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Objekttyp: Hemdbluse
Museum Europäischer Kulturen
Dunkelgrüne Hemdbluse aus Baumwollmischgewebe mit spitzeckigem Hemdkragen und angeschnittenem Bündchen. Die langärmelige Bluse mit Ärmelschlitz und Manschetten ist mit 6 perlmuttfarbenen Knöpfen zu schließen. Linksseitig ist eine Brusttasche angebracht. Die rechte Kragenecke sowie die Brusttasche sind mit einem Blütenmotiv in Platt- und Stielstich in den Farben dunkelrot, orange, gelb und beige bestickt. Innen Firmenschild "VEB Herrenhemden Auerbach 39 N". Die Hemdbluse ist im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung entstanden (vermutlich nur die Verzierung). Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des textilen Volkskunstschaffens in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Die Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen des textilen Volkskunstschaffens getragen. Blusen, leichte Sommerkleider u.ä. waren auch im täglichen Gebrauch.
Museum Europäischer Kulturen
Die Hemdbluse entstand aus zwei alten Herrenhemden in unterschiedlichen Grüntönen, welche patchworkartig zu einem neuen Kleidungsstück zusammengesetzt wurden. Hemdkragen mit angeschnittenem Bündchen und lange Ärmel mit Manschetten sowie je einem Knopf. Die Bluse wird mit fünf Hirschhornknöpfen geschlossen. Rechtsseitig befindet sich eine Verzierung in Form eines rotbraun gestickten Fuchses. Die Bluse wurde im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam für eine Jagdmodenschau anlässlich der 17. Arbeiterfestspiele 1978 gefertigt. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des textilen "Volkskunstschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Alle Techniken wurden von Hand ausgeführt, unter Verwendung des handelsüblichen Materials. Die schneidertechnische Bearbeitung erfolgte im Rahmen der Hausnäherei. Die Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen getragen. Blusen, leichte Sommerkleider u.ä. waren auch im täglichen Gebrauch.
Museum Europäischer Kulturen
Sogenannte Jeansbluse aus Zellwollmischgewebe in hellblau. Der Hemdkragen hat ein angeschnittes Bündchen und das Vorder- und Rückenteil sind an der Passe angeriehen. Die Bluse wird mit 5 Jeansknöpfen geschlossen. Sie hat kurze Ärmel mit Aufschlägen, die durch jeweils einen Riegel und Knopf gehalten werden. Auf der linken Seite ist eine kleine Tasche aufgesetzt, auf welche in Platt- und Stielstich ein Rosenmotiv in rosa, rot und grün gestickt ist. Die Bluse entstand im Zirkel für künstlerische Textilgestaltung Potsdam. Der Zirkel war eine wegweisende Gemeinschaft des textilen "Volkskunstschaffens" in der DDR. Alle Entwürfe und Ausführungen (auch der Schmuckelemente) wurden in schöpferischer Tätigkeit der Zirkelmitglieder unter Anleitung von Frau Ingeborg Bohne-Fiegert geschaffen. Die Kollektionen wurden fast ausschließlich zu Modenschauen des textilen Volkskunstschaffens getragen. Blusen, leichte Sommerkleider u.ä. waren auch im täglichen Gebrauch.