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Objekttyp: Henkelkrug
Anna Elisabeth Kehl anno 1833.
Museum Europäischer Kulturen
Eiförmiger Gefäßkörper mit zylindrischem Hals (ergänzt- vormuseal). Standring. Breiter, gerillter, bandförmiger Henkel. Hellbrauner Scherben mit dunkelbraunem Anguß und Malhornbemalung: Kartusche in Herzform gegenüber dem Henkel umgeben von Blumen. In der Kartusche: "Anna Elisabeth Kehl anno 1833." H.K. = (Initialen des Töpfers - wohl Kalb aus Frielendorf). vgl. dazu 8 N 369
Henkelkrug mit Wappen
Kunstgewerbemuseum
Becher mit angesetzter Fußplatte und angesetztem Henkel aus dickwandigem Rubinglas, Boden mit Abriss, leicht hochgewölbt. Gegenüber dem Henkel ist die Wandung mit einem fein geschnittenen Wappen mit drei nach rechts steigenden Löwen vor überkreuzten Palmzweigen und unter einer Grafenkrone mit Lilie dekoriert, darunter ein mattiertes Spruchband: "in magnis voluisse sat est" (Es reicht, groß sein zu wollen). Oben auf dem Henkel befindet sich eine Bohrung für die Manschette einer Montierung. Der Mündungsrand ist verwärmt. Das Wappen erinnert an jenes des schottischen Clan Ross, doch eine Verbindung zum brandenburgisch-preußischen Hof ließ sich nicht rekonstruieren (Dank für weiterführende Hinweise). Die lateinische Devise stammt von Sextus Aurelius Propertius, genannt Properz (ca. 50 v. Chr. – vor 2 n. Chr.), Elegien II 10, 6. Der Becher stammt aus der Königlichen Kunstkammer, Berlin. Er datiert sehr wahrscheinlich in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts, als man Rubinglas, insbesondere dem Goldrubinglas, mythische Eigenschaften und heilende Kräfte zusprach. Diese gingen auf den Inhalt von Hohlgefäßen aus Rubinglas über, so dass der Trunk daraus Krankheiten und Feinde abwehren, vor Unglück schützen und Kraft, Mut und Tapferkeit verleihen sollte. Die für diesen Becher vorgesehene Montierung wurde wohl nie an den Henkel angepasst, da jeglicher Abrieb fehlt. [Verena Wasmuth] MAKR
Krug mit dem Wappen der Familie Pandolfini
Kunstgewerbemuseum
Apothekergefäss, Majolika, in Form eines bauchigen Kruges mit kleeblattförmiger Mündung. Decorfarben tiefblau, hellblau, braun, gelb und grün auf weißem Fond. Inmitten eines die ganze Vorderseite des Gefäßes einnehmendes ovalen, von blumentragenden Füllhörnern eingerahmten Feldes das von Flatterbändern umgebene Wappenschild der Florentiner Familie Pandolfini. An der Rückseite dunkelblaue Zwickelfüllung mit stilisierten Blumenranken in hellblau, braun und gelb. Breiter senkrechter grüner Bandhenkel mit brauner Mittelrippe. Unter dem Henkelansatz Apothekermarke in Krückenform. Zettelkartei Slg. Figdor Der Krug ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR
Krug mitdem Marzocco (florentiener Löwe mit der Lilie)
Kunstgewerbemuseum
Krug. Fayence, mit eiförmigem Körper, dickem Hals, kleeblattförmiger Mündung und breitem bandförmigen Henkel, welcher der Länge nach dreigeteilt ist. Weisse craquelierte Glasur mit grossem Medaillon auf der Vorderseite in zweitönigem Blau, worin der Marzocco mit dem Stadtwappen von Florenz, umgeben von gothisierenden Blättern. Zu beiden Seiten des Medaillons lange schilfartige Blätter mit überfallenden blau-violetten Spitzen, dazwischen kleinere grüne lanzettförmige Blätter. Zettelkartei Slg. Figdor Der Krug ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR
Weinkrug mit musizierender Frau und Engeln
Kunstgewerbemuseum
Weinkrug. Hafnerarbeit mit Reliefauflagen und farbigen Blei- und Zinnglasuren. Vorn eine Cello spielende Frau, rechts und links zwei Engel, die Mandoline und Harfe spielen. Der Krug ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR