Militärposten zur Sicherung des Kautschukhandels im Südosten des heutigen Tansania. Sie umfasste neben zwei weiteren deutschen Militärangehörigen zwölf afrikanische Soldaten (sogenannte ‚askari‘), 55 Träger, die sie begleitende Frauen und sogenannte ‚boys‘. Zu seinen Aufgaben gehörte u.a. die Ablösung des Vorstehers des Postens und erkrankter ‚askari‘ sowie Routenaufnahmen, vor allem aber ging es darum Mhomakiro, den Bruder des einflussreichen ‚chief‘ der Ngoni namens Chabruma, nach Kilwa zu Friedensverhandlungen zu beordern. Von Barikiwa aus unternahm Glauning kleinere Reisen in die Umgebung, auf denen er sich auch sogenannte ethnografische Objekte aneignete. Er stand mit Felix von Luschan, Direktorialassistent am Königlichen Museum für Völkerkunde in Berlin, in Kontakt und informierte ihn auch über diese militarisierte Expedition als willkommene Gelegenheit zum „Sammeln“. Als willkommene Gelegenheit wertete Glauning auch verharmlosend als „Strafexpeditionen“ bezeichnete Kriegszüge. Zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kam es laut Quellen auf dieser Unternehmung nicht. Über den Erwerbskontext der „Halsschnur“ (zusammen mit drei anderen Objekten III E 4117, III E 4118, III E 4119) ist in Glaunings Objektliste in den Erwerbungsakten lediglich zu lesen: „Von dem Bruder des Mhenge Sakkamanga [Sagamaganga] Manamahome [Mwanamhomi], der von einem Elfenbeintransport von der Küste zurückkehrte, erworben.“ (SMB-PK, EM, I/MV 071, E 1239/1895) Quellen Culwick, A.T. u. Culwick, G.M. (1935): Ubena of the Rivers. London: George Allen & Unwin Ltd. Gulliver, P.H. (1974), „Political Evolution in the Songea Ngoni Chiefdoms, 1850-1905”, in: Bulletin of the School of Oriental and African Studies 37 (1), S. 93-94. Iliffe, John (1979): A modern History of Tanganyika. Cambridge: Cambridge University Press. Prince, Magdalena von (1908): Eine Frau im Innern Deutsch-Ostafrikas. Berlin: Ernst Friedrich Mittler und Sohn. Monson, Jamie (2000): „Memory, Migration, and the Authority of History in Southern Tanzania, 1860-1960”, in: Journal of African History 41, S. 347-372. Bundesarchiv R 1001/287 SMB-PK, EM, I/MV 071, E 1239/1895 SMB-PK, EM, I/MV 956 [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: " 'kula'. Halskette. Lederriemen mit Kauris. Waniramba (Sultan Kivioma).". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Historischer Hauptkatalog: "Halskette aus Messingperlen mit 13 Kupfermünzen. Mahero. (Usagaraberge)"
Ethnologisches Museum
Historischer Hauptkatalog: " 'sekéra'. Halskette, von Weibern und Kindern getragen. Schnur mit einigen weißen Glasperlen und 8 dünnen Holzstäbchen, die am unteren Ende eine mit Wachs festgeklebte Eisenperle tragen. Länge der Stäbchen 6,7 cm Kinyangiri (Iramba)."
Ethnologisches Museum
Halskette aus Pekari-Zähnen; Länge: 42 cm (wenn Kette geschlossen). An einer hellen Pflanzenfaserschnur sind Pekari-Zähne aufgefädelt. Diese läuft an einer dickeren entlang. Selbige ist von einer braunen Kordel, bestehend aus einem Bündel brauner Baumwollfäden umgeben. Zusammengehalten wird das Ganze, indem es der Breite nach Zahn für Zahn mit einem Faden aus Pflanzenfaser umwickelt ist. Auf diese Weise bleiben die Zähne einheitlich nach außen gerichtet. Die Kordel ist oben zusammengeknotet; an verschidenen Stellen bildet sie kleine Quasten (B) Halskette aus Pekari-Zähnen: An einer Schnur aus gedrehter Baumwolle Pekari-Zähne befestigt; indem sie durchbohrt und an einer Schnur aufgefädelt sind, die entlang der dicken Schnur läuft und durch Umwicklung an ihr fest befestigt ist, so dass die Zähne alle nach einer Seite stehen, die Enden gehen in lange, gedrehte Baumwollschnüre aus, die in runden Quasten enden (in der Mitte der Kette eine runde kleine Quaste) (W)
Ethnologisches Museum
"mkong", Doppelkette aus braunen Früchten, von Frauen getragen (B) Doppelkette aus braunen Früchten. Für Frauen. Längliche Früchte in der Längsachse 2 mal durchstochen und auf 2 weissen Baumwollfäden aufgefädelt (W)
Ethnologisches Museum
Eintrag historische Karteikarte: Hals- und Brustschmuck aus Silberblechstreifen und blauen Glasperlen. Eintrag im historischen Hauptkatalog: zugehöriges halsband aus silberröhrchen und grossen perlen vom sohne des lazvquen der Payaqua - Indianer.
Ethnologisches Museum
Halskette aus rotgefärbter Schnur mit Vogelknochen. Eintrag historische Karteikarte: Halskette, aus rot gefärbter Schnur von tierischer Faser und Abschnitten von Vogelknochen. Eintrag im historischen Hauptkatalog: Schnurgehänge mit Knochen