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Objekttyp: Kelim (Flachgewebe)
Museum für Islamische Kunst
Dreibahniger anatolischer Kelim. In dem weißgrundigen Mittelfeld erscheinen große geometrische Formen, die aus Sechsecken und Rauten zu einer Art Oktogon zusammengesetzt sind und von blau-roten Streifen eingefasst werden. Der übrige Grund ist mit bunten Zackenrauten gefüllt. Die Bordüren der Längsseiten sind separat gewebt; sie zeigen einen roten Zickzackstreifen, der mit halbierten Rauten mit Hakenrändern gefüllt ist. Die Schmalseiten werden von vier Borten begrenzt, die mit kleinen Zackenrauten, Hexagonen, einer bunten Wellenranke und einem reziproken Zinnenmuster besetzt sind. Der Teppich wird der Region zwischen den zentralanatolischen Städten Konya und Niğde zugeordnet.
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Zweibahniger Kelim. Drei rot- bzw. braungrundige rechteckige Felder gliedern das Mittelfeld. Deren Zentrum wird von zwei größeren zackenbesetzten Rauten bestimmt, die von kleineren Rauten sowie von Füllmotiven umgeben sind. Zwischen den Feldern befinden sich auf weißem Grund Streifen mit verschiedenfarbigen hakenbesetzten Polygonen. Die Bordüre ist an den Längsseiten mit Sechsecken verziert, die mit eingerollten Haken besetzt und in die Sternformen eingeschrieben sind. Diese Sternformen bilden auch die Bordüre der Schmalseiten.
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Zweibahniger Kelim. Der vielfarbige Teppich wird durch vier große, übereinander angeordnete Sechsecke auf braunem Grund beherrscht. Jedes Sechseck ist wiederum mit konzentrischen Reihen von kleinen Sechsecken auf weißem, blauem und rotem Grund gefüllt. Das Zentrum aller Hexagone besteht jeweils aus verschiedenfarbigen gezackten Rauten. Sechsecke unterschiedlicher Größe bedecken auch das übrige Mittelfeld. Ein kleiner reziproker Zinnenfries trennt das Mittelfeld von der hellgrundigen Bordüre. Diese ist an den Längsseiten mit stilisierten gegenständigen Blütenformen besetzt, die immer paarweise in einer Farbe gehalten sind. Die Bordüren der Schmalseiten zeigen jeweils die Hälfte der Blütenform. Der Kelim wird der Region um die anatolischen Städte Adana und Niğde zugeordnet.
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Vollständig erhaltener Kelim. Der vielfarbige Teppich ist in horizontale Streifen gegliedert: Dabei wechseln mit Sechsecken gefüllte Streifen mit schmalen Nebenstreifen ab. Die Sechsecke bestehen aus verschiedenfarbigen gezackten Rauten, teilweise mit einem Punkt im Zentrum auf weißem Grund. Die Zwickel sind mit kleinen getreppten Dreiecken gefüllt. Im untersten Streifen sind sie etwas kleiner ausgeführt als in den anderen Reihen und haben keine Raute im Zentrum. Die Trennstreifen zwischen den Sechseckstreifen zeigen ebenfalls kleine Rauten mit Punkt im Zentrum, zwischen die Dreiecke eingefügt sind. Sie werden beidseitig begrenzt durch mehrere einfarbige Streifen. Der Kelim wird dem Südkaukasus zugeordnet.
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Kelim in zwei Bahnen. Das rotgrundige Mittelfeld ist in horizontale Streifen gegliedert, die mit je vier Hexagonen gefüllt sind, deren Farben pro Reihe in etwa einheitlich sind. Zwischen die Sechsecke sind versetzt kleine Rauten gestellt. Die weißgrundige Bordüre ist umlaufend mit einer einfachen Wellenranke verziert, an der an den Längsseiten sehr dicht kleine Blüten und gezackte Blätter hängen. An den Schmalseiten erscheinen nur gegenständige Blätter. Den oberen und unteren Abschluss bilden schmale einfarbige Streifen. Auf der Rückseite sind in regelmäßigen Abständen schwarze Federn eingewirkt. Der Kelim wird der Region zwischen den anatolischen Städten Reyhanlı und Adana zugeordnet.
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Kleiner anatolischer Kelim. Im Mittelfeld liegt ein rautenförmiges Medaillon mit Rosettenanhängern oben und unten und hakenbesetzten Rändern. Der Rautenkontur folgen mehrere Einfassungsstreifen, die jeweils mit Rosetten, Stern- und Blattformen besetzt sind. Die hellgrundige Bordüre ist umlaufend mit doppelten stilisierten Blätterrosetten bedeckt, an den Schmalseiten mit halben Blätterrosetten. Auf Grund der Verwendung von künstlichen Färbemitteln ist der Teppich heute stark verblasst. Der Kelim wird der Region um die anatolischen Städte Kayseri und Malatya zugeordnet.
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Vollständig erhaltener Kelim. Das Mittelfeld des Kelims ist in fünf horizontale Streifen unterteilt, die in verschiedenen bunten Farbkombinationen dasselbe Muster zeigen. Auf einem einfarbigem Grund erscheint versetzt angeordnet ein doppeltes sogenanntes Elibelinde-Motiv, ein an eine menschliche Figur erinnerndes Rautenmotiv. Die weißgrundige Bordüre zeigt ebenfalls symmetrische Rauten mit Doppelhakenenden. Der Teppich wird der geographischen Region um die anatolische Stadt Sivrihisar zugeordnet.
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Vollständig erhaltener Kelim. Der Kelim ist durch verschiedenfarbige breite und dünne Streifen gegliedert. Die breiten Streifen zeigen verschiedenfarbige Hexagone, die mit gezackten Hexagonen gefüllt sind. Gezackte Sechsecke sind auch auf den dünnen Streifen sichtbar, die sich mit den breiten abwechseln und die durch Bänder mit gebrochenen stilisierten Wellenranken getrennt werden. Der Kelim erinnert durch seine Komposition an Kelims aus der Region von Schirwan im heutigen Aserbaidschan und wird in die Region Aserbaidschan im heutigen Iran eingeordnet.
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Zweibahniger Kelim. Der Teppich ist in neun horizontale Streifen gegliedert mit einem einheitlichen Muster aus liegenden Rauten mit kleinen Rauten darüber und darunter und mit diversen geometrischen Füllmotiven dazwischen. Die Streifen zeigen ober- und unterhalb des mittleren hellgrundigen Feldes jeweils ähnliche Farbkombinationen. Die Felder sind durch schmale Streifen mit einem Pfeilmuster getrennt, das optisch wie ein Flechtband wirkt. Die umlaufende weißgrundige Borte ist mit rosettenartig angeordneten Blattmotiven besetzt. Der Kelim wird Südostanatolien zugeordnet.
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Kleiner Kelim. Das Mittelfeld ist in vier verschiedenfarbige horizontale Streifen unterteilt, die mit Rautenformen gefüllt sind. Der übrige Grund ist mit kleinen Sternen und Blüten gefüllt. Die weißgrundige Bordüre ist an den Längsseiten mit Hakenmotiven und Rosetten bedeckt, an den Schmalseiten mit stilisierten Blattranken. Den oberen und unteren Abschluss bilden einfarbige Streifen. Der Kelim wird eventuell der Region um die anatolische Stadt Sivrihisar zugeordnet.
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Vollständig erhaltener Kelim. Das leuchtende orangefarbene Mittelfeld ist undekoriert und wird von weiß-konturierten verschiedenfarbigen Dreiecken umfasst. Die Bordüre ist mit reziproken Zinnen auf grünem Grund verziert. An den Schmalseiten ist jeweils eine broschierte Zusatzbordüre, die aus verschiedenfarbigen Streifen besteht. Diese broschierte Zusatzborte ist ein Merkmal des Gebiets um Schiraz, wo der Teppich höchstwahrscheinlich hergestellt wurde.
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Zweibahniger Kelim. Der weißgrundige Teppich ist dicht mit versetzt angeordneten rautenförmigen Medaillons besetzt. Die Medaillons und die Zwickelfelder sind mit zahlreichen kleinen Füllmotiven besetzt. Die umlaufende weißgrundige Bordüre zeigt an den Schmalseiten hakenbesetzte Hexagone, während an den Längsseiten kreuzförmige Ornamente mit Voluten erscheinen. Diese Kreuzformen sind immer paarweise in einer Farbe gehalten. An den Längsseiten trennt eine schwarzgrundige Nebenbordüre mit Rautendekor Mittelfeld und Hauptbordüre. Der Kelim wird der Region um die ostanatolischen Städte Malatya und Kayseri zugeordnet.
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Vollständig erhaltener Kelim womöglich aus Schirwan in Aserbaidschan. Auf einem roten Grund ist ein bläulicher Rahmen zu erkennen, in dem verschiedene stilisierte Tiere und Blumenstauden dargestellt sind. Innerhalb des Rahmens ist das rote Mittelfeld in fünf weitere Unterfelder geteilt: Zentral ein ungemustertes Viereck mit zwei kleinen weißen „S“-Mustern und einem Zickzack- Rahmen. Unterhalb und oberhalb verläuft jeweils ein blaues sowie ein rotes Band, die ebenfalls stilisierte Vögel und Vierbeiner u. a. mit zwei Köpfen sowie Blüten und Blumenstauden aufweisen. Die Längsseiten der Bordüre zeigen gleiche Darstellungen wie der restliche Teppich, während die Schmalseiten mit stilisierten Blumen und Blütenstauden verziert sind. Der Kelim wird als Verneh-Kelim bezeichnet, der sich durch seine sogenannte Sumak-Technik auszeichnet, die sich nur auf die in einen farbigen Untergrund gearbeiteten Motive beschränkt.
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Fast vollständig erhaltener Kelim. Der Teppich ist in horizontale Streifen gegliedert: Dabei werden fünf breitere Streifen von dreiteiligen Horizontalstreifen getrennt. In den breiten Streifen sind fünf (im untersten nur vier) Sechsecke auf weißem Grund nebeneinander angeordnet. Sie bestehen aus einer gezackten Raute mit einem Kreuz im Zentrum. Die Zwickel sind mit kleinen Dreiecken gefüllt. Die dreiteiligen Streifen dazwischen zeigen in der Mitte ein kleines Rautenmuster auf hellem Grund und in den beiden Begleitstreifen gegenständige Dreiecke. Alle Streifen des Kelims werden seitlich von roten, grünen, blauen, blau-roten oder gelben Zickzackmustern begrenzt. Während die oberen vier Haupt- und Nebenstreifen recht einheitlich ausgeführt sind, weicht der unterste Teil etwas ab. Der Kelim wird der Region um Schirwan im Kaukasus zugeordnet.
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Vollständig erhaltener Kelim. Der vielfarbige Teppich ist in horizontale Streifen gegliedert: Dabei wechseln fünf mit Sechsecken gefüllte Streifen mit mehrteiligen Horizontalstreifen ab. Die Sechsecke sind im unteren, mittleren und oberen Streifen etwas kleiner ausgeführt als in den beiden anderen Reihen. Sie bestehen aus roten, hell- und dunkelblauen gezackten Rauten mit einem Kreuz im Zentrum auf weißem Grund. Die Zwickel sind mit kleinen Dreiecken gefüllt. Die Trennstreifen zwischen den Sechseckstreifen zeigen in der Mitte jeweils eine Art Kammmuster, gefolgt von kurzen Diagonalstreifen und Dreiecken und außen begrenzt durch einfarbige Streifen mit kleinen broschierten Rauten. Der Kelim wird der Region um Schirwan im Kaukasus zugeordnet.
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Vollständig erhaltener kleiner Kelim. Zentral ist eine Raute zu erkennen, deren zwei nach oben und unten orientierte Ecken mit jeweils einer kreuzförmigen stilisierten Blüte abschließen. Gefüllt ist die schwarzgrundige Raute mit einem stilisierten Blütenmuster. Die Raute bildet das Zentrum einer weiteren Raute, deren Ecken längsseits des Teppichs von der Bordüre abgeschnitten werden und die das gleiche Blütenmotiv auf weißem Grund aufweist. Die Zwickel sind ebenfalls mit der gleichen Musterung, allerdings auf rotem Grund verziert. Die schmale weißgrundige Bordüre zeigt stilisierte Blüten und wird von zwei Nebenbordüren mit Blütenmuster auf schwarzem Grund eingerahmt. Das Blütenmuster wird als Herati-Muster bezeichnet. Dieser Kelim wird als Senne-Teppich bezeichnet, da er wohl aus der Stadt Senne in der iranischen Provinz Kurdistan stammt, die seit dem 19. Jahrhundert für die Qualität ihrer Teppiche bekannt wurde.
