77 Ergebnisse
Objekttyp: Knüpfteppich (Teppich)
Museum für Islamische Kunst
Knüpfteppich mit geometrischem Muster. Der fast quadratisch wirkende Teppich zeigt auf rotem Grund ein zentrales großes Rechteck, das oben und unten von je zwei kleineren Rechtecken gerahmt wird. Alle Rechtecke sind außen mit Haken besetzt und mit kleinen Rosetten gefüllt. Die weinrote Bordüre ist abwechselnd mit achtstrahligen Rosetten und Hakenornamenten verziert und wird von mehreren Mitläuferstreifen eingefasst. Fast identisch ist der Teppich 1935,182. Als Herstellungsort werden die türkische Stadt Bergama und ihre Umgebung vermutet.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener Knüpfteppich. Das schmale Mittelfeld zeigt sechs übereinander gestellte Rauten, die von konzentrischen, hakenbesetzten Rautenlinien umfasst werden. Die Zwickel sind mit halben Rauten gefüllt. Die Hauptbordüre, die sich nur durch den hellen Grund, aber nicht durch größere Breite von den Nebenbordüren unterscheidet, zeigt verschiedenfarbige hakenbesetzte Sechsecke. Sie wird von zwei Nebenbordüren eingefasst: die innere zeigt gereihte Sternformen in Achtecken, die äußere das reziproke Zinnenmuster. Der Teppich, der bereits 1871 erworben wurde, wird der Gendje-Region in Aserbaidschan zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Vollständiger Knüpfteppich. Das dunkelblaue Mittelfeld ist mit Reihen von versetzt angeordneten weißen Rauten bedeckt. Diese sind mit jeweils vier meist blau-roten Blüten gefüllt, während einige wenige ebenfalls mit Rauten besetzt sind. Der übrige Feldgrund ist mit kleinen Sternen bedeckt. Die blaugrundige Hauptbordüre zeigt umlaufend aneinandergereihte Rautenformen, deren Kreuzungspunkte jeweils mit kleinen Sternen besetzt sind. Die Nebenbordüren sind mit einem reziproken rot-grünen Zinnenmuster verziert. Der Teppich wird der Stadt Schirwan in Aserbaidschan zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Knüpfteppich. Das Mittelfeld zeigt auf dunkelblauem Grund das sogenannte Herati-Muster in einem unendlichen Rapport. Es besteht aus einer Blüte in einer vierteiligen Raute, umgeben von vier Lanzettblättern. Die weißgrundige Hauptbordüre zeigt eine Wellenranke mit Rosetten und Palmetten. In den schmalen Begleitstreifen erscheinen einfache Streifen und ein Wellenmuster. Der Teppich wird auf Grund seiner Farben der Karabach-Region im Grenzgebiet zwischen Armenien, Aserbaidschan und Iran zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig und perfekt erhaltener Knüpfteppich. Das schmale Mittelfeld ist in drei vertikale Streifen gegliedert: der mittlere Streifen zeigt auf weißem Grund hakenbesetzte Rauten, Sterne und medaillonartige Formen, zwischen denen kleine Füllmotive aus Vierbeinern, Vögeln vegetabilen und geometrischen Formen eingestreut sind. In den beiden flankierenden, gleich gearbeiteten roten Streifen finden sich ähnliche Motive auf rotem Grund, darunter in der Mitte doppelköpfige Tiere mit Geweih. Die Hauptbordüre zeigt eine abstrakte Variante der „Kufi-Bordüren“ auf hellblauem Grund: hier werden Rosetten von geraden Elementen klammerartig eingefasst. Die Nebenbordüren sind mit umlaufenden gereihten Rosetten sowie geometrischen Mustern verziert. Der Teppich wird der Schirwan-Region zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener Knüpfteppich. Auf hellem Grund sind kreuzförmig angeordnete Blüten- und Passformen mit Gabelblättern zu erkennen. Die Komposition ist von einem blauen mäanderähnlichen Muster umrahmt.
Museum für Islamische Kunst
Fast vollständiger Knüpfteppich. Das kleine weißgrundige Mittelfeld ist mit Reihen von versetzt angeordneten verschiedenfarbigen Palmettblüten bedeckt. Die breite grüngrundige Hauptbordüre zeigt eine abstrakte Variante der „Kufi-Bordüren“: hier werden Rosetten von geraden Elementen klammerartig eingefasst. Die Nebenbordüre ist mit diagonalen Streifen auf blauem Grund verziert. Der Teppich wird der Stadt Schirwan in Aserbaidschan zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener Knüpfteppich. Zwei übereinander gestellte Rechteckfelder bilden das rotgrundige Mittelfeld. Die Rechtecke werden durch Dreiecke, die in die Ecken eingestellt sind, gewissermaßen abgeschrägt. Die dadurch entstandenen Oktogone sind mit einer großen hellblauen Raute gefüllt, deren Zentrum wiederum ein Stern bildet. Die Rauten und die nach innen gerichteten Seiten der Dreiecke sind mit Haken besetzt. Die Hauptbordüre wird von mit Rosetten gefüllten Quadraten gebildet. Die Nebenbordüren zeigen außen geometrische Muster und innen eine stilisierte Wellenranke. Der Teppich wird der Region um Bergama zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Knüpfteppich. Das schmale Mittelfeld zeigt auf braunem Grund geometrisch stilisierte, gitterartige weiße Ranken, die mit Gabelblättern und Palmettblüten besetzt sind. Das Feld wird von einer grünlichen Bordüre mit verschiedenfarbigen Rosettblüten eingefasst. Die rotgrundige Hauptbordüre zeigt diagonale Streifen mit S-Formen. Sie wird von zwei Nebenbordüren mit umlaufenden Wellenranken auf weißem Grund eingefasst. Der Teppich wird mit der Stadt Konagkend in Aserbaidschan in Verbindung gebracht.
Museum für Islamische Kunst
Anatolischer Knüpfteppich. Im Mittelfeld sind blaue schildförmige Muster auf rotem Grund so angeordnet, dass der Eindruck eines reziproken blauen und roten Zinnenmusters entsteht. Die Musterelemente sind mit Ranken, die mit Palmettblüten besetzt sind, und Blättern gefüllt. Die Bordüre ist mit geometrischen Wolkenbändern auf orangefarbenem Grund besetzt, zwischen die die Rauten gesetzt sind. Schmale Bänder mit Wellenranken, besetzt mit kleinen Rosetten, auf braunem Grund fassen die Bordüre ein. Farbwahl und –kombination sind ungewöhnlich, was die Datierung und die geographische Lokalisierung erschwert, scheinen aber auf Zentralanatolien zu verweisen.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Knüpfteppich. Im rotgrundigen Mittelfeld sind drei achtstrahlige Sterne übereinander gestellt, deren Zentrum aus einem Achteck besteht. Der mittlere blau-rote Stern wird von zwei weißen Sternen flankiert. In den Diagonalen der Sterne sitzen kleine Dreiecke, sodass der Eindruck entsteht, die Sterne stünden in Rechtecken. Das Sternmotiv ist charakteristisch für Teppiche der Lesgier, einem Volksstamm in Dagestan, und wird als Lesgistan-Stern bezeichnet. Die weißgrundige Hauptbordüre zeigt die gleichen Achtecke wie in den Sternen in verschiedenen Rot-Blaukombinationen. Sie wird von zwei umlaufenden Nebenbordüren mit Rosetten eingefasst.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener sogenannter Hamadan-Läufer, da er in der Region von Hamadan in Iran hergestellt worden ist. Auf hellem Grund sind übereinander gestellte, kleine und große Hexagone zu erkennen, die sich abwechseln. Die Hexagone sind mit geometrischen Mustern und stilisierten Blüten gefüllt. Entlang den Längsseiten sind mehrere Dreiecke mit Füllornamenten besetzt. Die Zwischenräume sind ebenfalls gemustert. Umrahmt wird die Komposition von zwei Bordüren: die innere weist stilisierte Vierbeiner, vegetabile und geometrische Motive auf, während die äußere mit einem reziproken Zinnenmuster verziert ist.
