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Objekttyp: Kapitell (Architekturelement)
Museum für Islamische Kunst
Kompositkapitell eines Pilasters mit Darstellung einer anthropomorphen Büste. Über dem in den Details schematisch zusammengefassten Gesicht trägt die Figur eine kissen- bzw. turbanartige Kopfbedeckung. Die nur aus Leisten gebildeten Arme enden in vor dem Körper übereinander gelegten Händen, die sich auf einem stilisierten Akanthusblatt aufstützen. Es sitzt zentral zischen zwei Akanthusblatthälften, aus denen hohe, die Figur flankierende Blätter emporragen und unter der Deckplatte des Kapitels ausfächern. Die Deckplatte bilden zwei durch Zahnschnitt getrennte Leisten, die Sockelplatte trennte eine umlaufende Leiste vom Pilasterschaft. Das Kapitell wurde 1916 von Friedrich Sarre bei einem Händler namens Sauhéry als Ausstattungsrest einer noch nicht bekannten Ruine parthischer Zeit erworben. Es dürfte sich eher um einen spätsasanidischen, hellenistische Dekortraditionen aufgreifenden Architekturbestandteil handeln.
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Kompositkapitell einer Halbsäule mit zentralem, achtstrahligem Rosettenmotiv mit ausgeschnittenen Blattflächen. Symmetrische Anordnung und lineare Teilung betonen ein die Rosette prägendes Kreuzmotiv. Sie sitzt zwischen schmalen, unter der Deckplatte des Kapitells nach außen zu Voluten aufgerollten Akanthusblättern, die aus fünf buschigen, aufrechten stehenden und mit den Spitzen nach außen lappenden Akanthusblättern aufwachsen. Den Kapitellsockel bildet ein Reif aus drei Ringen. In Ansätzen ist der gebrochene Säulenschaft zu erkennen. Das Kapitell wurde 1916 von Friedrich Sarre bei einem Händler namens Sauhéry als Ausstattungsrest einer noch nicht bekannten Ruine vermeintlich parthischer Zeit erworben. Es dürfte sich eher um ein spätsasanidisch, hellenistische Dekortraditionen aufgreifenden Architekturbestandteil handeln.
Museum für Islamische Kunst
Kapitell aus Marmor mit geschnittenem Dekor. Das Kapitell ist mit Akanthusdekor verziert. Ungefähr auf der Hälfte des Kapitellkörpers ist eine Zone mit Resten von konvex gewölbten Blättern erhalten. Zwei weitere, aber schmalere Zonen dieser plastisch gearbeiteten Blätter folgen jeweils versetzt darüber. Die profilierte Deckplatte ist durch eine Blüte in der Mitte der vier Seiten verziert. Im oberen Bereich des Kapitells sind rote Farbspuren erkennbar. Bei dem Kapitell handelt es sich um eine Spolie, ein wesentlich älteres Bauelement, das von einem unbekannten Gebäude nach Mschatta gebracht und dort wiederverwendet wurde. Das Kapitell gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
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Kapitell und Säulenfragment aus geschnittenem Marmor. Der Dekor des Kapitells besteht aus einem Zinnenmuster mit vier schildartigen Zinnen, deren Zwischenräume als stilisierte Blütenknospen erscheinen. Das Objekt stammt aus den Ausgrabungen in Samarra (Irak). In dieser Residenz der abbasidischen Kalifen waren zahlreiche Paläste und Privathäuser mit Wanddekorationen geschmückt.
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Marmorkapitell mit geschnittenem und gemeißeltem Dekor. Um den Kapitellkörper laufen zwei Reihen Akanthusblätter. Daraus entwickeln sich vier diagonal sitzende Voluten. Über diesen liegt eine Deckplatte auf, die mit einer Inschrift verziert ist. In der Inschrift wird der Name des Bauherrn, ʿAbd ar-Rahman III. (reg. 929-961), dem ersten Kalifen von Córdoba, erwähnt. Es sind weitere zwischen 952-960 datierte Kapitelle mit seinem Namen erhalten, die genau wie dieses Kapitell mit dem Bau seiner Residenzstadt Madinat az-Zahra bei Córdoba in Verbindung gebracht werden können. Des Weiteren wird der Name des Bauleiters Schunaif genannt, dessen Name auch im Zusammenhang mit dem prächtigen Empfangssaal in Madinat al-Zahra bekannt ist. Schließlich ist der Inschrift auch der Name des Bildhauers Fath/Falih zu entnehmen, der über mehrere Jahrzehnte an verschiedenen herrschaftlichen Bauprojekten beteiligt war, u.a. auch dem Erweiterungsbau der Großen Moschee von Córdoba. Der Aufbau und Dekor des Kapitells ist an den Römischen Vorläufern orientiert. Eine Besonderheit der umaiyadischen Baukunst stellen Inschriften auf Kapitellen und Basen dar. Dieses Kapitell ist dafür das früheste belegte Beispiel in Spanien.
