53 Ergebnisse
Objekttyp: Kraftfigur
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch 65 cmtr. Loango (Caio)". [SM8HF]
Mabialla Mondembe (Mabyala Mandembe)
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: "Mabialla Mondembe. Ein großer Fetisch. Soll Sohn eines Prinzen sein. Er trägt Federn auf dem Kopfe darf nur im Arm oder über die Schulter getragen werden, wozu die beiliegende Kette (fehlt) dient. Man fand ihn beim Ausgraben. Er ist sehr alt. 56 cm groß. Loango (Caio)"
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetischfigur. Quande bango. Beschützt den Besitzer und tötet jeden Übelwollenden. 50 cm hoch. Bavili.". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "N'Kasse Dem der Zauberei beschuldigten wird dieser Fetisch ans Lager gestellt; schläft er, so ist er schuldlos, im anderen Falle muß er [...] essen. Loango (Caio)". [SM8HF]
N'Vali
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "N'Vali. Sehr alter Fetisch. Loango (Ciao)". [SM8HF]
N'Dubi
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: "N'Dubi Fetisch dient bei Krankheiten und wird von dem Kranken unter das Lager gestellt. Loango (Caio)
nkondi tatu
Ethnologisches Museum
Solche zinkondi (Sing. nkondi) genannten aggressiven, mit Eisenklingen und Nägeln gespickten minkisi schreckten Hexen und Kriminelle ab und stellten sich schützend vor Gemeinschaft und Hilfesuchende. Hauptsächlich verwendet wurden sie zur Besiegelung von Schwüren oder Verträgen und zu anderen juristischen Zwecken. Indem man Metallteile oder Nägel in den nkondi schlug, wurde seine Furcht erregende Kraft aktiviert, und jeder, der vor ihm die Unwahrheit sprach oder einen abgelegten Schwur nicht einhielt, lieferte sich seiner Verfolgung aus. Die drei Beispiele zeigen das breite Spektrum formaler Gestaltungsmöglichkeiten: vom ausgewogenen Realismus und der dem Diesseits enthobenen Ausstrahlung des rechten Stückes bis hin zum eher aggressiven Ausdruck der beiden anderen, deren weit geöffnete, „sehende“ Augen (bei der linken Figur aus Spiegelglas) und verschlingender Mund mit vorgestreckter Zunge Abwehr und Bedrohung signalisieren. / P.I. Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetischfigur wohl Mayumbe". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "'Mangaka', der große und gefürchtete Götze der Mayumba. 117 cm h. Mayumba". "Der größte und gefürchteteste Götze der Mayumbe." Kraftfigur von untersetzt, muskulöser Statur. In drohend, leicht nach vorn gebeugter Haltung. Die Hände an die Hüften gelegt. [SM8HF]
nkondi tatu
Ethnologisches Museum
Solche zinkondi (Sing. nkondi) genannten aggressiven, mit Eisenklingen und Nägeln gespickten minkisi schreckten Hexen und Kriminelle ab und stellten sich schützend vor Gemeinschaft und Hilfesuchende. Hauptsächlich verwendet wurden sie zur Besiegelung von Schwüren oder Verträgen und zu anderen juristischen Zwecken. Indem man Metallteile oder Nägel in den nkondi schlug, wurde seine Furcht erregende Kraft aktiviert, und jeder, der vor ihm die Unwahrheit sprach oder einen abgelegten Schwur nicht einhielt, lieferte sich seiner Verfolgung aus. Die drei Beispiele zeigen das breite Spektrum formaler Gestaltungsmöglichkeiten: vom ausgewogenen Realismus und der dem Diesseits enthobenen Ausstrahlung des rechten Stückes bis hin zum eher aggressiven Ausdruck der beiden anderen, deren weit geöffnete, „sehende“ Augen (bei der linken Figur aus Spiegelglas) und verschlingender Mund mit vorgestreckter Zunge Abwehr und Bedrohung signalisieren. / P.I. Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "'Matchalla'[?] Fetischfigur Laongo, Mayumbe?". [SM8HF]
nkisi bansimba, Zwillingsgeburt
Ethnologisches Museum
Auch dieser nkisi wurde bei gynäkologischen Problemen und besonders bei der Geburt von Zwillingen eingesetzt, die Mutter und Kinder in gefährliche Nähe zur jenseitigen Welt der Geister brachte. Auffällig bei der Formgebung ist die Identifikation des nkisi mit den bei ihm Hilfesuchenden. Die Hände weisen bedeutungsvoll auf den Schoß, aus dem zwei kleine embryonenähnliche Figuren hervortreten. Das verwickelte Medizinbündel, aus dem die Figur emporkommt, vergegenständlicht die spirituelle Ausnahmesituation, in der sich nkisi und Zwillingsmutter befinden, und schafft zugleich Abhilfe dank der darin versammelten Kräfte. Die Bedeutung des abgewendeten Kopfes ist nicht bekannt. Möglicherweise zeigt er, dass der nkisi der diesseitigen Welt fern steht. / P.I. Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: „N' Banse [?] Fetisch. Verhindert die Geburt von Zwillingen Wohl Bawili.". [SM8HF]
nkisi nkondi
Ethnologisches Museum