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Anatolischer Kelim. Das Mittelfeld ist mit einem zentralen rautenförmigen Medaillon auf hellrotem Grund gefüllt. Auf das horizontal ausgerichtete Mittelfeld folgen auf beiden Seiten schmalere Streifen mit versetzt angeordneten kleinen Rauten. Der übrige Grund dazwischen ist mit kleinen Füllornamenten wie S-Formen, kleinen Rauten und Blüten. Die blaugrundige Hauptbordüre ist umlaufend mit kartuschenförmigen Sechsecken bedeckt. Auf der äußeren Nebenbordüre erscheinen kleine Hexagone auf braunem Grund. Der Kelim wird der Region um die ostanatolische Stadt Van zugeordnet.
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Kleiner Kelim. Der Teppich zeigt auf rotem Grund drei übereinander angeordnete stilisierte Blütenzweige. Die weiße Borte ist an den Längsseiten als Zinnenmuster und an Schmalseiten als Zickzackmuster ausgeführt. Von den Längsseiten ragen jeweils drei kleine Blattstängel in das Mittelfeld. Der Kelim wird dem Balkan, vermutlich Bulgarien, zugeordnet.
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Vollständiger Kelim. Der aus zwei unregelmäßigen Teilen zusammengesetzte Teppich zeigt auf rotem Grund einen stark stilisierten Baum mit zickzackförmigen Zweigen. Diese sind mit verschiedenfarbigen rautenförmigen Blüten besetzt, die immer paarweise angeordnet sind. Am Fuß des Baumes finden sich Blumenstauden. Die Hauptbordüre zeigt eine umlaufende rote Ranke auf grünem Grund.
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Anatolischer Kelim in zwei Bahnen. Das Mittelfeld ist mit einem System aus Rauten gefüllt. Ausgehend von vier kleinen weißen Rauten, die zu einer größeren Raute zusammengesetzt sind, folgen weitere rautenförmige Streifen in Blau, Rot und Gelb. Die Zwickel sind mit braunen und roten Rauten gefüllt. Die hellgrundige Bordüre ist umlaufend mit doppelten stilisierten Blätterrosetten bedeckt. Der Kelim wird der Region um die zentralanatolische Stadt Aksaray zugeordnet.
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Zweibahniger Kelim. Der Teppich ist in horizontale Streifen gegliedert, die ober- und unterhalb des rechteckigen Mittelfeldes identische Muster zeigen. Der Dekor besteht aus verschiedenen Rautenformen: im Mittelfeld erscheint je eine große hakenbesetzte Raute in einem rechteckigen Rahmen, der ebenfalls mit Rauten verziert ist. Getrennt durch schmale rot-blaue Streifen folgen zwei Streifen mit versetzt angeordneten kleinen Rauten; wiederum gefolgt von blau-weißen Horizontalstreifen. Den oberen und unteren Abschluss bilden große Rautenstreifen. Der Kelim wird der ostanatolischen Stadt Malatya zugeordnet.
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Zweibahniger Kelim. Der Teppich wird durch fünf horizontale Streifen gegliedert, die jeweils durch breite Borten getrennt sind. In den Horizontalstreifen stehen je zwei große Hexagone auf rotem, braunem und grünem Grund in verschiedenen Schattierungen. Die Sechsecke werden von kleinen Sechsecken eingefasst, die aus Rautenformen zusammengesetzt bzw. mit Rosetten gefüllt sind. In den weißgrundigen Borten stehen verschiedenfarbige Blattrosetten nebeneinander. Der Kelim wird der zentralanatolischen Stadt Kayseri zugeordnet.
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Kelim aus zwei Bahnen. Im Mittelfeld liegen vier große Rauten auf hell- bis dunkelblauem Grund, die mit sechsstrahligen Sternen gefüllt und rot umrandet sind. Der übrige Grund ist mit Hexagonen und Hakenmotiven gefüllt. Die orangegrundige Bordüre ist umlaufend mit doppelten stilisierten Blätterrosetten bedeckt, an den Schmalseiten mit stilisierten Blattranken. Den oberen und unteren Abschluss bilden einfarbige Streifen. Der Kelim wird der Region um die anatolischen Städte Kayseri und Malatya zugeordnet.
