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Objekttyp: Halsschmuck
Ethnologisches Museum
Auf einem roten Baumwollband sind metallene Knöpfe in einer Reihe aufgenäht. In der Mitte sind zwei etwa 8,5 cm lange Bänder senkrecht angenäht. An allen vier Enden sind blaue Glasperlen angebracht. Sie stammen nach Sasaki Toshikazu (mdl. Kommentar 1.3.2013) vermutlich aus dem Handelsverkehr der Sachalin-Ainu mit Nenzen oder Korjaken auf dem Festland. Publ. in : Tekekarpe-Textilkunst und anderes Kunsthandwerk der Ainu aus deutschen Sammlungen, Shiraoi/Hokkaidô, 1999, S.49, Nr.18. (Redaktionelle Bearbeitung: Siegmar Nahser, 2013).
Ethnologisches Museum
"Perlenhalskette" Form: Aus Perlen, mit einer rechteckigen Verbreiterung vor der Brust Farbe: Erhaltungszustand:
Ethnologisches Museum
"Perlenschmuck" Form: Aus Perlen, mit einer rechteckigen Verbreiterung vor der Brust Farbe: Erhaltungszustand:
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "dito [wie III A 123 = Halsschmuck (Kette)] L: 21 cm dito [wie III A 123 = Bari, Süd Sudan]". [SM8HF]
Museum Europäischer Kulturen
Dreieckige Schmuckplatte aus Messingblech mit vier roten Glasperlen besetzt, unten hängen neun Anhänger aus Messing. Drei solcher Schmuckplatten bilden eine Kette, die die Frauen um den Hals tragen.
Museum Europäischer Kulturen
Der üppige Halsschmuck in Kragenform gehört zur Frauen-Festtracht der Mordwinen, einer finno-ugrisch sprechenden Ethnie, bestehend aus den Hauptgruppen Ersja und Moksha. Die Perlen in den Farben braun, grün, gelb, weiß und rot stammen teilweise aus Venedig. Die Gehänge sind zudem mit Kauris verziert und werden auf dem Rücken getragen. Diese tropischen Meeresschnecken verbreiteten sich über Handelswege in ganz Europa und waren als Zahlungsmittel und Schmuck beliebt.
Kirgaschk
Museum Europäischer Kulturen
Der Schmuck gehört zur Frauentracht der Mordwinen, einer zur finno-ugrischen Sprachfamilie gehörenden Ethnie, die aus den Hauptgruppen Ersja und Moksha besteht. Der Halsschmuck ist vorwiegend aus runden roten Perlen, durchsichtigen Stabperlen und matten dunklen Perlen zusammengesetzt. Die Perlen des senkrechten Gehänges sind auf Messingdrähte gefädelt. Als Verschluss dient ein Metallknopf.
Halskette "Hai"
Kunstgewerbemuseum
Auf einen feinen, geschlossenen Stahldraht ist ein achtseitiges, spindelförmiges Mittelteil aufgefädelt, seitlich rechts davon zwei kleine vergoldete "Schiffsschrauben", links drei rote "Haifischzähne". Der Goldschmiedemeister Friedrich Knupper (1947-1987) besaß ein eigenes Atelier in Berlin.
Buchstabenkette
Kunstgewerbemuseum
Die im Binnenfeld verzierte gotische Majuskel „S“ und die Minuskelgruppe „bsr“ bilden die abwechselnd miteinander verbundenen Glieder der Kette. Eine Deutung dieser Buchstabenkombination ist bislang nicht gelungen.
Museum Europäischer Kulturen
Die Kette besteht aus schwarzgrundigen, bunten Perlen aus Venedig und 8 Schellen. Die ethnische Gruppe der Huzulen sind schafzüchtende Halbnomaden, die im Grenzgebiet zwischen der Ukraine, Polen und Rumänien leben. Der größte Teil der Bevölkerungsgruppe gehört zur Ukraine. Ende 19. Jh./Anf. 20. Jh. hielten sich einige von ihnen als Soldaten und Arbeiter in Venedig auf und kauften dort Halsketten für ihre Frauen, die in den Karpaten geblieben waren, bzw. verkauften die Perlen dort weiter.
