2 Ergebnisse
Objekttyp: Kachelform
Behelmter männlicher Profilkopf mit spiegelverkehrter Beischrift SIMSON
Kunstgewerbemuseum
Unter anderem von dieser charakteristischen Kachelform aus dem 3. Viertel des 16. Jahrhunderts stellte 1868 Friedrich Ferdinand Friese (1811–1868) in der Berliner Firma Christoph Feilner & Co. für das erst im Jahr zuvor gegründete Deutsche Gewerbe-Museum Ausformungen in unglasiertem (Inv. Nr. 1868,3060) und glasiertem (Inv. Nr. 1868,3061) Zustand her. Die Werkgruppe von historischen Formen und historistischen Ausformungen veranschaulicht auf geradezu beispielhafte Weise das damalige Selbstverständnis des erst im Jahr zuvor begründeten Berliner Kunstgewerbemuseums als Vorbilder- und Mustersammlung für Handwerk und Industrie. LL
Kachelmodel mit Darstellung von zwei Landsknechten
Kunstgewerbemuseum
Diese mit dem bislang nicht aufgelösten Monogramm WL bezeichnete Form für das Binnenfeld einer Ofenkachel zeigt zwei einander im Gespräch zugewandte Landsknechte. Kacheln wurden wegen der angestrebten Feuchtigkeitsaufnahme durch die Matritze beim Einpressen des Tones nicht in glasierten Formen hergestellt. Da zur Vervielfältigung der Kachelmatritzen selbst üblicherweise Patritzen dienten, bleibt unklar, aus welchem Grund dieses Exemplar einer Kachelform glasiert wurde. LL