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Zweibahniger Kelim mit versetzt angeordneten weißgrundigen Sechsecken, zwischen denen kleine Rosetten erscheinen. Die Sechsecke sind in Zweierstreifen auf abwechselnd dunkelblauem, dunkelrotem, hellblauem und hellrotem Grund angeordnet. Die Bordüren der Längsseiten zeigen bunte Hakenmotive. Von den Bordüren der Schmalseiten sind nur Fragmente erhalten.
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Vollständig erhaltener Kelim. Das Mittelfeld zeigt auf dunkelblauem Grund horizontale Streifen mit versetzt angeordneten Sechsecken: Sie bestehen aus einer Raute mit Zackenrand mit einem Kreuz im Zentrum. Gleichfarbige Sechsecke sind von rechts unten nach links oben so angeordnet, dass sie eine diagonale Reihung ergeben. Die Zwickel zwischen den Sechsecken sind mit kleinen Dreiecken gefüllt, während die Ränder rechts und links von verschiedenfarbigen Rauten begrenzt werden. Die umlaufende Bordüre ist mit verschiedenfarbigen länglichen Sternformen besetzt, bis auf die untere Hälfte der rechten Längsseite, wo übereinander Vierfüßler stehen. Der Kelim wird der Region um Schirwan im Kaukasus zugeordnet.
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Vollständig erhaltener Kelim. Auf rotem Grund sind im Mittelfeld sieben Reihen von versetzt angeordneten Blüten streng symmetrisch verteilt. Diese haben reihenweise einen schwarzen und weißen Grund, während ihre Binnenzeichnung in verschiedenen Farbkombinationen erfolgt. Als Borte erscheint an drei Seiten umlaufend nur eine schmale weiße Zinnenreihe und an der vierten Seite eine Punktreihe. Der Kelim wird der Region um die aserbaidschanische Stadt Quba zugeordnet.
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Langer, vollständig erhaltener Kelim. Das schmale Mittelfeld ist in Horizontalstreifen gegliedert, die mit je zwei Sechsecken zwischen rautenförmigen Elementen gefüllt sind. Die Sechsecke werden aus zwei gegenübergestellten gezackten Blättern gebildet, deren Farben streifenweise variieren. Die umlaufende weiße Borte ist an den Längsseiten auffallend breit. Sie ist mit großen gezackten Rauten verziert, die mit Haken besetzt sind. Derselbe Dekor erscheint als Hälfte an den Schmalseiten. Der Teppich wird der Region um die anatolische Stadt Kayseri zugeordnet.
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Zweibahniger anatolischer Kelim. Auf weißem Grund erscheinen große Medaillons, in deren Zentrum jeweils ein Hexagon steht. Die beiden roten und das blaue Medaillon sind, ebenso wie der weiße Grund mit zahlreichen kleinen Ornamenten gefüllt. Die Medaillonfelder sind durch horizontale Bordürenstreifen getrennt; in diesen sind bunte Rauten mit Haken nebeneinander auf dunklem Grund angeordnet. Die Medaillonfelder sind auf beiden Seiten durch bordürenartige Rechtecke mit dichten Mustern auf dunklem Grund begrenzt.
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Eine Bahn eines anatolischen Kelims. Auf weißem Grund erscheinen vier verschiedenfarbige Rechtecke, in deren Zentrum jeweils ein mit Haken besetztes Hexagon steht. Die beiden roten und die beiden braunen Rechtecke sind, ebenso wie der weiße Grund mit zahlreichen kleineren Rauten und S-Formen gefüllt. Die Rechteckfelder sind durch jeweils drei horizontale Bordürenstreifen getrennt; in diesen sind bunte Sechsecke und stilisierte Rosetten nebeneinander angeordnet. Die umlaufende weißgrundige Hauptbordüre zeigt ebenfalls stilisierte Rosetten, die an den Längsseiten übereinander und an den Schmalseiten nebeneinander angeordnet sind.
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Anatolischer Kelim. Der Dekor des Kelims besteht aus drei vertikalen Musterstreifen, in denen je fünf Quadrate auf einem kleingemusterten quadratischen Feld stehen, umgeben von Hakenborten. Schmale Streifen mit Rauten in kleinen Quadraten bilden die Umrandung aller Quadrate, wobei jedes zweite Rautenfeld einen roten Grund hat. Die Hauptbordüren erscheinen nur an den Längsseiten; sie zeigen dasselbe Rautenmuster etwas größer. Der Teppich wird der geographischen Region um Bergama zugeordnet.