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Objekttyp: Inschrift (Tontafel)
Tawagalawa-Brief
Vorderasiatisches Museum
Brief des hethitischen Großkönigs, wahrscheinlich Ḫattušili III. oder Muwatalli II., an den König von Aḫḫijawa.
Brief des babylonischen Königs Burnaburiasch II. an Amenophis IV.
Vorderasiatisches Museum
Der babylonische König Burnaburiasch II. beklagt in seinem Brief an Amenophis IV., dass seine Geschäftsleute in der ägyptischen Provinz Kinahhi ausgeraubt und getötet worden seinen.
Brief des kassitischen Königs Burnaburiasch an Amenophis IV.
Vorderasiatisches Museum
Der Brief thematisiert die Eskorte für eine Prinzessin: „Betreffend den, der (meine Tochter) zu dir bringen soll, wer wird sie dir bringen? Mit Haja sind fünf Wagen. Soll ich unter diesen Umständen erlauben, sie zu dir zu bringen? Meine Nachbarkönige würden sagen: ‚Sie transportierten die Tochter eines großen Königs in fünf Wagen nach Ägypten.’ (...) Als mein Vater erlaubte, seine Tochter deinem Vater zu bringen (...) waren immerhin 3000 Soldaten dabei.“
Lexikalische Liste
Vorderasiatisches Museum
Lexikalische Liste (Berufe und Titel) mit Ritzzeichnungen auf der Rückseite.
Brief des Königs von Byblos, Rib-Hadda, an Amenophis IV.
Vorderasiatisches Museum
In diesem Brief bittet Rib-Hadda (auch Rib-Adda oder Rib-Addi), König von Byblos, den ägyptischen König Amenophis IV. um militärische Unterstützung.
Wirtschaftstext mit topografischen Bezügen zu Babylon
Vorderasiatisches Museum
Bei dem Wirtschaftstext handelt es sich um einen Vertrag über einen Immobilien- oder Grundstücksverkauf, der in das 31. Jahr der Regierungszeit des Samsu–iluna datiert.
Esel-Liste für die Feldarbeit
Vorderasiatisches Museum
Im Rahmen der Grabungskampagne 1902/03 wurden 170 Keilschrifttafeln entdeckt, die Texte zur Viehverwaltung von Schuruppak (dem heutigen Fara) enthalten und damit einen wichtigen Einblick in die Wirtschaft dieser Region geben. Allein 93 Tafeln befassen sich mit Eseln, die hier gezeigte Liste stellt nach Inhalt, Form, Größe und Anzahl der Spalten – sieben auf der Vorderseite und acht auf der Rückseite – einen der umfangreichsten erhaltenen Texte zur Viehverwaltung dar. Der Text enthält einen Summenvermerk von Eseln für die Feldarbeit, wobei die Gesamtzahl der Tiere in Vierergespannen (Quadrigen) berechnet wird. Die Summe nennt 80 Quadrigen, also 320 Tiere, die für das Pflügen eingesetzt werden sollen. Auf dieser sowie auf weiteren 43 Tontafeln ist die Verwendung des Esels als Zugtier durch die Verbindung der Zeichen für Esel (sumerisch ANŠE) mit dem Wort für Pflugschar (sumerisch apin = ANŠE.apin „Pflugesel“) eindeutig belegt. Des Weiteren enthält die Liste Angaben zu Personen, die Esel erhalten oder zurückgegeben haben, sowie zu deren Berufen. Aus anderen Texten ist bekannt, dass sich die Tiere im Eigentum von Sud, dem Stadtgott von Schuruppak, beziehungsweise der Tempelverwaltung befanden. ---- The 1902/03 excavation campaign in Shuruppak (modern Fara) yielded 170 cuneiform tablets dealing with livestock management. 93 tablets deal with the administration of donkeys, used as plough animals as proved by the association of the signs for donkey (Sumerian ANŠE) and the word for ploughing (Sumerian apin = ANŠE.apin, 'plough donkey'). With seven columns on the front and eight on the back the tablet VAT9079 features one of the most extensive surviving texts on livestock management. The text summarises the number of donkeys rented for the fieldwork - 320 in total - calculated in teams of four (quadrigae). The list also contains information about the individuals who rented or returned the donkeys, such as their names and professions. The costs associated with the loan of the animals were the responsibility of the borrowers, who were required to either pay the rent or provide compensation in the form of work for the temple. The donkeys were the property of Sud, the city god of Shuruppak, represented on earth by the temple administration. The temple was one of the institutions responsible for the city administration. (A.Valsecchi Gillmeister)
Enuma Elisch, 1. Tafel
Vorderasiatisches Museum
Enuma elisch, akkadisch „Als oben“, ist der Name des sieben Tafeln umfassenden babylonischen Weltschöpfungsepos. Der Text beginnt mit der Beschreibung zweier finsterer Urmeere, deren Vereinigung die Geburt der ersten Götter zur Folge hat. Der anschließende Kampf zwischen Meeren und Göttern führt zur Ordnung der Welt, der Erschaffung von Himmel, Erde und schließlich des Menschen aus göttlichem Blut.
Die zweisprachige Wortliste Igituh
Vorderasiatisches Museum
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Tontafelfragment der 11. Tafel des Gilgamesch-Epos mit Sintflutbericht
Vorderasiatisches Museum
Das Gilgamesch-Epos gehört zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur. Auf zwölf Tafeln erzählt es von den Abenteuern des Gilgamesch, König von Uruk. Auf seiner Suche nach Unsterblichkeit reist dieser ans Ende der Welt zu Utnapischtim, der ihm seine Geschichte erzählt: Einst beschlossen die Götter, eine Sintflut zur Vernichtung der missratenen Menschheit herabzuschicken. Doch der Weisheitsgott Ea hatte Mitleid und schickte ihm eine Botschaft im Traum. Daraufhin baute Utnapischtim ein Schiff und ließ seine ganze Familie, die Herdentiere der Steppe, die wilden Tiere der Steppe und alle Handwerker einsteigen. Denn für den Wiederaufbau nach der Flut sollte gesorgt sein. Dann regnete es sechs Tage und sieben Nächte lang. Als am siebten Tag der Regen nachließ, legte das Schiff am Berg Nimusch an. Sechs Tage lang gab der Berg das Schiff nicht frei. Am siebten Tag schickte Utnapischtim eine Taube los, die wiederkam, da sie keinen Ruheplatz fand. Dann schickte er eine Schwalbe los, die ebenfalls wiederkam. Der Rabe schließlich kam nicht zurück. Da war die Sintflut überstanden und Enlil verlieh dem babylonischen Noah und seiner Frau Unsterblichkeit.
Tontafelfragment der 11. Tafel des Gilgamesch-Epos mit Sintflutbericht
Vorderasiatisches Museum
Das Gilgamesch-Epos gehört zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur. Auf zwölf Tafeln erzählt es von den Abenteuern des Gilgamesch, König von Uruk. Auf seiner Suche nach Unsterblichkeit reist dieser ans Ende der Welt zu Utnapischtim, der ihm seine Geschichte erzählt: Einst beschlossen die Götter, die missratene Menschheit durch eine Sintflut zu vernichten. Doch der Weisheitsgott Ea hatte Mitleid und schickte ihm eine Botschaft im Traum. Daraufhin baute Utnapischtim ein Schiff, ließ seine ganze Familie, die Herdentiere der Steppe, die wilden Tiere der Steppe und alle Handwerker einsteigen. Denn für den Wiederaufbau nach der Flut sollte gesorgt sein. Sechs Tage und sieben Nächte öffnete der Himmel seine Schleusen. Als am siebten Tag der Regen nachließ, legte das Schiff am Berg Nimusch an. Sechs Tage lang gab der Berg das Schiff nicht frei. Am siebten Tag ließ Utnapischtim eine Taube fliegen, die wiederkam, da sie keinen Ruheplatz fand. Auch die Schwalbe kehrte wieder zu ihm zurück. Erst der Rabe blieb fort. Da war die Sintflut überstanden und Enlil verlieh dem babylonischen Noah und seiner Frau Unsterblichkeit.
Wirtschaftstext
Die archaische Tontafel enthält eine Abrechnung über das für verschiedene Mengen von zwei Getreideprodukten benötigte Getreide.
Brief des kassitischen Königs Burnaburiasch II. an einen Pharao
Vorderasiatisches Museum
In diesem Brief bietet Burnaburiasch II. dem Pharao, vermutlich Amenophis III., seine Freundschaft an.
Wirtschaftstext
Bei der archaischen Tontafel handelt es sich um einen Verwaltungstext über Getreideprodukte.
Wirtschaftstext
Die archaische Tontafel enthält eine Abrechnung über Malz und Gerstenschrot, vermutlich zur Bierherstellung.
Tontafelfragment der 11. Tafel des Gilgamesch-Epos mit Sintflutbericht
Vorderasiatisches Museum
Das Gilgamesch-Epos gehört zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur. Auf zwölf Tafeln erzählt es von den Abenteuern des Gilgamesch, König von Uruk. Auf seiner Suche nach Unsterblichkeit reist dieser ans Ende der Welt zu Utnapischtim, der ihm seine Geschichte erzählt: Einst beschlossen die Götter, eine Sintflut zur Vernichtung der missratenen Menschheit herabzuschicken. Doch der Weisheitsgott Ea hatte Mitleid und schickte ihm eine Botschaft im Traum. Daraufhin baute Utnapischtim ein Schiff und ließ seine ganze Familie, die Herdentiere der Steppe, die wilden Tiere der Steppe und alle Handwerker einsteigen. Denn für den Wiederaufbau nach der Flut sollte gesorgt sein. Dann regnete es sechs Tage und sieben Nächte lang. Als am siebten Tag der Regen nachließ, legte das Schiff am Berg Nimusch an. Sechs Tage lang gab der Berg das Schiff nicht frei. Am siebten Tag schickte Utnapischtim eine Taube los, die wiederkam, da sie keinen Ruheplatz fand. Dann schickte er eine Schwalbe los, die ebenfalls wiederkam. Der Rabe schließlich kam nicht zurück. Da war die Sintflut überstanden und Enlil verlieh dem babylonischen Noah und seiner Frau Unsterblichkeit.
5. Tafel des Erra-Epos
Vorderasiatisches Museum
Das Erra-Epos schildert, wie der Gott des Krieges und der Pest, Erra, in Babylonien die Pest und Aufstände auslöst.