Solche zinkondi (Sing. nkondi) genannten aggressiven, mit Eisenklingen und Nägeln gespickten minkisi schreckten Hexen und Kriminelle ab und stellten sich schützend vor Gemeinschaft und Hilfesuchende. Hauptsächlich verwendet wurden sie zur Besiegelung von Schwüren oder Verträgen und zu anderen juristischen Zwecken. Indem man Metallteile oder Nägel in den nkondi schlug, wurde seine Furcht erregende Kraft aktiviert, und jeder, der vor ihm die Unwahrheit sprach oder einen abgelegten Schwur nicht einhielt, lieferte sich seiner Verfolgung aus. Die drei Beispiele zeigen das breite Spektrum formaler Gestaltungsmöglichkeiten: vom ausgewogenen Realismus und der dem Diesseits enthobenen Ausstrahlung des rechten Stückes bis hin zum eher aggressiven Ausdruck der beiden anderen, deren weit geöffnete, „sehende“ Augen (bei der linken Figur aus Spiegelglas) und verschlingender Mund mit vorgestreckter Zunge Abwehr und Bedrohung signalisieren. / P.I. Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: „Chingunde Lande [?], ein sehr altes Götzenbild Loango.". [SM8HF]
nkishi
Ethnologisches Museum
Figur mit leeren Augenhölen, Federn als Kopfhaar (von Insekten beschädigt), Lederumwicklung und vier großen Eisenhaken. Eintrag im historischen Hauptkatalog: "Menschliche Figur, aus Holz geschnitzt. Auf dem Kopf Federschmuck und viele Eisenspitzen, um den Leib Fellstreifen (Haare durch Insektenfraß zerstört) und Gürtel aus Schlangenhaut. An der Figur hängen 3 große eiserne Haken, wohl ... Instrumente."
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: Kleiner Fetisch aus Holz mit Kupferbeschlag und Pelz und Schlangenhaut -bekleidung. H. 18 cm. Vgl. [III C] 1792. Wohl Bassonge. Karteikarte : Eine menschenähliche Figur mit Kupferbeschlägen, Schurz, Schlangenteile darum sowie um den Hals und 2 Kauris als Augen [SM8HF]
König und Kulturheros Chibinda Ilunga
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch aus Holz geschnitzt. Figur mit geflochtenem Bart, Kappe auf der zwei kleine menschliche Figuren [mahamba u. yipuga] sitzen in den Händen eine Flinte u. einen Speer haltend. Kioko". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch [...] d Loango-Küste". Kraftfigur nkisi lumweno, Vili, Rep. Kongo, Region Loango, 19. Jh. Deutsche Expedition 1874
nkisi lumweno
Ethnologisches Museum
Der noch ausdrucksstärkere Realismus dieses Stückes entspricht seiner Hauptfunktion, Hexen zu jagen. Das regelmäßige schwarze Gesicht ist dominiert von den aufgesperrten, „sehenden“ weißen Augen mit weit geöffneten Pupillen, die die Kräfte des Bösen erschrecken sollen und zugleich den Blick in die andere Welt richten. Ihr Pendant in Form und Funktion ist der runde Divinationsspiegel am Bauch der Figur, der das Kästchen für die wichtigsten Medizinen verschließt. Umrandet sind die Augen mit der roten Farbe von Blut und Gefahr, die, wie der Federkopfschmuck, den nkisi als Krieger ausweist. Wie ein Jäger kann er die Hexen durch das um die Beine gewickelte Netz fangen. Das Medizinbündel um den Hals verleiht ihm weitere Macht, während der spirituelle Kräfte herbeirufende Klang der Glocken aus Metall und Korbgeflecht, die auch von den religiösen Spezialisten verwendet wurden, ihn – wie den nganga – in die rituelle Ekstase versetzt. / P.I. Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch (N'Gooi Wäle[?]) zum Herausfinden von Verbrechern. Menschl. Fig. 60 cm hoch (mit Federbusch). Bawili". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: Fetisch aus Holz mit kupfernen Knöpfchen benagelt. Von dem Hause eines Kranken fortgenommen. 20 cm hoch. Bassonge. Eine dünne Schlange ist um den Körper geschlungen, daran hängt ein Zahn. Eisenhaken zum Tragen der Figur. [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch mit Zeug deutsch. Exped. Reise 187[?]". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetischfigur, 66 cm hoch Loango? Mayumbe?". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Holzpflock m. geschnitzter Figur 20 cm lg. Loango". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Makangenbange[?]. Fetisch schützt das Leben. Trägt um den Hals einen eisernen Ring, an dem vielerlei Amulette, darunter drei aus Bast geflochtene, hängen. Loango (Caio)". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Chingogo wie vorstehend [III C 13632 = der größte Fetisch für Halskrankheiten] 54 cmtr hoch Loango (Caio)". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "dito [wie III C 333 = Fetisch mit Scheitelknopf[?]] (ohne Hand)". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch zum Aufhängen deutsch. Exped. Reise 187[?]".