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Objekttyp: Halsschmuck
Ethnologisches Museum
Auf einem roten Baumwollband sind metallene Knöpfe in einer Reihe aufgenäht. In der Mitte sind zwei etwa 8,5 cm lange Bänder senkrecht angenäht. An allen vier Enden sind blaue Glasperlen angebracht. Sie stammen nach Sasaki Toshikazu (mdl. Kommentar 1.3.2013) vermutlich aus dem Handelsverkehr der Sachalin-Ainu mit Nenzen oder Korjaken auf dem Festland. Publ. in : Tekekarpe-Textilkunst und anderes Kunsthandwerk der Ainu aus deutschen Sammlungen, Shiraoi/Hokkaidô, 1999, S.49, Nr.18. (Redaktionelle Bearbeitung: Siegmar Nahser, 2013).
Halskette "Hai"
Kunstgewerbemuseum
Auf einen feinen, geschlossenen Stahldraht ist ein achtseitiges, spindelförmiges Mittelteil aufgefädelt, seitlich rechts davon zwei kleine vergoldete "Schiffsschrauben", links drei rote "Haifischzähne". Der Goldschmiedemeister Friedrich Knupper (1947-1987) besaß ein eigenes Atelier in Berlin.
Buchstabenkette
Kunstgewerbemuseum
Die im Binnenfeld verzierte gotische Majuskel „S“ und die Minuskelgruppe „bsr“ bilden die abwechselnd miteinander verbundenen Glieder der Kette. Eine Deutung dieser Buchstabenkombination ist bislang nicht gelungen.
Ethnologisches Museum
Halskette aus Silber mit fünf Anhängern: drei große Handamulette (khamsa) und zwei runde Anhänger, gepunzte Motive, bunter Zellenemaille, rote und grüne Schmucksteine aus Glas.
Ethnologisches Museum
"Halsschmuck: Elfenbeinanhänger, dreieckig, an d. längsten Seite durchbohrt, mehrere gedrehte Garnschnüre mit Kupferperlen, 1 Glasp. L:ca.28cm, B:10cm (Elfenbein), L: 6 cm Njamwezi, Tanzania" Form: An einer Mehrfachschnur hängt ein in der Grundform dreieckiger Anhänger. Parallel zur Dreiecksbasis verläuft ein Bohrung, durch die die Halsschnur gezogen ist. Außerdem sind noch einige kleine Kupferperlen sowie eine längliche Glasperle aufgefädelt Farbe: Elfenbein, rötlichbraun, hellbraun, kupferfarben Muster: Die längliche Glasperle ist mit einem vogelfederartigem Muster bemalt Erhaltungszustand: Schadhaft. Stück über fast ganze Ausdehnung gespalten
Ethnologisches Museum
Historischer Hauptkatalog: "Halsschmuck. Lederriemen mit 2 Hörnchen und 2 Knochenstücken Usindja"
Ethnologisches Museum
"Perlenhalskette" Form: Aus Perlen, mit einer rechteckigen Verbreiterung vor der Brust Farbe: Erhaltungszustand:
Ethnologisches Museum
"Perlenschmuck" Form: Aus Perlen, mit einer rechteckigen Verbreiterung vor der Brust Farbe: Erhaltungszustand:
Ethnologisches Museum
"Schmuck. 2 sichelförmige Elfenbeinstücke. 28 u. 23,5 cm lg." Form: Mit je zwei Löchern und einer Schnur darin. Nilpferdzahn Farbe: Hellgelb Erhaltungszustand: Gut.
Ethnologisches Museum
"Halsschmuck aus einem halbierten Flusspferdzahn." Form: Sichelform, flach Farbe: Elfenbeinweiß Erhaltungszustand: Gut.
Museum Europäischer Kulturen
Dreieckige Schmuckplatte aus Messingblech mit vier roten Glasperlen besetzt, unten hängen neun Anhänger aus Messing. Drei solcher Schmuckplatten bilden eine Kette, die die Frauen um den Hals tragen.
Museum Europäischer Kulturen
Der üppige Halsschmuck in Kragenform gehört zur Frauen-Festtracht der Mordwinen, einer finno-ugrisch sprechenden Ethnie, bestehend aus den Hauptgruppen Ersja und Moksha. Die Perlen in den Farben braun, grün, gelb, weiß und rot stammen teilweise aus Venedig. Die Gehänge sind zudem mit Kauris verziert und werden auf dem Rücken getragen. Diese tropischen Meeresschnecken verbreiteten sich über Handelswege in ganz Europa und waren als Zahlungsmittel und Schmuck beliebt.