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Objekttyp: Künstlerbuch
Exit Materialien zum Dachau-Projekt
Kunstbibliothek
Das Künstlerbuch Exit Materialien zum Dachau-Projekt von Jochen Gerz erschien in einer ersten Auflage 1972 mit 180 Exemplaren einer Normalausgabe und 20 Exemplaren einer Vorzugsausgabe. Die seltene Vorzugsausgabe, hier das Exemplar 4, enthält keine Reproduktionen, sondern Abzüge der zweiundfünfzig Fotografien von Jochen Gerz, die er als "Materialien" zu dem "Dachau-Projekt" bezeichnet: "Die Aufnahmen zum Dachau-Projekt sind am 3. September 1972 an dem Ort entstanden, der als Konzentrationslager Dachau bekannt geworden ist und der heute die KZ-Gedenkstätte, mit dem Museum darin, beherbergt. Dabei wurde nicht berücksichtigt, was der Anlass zum Museum war, sondern die zahlreichen Anweisungen, Hinweise und Vorschriften, die das Museum selbst betreffen und sein Funktionieren. Da es sich in Dachau um ein Museum handelt heute und kein KZ – das Wort Museum wird man schwerlich in grösseren Buchstaben geschrieben finden als in Dachau –, könnten die zahlreichen Beschriftungen nicht unbefangener sein. Ihr Vorhandensein ist der Beweis ihrer Unverfänglichkeit. Die im Museum Dachau reproduzierten – hier nicht aufgenommenen – Beschriftungen aus dem KZ Dachau zeigen, dass die gleiche Funktion den Schriftzeichen eigen ist, im Museum und im KZ. Sie sind das Medium, das beides möglich macht. Latent beinhaltet die Beschriftung im KZ Dachau das Museum Dachau und die im Museum Dachau das KZ. Sie selbst ist das Dachau-Projekt." (Jochen Gerz) 1978 erschien im Verlag Roter Stern in Frankfurt am Main eine Taschenbuchausgabe des Künstlerbuchs von Jochen Gerz, ergänzt durch ein Vorwort von Francis Lévy.
A House of Dust
Kunstbibliothek
1967 publizierte Alison Knowles in Zusammenarbeit mit dem Komponisten James Tenney ein frühes Beispiel für computergenerierte Poesie und künstliche Intelligenz. Als Grundlage dienten vier von der Künstlerin verfasste Listen, die mit verschiedenen permutativen Wortfolgen ein "Haus" beschreiben. In den vierzeiligen Gedichten werden jeweils das Material des Hauses (1. Zeile), der Ort (2. Zeile), die Beleuchtung (3. Zeile) und die Bewohner (4. Zeile) benannt. Die Satzfragmente wurden mit der Programmiersprache Fortran IV kodiert und von einem Siemenscomputer (Siemens System 4004) des Polytechnischen Instituts in Brooklyn in ein Faltbuch zufällig entstandener, computerbasierter Gedichte übersetzt.
My Last Marilyn
Kunstbibliothek
In dem Künstlerbuch My Last Marilyn hat Robin Crozier verschiedene Ausschnitte mit Szenen, in denen Marilyn Monroe zu sehen ist, aus Magazinen und Illustrierten gesammelt. Diese Ausschnitte sind mit Filzstiften übermalt und jeweils auf der gegenüberliegenden Seite mit einer weiteren Zeichnung auf weißem Papier gespiegelt.
Ombres Transparentes
Kunstbibliothek
Das Buch mit handgedruckten Siebdrucken und Ausschnitten der portugiesischen Künstlerin Lourdes Castro wurde im November 1967 in einer Auflage von dreißig signierten und nummerierten Exemplaren veröffentlicht, hier ist es das Exemplar Nummer 26. Das Buch erschien im Verlag der Künstlervereinigung KWY, die 1958 in Paris von den portugiesischen Künstlern Lourdes Castro und René Bertholo gegründet wurde. Der Name leitet sich von den Buchstaben K, W und Y ab, die im damaligen portugiesischen Alphabet nicht vorkamen und für die Offenheit der Gruppe standen. Zu der Gruppe gehörten auch Christo, Jan Voss, António Costa Pinheiro, José Escada, João Vieira und Gonçalo Duarte. Ombres Transparentes ist eine Folge von Porträts als Schatten und Silhouette, die den folgenden porträtierten Personen gewidmet sind: Dilma Gamarra, Hanlor, Elda und Maurice Henry, Arroyo, Milvia Maglione und Lúcio del Pezzo sowie ihrem damaligen Partner René Bertholo.
