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Objekttyp: Kelim (Flachgewebe)
Museum für Islamische Kunst
Bordürenbahn eines ursprünglich dreibahnigen Kelims; erhalten sind eine längere Mittelbahn und die kürzere Bordürenbahn. Der Bordürenstreifen zeigt Sechsecke, die in Rechtecken übereinander angeordnet sind. Sie sind durch alternierende geometrische Muster getrennt. In der mittleren Bahn stehen acht große Rauten mit eingerollten Hakenenden übereinander, seitlich begrenzt von einem Kammmuster und geometrischen Motiven. Die Hauptbordüre der Schmalseiten ist mit einer stilisierten Wellenranke besetzt, eingefasst von geometrischen Nebenbordüren. Unterschiedlich gefärbte Wollfäden, wohl mit Amulettfunktion, hängen in Bündeln auf der Teppichvorderseite herab. Der Kelim wird der Westtürkei zugeordnet.
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Zweibahniger Kelim. Der Teppich ist in unterschiedlich breite Horizontalstreifen gegliedert, die mit einfachen geometrischen Mustern verziert sind. Das breitere Mittelfeld ist mit pinkfarbenen Sechsecken und kurzen vertikalen Zickzacklinien besetzt. Die schmaleren nach oben und unten folgenden Streifen zeigen reziproke Zinnen, Pfeilmuster und weiße Zickzacklinien. Als Herkunft des Kelims wird der Balkan, vielleicht Serbien, vermutet. Der Teppich stellt die früheste Erwerbung eines „Orientteppichs“ für ein Museum in Berlin dar.
Museum für Islamische Kunst
Dreibahniges Flachgewebe in Cicim-Technik. Die breite blaugrundige Mittelbahn ist mit drei vertikal angeordneten Rauten besetzt. Diese sind mit kleinen Dreiecken gefüllt, die ebenfalls rautenförmig und konzentrisch angeordnet sind. Der übrige Grund ist dicht mit Reihen von kleinen Dreiecken bedeckt. Die schmalen Bordürenstreifen der Längsseiten zeigen durch Diagonale geteilte Quadrate, während die Schmalseiten nebeneinander gereihte, medaillonartige Formen aufweisen. Die Nebenbordüren sind mit kleinteiligen geometrischen Mustern versehen. Bei der Cicim-Technik wird zusätzlich zum Grundgewebe ein weiterer, musterbildender Faden eingearbeitet. Der Teppich stammt aus der Westtürkei.
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Fast vollständiger Kelim. Das rotgrundige Mittelfeld ist in 17 horizontale Reihen gegliedert, wobei Rechteckformen reihenweise mit Rauten abwechseln. Die blauen und grünen Rechtecke wurden als stark stilisierte Blütenformen gedeutet, zwischen die weitere weiße Rauten gefügt sind. Die umlaufende Hauptbordüre zeigt verschiedenfarbige abgetreppte Rauten auf hellem Grund, in einfacher Ausführung an den Schmalseiten und in doppelter an den Längsseiten.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener Kelim. Der graublaue Grund ist mit zwei Reihen von vier übereinander gestellten, stark stilisierten Palmettblüten (?) bedeckt. Die roten Palmettblüten umschließen ein Achteck mit einer hakenbesetzten Raute im Zentrum. Die gleichen Rauten erscheinen auch größer als Füllmotive zwischen den Palmettblüten. Die Bordüren der Längsseiten zeigen eine Gabelblattranke, die der Schmalseiten ein Wellenmotiv. Der Kelim wird dem Nordwestiran zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Fast vollständig erhaltener zweibahniger Kelim. Das Mittelfeld ist in sieben verschiedenfarbige Querstreifen unterteilt, die jeweils durch einen schmalen Streifen getrennt sind. Die Felder sind mit drei abgetreppten Rautenformen nebeneinander gefüllt. Der übrige Grund ist mit kleinen Sternen, geometrischen Formen und Blüten bedeckt. Die weißgrundige Bordüre ist an den Längsseiten mit verschiedenfarbigen geometrischen Motiven bedeckt, an den Schmalseiten mit einfachen und doppelten Dreiecken. Den oberen und unteren Abschluss bilden einfarbige Streifen. Der Kelim wird eventuell der Region um die anatolische Stadt Sivrihisar zugeordnet.