Museum für Islamische Kunst
Der unvollständig und schlecht erhaltene Teppich zeigt auf dunkelblauem Grund in vertikalen Reihen angeordnete Muster. In der Mittelachse befinden sich Blumenvasen, getrennt von achtstrahligen Sternen; auf beiden Seiten wechseln Löwen mit Nelkenstauden ab. Über der erhobenen Vorderpranke der Löwen schwebt ein kleiner Vogel. Die umlaufende Bordüre besteht aus einem Zickzackmuster, dessen Zwickel von stilisierten Kelchblüten gefüllt sind.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltene Brücke. Das Mittelfeld zeigt mehrere Reihen von Hexagonen, die versetzt angeordnet sind, so dass sie ein Wabenmuster bilden. Eine Reihe roter Hexagone, mit jeweils einer stilisierten Blütenstaude gefüllt, wechselt sich mit einer Reihe dunkelblauer Hexagone, die jeweils einen stilisierten Baum (?) aufweisen. Die Komposition ist von einer Bordüre mit einer Wellenranke und Blüten auf dunkelblauem Grund verziert. Zwei Nebenbordüren mit ebenfalls Wellenranken und Blüten auf rotem Grund laufen entlang der Hauptbordüre. Anhand der Technik ist es möglich den Herstellungsort des Teppichs zu identifizieren. Womöglich stammt er aus dem Hamadan-Gebiet in Iran, da die Verwendung eines einzigen Schusses nach jeder Knotenreihe zu den Merkmalen der Hamadan-Arbeiten gehört.
Museum für Islamische Kunst
Knüpfteppich im Läuferformat. Das Mittelfeld wird von vier sechseckigen Medaillons beherrscht, die oben und unten von gezackten Rauten begrenzt werden. Medaillons und Rauten sind mit konzentrischen Mustern gefüllt, während der übrige Teppichgrund mit Füllmotiven dicht bedeckt ist. Neben geometrischen und floralen Motiven erscheinen in der Mitte des Teppichs auch zwei Bäume mit einem Krug. Die Hauptbordüre zeigt eine abstrakte Variante der „Kufi-Bordüren“: hier werden Rosetten von geraden Elementen klammerartig eingefasst. Die Nebenbordüren sind mit umlaufenden aneinander gereihten Rauten verziert. Der Teppich wird der Schirwan-Region im Kaukasus zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener Teppich aus der Region Aserbeidschan im Iran. Auf rotem Grund sind längliche grüne Blätter zu erkennen, die rautenförmig angeordnet sind und durch stilisierte Blüten verbunden werden. Stilisierte Rosetteblüten füllen die Rauten. Die Komposition ist durch eine hellgrundige Hauptbordüre mit stilisierten vegetabilen Motiven umrahmt. Entlang der Hauptbordüre verlaufen zwei blaugrundige Nebenbordüren, die mit einer Blütenwellenranke verziert sind. Das Muster war im 19. Jahrhundert in der Region recht beliebt.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Knüpfteppich. Der gelbgrundige Teppich hat ein freies Mittelfeld, das ringsum von einer schmalen Bordüre mit einem Flechtband eingefasst wird. Die folgende Hauptbordüre besteht aus einer Art Wellenranke mit gegenständigen, naturalistisch wiedergegebenen Eichenblättern und Eicheln. Den äußeren Abschluss bildet ein weiteres Flechtband wie das innere.
Museum für Islamische Kunst
Türkischer Knüpfteppich mit Bordürenmusterung. Das Mittelfeld dieses Teppichs weist das selbe Muster auf wie die Bordüre. Es besteht aus zwei übereinander gelegten Wellenranken. Die obere Wellenranke besteht aus Gabelblättern und Wolkenbandelementen, während die untere mit Palmettblüten und Rosetten sowie kleinen Blättchen besetzt ist. Vertikal und horizontal wechseln blaue und rote Ranken ab. Das Mittelfeld hat einen gelben Grund, allerdings mit einem dunkelblauen Streifen an unteren Rand und einem orangefarbenen am oberen Rand. An der Bordüre erscheint das Wellenrankenmuster in Blau und Gelb auf rotem Grund. Farben und Muster weisen auf eine Verbindung des Teppichs mit denen der westtürkischen Stadt Uschak hin.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener Knüpfteppich. Der rotgrundige Teppich weist zentral ein Medaillon in Rosettenform auf. Im unteren Mittelfeldbereich sind zwei Viertelmedaillons zu erkennen, während der obere Bereich den Feldabschluss einer flachen Nische zeigt. Die dunkelgrundigen Zwickel sind mit Ranken und Blüten gefüllt so wie das Medaillon und die Viertelmedaillons. Umrahmt wird die Komposition von einer dunkelblauen Bordüre mit Boteh-Muster. Zwei Nebenbordüren mit Wellenranken und Blüten umschließen die Hauptbordüre.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener sogenannter Heris-Teppich. Auf einem roten Grund ist zentral ein blaugrundiges Medaillon abgebildet, welches ein kleineres gelbliches Medaillon beinhaltet. Das gelbliche Medaillon ist wiederum mit einer blauen stilisierten Blüte gefüllt und wird von weiteren kleinen stilisierten Blüten umgeben. Weitere stilisierte vegetabile Motive verteilen sich um das gelbliche Medaillon. Der dunkelblaue Grund des großen Medaillons verleiht diesem Teil des Teppichs eine gewisse Tiefe. Er wird von einem eckigen filigranen Rankenwerk mit Blüten eingefasst. In den Zwickeln sind eckige Rankenmotive mit stilisierten Blüten zu erkennen. Rechts und links längs der Bordüre sind jeweils drei weiße Kartuschen mit Versen des persischen Mystikers und Dichters Hafiz (1320-1389) eingearbeitet. Die Hauptbordüre zeigt eine Wellenranke mit verschiedenen stilisierten Blüten auf dunkelblauen Grund, darunter Palmblüten. Zwei Nebenbordüren mit einem Blütenrankenmotiv auf weißem Grund verlaufen entlang der Hauptbordüre. Der Teppich soll aus der Stadt Heris stammen.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener Teppich. Auf rotem Grund sind verschiedene Motive angeordnet, die den Bezug zu einem Garten herstellen. Zwischen verschiedenen Arten von Bäumen, Blütensträuchern und Blumenstauden sind Vögel, Vasen mit Blumen, Kandelabern und Botehmuster zu erkennen. Auch ein Pfau, dessen Körper und Schwanz aus verschiedenen Blüten besteht, erscheint etwas zentraler unter einer Girlande mit angehängter Ampel. Oberhalb der Girlande sind zwei kleine Gebäude abgebildet. Die Komposition wird von einer breiten gelbgrundigen Hauptbordüre umrahmt, die aus mehreren blauen Kartuschen besteht, die wiederum persische Gedichtverse aus dem 1. Ghazal von Hafiz beinhalten. Die Räume zwischen den Kartuschen sind mit Blütenstauden verziert. Die Bordüre wird von weiteren Nebenbordüren aus verschiedenen Arten von Blüten umfasst. Wahrscheinlich wurde diese Art von Teppich in der Region von Kaschan hergestellt.
Museum für Islamische Kunst
Spanischer Knüpfteppich. Auf heute verblasstem, ursprünglich rotem Grund liegen drei große gelb-grüne Laubkränze. Im Innern der Kränze entwickeln sich Rankensysteme aus einem kleinen Achteck. Sie bilden die einzige Verbindung zu orientalischen Teppichmustern; ansonsten ist der Teppich im europäischen Stil gearbeitet. In den Zwickeln erscheinen Viertel und Hälften von zarten Rankenornamenten. Zwei Bordüren von etwa gleicher Breite zeigen Ranken und geometrische Motive. Als Herkunft des Teppichs wird die spanische Stadt Alcaraz in der Provinz La Mancha vermutet.
Museum für Islamische Kunst
Knüpfteppich im Läuferformat. Das schmale Mittelfeld besteht aus neun Rechtecken, in denen verschiedenfarbige Rauten liegen. Diese sind mit abgetreppten Polygonen gefüllt, die ringsum mit Haken besetzt sind. Die weißgrundige Hauptbordüre zeigt umlaufend hakenbesetzte Rauten, in deren Zwickeln kleine Rauten erscheinen. Den äußeren Abschluss bilden schmale Streifen mit geometrischen Mustern. Der Läufer wird dem aserbaidschanischen Gendje-Gebiet zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener Knüpfteppich. Im schmalen Mittelfeld sind fünf verschiedenfarbige Sterne, sogenannte Legistan-Sterne, mit abgetreppten Kreuzarmen auf schwarzem Grund übereinander gestellt. Das Zentrum der Sterne ist mit medaillonartigen Oktogonen gefüllt. Der übrige Teppichgrund ist mit weißen abgetreppten Dreiecken und kleinen geometrischen Mustern bedeckt. Die Hauptbordüre zeigt ein gegenständiges geometrisches Muster. Der innere Mitläuferstreifen weist verschiedenfarbige Rosetten auf blauem Grund auf, der äußere zeigt ein Muster aus kleinen Diagonalstreifen. Der Teppich wurde 1896 erworben und weist keine Gebrauchsspuren auf; zum Färben wurden bereits synthetische Farben verwendet. Der Teppich wird dem östlichen Kaukasus zugeordnet; eine Lokalisierung nach Legistan ist unsicher.