Museum Europäischer Kulturen
Auf fünf vergoldeten Rundplatten sind aufwendige Filigranverzierungen gelötet. In der Mitte jeder Platte befindet sich ein Glasstein. Die Rundplatten sind untereinander mit Ketten verbunden und haben Kettenfransen mit Filigranrosetten. Die Goldschmiedearbeit wurde von der Firma Lambros in Athen hergestellt und auf der Pariser Weltausstellung 1878 gezeigt.
Ethnologisches Museum
Halsschmuck der Bachtiarenfrauen, ca. 80-100 Jahre alt. Silber, runder Anhänger links außen Neusilber; steifer Halsreif oben offen, mit Schrift, in der Mitte zwei Vögel; die größeren Anhänger ebenfalls mit Schrift bzw. mit Zeichnung, graviert; Reste von Asphalt. An beiden Enden des Reifs die gleiche gravierte Zeichnung undje eine Öse. Brief Ph. Demonsablon, Boulogne, vom 27.9.1979: Die Zahlentafel auf dem runden Anhänger links außen ist kein magisches Quadrat.
Ethnologisches Museum
Historischer Hauptkatalog: "Halsschmuck. Lederriemen mit 2 Hörnchen und 2 Knochenstücken Usindja"
Ethnologisches Museum
"Halsschmuck: Elfenbeinanhänger, dreieckig, an d. längsten Seite durchbohrt, mehrere gedrehte Garnschnüre mit Kupferperlen, 1 Glasp. L:ca.28cm, B:10cm (Elfenbein), L: 6 cm Njamwezi, Tanzania" Form: An einer Mehrfachschnur hängt ein in der Grundform dreieckiger Anhänger. Parallel zur Dreiecksbasis verläuft ein Bohrung, durch die die Halsschnur gezogen ist. Außerdem sind noch einige kleine Kupferperlen sowie eine längliche Glasperle aufgefädelt Farbe: Elfenbein, rötlichbraun, hellbraun, kupferfarben Muster: Die längliche Glasperle ist mit einem vogelfederartigem Muster bemalt Erhaltungszustand: Schadhaft. Stück über fast ganze Ausdehnung gespalten
Ethnologisches Museum
Frauen- und Kinderhalsschmuck mit Schutzamuletten; Silber. Literatur: Silberschmiedearbeiten aus Kurdistan von Rudolf Berliner und Paul Borchardt, Tafel XI a; Dietrich Reimer/Ernst Vohsen Verlag in Berlin 1922.
Ethnologisches Museum
Halsschmuck, kleine morgensternförmige "Perlen" auf schwarzen Garnsträngen, Unten ein emailliertes (blau und grünes) Amulett.
Ethnologisches Museum
Halsschmuck mit Amulett. Zwei Collierstücke bestehend aus je zwei einseitig verzierten Dreiecken und einem Viereck, alle mit angelöteten Ösen. In zwei Abschnitten (pro Collierstück) sind die Teile verbunden durch kurze Flechtketten (insgesamt 24 Stück, eine fehlt). Verschluß oben: dunkle Baumwollschnur. Unten ist ein walzenförmiges Amulett mit verblasster Baumwollschnur angeknotet. Das Amulett ist mit Ösen und Anhängseln sowie aufgelöteter Bekrönung mit ehemals acht Türkiseinlagen verschlossen. Drei fehlen, eine durch Glas ersetzt.
Ethnologisches Museum
"Schmuck. 2 sichelförmige Elfenbeinstücke. 28 u. 23,5 cm lg." Form: Mit je zwei Löchern und einer Schnur darin. Nilpferdzahn Farbe: Hellgelb Erhaltungszustand: Gut.
Ethnologisches Museum
"Halsschmuck aus einem halbierten Flusspferdzahn." Form: Sichelform, flach Farbe: Elfenbeinweiß Erhaltungszustand: Gut.
Ethnologisches Museum
Frau Helmecke 22.8.1997: Auf den Händen "Ya Ali", auf dem runden Plättchen "mashalla" (?)
Ethnologisches Museum
Halskette aus Woll- und Metallfäden mit 18 kreis- oder herzförmigen Amulettanhängern (la-il-allah) mit Namen der ersten vier Kalifen. Vier aus Messing oder Weissmetall (4).