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Kapitell eines Pilasters aus Kalkstein. Das Kapitell ist rechteckig mit gerundeten Seiten und leicht kissenförmig. Es ist mit kleinteiligen Ranken versehen, aus denen Weinblätter wachsen, wie sie auch auf der rechten Fassade erscheinen. Den unteren Abschluss bildet ein Flechtband, der obere Abschluss fehlt. Das Kapitell gehörte zu einem Pilaster, einem nicht freistehenden Pfeiler aus dem großen Hof des umaiyadischen Wüstenschlosses von Mschatta (I. 6163). Neben dem Kapitell sind auch der Kämpfer, der Block unter dem Kapitell, und die Basis Originalfragmente, während der Pilasterschaft ergänzt ist. Der Palast wurde wahrscheinlich während der kurzen Regierungszeit des Kalifen al-Walid II. (743-744) begonnen. Er blieb wegen dessen Ermordung unvollendet und wurde vermutlich wenig später bei einem Erdbeben zerstört. Die Bezeichnung Mschatta (arabisch für Winterlager) wurde von den Beduinen übernommen; der ursprüngliche Name ist nicht überliefert. Das Fragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
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Kapitell eines Pilasters aus Kalkstein. Das Kapitell hat eine länglich-rechteckige Form und ist mit zwei versetzten Reihen von Akanthusblättern gestaltet. Es gehörte zu einem Pilaster, einem nicht freistehenden Pfeiler aus dem großen Hof des umaiyadischen Wüstenschlosses von Mschatta (I. 6163). Während der Pilasterschaft ergänzt ist, ist die Basis ein nicht näher benanntes Originalfragment. Der Palast wurde wahrscheinlich während der kurzen Regierungszeit des Kalifen al-Walid II. (743-744) begonnen. Er blieb wegen dessen Ermordung unvollendet und wurde vermutlich wenig später bei einem Erdbeben zerstört. Die Bezeichnung Mschatta (arabisch für Winterlager) wurde von den Beduinen übernommen; der ursprüngliche Name ist nicht überliefert. Das Fragment gelangte 1903 zusammen mit der Palastfassade als Geschenk des osmanischen Sultans an Kaiser Wilhelm II. nach Berlin.
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Marmorkapitell. An die vier Ecken des Kapitells sind Akanthusblätter gesetzt. Sie berühren sich mit ihren seitlichen Spitzen und bilden so eine Art mandelförmiges Medaillon. Ähnlich gestaltete Kapitelle werden in das 5./6. Jahrhundert datiert. Das Kapitell stammt aus Ausgrabungen in Chirbat al-Minya und wurde durch Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
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Kapitell aus Alabaster mit eingeschnittenem Dekor. Der Dekor zieht sich flächig über die Vorderseite bis zur Mittelachse der beiden Seiten, während die Oberfläche der hinteren Seite nicht ausgearbeitet ist. Es könnte sich daher bei dem Kapitell um ein Halbfabrikat handeln, oder es bekrönte eine Halbsäule. Der Abakus, der die Deckplatte des Kapitells bildet, ist mit einem axialen umlaufenden Rankenfries verziert, der aus Halbpalmetten besteht. Der Kapitellkörper weist ebenfalls einen axialen Friesdekor auf, der aus Palmetten, Halbpalmetten und Lotusblüten besteht. Ein schmaler Friesstreifen umläuft den Bereich des Halsringes. Er besteht ebenfalls aus einer Ranke aus Halbpalmetten. Beide Ecken der Vorderseite waren ursprünglich mit Palmetten verziert. Ansätze von zwei weiteren Palmetten sind an den Ecken der Rückseite zu erkennen. Das Kapitell stammt wahrscheinlich ursprünglich aus ar-Raqqa, wurde allerdings Anfang des 20. Jahrhunderts als Architekturelement am Eingang einer rezenten Karawanserei in Ortschaft al-Hammam, in der Nähe von ar-Raqqa wiederverwendet.