Museum für Islamische Kunst
Vollständig erhaltener sogenannter Senne-Teppich, da er wohl aus dem Stadtgebiet von Senne in Iran stammt. Auf schwarzblauem Grund ist ein sogenanntes Herati-Muster zu erkennen, welches ein Rapport-Muster darstellt und aus auf der Spitze gestellten Rauten besteht, mit einer Blüte im Zentrum und zwei Blüten an der oberen und unteren Spitze. Hier erscheint das Muster stilisiert und leicht gedrängt. Die Bordüre besteht aus gemusterten diagonalen Streifen. Sie wird von zwei Nebenbordüren mit Rosetten und Blüteranke flankiert. Der Teppich ist ein Beispiel städtischer Manufakturproduktion.
Museum für Islamische Kunst
Knüpfteppich mit geometrischem Muster. Das Zentrum des rotgrundigen Mittelfeldes bildet ein weißes Medaillon mit einer eingeschriebenen Kreuzform, gefüllt mit einem Stern, Oktogon, stilisierten Palmetten und Blattformen. Oktogone und Dreiecksformen bilden die obere und untere Begrenzung des Feldes. Der übrige Grund ist mit kleinen Rosetten und Rechtecken bedeckt. Die Hauptbordüre ist umlaufend mit symmetrischen hakenförmigen Formen auf weißem Grund verziert; die Mitläuferstreifen zeigen Sternchen und stilisierte Ranken. Der Teppich wird der türkischen Stadt Bergama zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Fast vollständig erhaltener Knüpfteppich. Auf dem auberginefarbenen Mittelfeld sind drei Kreuzformen mit kleinen weißen Haken in den Ecken übereinander abgeordnet. Die Zwickel sind mit trapezförmigen und hakenbesetzten Ornamenten ausgefüllt. Die Hauptbordüre ist mit großen stilisierten verschiedenfarbigen Rosetten an geometrischen Ranken besetzt. Schmale Mitläuferstreifen, die nur an den Schmalseiten erhalten sind, zeigen kleine Rosetten. Der Teppich wird der westanatolischen Stadt Gördes zugeordnet.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Knüpfteppich. Das leuchtend blaue Mittelfeld zeigt im Zentrum ein großes Medaillon mit seitlichen Anhängern sowie Blüten oben und unten. Diagonal gestellte Blütenstängel wachsen aus dem Medaillon, während die Zwickel mit großen Palmettblüten besetzt sind. Die umlaufende Bordüre zeigt auf beigefarbenem Grund stilisierte Nelken, Rosen und Hyazinthen nach dem Vorbild der osmanischen Iznik-Fliesen des 16. und 17. Jahrhunderts.
Museum für Islamische Kunst
Knüpfteppich. Das Zentrum des schmalen braungrundigen Mittelfeldes nimmt eine blau-weiße Blüte mit gelbem Zentrum ein. Die vier Zwickel sind mit amphorenartigen Vasen besetzt, aus denen Blüten und zarte Blattranken wachsen, die mit kleinen und großen Blättern sowie mit Granatäpfeln besetzt sind und die die Mittelrosette umranken. Die umlaufende Bordüre ist mit einer Blätterranke besetzt und wird von zwei schmalen gelben Mitläuferstreifen eingefasst.
Museum für Islamische Kunst
Gebets-Teppich mit kleinem abgetrepptem rotem Nischenfeld im grünen Mittelfeld. In das Nischenfeld ragen stilisierte Pflanzen hinein, während die Zwickel mit achtstrahligen Sternen gefüllt sind. Den oberen Abschluss des Feldes bildet ein Band aus verschiedenfarbigen reziproken Zinnen. Die breite Hauptbordüre besteht aus Quadraten, in die auf die Spitze gestellte Quadrate eingestellt sind, die wiederum mit blauen, roten, gelben und lilafarbenen Rosetten gefüllt sind. Das Rautenmuster wiederholt sich in schmalerer und einfacherer Form in der inneren Bordüre. Herstellungsort ist die türkische Stadt Mucur in Zentralanatolien, die ab dem 19. Jahrhundert derartige Gebetsteppiche produzierte.