15 Ergebnisse
Objekttyp: Korsett
Schwarzes Schwangerschafts-Korsett mit hellblauer Stickerei
Kunstgewerbemuseum
Das schwarze Korsett ist im Rücken patentgeschnürt und kombiniert vorn eine weitere Schnürung mit einem Mechanikverschluss. Mit seinen in breiten Abständen platzierten Stäben sowie dem seitlich und am vorderen Rand eingesetzten, mit Gummifäden durchwebten Baumwollgewebe bietet es größeren Tragekomfort und konnte auch während einer Schwangerschaft getragen werden. ChrW
Schwarzes Korsett
Kunstgewerbemuseum
Das elegante Korsett aus schwarzem Baumwollsatin ist kontrastierend mit weißem Baumwollköper gefüttert. Seine vordere, zur Schneppe verlängerte Mitte schließt mit einem Patenverschluss. Der Rücken ist mit einer Patentschnürung ausgestattet. Alle Kanten ziert ein gebogtes Baumwollband. Kräftige pinkfarbene Seidenstickerei in Tropfenform arretiert die in die Hohlräume eingeschobenen Stäbe. CW
Besticktes Korsett mit Strumpfhaltern
Kunstgewerbemuseum
Das elegante, hüftlange Korsett ist aus leichtem, maschinell besticktem Baumwolltoile gefertigt. Es hat in der vorderen Mitte zwei Strumpfbänder aus hellblauem Satin mit doppellagig gearbeitetem Gummiband. An deren Enden befinden sich die von Schleifchen betonten Strumpfhalter. Im Rücken ist das Korsett patentgeschnürt, vorn hat es einen Mechanikverschluss. Eine gezackte Borte schmückt die oberer Kante. Sein fast gerade gearbeitetes Blankscheit (Planchette) ist nach unten gezogen, um den Bauch zurückzudrängen und die Brust nach vorn zu schieben. So wurde die um 1900 beliebte s-förmige "sans-ventre Linie" erzielt. CW
Geradehalter Korsett
Kunstgewerbemuseum
Das genähte Korsett mit erhöhtem Rücken hat eine kurze Taille mit tief gezogener vorderer Mitte. Es schließt vorn mit einem Mechanikverschluss und im Rücken mit einer Patentschnürung. Für die Hohlräume der Stäbe wurden Baumwollbänder aufgesteppt. Der Schulterbereich des Rückens ist vollversteift. Dort sind seitlich wattierte Träger angesetzt, die nach vorn um die Schulter herumgeführt werden, sich im Rücken überkreuzen und wieder nach vorn geführt und fixiert werden. Sie erzwingen eine vollkommen gerade Haltung. Den vorderen Rand des Korsetts ziert eine Maschinenspitze mit zweifachh durchzogenem mintfarbenem Seidenband. Der Katalog des Kaufhauses Wertheim offerierte 1903 ein ähnliches orthopädisches oder "Geradehalter Korsett für Damen". ChrW.
Weißes gewebtes Korsett mit gebogten Säumen
Kunstgewerbemuseum
Das weiße Korsett in Stundenglas-Silhouette ist ein textiles Wunderwerk, dessen puristische Schönheit vollkommen auf den technischen Gegebenheiten seiner Herstellung beruht. Es ist ein in zwei Teilen ohne Naht gewebtes Korsett, im Gegensatz zu den bis dahin in mühevoller Handarbeit aus einzelnen Teilen zusammengesetzten Korsetten. Möglich wurde dies durch eine Entwicklung des Mechanikers Jean Werly (* 1779, † unbekannt). Zwischen 1818 und 1832 arbeitete er in Bar-le-Duc, Frankreich, an der Entwicklung spezieller Flachwebstühle, die in der Lage waren, „Zeuge mit runden Figuren, welche hauptsächlich zur Verfertigung der Corsetten ohne Naht bestimmt sind“ herzustellen. Hierbei entstanden Doppelgewebe mit abgeteilten Hohlräumen, in die die versteifenden Materialien wie Fischbeinstäbe, Kordeln aus Hanf, Baumwolle, Papier oder leichte flexible Stahlstäbchen eingezogen wurden. Gleichzeitig wurden die für die Anpassung an den Körper benötigten Brust- und Hüftzwickel beim Weben durch das allmähliche Hinzufügen bzw. Abnehmen zusätzlicher Schüsse eingearbeitet. Es wurde also von der rückwärtigen Verschlusskante nach vorn und vice versa gearbeitet. In der vorderen Mitte wurde bei unserem Korsett ein größerer Hohlraum mit kleinem Ziermuster für das Blankscheit angewebt. Dies sind zwei breitere Metallstreifen mit einem vierteiligen Mechanikverschluss aus besonders geformten Ösen, in die die kleinen Knöpfe der Gegenseite eingeschoben werden. Eine Feder in der Öse verhindert ihr Zurückrutschen. Dieser Mechanikverschluss ist noch heute in Gebrauch. Ein neuartiger Schnürverschluss im Rücken ermöglichte es der Trägerin, das Korsett ohne fremde Hilfe enger zu schnüren und dank der Mechanik konnte sie es allein anziehen. Die Kanten des Korsetts sind mit gebogten Weißstickereien und umlaufenden, lang gezogenen Kreuzstichen in Seide verziert. CW
Ethnologisches Museum
Hauptkatalog: "Korsett aus Lederschnüren, auf die Scheiben von Straußeneischalen, Früchte und einige Eisenperlen gereiht sind; die Schnüre mit Früchten und Eisenperlen oben, die mit Scheiben von Straußeneischalen unten. cf. Zeichnung Nr III D 2289. H.: 32 cm Dm.: ca 33 cm. Herero"
Ekwamo
Ethnologisches Museum
Hauptkatalog: "onmtombo Leibgurt, welcher bei dem Beischlaf von der Frau angelegt wird Herero"
Omutombe
Ethnologisches Museum
Hauptkatalog: "omutombe Korsett vgl 2288 [Korsett aus Strausseneierschalen, Wurzelknollen und Lederstreifen] (stark beschädigt)"
Ethnologisches Museum
Hauptkatalog: "Korsett aus Strausseneierschalen, Wurzelknollen und Lederstreifen [Durchm.]: +- 40 cm"
Ethnologisches Museum
Hauptkatalog: "omutombe Korsett vgl 2288 [Korsett aus Strausseneierschalen, Wurzelknollen und Lederstreifen] (stark beschädigt) L: 35 cm (2 Fach)"