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Objekttyp: Korantasche
Museum Europäischer Kulturen
Nach islamischem Glauben ist der koranische Text das Wort Gottes, das Muhammad über den Engel Gabriel offenbart wurde. Seine Sprache ist sehr poetisch und komplex. Viele Muslim*innen empfinden sie als unnachahmlich. Daher gilt der Koran ihnen als einer der Gottesbeweise. Daher behandeln viele Muslim*innen Koranausgaben besonderer achtsam, manchmal auch ehrfürchtig. Korantaschen wie diese wurden und werden genutzt, um den Text vor Staub, Schmutz und Unreinem zu schützen.
Ethnologisches Museum
Koran- oder Spiegeltasche. Tuch, rot und grün mit Stickerei. Futter: Baumwolle, gestreift. Goldbrokatband mit 2 Troddeln.
Ethnologisches Museum
Korantasche (Qur'andjal), weinrot, dunkelgrün, weiss, schwarz. Quasten mit Kaurischnecken. Abb. in: Paret, Rudi: Der Koran, Graz 1979, Tafel 23
Ethnologisches Museum
Korantasche Drei Seiten eines viereckigen Tuches nach innen gefaltet und mit einer Häkelarbeit verbunden. Bunte Seidenstickerei mit Spiegeln auf grüner Seide; Pailetten mit schwarzer Litze und etwas größeren Pailetten mit je einer roten Glasperle; innen in der Mitte ein eingesetztes orangefarbenes Dreieck, mit Pailetten besetzt. Innen roter Baumwollstoff, an der Spitze ein rotes Kordelband.
Ethnologisches Museum
Korantasche Drei Seiten eines viereckigen Tuches nach innen gefaltet und durch eine besondere Stichart verschiedenfarbig verbunden. Bunte Seidenstickerei mit sehr kleinen Spiegeln. Hauptfarben: Schwarz, Gelblich-Weiß. Auf den Verbundteilen Quasten in Orange, Grün, Dunkelrot, Dunkelviolett, jede Quaste mit mehreren weißen Perlen. Innen rot-lila Baumwollstoff.