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Vollständig erhaltener sogenannter Senne-Kelim, benannt nach der Stadt Sanandadsch in Westiran, dem früheren Senne. Der Teppich ist in versetzten Reihen vollständig mit dem sogenannten Boteh-Muster bedeckt, das in hellen, grünlichen und rötlichen Farben auf dunklem Grund angeordnet ist. Die Bordüre besteht aus drei schmalen Streifen mit rotem, gelbem und blauem Grund. Der mittlere gelbe Streifen ist mit stilisierten rautenförmigen Pflanzen besetzt und wird auf beiden Seiten von einem Rosetten- und Kreuzmuster eingefasst.
Museum für Islamische Kunst
Einteiliger Kelim. Das gesamte Mittelfeld ist mit versetzten Reihen von Sechsecken bedeckt, die meist paarweise in den gleichen Farbkombinationen angeordnet sind. Sie umschließen mit Doppelhaken umgebene Rauten. Die schmale Bordüre ist umlaufend mit geometrischen Sternformen auf hellem Grund besetzt. An den Schmalseiten fassen Mitläuferstreifen mit reziprokem Wellenmuster die Bordüre ein. Auf Grund der Farbigkeit wird der Kelim dem nordwestiranischen Gebiet der Schahsawan-Nomaden zugeordnet.
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Flachgewebe in Sileh-Technik. Das Feld ist mit versetzt angeordneten Rauten besetzt. Diese stehen auf der Spitze und werden von roten und weißen Hakenreihen eingefasst. Die sehr schmalen Bordürenstreifen zeigen ein reziprokes Zinnenmuster. Bei der Sileh-Technik werden die musterbildenden Fäden am Ende jeder Mustereinheit abgeschnitten und verknotet. Der Teppich wird der Osttürkei zugeordnet.
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Gewebter und geknüpfter Teppich. Der Teppich ist in horizontale Streifen gegliedert, wobei jeweils zehn einfarbige Streifen in weiß, braun, grün und rot breite Ornamentstreifen trennen. Diese breiteren Streifen zeigen einmal ein Pfeilmuster sowie liegende und stehende Rauten. Vorder- und Rückseite der Ornamentstreifen erscheinen in ganz unterschiedlichen Farben: die stehenden Rauten sind auf der einen Seite in blassen Grün-, Beige- und Rottönen, auf der anderen Seite hell- und dunkelblau, weiß, rot und grün.
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Anatolischer Kelim aus zwei Bahnen. Das Mittelfeld des Kelims ist in sieben horizontale Streifen unterteilt, die in verschiedenen bunten Farbkombinationen dasselbe Muster zeigen. Auf einem einfarbigen Grund erscheinen jeweils nebeneinander zwei große X-förmige Formen mit eingerollten Doppelhaken. Figuren und Untergrund sind mit kleinen Rauten und Sternen gefüllt. Die weißgrundige Bordüre zeigt ebenfalls Rauten und Blattformen.
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Vollständig erhaltener Kelim. Auf rotem Grund sind drei hakenbesetzte Rauten zu erkennen, die vertikal untereinander angeordnet sind. Innerhalb der Rauten sind weitere andersfarbige Rauten zu erkennen. Die Zwischenräume sind mit Füllornamenten besetzt. Auf den Längsseiten sind mehrere Rautenfragmente versetzt zu den Hauptrauten angeordnet. Umrahmt wir die Komposition von einem Zickzackmuster, welches wiederum von einem reziproken Zinnenmuster umschlossen wird. Die Schmalseiten zeigen gemusterte Abschlussstreifen.
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Mittelbahn eines ursprünglich dreibahnigen Kelims; erhalten sind die längere Mittelbahn und eine kürzere Bordürenbahn. In der mittleren Bahn stehen acht große Rauten mit eingerollten Hakenenden übereinander, seitlich begrenzt von einem Kammmuster und geometrischen Motiven. Der Bordürenstreifen zeigt Sechsecke, die in Rechtecken übereinander angeordnet sind. Sie sind durch alternierende geometrische Muster getrennt. Die Hauptbordüre der Schmalseiten ist mit einer stilisierten Wellenranke besetzt, eingefasst von geometrischen Nebenbordüren. Unterschiedlich gefärbte Wollfäden, wohl mit Amulettfunktion, hängen in Bündeln auf der Teppichvorderseite herab. Der Kelim wird der Westtürkei zugeordnet.
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Vollständig erhaltener quadratischer Kelim aus Senne, einer Stadt in der Region Kurdistan im Iran. Auf hellem Grund ist zentral ein rautenförmiges Medaillon zu erkennen, welches einen lachsfarbigen Grund aufweist. Ein Herati-Muster mit rautenförmig angeordneten Blüten, überzieht die ganze Fläche. Umgeben wird die Komposition von einer Hauptbordüre mit reziproken stilisierten Blüten und zwei Nebenbordüren mit Blütenranken.
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Vollständig erhaltener Kelim. Auf dunklem Grund ist ein wiederkehrendes mehrfarbiges Motiv zu erkennen, welches sich über das ganze Mittelfeld zieht. Die Farben variieren zwischen Weiß, Gelb, Rot und Blau. Das Motiv weist eine stilisierte Blüte auf, die allerdings auch als abstrakter Vogelkopf gesehen, bzw. auch als Spinne interpretiert werden kann. Eine ähnliche Darstellung ist im türkischen Uschak-Teppich zu erkennen (I. 37/59), wenngleich die Komposition ein ganz andere ist. Das Mittelfeld des Teppichs wird von einer Bordüre umrahmt, die auf weißem Grund eine stilisierte Wellenranke mit Blüten zeigt. Entlang der Bordüre verlaufen zwei Nebenbordüren: einmal mit verschiedenfarbigen diagonalen Streifen und einmal mit einem zweifarbigen Rautenmuster.
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Fast vollständig erhaltener Kelim. Das Teppichfeld wird von zwei großen konzentrischen Rauten eingenommen, die in rot-grüne und rot-schwarze Horizontalstreifen aufgelöst sind und auf einem ebenfalls gestreiften Hintergrund liegen. Die Schmalseiten sind mit kleineren und größeren Rautenformen auf weißem Grund besetzt. Die äußeren Abschlüsse der Schmalseiten bilden schmale einfarbige Streifen in Rot, Blau und Gelb. Der Kelim wird dem westlichen Zentralanatolien zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Kelim aus zwei Bahnen. Im Mittelfeld liegen drei große Rauten mit gezackten Konturen, die sich aus verschiedenfarbigen Streifen aufbauen. Sie sind mit Dreiecksformen, Rauten und Pflanzenmotiven gefüllt. Die drei Rauten folgen derselben Farbanordnung: auf eine hellblaue Raute im Zentrum folgt eine weiße, eine rote und eine gelbe Raute. Die weißgrundige Bordüre ist an den Längsseiten mit doppelten stilisierten Blätterrosetten bedeckt. Die Schmalseiten sind gar nicht bzw. schlecht erhalten.
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Zweibahniger Kelim. Auf dem rotgrundigen Mittelteil liegen paarweise Sechsecke, die ringsum mit Haken und Kreisen besetzt sind. An beiden Seiten schließen horizontale Streifen mit rautenartigen Mustern an, die in gleicher farblicher Abfolge erscheinen. Auch der Bordürenstreifen an den Längsseiten zeigt hakenbesetzte Rauten, an den Schmalseiten gegenständige vegetabile Formen.
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Dreibahniger anatolischer Kelim. In dem weißgrundigen Mittelfeld erscheinen große geometrische Formen, die aus Sechsecken und Rauten zu einer Art Oktogon zusammengesetzt sind und von blau-roten Streifen eingefasst werden. Der übrige Grund ist mit bunten Zackenrauten gefüllt. Die Bordüren der Längsseiten sind separat gewebt; sie zeigen einen roten Zickzackstreifen, der mit halbierten Rauten mit Hakenrändern gefüllt ist. Die Schmalseiten werden von vier Borten begrenzt, die mit kleinen Zackenrauten, Hexagonen, einer bunten Wellenranke und einem reziproken Zinnenmuster besetzt sind. Der Teppich wird der Region zwischen den zentralanatolischen Städten Konya und Niğde zugeordnet.
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Kelim in zwei Bahnen. Das rotgrundige Mittelfeld ist in horizontale Streifen gegliedert, die mit je vier Hexagonen gefüllt sind, deren Farben pro Reihe in etwa einheitlich sind. Zwischen die Sechsecke sind versetzt kleine Rauten gestellt. Die weißgrundige Bordüre ist umlaufend mit einer einfachen Wellenranke verziert, an der an den Längsseiten sehr dicht kleine Blüten und gezackte Blätter hängen. An den Schmalseiten erscheinen nur gegenständige Blätter. Den oberen und unteren Abschluss bilden schmale einfarbige Streifen. Auf der Rückseite sind in regelmäßigen Abständen schwarze Federn eingewirkt. Der Kelim wird der Region zwischen den anatolischen Städten Reyhanlı und Adana zugeordnet.
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Vollständig erhaltener Kelim. Der vielfarbige Teppich ist in horizontale Streifen gegliedert: Dabei wechseln mit Sechsecken gefüllte Streifen mit schmalen Nebenstreifen ab. Die Sechsecke bestehen aus verschiedenfarbigen gezackten Rauten, teilweise mit einem Punkt im Zentrum auf weißem Grund. Die Zwickel sind mit kleinen getreppten Dreiecken gefüllt. Im untersten Streifen sind sie etwas kleiner ausgeführt als in den anderen Reihen und haben keine Raute im Zentrum. Die Trennstreifen zwischen den Sechseckstreifen zeigen ebenfalls kleine Rauten mit Punkt im Zentrum, zwischen die Dreiecke eingefügt sind. Sie werden beidseitig begrenzt durch mehrere einfarbige Streifen. Der Kelim wird dem Südkaukasus zugeordnet.
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Kleiner anatolischer Kelim. Im Mittelfeld liegt ein rautenförmiges Medaillon mit Rosettenanhängern oben und unten und hakenbesetzten Rändern. Der Rautenkontur folgen mehrere Einfassungsstreifen, die jeweils mit Rosetten, Stern- und Blattformen besetzt sind. Die hellgrundige Bordüre ist umlaufend mit doppelten stilisierten Blätterrosetten bedeckt, an den Schmalseiten mit halben Blätterrosetten. Auf Grund der Verwendung von künstlichen Färbemitteln ist der Teppich heute stark verblasst. Der Kelim wird der Region um die anatolischen Städte Kayseri und Malatya zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener Kelim. Das Mittelfeld des Kelims ist in fünf horizontale Streifen unterteilt, die in verschiedenen bunten Farbkombinationen dasselbe Muster zeigen. Auf einem einfarbigem Grund erscheint versetzt angeordnet ein doppeltes sogenanntes Elibelinde-Motiv, ein an eine menschliche Figur erinnerndes Rautenmotiv. Die weißgrundige Bordüre zeigt ebenfalls symmetrische Rauten mit Doppelhakenenden. Der Teppich wird der geographischen Region um die anatolische Stadt Sivrihisar zugeordnet.
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Kelim aus zwei Bahnen. Im Mittelfeld liegen vier große Rauten auf hell- bis dunkelblauem Grund, die mit sechsstrahligen Sternen gefüllt und rot umrandet sind. Der übrige Grund ist mit Hexagonen und Hakenmotiven gefüllt. Die orangegrundige Bordüre ist umlaufend mit doppelten stilisierten Blätterrosetten bedeckt, an den Schmalseiten mit stilisierten Blattranken. Den oberen und unteren Abschluss bilden einfarbige Streifen. Der Kelim wird der Region um die anatolischen Städte Kayseri und Malatya zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener Kelim. Der Kelim ist durch verschiedenfarbige breite und dünne Streifen gegliedert. Die breiten Streifen zeigen verschiedenfarbige Hexagone, die mit gezackten Hexagonen gefüllt sind. Gezackte Sechsecke sind auch auf den dünnen Streifen sichtbar, die sich mit den breiten abwechseln und die durch Bänder mit gebrochenen stilisierten Wellenranken getrennt werden. Der Kelim erinnert durch seine Komposition an Kelims aus der Region von Schirwan im heutigen Aserbaidschan und wird in die Region Aserbaidschan im heutigen Iran eingeordnet.
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Zweibahniger Kelim. Der Teppich ist in neun horizontale Streifen gegliedert mit einem einheitlichen Muster aus liegenden Rauten mit kleinen Rauten darüber und darunter und mit diversen geometrischen Füllmotiven dazwischen. Die Streifen zeigen ober- und unterhalb des mittleren hellgrundigen Feldes jeweils ähnliche Farbkombinationen. Die Felder sind durch schmale Streifen mit einem Pfeilmuster getrennt, das optisch wie ein Flechtband wirkt. Die umlaufende weißgrundige Borte ist mit rosettenartig angeordneten Blattmotiven besetzt. Der Kelim wird Südostanatolien zugeordnet.
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Vollständiger Kelim. Der aus zwei unregelmäßigen Teilen zusammengesetzte Teppich zeigt auf rotem Grund einen stark stilisierten Baum mit zickzackförmigen Zweigen. Diese sind mit verschiedenfarbigen rautenförmigen Blüten besetzt, die immer paarweise angeordnet sind. Am Fuß des Baumes finden sich Blumenstauden. Die Hauptbordüre zeigt eine umlaufende rote Ranke auf grünem Grund.
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Zweibahniger Kelim. Der Teppich ist in horizontale Streifen gegliedert, die ober- und unterhalb des rechteckigen Mittelfeldes identische Muster zeigen. Der Dekor besteht aus verschiedenen Rautenformen: im Mittelfeld erscheint je eine große hakenbesetzte Raute in einem rechteckigen Rahmen, der ebenfalls mit Rauten verziert ist. Getrennt durch schmale rot-blaue Streifen folgen zwei Streifen mit versetzt angeordneten kleinen Rauten; wiederum gefolgt von blau-weißen Horizontalstreifen. Den oberen und unteren Abschluss bilden große Rautenstreifen. Der Kelim wird der ostanatolischen Stadt Malatya zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Zweibahniger Kelim. Der Teppich wird durch fünf horizontale Streifen gegliedert, die jeweils durch breite Borten getrennt sind. In den Horizontalstreifen stehen je zwei große Hexagone auf rotem, braunem und grünem Grund in verschiedenen Schattierungen. Die Sechsecke werden von kleinen Sechsecken eingefasst, die aus Rautenformen zusammengesetzt bzw. mit Rosetten gefüllt sind. In den weißgrundigen Borten stehen verschiedenfarbige Blattrosetten nebeneinander. Der Kelim wird der zentralanatolischen Stadt Kayseri zugeordnet.
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Anatolischer Kelim in zwei Bahnen. Das Mittelfeld ist mit einem System aus Rauten gefüllt. Ausgehend von vier kleinen weißen Rauten, die zu einer größeren Raute zusammengesetzt sind, folgen weitere rautenförmige Streifen in Blau, Rot und Gelb. Die Zwickel sind mit braunen und roten Rauten gefüllt. Die hellgrundige Bordüre ist umlaufend mit doppelten stilisierten Blätterrosetten bedeckt. Der Kelim wird der Region um die zentralanatolische Stadt Aksaray zugeordnet.