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Kapitell aus Alabaster mit eingeschnittenem Dekor. Der Dekor zieht sich flächig über drei Seiten, während die Rückseite nicht ausgearbeitet ist. Es könnte sich daher bei dem Kapitell um ein Halbfabrikat handeln. Es könnte aber auch eine Halbsäule bekrönt haben. Der Abakus, der die Deckplatte des Kapitells bildet, ist mit einem axialen, umlaufenden stilisierten Rankenfries verziert, der aus Halbpalmetten besteht. Der Kapitellkörper weist ebenfalls einen axialen Friesdekor aus stilisierten Palmetten, Halbpalmetten und Lotusblüten auf. Dieser sogenannte Schrägschnittstil ist vor allem von den Stuckpaneelen bekannt, die die Wände der Paläste und Wohnhäuser in Samarra schmückten. (z. B. I. 3467). Die beiden vorderen Ecken des Kapitells waren ursprünglich mit stilisierten Palmetten verziert. Ansätze von zwei weiteren Palmetten sind ebenfalls an den Ecken der Rückseite zu erkennen. Das Kapitell stammt wahrscheinlich ursprünglich aus ar-Raqqa, wurde allerdings Anfang des 20. Jahrhunderts als Spolie am Eingang einer rezenten Karawanserei in der Ortschaft al-Hammam, in der Nähe von ar-Raqqa wiederverwendet.
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Kapitell aus Sandstein mit teilweise eingeschnittenem und eingeritztem Dekor. Der Dekor zieht sich flächig über die Vorderseite, während eine der Seiten unbearbeitet ist und die andere Seite sowie die Rückseite Ansätze eines Dekors aufweisen, welcher durch Ritzungen markiert ist. Dementsprechend handelt es sich bei diesem Kapitell um ein Halbfabrikat. Der Abakus, der die Deckplatte des Kapitells bildet, ist mit einem axialen umlaufenden Rankenfries verziert, der aus Halbpalmetten besteht. Der Kapitellkörper weist ebenfalls einen axialen Friesdekor auf, der aus Palmetten, Halbpalmetten und im Zentrum aus einer Lotusblüte besteht. Beide Ecken der Vorderseite sollten wohl ursprünglich mit Palmetten verziert werden. Ansätze von zwei weiteren Palmetten sind an den Ecken der Rückseite zu erkennen. Das Kapitell stammt wahrscheinlich ursprünglich aus ar-Raqqa, wo es auch erworben wurde. Der nicht vollendete Herstellungszustand des Kapitells weist auf eine Produktion von Kapitellen in der Region hin.
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Hälfte eines massiven, äußerlich schüssel- bzw. pokalförmigen und durch horizontale Riefen und Wülste profilierten Aufsatzes aus Marmor (oben abgeplattet). Das mittig durchbohrte und Reste von Bleiverguss zur Verzapfung mit einem Eisendübel aufweisende Architekturfragment aus weißem geädertem Marmor ähnelt Grabfassadenaufsätzen des 2./3. Jahrhunderts. Im Kontext des Fundortes im Bereich eines Hauses der islamischen Siedlung Salman Pak, wo es im Rahmen der Ktesiphon-Grabungen geborgen wurde, ist von einer alternativen Verwendung wie etwa als Brunnenaufsatz auszugehen. Es kann sich um eine antike Spolie oder um ein spätantike Gestaltungstraditionen aufgreifendes dekoratives Element handeln.
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Geschnittenes Marmorkapitell mit Säulenansatz. Das Kapitell ist mit vierteiligen Blattformen verziert. Das Objekt soll aus Samarra stammen.
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Marmorkapitell. Das Kapitell ist mit Blattdekor in Flachrelief verziert. Ungefähr auf der Hälfte des Kapitellkörpers verläuft eine Zone mit aufgerollten Blättern. Eine weitere Zone dieser plastisch gearbeiteten Blätter folgt knapp unterhalb der Voluten. Auf diesen liegt eine dem Volutengrundriss folgende sehr schmale Deckplatte auf. Die Blätter dieses Kapitells erinnern nur entfernt an antike Akanthusblätter. Hier dominieren eher die Stängel, von denen Dreiblätter abzweigen. Dieser Eindruck wird dadurch unterstrichen, dass die Blätter des Körpers tief unterschnitten sind.
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Marmorkapitell. Das Kapitell ist mit Blattdekor in Flachrelief verziert. Ungefähr auf der Hälfte des Kapitellkörpers ist eine Zone mit Resten von aufgerollten Blättern erhalten. Eine weitere Zone dieser plastisch gearbeiteten Blätter folgt knapp unterhalb der ebenfalls nur noch fragmentarisch erhaltenen Voluten. Unter diesen verläuft ein Perlstab. Die breite Deckplatte ist durch weitere Blätter verziert. Die Blätter dieses Kapitells erinnern nur entfernt an antike Akanthusblätter. Hier dominieren eher die Stängel, von denen Blätter abzweigen. Dieser Eindruck wird dadurch unterstrichen, dass die Blätter des Körpers tief unterschnitten sind. Die Trennung der Volutenzone vom Kapitellkörper durch ein Zierband wird als charakteristisch für antikisierende Kapitelle des 10. Jahrhunderts in Spanien herausgestellt. Das Kapitell ist dem Umkreis eines Bildhauers zuzuweisen, der unter dem Kalifen Hakam II von Cordoba (reg. 961-976) an den Marmorarbeiten bei der Erweiterung der Großen Moschee von Cordoba beteiligt war.
