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Objekttyp: Hochzeitshaube
Ethnologisches Museum
Kopfhaube für Frauen (smada) Baumwolle, Metall, Kunststoffperlen (Bericht des Rathgen-Forschungslabors vom 16. 2. 1984). Sie ist bestickt und mit Münzen und Kunststoffperlen besetzt. Es handelt sich hierbei um eine Hochzeitshaube, die nur am ersten Hochzeitstrag getragen wurde. Typisch für die Fallahin der Gegend um al-Halil. Von diesem Stück sind vermutlich nur die bestickten Partien ursprünglich; die Art der Befestigung der Münzen ist sekundär. Veröffentlichung: Beduinen im Negev-Katalog.
Ethnologisches Museum
Mädchenhaube Aus verschiedenen Baumwollstoffen, z.T. mit Kreuzstichstickerei, zusammengesetzt, vorn dunkelroter Samt, seitlich "Ohrenklappen" aus rostroter BW. Die Mütze ist mit großen und kleinen osmanischen Münzen besetzt, oben in der Mitte Metallreif (evt. von einem Uhrdeckel). In der Stirn 3x2 Perlen an Metallringen, darunter eine bernsteinfarbene Perle aus Kunststoff (Bericht des Rathgen-Forschungslabors vom 16.2.1984); an den Spitzen der "Ohrenklappen" je ein Kettchen mit 2 Perlen am Ende. Diese Hauben wurden von jungen Mädchen vor der Heirat getragen, d.h. solange sie noch unverschleiert gingen. Das Stück wurde etwa 1953 gesammelt, ist auch kaum älter, war damals noch üblich. Heute nicht mehr getragen.