Linea Italiana April 74
Kunstbibliothek
Der Künstler Manfred Löhe hat ein Exemplar der italienischen Modezeitschrift Linea Italiana vom April 1974 für eine Serie von Übermalungen verwendet. Mit farbigen Filzstiften zeichnete er auf den ersten achtzig Seiten über die Modefotografien seine Linienmuster mit kurzen dynamischen, kalligrafischen Strichen, das Cover der Zeitschrift ist mit Filz überklebt.
Indians Übermalung
Kunstbibliothek
Der Künstler Manfred Löhe hat ein Exemplar des Ausstellungskataloges The North American Indians A Selection of Photographs by Edward S. Curtis von 1972 für eine Serie von Übermalungen verwendet. Mit farbigen Filzstiften zeichnete er auf die ersten dreißig Reproduktionen der Fotografien von Edward S. Curtis seine Linienmuster mit kurzen dynamischen Strichen.
L'albero tagliato
Kunstbibliothek
Auf die Seiten des Buches L'albero tagliato sind einzelne Wörter von Hand geschrieben, quadratische Flächen durch den Buchblock ausgeschnitten, fotografische Materialien und ein muschelförmiges Stück Holz collagiert. Es ist mit den Worten des Künstlers ein "Libro teorico sentimentale (liricologico)". Das Buch ist im eigenen Verlag Edizioni Tool in einer Auflage von 70 Exemplaren erschienen, es ist das Exemplar Nummer 40.
Gammes
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Der Einband eines Notenheftes mit Tonleitern für Klavier ist mit schwarzer Farbe und mit Leim überzogen worden. Die Anfangs- und Endseiten des Heftes sind verklebt. Die übrigen Blätter sind mit Ausschnitten aus Comics und Fotografien, mit handschriftlichen und maschinell geschriebenen Textbändern sowie mit Pflanzenblüten, Zweigen und Erde beklebt. Denise Aubertin hat in ihrer Werkserie "Les livres impubliables" Bücher in verschiedensten Formen überarbeitet, mit Mixed Media-Collagen oder seit 1974 in Kochprozessen mit organischen Materialien.
Ohne Titel
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Der Düsseldorfer Künstler Achim Duchow hat den Leporello, der sich auf eine Gesamtlänge von ca. 670 Zentimetern entfalten lässt, mit verschiedenen Techniken vielfarbig gestaltet. Die verschiedenen Deckfarben wurden von ihm gesprüht, gemalt und gespritzt, Ausschnitte aus Zeitungen sind in die Farbschichten collagiert. Das Faltbuch ist auf der Vorderseite handschriftlich mit "Achim Duchow" beschriftet, es ist jedoch nicht datiert und hat keinen Titel.
Built in Jerusalem's Wall
Kunstbibliothek
Das Künstlerbuch von Barry McCallion besteht aus drei Lagen Papier, die zu sechs Blatt gefaltet und mit einer Binde aus Leder, in die sechs Vogelfedern gesteckt sind, zusammen gebunden wurden. Auf die Seiten sind Ausschnitte aus Fotografien, teilweise collagiert auf Spanholz, und farbige Papiere geklebt, mit Bleistift oder Faserstift sind verbindende Linien gezeichnet. Der Titel der Bildergeschichte Built in Jerusalem's Wall ist das Zitat einer Zeile aus dem langen Poem Jerusalem von William Blake: "I give you the end of a golden string; Only wind it into a ball, It will lead you in at Heaven’s gate, Built in Jerusalem’s wall."
Vie et mort de la ligne
Kunstbibliothek
Das kleinformatige Künstlerbuch Vie et mort de la ligne (Leben und Tod der Linie) ist der Entwurf für den Druck des gleichnamigen Auflagenbuches, das Leo Erb 1976 in der Verlagsgalerie Leaman in Düsseldorf veröffentlicht hat. Mit einem sehr weichen Bleistift hat Leo Erb auf den 76 Seiten des Buchentwurfs von Hand Linien über die Seitenbreite gezogen, beginnend mit einer einzelnen Linie in der Mitte der fünften Seite. Die breite Kontur der Linien ist dabei auf beiden Seiten der Transparentpapiere sichtbar. Zuerst fügte Erb unterhalb der einzelnen Linie je Seite eine weitere Linie hinzu, dann wiederholt sich der Ablauf oberhalb der einzelnen Linie. In der Mitte des Buches ändert sich der Ablauf: Die erste Seite ist ganzseitig mit Linien bedeckt, die dann schrittweise reduziert werden, bis am Ende wieder nur eine einzelne Linie zu sehen ist.
Volume Four 3651-4722
Kunstbibliothek
Auf den Seiten des Künstlerbuches von Michael Gibbs sind unterschiedlich viele Stempel gedruckt, die jeweils verschiedene Figurationen bilden. Von Hand sind die laufenden Nummern 3651 bis 4722 in die Stempel eingetragen, der Zahlenbereich bestimmt auch den Titel des Buches. Der Stempel hat den Aufdruck: "© 1976 Michael Gibbs Productions this is a limited edition of one million copies, of which this is no. ...".
La porta aperta
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Für das Leporello La porta aperta hat Ugo Carrega neunzehn großformatige Kartonblätter beidseitig mit fotografischen Materialien collagiert. In den Schriftzeilen wiederholen sich auf jeder Seite die fotografierten Wörter "Io c'ero" (Ich war dabei) am oberen Rand und "ma non lo sapevo" (aber ich wusste es nicht) am unteren Rand. In die Bildmitte der Seiten wurde von Ugo Carrega fotografisches Bildmaterial collagiert. Die neunzehn einzelnen Kartonblätter wurden zu einem Leporello verklebt, das sich sternförmig aufstellen lässt.
25 Extra Leaves for "Ace"
Kunstbibliothek
In dem Künstlerbuch 25 Extra Leaves for "ACE" hat Robin Crozier Ausschnitte aus Erotikmagazinen mit zahlreichen Ausschnitten aus chirurgischen, anatomischen oder medizinischen Handbüchern auf die Seiten collagiert und mit kurzen handgeschriebenen Texte kommentiert.
Wounded Book
Kunstbibliothek
Auf die Vorderseite des Künstlerbuches ist in großen Buchstaben der Titel Wounded Book mit einer Schablone und roter Farbe aufgeschrieben. Die Mitte der Blätter ist jeweils etwas eingeschnitten und mit roter Deckfarbe um den Einschnitt eingefärbt. Nur auf die Vorderseite des Buches ist über den Einschnitt ein Heftpflaster geklebt. Das Buch erschien in einer Auflage von drei Exemplaren, hier ist es das Exemplar Nummer 2.
Awareness is Despairness
Kunstbibliothek
Der Name des Künstlers Larry Bergerow ist nur durch den Sammler Rolf Dittmar bekannt - weitere Informationen zu dem Künstler und dem Künstlerbuch lassen sich bislang nicht finden. Auf den Seiten des Buches sind mit Tusche und Pastellfarbe gezeichnete Porträts, Karikaturen und Cartoons zu sehen.
Cahier de conversation 4
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Lourdes Castro hat sieben verschiedene Cahier de Conversation veröffentlicht, deren Text jeweils von Hand auf Plexiglas mit der Technik der Pyrografie graviert wurde und einen Dialog aus dem Lehrbuch Le Nouveau Guide de la Conversation en Portugais et en Français (Paris 1827) wiedergibt. Hier ist es der sechste Dialog « Du Temps » (Zeit).
Between Two Points The Dreams and Journal from Meditative Rituals
Kunstbibliothek
In seinem Künstlerbuch Between Two Points präsentiert der amerikanische Fluxus-Künstler Geoffrey Hendricks "Dreams and Journal" (Träume und Tagebuch) von drei Performances aus dem Jahr 1974. An drei Orten - auf dem Berg Byrkjefjellet in Norwegen, bei Asolo in der venezianischen Provinz Treviso und am Strand bei Rosa Pineta - hatte Hendricks seine meditativen Rituale inszeniert, die von dem norwegischen Fotografen Gerhard Stoltz und dem italienischen Fotgrafen Mario Parolin dokumentiert wurden. Während der Performances umwickelte Hendricks Baumwurzeln mit seinen Haaren, bemalte seinen Körpers mit blauer Farbe oder legte Steine und Erde aus New York an den Orten der Aktionen ab. Die Vorzugsausgabe des Buches, die "Relic Edition", enthält zusätzlich zwei Fotografien, ein angebundenes Relikt der Performances, ein Objekt aus Holz, Haaren und Schnur, sowie einen Bogen Papier mit einem handgeschriebenen Traum. Das Buch ist zu seinem Schutz in ein helles Tuch eingeschlagen. Die Vorzugsausgabe wurde in einer Auflage von 16 Exemplaren hergestellt, hier ist es das Exemplar Nummer 2. Seit Geoffrey Hendricks sich Anfang der 1970er-Jahre von seiner Partnerin, der Künstlerin Nye Ffarrabas, getrennt hatte, thematisierte er die Erfahrungen seiner Homosexualität in seinen Performances, beginnend mit Performance „Fluxdivorce“ 1971, und er wurde so zu einem frühen und noch seltenen Protagonisten von "Queer Fluxus".
Cahier
Kunstbibliothek
Das Cahier (Übungsheft) von Marcel Broodthaers ist ein deutsches Schulheft. Vierzehn Seiten des blauen Heftes, das Löschblatt und das weiße Etikett auf dem Umschlag wurden von ihm mit Kugelschreiber beschrieben und bezeichnet. In jedem Heft ist dazu ein blauer Briefumschlag mit einer 100 DM-Banknote eingeheftet. Aus den Banknoten hat Broodthaers das Bild des Adlers sehr präzise an den Konturen ausgeschnitten und mit der Sitze des Briefumschlags verklebt. Das Monogramm "M.B." und die Datierung "71" sind halb auf dem Umschlag, halb auf der Heftseite notiert. Das Heft ist Teil einer Serie von 12 (oder mehr) Schulheften aus den Jahren 1971-1972, die von Broodthaers jeweils anders auf den Etiketten beschriftet wurden. Meistens ist das Übungsheft der "Deutschen Bundesbank" gewidmet, hier der Kölner Galerie des Künstlers, Galerie Michael Werner.
Thirty Five Reproductions
Kunstbibliothek
Für das Künstlerbuch Thirty Five Reproductions hat Robin Crozier einen großen Papierbogen mit eigenen Zeichnungen, Texten und Linoldrucken zerschnitten und auf Papiere geklebt, auf denen er eine vergrößerte Reproduktion des jeweiligen Ausschnitts gezeichnet oder geschrieben hat. Die fünfunddreißig collagierten Orginale mit ihren Reproduktionen wurden zu einem Buch gebunden, das Crozier an den mexikanischen Künstler und Buchhändler Ulises Carrión in Amsterdam schickte: "The material in this book originally consists of one sheet of paper (imperial size) with drawing, writing and prints from a lino block. It lay about for some time then I cut it up and assembled it into this book making reproductions which are usually under the originals taken from the first sheet of paper. The book then lay about for some time until I decided to add to it and send it to Ulises Carrion in Amsterdam. The book then lay about for some time until ..."
16 Pages
Kunstbibliothek
Das Künstlerbuch 16 Pages von Robin Crozier besteht aus 16 Blatt oder 32 Seiten. Hinzu kommt eine Seite mit einem "Erratum" und die Titelseite. Jede der 32 Seiten des Buches ist mit der Seitenzahl 16 gekennzeichnet: "32 pages were taken at random from 32 publications, the only common factor being that each page was page 16 in the respective publication. The 32 pages were joined back to back to form the 16 pages of this book. The book is 8 x 8 square" (Robin Crozier 1976).
Wortelkamps Leitfaden der Wohnbaukunst
Kunstbibliothek
Die Schachteledition des Bildhauers, Galeristen und Kunsterziehers Erwin Wortelkamp enthält neben einem Plastikbeutel mit einem graufarbenen Sandgemisch einen künstlerisch gestalteten Leitfaden der Wohnbaukunst. Im Geleitwort des Publizisten Gerd Winkler wird erklärt, dass der Leitfaden sich "an die Lehrenden und Lernenden, an die Planenden und an die Ausführenden, an die künftigen Gestalter der Architektur und des Lebens" wende.Es sind achtzehn Blatt Papier, auf die Zeichnungen und Texte im Offset gedruckt und mit Tusche, Pastellkreide und gehefteten Folien überarbeitet wurden. Es ist das Exemplar 9/40 der Auflage.
Kinderbuch
Kunstbibliothek
Stanzung geometrischer Formen aus vierfarbig bedruckten Pappen. Von den circa 100 Exemplaren wurden 25 von Dieter Roth auf der ersten Doppelpappe signiert.
Spicers Paper
Kunstbibliothek
In dem Künstlerbuch Spicers Paper hat Robin Crozier unterschiedlich große und verschieden geformte Ausschnitte aus einem Papierbogen mit den Initialen "s" und "p" der internationalen Firma Spicers Paper auf die Seiten geheftet und geklebt. Der Umschlag des Künstlerbuches ist hingegen ein Papier der Firma Croxley.
Les Approches
Kunstbibliothek
Die französische Künstlerin Annette Messager hat in ihrer Werkserie "Album-collection" (Sammelalbum) aus den Jahren 1972–1974 eine private Mythologie ihrer eigenen Person und ihrer gesellschaftlichen Zeit entworfen. Akribisches Sammeln, Ordnen und Einkleben von Zeitungsausschnitten und Fotografien, die handschriftlich kommentiert und überarbeitet wurden, von gestickten Sprichwörtern und Zeichnungen kennzeichnen die rund 40 Alben. Das "Album-collection no. 8 Les approches" entstand 1972: es sind vier Serien von vier bis sechs Fotografien eines gehenden Mannes. Der fotografische Blick nähert sich schrittweise dem Hosenschlitz (Eingriff der Hose) des Mannes. Die Fotografien sind handschriftlich mit einem kurzen Kommentar versehen, die jeweils mit den Worten "Elle en a assez de se taire" beginnt und mit den Worten "voilà exactement ce qu'elle lui aurait dit si elle lui avait parlé" endet. 1973 erschien im Verlag Lebeer-Hossmann die gedruckte Ausgabe in Form von vier Leporellos in einer Auflage von 30 Exemplaren, hier ist es das Exemplar Nummer 17.
3.10 and Other Stories
Kunstbibliothek
In dem Künstlerbuch 3.10 and other stories hat Robin Crozier verschiedenste Ausschnitte aus Versandkatalogen und anderen Drucksachen mit Klebestreifen auf Papier collagiert und handschriftlich in Fußnoten ausführlich kommentiert, dazu kommen noch zahlreiche Verweise auf andere Seiten in dem Künstlerbuch: "(...) footnotes to encourage the reader to proceed from one page to those other pages which seemed to have a specific relationship with that page" (Robin Crozier 1976).
Buch Nr. 15
Kunstbibliothek
1967 begann Paul Heimbach seine Reihe von Künstlerbüchern, die als Versuchsreihe zu den Themen Transparenz, Farbe und Form sowie Wasser und Fluss angelegt war. Im Buch Nr. 15 hat er mit farbigen Filzstiften auf Transparentpapier nach dem seriellen Prinzip gearbeitet, dass die durchscheinenden Formen auf der folgenden Seite linear umgezeichnet werden. So wird die Fläche der Formen immer größer und überschreitet schließlich den Raum der Buchseite.
Gold Dust is My Ex Libris
Kunstbibliothek
Anlässlich der Ausstellung von James Lee Byars im Stedelijk Van Abbemuseum in Eindhoven erschien der ungewöhnliche Ausstellungskatalog Gold Dust is My Ex Libris, gedruckt von der Druckerei Lecturis in Eindhoven. Der Katalog in der perfekten geometrischen Form eines Kubus mit einer Kantenlänge von 16 Zentimetern und der Farbe von weißem Papier ist nur auf den Seiten zwischen dem Blatt 250 und dem Blatt 550 bedruckt. Die nicht nummerierte Auflage beträgt 500 Exemplare.
Open for Business
Kunstbibliothek
Für das Künstlerbuch Open for Business hat die Künstlerin Halina Jaworski Werbefotografien verschiedener Personen ausgeschnitten, teils gefaltet und verklebt, und zu einem Buch gebunden. Zwei mit goldener und silberner Gouache gezeichnete Linien verspannen über alle Seiten des Buches die porträtierten Personen, vor allem ihre Augen und Münder.