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Marmorkapitell. Das Kapitell ist mit Blattdekor in Flachrelief verziert. Knapp oberhalb des Ansatzes ist eine Zone mit Resten von aufgerollten Blättern erhalten. Eine weitere Zone dieser plastisch gearbeiteten Blätter folgt knapp unterhalb der Voluten. Auf diesen liegt eine dem Volutengrundriss folgende sehr schmale Deckplatte auf. Die Blätter dieses Kapitells erinnern nur entfernt an antike Akanthusblätter. Hier dominieren eher die Stängel, von denen Blätter abzweigen. Dieser Eindruck wird dadurch unterstrichen, dass die Blätter des Körpers tief unterschnitten sind. Auf der Deckplatte sind Reste einer geritzten Vorzeichnung erhalten.
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Marmorkapitell. Das Kapitell ist mit Blattdekor in Flachrelief verziert. Ungefähr auf der Hälfte des Kapitellkörpers ist eine Zone mit Resten von aufgerollten Blättern erhalten. Eine weitere Zone dieser plastisch gearbeiteten Blätter folgt knapp unterhalb der Voluten. Die breite Deckplatte ist durch weitere, nur in Resten erhaltene Blätter verziert. Die Blätter dieses Kapitells erinnern entfernt an antike Akanthusblätter. Der zackige Charakter der Akanthusblätter wurde aber beibehalten.
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Marmorkapitell. Das Kapitell ist mit Resten von Blattdekor in Flachrelief verziert. Ungefähr auf der Hälfte des Kapitellkörpers ist eine Zone mit Resten von aufgerollten Blättern erhalten. Unterhalb der Voluten entspringen größere Blätter. Zwischen den Voluten sind Reste von sehr schmalen Blättern oder Stängeln zu erkennen. Die Blätter dieses Kapitells sind eher fleischig und wenig betont: Ihr Binnendekor scheint nur durch schwache Linien und Bohrungen angedeutet.
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Marmorkapitell. Das Kapitell ist mit Blattdekor in Flachrelief verziert. Ungefähr auf der Hälfte des Kapitellkörpers ist eine Zone mit Resten von aufgerollten Blättern erhalten. Eine weitere Zone dieser plastisch gearbeiteten Blätter folgt knapp unterhalb der ebenfalls nur noch fragmentarisch erhaltenen Voluten. Unter diesen verläuft ein Perlstab. Die breite Deckplatte ist durch weitere, nur in Resten erhaltene Blätter verziert. Die Blätter dieses Kapitells erinnern nur entfernt an antike Akanthusblätter. Hier dominieren eher die Stängel, von denen Blätter abzweigen. Dieser Eindruck wird dadurch unterstrichen, dass die Blätter des Körpers tief unterschnitten sind. Die Trennung der Volutenzone vom Kapitellkörper durch ein Zierband wird als charakteristisch für antikisierende Kapitelle des 10. Jahrhunderts in Spanien herausgestellt. Das Kapitell ist dem Umkreis eines Bildhauers zuzuweisen, der unter dem Kalifen Hakam II von Cordoba (961-976) an den Marmorarbeiten bei der Erweiterung der Großen Moschee von Cordoba beteiligt war.
Museum für Islamische Kunst
Kapitell aus rotem Marmor. Das Kapitell hat die Form eines stilisierten Kelchkapitells mit quadratischem Abakus, der durch eine profilierte Leiste abgetrennt ist. Das Kapitell wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman gefunden und stammt aus dem Jagdpalast des Il-Chan Abaqa, der als Sommerresidenz diente.
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Korinthisches Kapitell aus weißem Marmor. Der Abakus sowie die oberen Akanthusblätter sind auf zwei Seiten nicht ausgearbeitet, was darauf hindeutet, dass das Kapitell auf einer Ecksäule verbaut war. Vermutlich handelt es sich um eine spätrömisch/spätantike Spolie. Das Kapitell wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman gefunden und stammt aus dem Jagdpalast des Il-Chan Abaqa, der als Sommerresidenz diente.