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Objekttyp: Kaffeekanne
Kaffeekanne mit brandenburgischem Wappen und Blütenzweigen
Kunstgewerbemuseum
Vierkantiges Gefäß mit Ohrenhenkel, die vierkantige Tülle einem Fischmaul entspringend. Baldachinartiger Deckel. Reliefdekor: auf zwei Seiten aufgelegter Prunusast. Schnittdekor: auf zwei Seiten ein Wappen mit brandenburgischem Zepter und Königskrone; am oberen und unteren Rand umlaufender Bandelwerkdekor. Die Blütenzweige und das Fischmaul sind chinesischen Vorbildern entlehnt, die Kannenform ist europäisch. Ein Vergleichsstück mit gleichem Wappen und Dekor im Museum für angewandte Kunst in Frankfurt am Main.Die Kanne gehört zum Altbestand des Berliner Kunstgewerbemuseums, sie wurde dem Museum 1875 aus der Königlich-Preußischen Kunstkammer überwiesen. // Literatur: Stefan Bursche: Meissen, Berlin 1980 (Bestandskatalog Kunstgewerbemuseum); S. 45f., Kat. Nr. 10 // ClKa
Kaffekanne mit Klappdeckel
Kunstgewerbemuseum
Diese auf drei Füßen ruhende Kanne mit birnenförmigem Korpus und Klappdeckel vertritt einen traditionellen, in Frankreich bereits seit dem späten 17. Jahrhundert gebräuchlichen Gefäßtyp. Ihr überaus eleganter Spätrokoko-Dekor aus zarten Blütenzweigen und dünnschichtigem Muschelwerk dagegen lässt in seiner makellosen Strenge bereits klassizistische Gestaltungselemente erkennen. Auch die kräftig geschwungene Form des hölzernen Henkels mit seinem Lorbeer-Ornament ist typisch für den Louis-seize-Stil (ca. 1760–1790). Trotz der um 1750 verstärkt einsetzenden Verbreitung des neuen Materials Porzellan blieb im gesamten 18. Jahrhundert die Herstellung von edlem Tafelsilber eine der Hauptaufgaben vieler angesehener Goldschmiedewerkstätten. LL
Ethnologisches Museum
Katalogeintrag: Kaffeekocher Kaffekanne aus Blechdose geformt. An einer Seite nahe des Randes sind 5 Löcher gebohrt, davor ist eine dreieckige Ausgusstülle befestigt. gegenüber ist ein Blechrohr L: 12,7 cm mit je einer kleinen Strebe oben und unten, befestigt Am leicht gewölbten Deckel H: 3,7 cm ist in der Mitte oben ein wellig gefaltetes Blechband als Griff angebracht.
Ethnologisches Museum
"bakrag" Kaffeekännchen, Kupfer. Langer Eisenstab (11 cm) als Griff mit Metallnägel befestigt.
Ethnologisches Museum
Kaffeekanne aus Blech, Querschnitt: spitzer Kegel. Spitz zulaufender Deckel mit aus Blechstreifen wellig gefaltetem Griff H: 7 cm, D: 4,6 cm. 5 Löcher sind nahe der Kannenöffnung eingebohrt, darüber ist eine dreiecke Ausgusstülle angebracht. Auf der gegenüberliegenden Seite ist der gebogene Griff angebracht.
Ethnologisches Museum
Kaffeekännchen aus Kupfer und schwarz gefärbt. Text auf Ersatzkarte: Kaffeekännchen, Kupfer, schwarz gefärbt (ohne Stiel) am Deckel vorn Schrift, Ornamente vorn ...? gedrückt, Boden ..? Bleistiftnotitz, Juni 72 von Frau Bruns: Deckel ausgebeult und mit Ritzfarbstift (?)...?
Ethnologisches Museum
Veröffentlichungen: Beduinen im Negev. Eine Ausstellung der Sammlung Sonia Gidal/ Text u. wiss. Bearb. Friederike Korsching/ Ph.v. Zabern, Mainz (Ausstellungskatalog des Staatlichen Museum für Völkerkunde München).
Ethnologisches Museum
Veröffentlichungen: Beduinen im Negev. Eine Ausstellung der Sammlung Sonia Gidal/ Text u. wiss. Bearb. Friederike Korsching/ Ph.v.Zabern, Mainz (Ausstellungskatalog des Staatlichen Museum für Völkerkunde München)
Museum Europäischer Kulturen
Dunkelbraune Tüllenkanne mit sehr langem Rohr, kugelförmiger Bauch übergehend zu einem zylindrischen Hals. Dazu ein Hohldeckel mit einer Blumenknospe als Knauf. Die Tülle ist gebogen, aufgesetzte Verzierungen. Der Tüllenansatz ist am unteren Bauch bortenartig verziert. Am Hals Initialien: "A.C.S.". Kanne und Deckel sind gedreht, glatte Bodenplatte durch einen Standring abgesetzt. Dekor von Hand geformt.
Kaffeekanne mit Blumenmalerei
Kunstgewerbemuseum
Beschreibung aus Neuerwerbungen 1936: "Kaffeekanne mit Deckel, Porzellan. Bemalt mit bunten Blumensträußen, Streublumen und Goldspitzenbordüren. Marke: eingepreßter Rautenschild. Nymphenburg, um 1760" Die Kanne ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR
Kaffeekanne mit Schäferszenen
Kunstgewerbemuseum
Beschreibung aus Neuerwerbungen 1936: "Kaffeekanne mit Deckel, Porzellan. Bemalt mit bunten Schäferbildern nach Kupferstichen des J. Elias Nilson in Augsburg. Goldspitzenbordüren und golden gehöhte Reliefrocaillen. Marke: eingepreßter Rautenschild. Nymphenburg, um 1760" Die Kanne ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR
Ethnologisches Museum
"Caffettiera Napoletana (Cuccumella)“, von Leni Riefenstahl im Kontext ihrer Reisen importiert oder als Importware im Sudan gekauft.
Museum Europäischer Kulturen
Diese in Damaskus gefertige Kaffeekanne ist aus gold und silber lackeriertem Metall. Ihr Boden ist rund, nach oben hin wird ihr Körper schmaler. Der Bauch ist leicht achteckig, wobei jede der acht Seiten mit einem abstrakten, eingeritzten Muster verziert ist. Der Griff des Deckels ist in Form einer Mondsichel gefertigt, in dem ein fünfarmiger Stern sitzt. Die Tülle der Kanne ist schnabelförmig. Die Kaffeekanne hat einen Griff, der an einer der acht Seiten verschraubt ist. Der Griff ist mit einem Band aus Lederimitat umwickelt. Die Kanne wurde in Berlin erworben. Der Verkäufer, ein junger Berliner aus einer palästinensischen Familie, die in Syrien lebt(e), berichtete, dass Kannen dieser Art unter anderem bei Trauerfeiern Verwendung finden, um arabischen Kaffee zu servieren. Sie werden aber auch zu anderen Anlässen bei der Bewirtung von Gästen genutzt.
Kaffeekanne mit Putten
Kunstgewerbemuseum
Kaffeekanne mit Deckel, Porzellan. Birnenform mit Asthenkel und golden staffierter Reliefmaske am Ausguß. Bunt bemalt beiderseits mit Putten auf Wolken. Am Rande und auf dem gewölbten Deckel zitronengelb geschweifte Felder mit Gitterdekor in Goldrocaillen und Rosengirlanden. Rose als Deckelknauf. Blaumarke G Die Kanne ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR