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Objekttyp: Kraftfigur
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Desgl. [wie III C 21518 = Holzfigur. männlich [Symbol]] trägt auf dem Oberkörper einen Behang aus Stofffransen; herausgetriebener Nabel. Der offene Mund zeigt ausgefeilte Zähne. 66 cm hoch. Loango". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Pyramidenfetisch deutsch. Exped. Reise 1874". [SM8HF]
"Krokodil"
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "dito [wie III C 316 = Fetisch in Tiergestalt (Massabe)]". [SM8HF]
nkisi bansimba, Zwillingsgeburt
Ethnologisches Museum
Auch dieser nkisi wurde bei gynäkologischen Problemen und besonders bei der Geburt von Zwillingen eingesetzt, die Mutter und Kinder in gefährliche Nähe zur jenseitigen Welt der Geister brachte. Auffällig bei der Formgebung ist die Identifikation des nkisi mit den bei ihm Hilfesuchenden. Die Hände weisen bedeutungsvoll auf den Schoß, aus dem zwei kleine embryonenähnliche Figuren hervortreten. Das verwickelte Medizinbündel, aus dem die Figur emporkommt, vergegenständlicht die spirituelle Ausnahmesituation, in der sich nkisi und Zwillingsmutter befinden, und schafft zugleich Abhilfe dank der darin versammelten Kräfte. Die Bedeutung des abgewendeten Kopfes ist nicht bekannt. Möglicherweise zeigt er, dass der nkisi der diesseitigen Welt fern steht. / P.I. Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: „N' Banse [?] Fetisch. Verhindert die Geburt von Zwillingen Wohl Bawili.". [SM8HF]
nkishi
Ethnologisches Museum
Figur mit leeren Augenhölen, Federn als Kopfhaar (von Insekten beschädigt), Lederumwicklung und vier großen Eisenhaken. Eintrag im historischen Hauptkatalog: "Menschliche Figur, aus Holz geschnitzt. Auf dem Kopf Federschmuck und viele Eisenspitzen, um den Leib Fellstreifen (Haare durch Insektenfraß zerstört) und Gürtel aus Schlangenhaut. An der Figur hängen 3 große eiserne Haken, wohl ... Instrumente."
nkisi lumweno
Ethnologisches Museum
Dieser nkisi beschützte die Mütter von Zwillingen. In den weichen Formen seines fleischigen Gesichts zeigt sich ein Streben nach naturalistischer Darstellung, das europäisch inspiriert wirkt. In der seit Jahrhunderten im Austausch mit Europa stehenden Kongo-Region hat die Konzeption der Aneignung äußerer Wirkungskraft zur Intensivierung der eigenen, die dem nkisi-Begriff zugrunde liegt, zum Einfließen zahlreicher europäischer Elemente, wie Importstoffe und Nägel, in die Konfiguration der minkisi geführt. Möglicherweise ist auch der auffallend ausgeprägte Realismus, der ihre Gestaltung kennzeichnet, darauf zurückzuführen. / P.I. Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Chibake Fetisch gegen Bauchentzündung schwangerer Frauen. Mit Schnur mit Amuletten um die Brust. Um den Hals ein Ring aus Fell, von dem nach hinten 2 Schnüre herabhängen, an denen die untere Hälfte je einer Feder befestigt ist. Ein Fellstreifen auch als Kopfschmuck. 32 cmtr groß Loango (Caio)" [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetischfigur männlich [Symbol] Loango? Mayumbe?". Form: Nagelfetisch mit Glasaugen, einem Stoffbündel in dem Mund und ein angeschnitzter Behälter für Zaubermasse vor dem Bauch. Letzterer ist offen und ohne Inhalt Farbe: Schwarz, weiß, rot Erhaltungszustand: Fragmente fehlen. [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: Kleiner Fetisch aus Holz mit Kupferbeschlag und Pelz und Schlangenhaut -bekleidung. H. 18 cm. Vgl. [III C] 1792. Wohl Bassonge. Karteikarte : Eine menschenähliche Figur mit Kupferbeschlägen, Schurz, Schlangenteile darum sowie um den Hals und 2 Kauris als Augen [SM8HF]
nkisi nkondi
Ethnologisches Museum
Solche zinkondi (Sing. nkondi) genannten aggressiven, mit Eisenklingen und Nägeln gespickten minkisi schreckten Hexen und Kriminelle ab und stellten sich schützend vor Gemeinschaft und Hilfesuchende. Hauptsächlich verwendet wurden sie zur Besiegelung von Schwüren oder Verträgen und zu anderen juristischen Zwecken. Indem man Metallteile oder Nägel in den nkondi schlug, wurde seine Furcht erregende Kraft aktiviert, und jeder, der vor ihm die Unwahrheit sprach oder einen abgelegten Schwur nicht einhielt, lieferte sich seiner Verfolgung aus. Die drei Beispiele zeigen das breite Spektrum formaler Gestaltungsmöglichkeiten: vom ausgewogenen Realismus und der dem Diesseits enthobenen Ausstrahlung des rechten Stückes bis hin zum eher aggressiven Ausdruck der beiden anderen, deren weit geöffnete, „sehende“ Augen (bei der linken Figur aus Spiegelglas) und verschlingender Mund mit vorgestreckter Zunge Abwehr und Bedrohung signalisieren. / P.I. Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: „Chingunde Lande [?], ein sehr altes Götzenbild Loango.". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch [...] d Loango-Küste". Kraftfigur nkisi lumweno, Vili, Rep. Kongo, Region Loango, 19. Jh. Deutsche Expedition 1874
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch mit Zeug deutsch. Exped. Reise 187[?]". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: Fetisch aus Holz mit kupfernen Knöpfchen benagelt. Von dem Hause eines Kranken fortgenommen. 20 cm hoch. Bassonge. Eine dünne Schlange ist um den Körper geschlungen, daran hängt ein Zahn. Eisenhaken zum Tragen der Figur. [SM8HF]
nkisi lumweno
Ethnologisches Museum
Der noch ausdrucksstärkere Realismus dieses Stückes entspricht seiner Hauptfunktion, Hexen zu jagen. Das regelmäßige schwarze Gesicht ist dominiert von den aufgesperrten, „sehenden“ weißen Augen mit weit geöffneten Pupillen, die die Kräfte des Bösen erschrecken sollen und zugleich den Blick in die andere Welt richten. Ihr Pendant in Form und Funktion ist der runde Divinationsspiegel am Bauch der Figur, der das Kästchen für die wichtigsten Medizinen verschließt. Umrandet sind die Augen mit der roten Farbe von Blut und Gefahr, die, wie der Federkopfschmuck, den nkisi als Krieger ausweist. Wie ein Jäger kann er die Hexen durch das um die Beine gewickelte Netz fangen. Das Medizinbündel um den Hals verleiht ihm weitere Macht, während der spirituelle Kräfte herbeirufende Klang der Glocken aus Metall und Korbgeflecht, die auch von den religiösen Spezialisten verwendet wurden, ihn – wie den nganga – in die rituelle Ekstase versetzt. / P.I. Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch (N'Gooi Wäle[?]) zum Herausfinden von Verbrechern. Menschl. