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Objekttyp: Kette (Schmuck)
Museum für Islamische Kunst
Kette aus Gold mit Natur- und Korallenperlen und filigranem und granuliertem Dekor. Die Kette besteht aus modern angeordneten dreieckigen Ziergliedern. Zwanzig kleinere und ein größeres Kettenglied sind aus Golddrähten zu Dreiecken geformt; ihre Mittelachsen sind durch zickzackförmig gelegte Drähte betont. Den unteren Abschluss bilden kleine Ösen, in den die Fassungen der durchbohrten und mit einer Goldkappe bedeckten Perlen befestigt sind. Es handelt sich dabei um achtzehn Naturperlen und zwei Korallen. Das größere Kettenglied schließt anstelle der Öse mit einer filigranen Kugel ab, an der zwei kleine Naturperlen hängen, gefolgt von goldenen Zierelementen und einer länglichen Korallenperle. Die Kette, zu der kein Vergleichsstück bekannt ist, steht in der Tradition der frühbyzantinischen Goldschmiedearbeiten, wie sie noch bis ins 9. Jahrhundert fortgeführt wurde.
Museum für Islamische Kunst
Kette aus Goldperlen mit filigranem und granuliertem Dekor. Die Kette besteht aus sechs großen zylindrischen und zwölf kleinen runden Perlen, deren ursprüngliche Anordnung nicht bekannt ist. Die zylindrischen Perlen bestehen aus einem Schaft, der längs mit einem Spiraldrahtröhrchen versehen ist, durch das eine Schnur gezogen werden konnte. Die übrige Fläche ist mit diagonalen Bändern aus doppeltem Kordeldraht besetzt, in die Drahtschlaufen gelegt sind. Auf beiden Enden der Zylinder sitzen abnehmbare halbkugelförmige Kappen mit granulierten Spitzen. Die rundlichen Perlen sind aus zwei Hälften zusammengelötet und vermutlich jünger. Solche kapselförmigen Perlen dienten zur Aufbewahrung von Amuletten, etwa von mit Koranversen beschriebenen Papier- oder Stoffstückchen. Sie konnten um den Hals oder den Oberarm getragen werden.
Museum für Islamische Kunst
Kette aus geflochtenem Silberdraht. Die lange Kette ist in der Mitte mit einem großen Anhänger aus einer runden Platte geschmückt; diese ist durchbrochen gearbeitet und mit Glassteinchen besetzt. Unten sind neun Ösen befestigt, in denen durchbrochene Anhänger mit kleinen Ringen eingehängt sind (zwei fehlen). Seitlich sind an der Kette zwei weitere, kleinere runde Platten befestigt mit Ösen für jeweils sechs Plättchen. Davor und dazwischen sind je zwei Plättchen mit Ringen direkt an der Kette angebracht.
Museum für Islamische Kunst
Kette aus Gold mit geprägtem Dekor und gefassten Perlen aus Granat und grünem Glas. Die Kette besteht aus fünf übereinander und versetzt angeordneten Reihen von verschiedenen Schmuckelementen. Die oberste Reihe bilden vierzehn kopfüber hängende Fische aus Goldblech, deren Details wie Augen, Schuppen und Flossen eingeprägt sind. Kleinere und größere geprägte Doppelblätter bilden die nächste Reihe und fungieren gleichzeitig als Abstandhalter. Die mittlere Reihe besteht aus dreizehn runden Goldblechen, die abwechselnd mit rund geschliffenen rötlichen Granat- und grünen Glassteinen besetzt sind. Darauf folgt wiederum eine Reihe von vierzehn geprägten Doppelblättern, zwischen die als unterer Abschluss dreizehn größere Blätter eingehängt sind. Diese Blätter bestehen aus einfachem Goldblech und sind nur an einer Seite befestigt, während alle übrigen Schmuckelemente jeweils aus zwei Goldblechhälften zusammengesetzt sowie oben und unten fixiert sind. Auf Grund der großen Zahl an Einzelteilen und der komplexen Anordnung wurde vermutet, dass das Schmuckstück auf ein Gewand aufgenäht war.
Museum für Islamische Kunst
Kette aus Goldperlen und geprägten Goldanhängern. Die lange Kette besteht aus sechsundsechzig längs gerippten Perlen aus Goldblech, zwischen die in unregelmäßigen Abständen zehn blattförmige Anhänger eingefügt sind. Deren fünfzackige Blätter sind mit Blumenmotiven geprägt; an ihnen sind jeweils drei ebenfalls geprägte Blättchen mit einem kurzen Draht befestigt. Die länglichen Perlen sind aus Goldblechhälften zusammengesetzt. Die Kette kombiniert beliebte Schmuckelemente des 19. Jahrhunderts wie die länglichen Perlen mit traditionellen Ornamenten wie den kleinen Blättern.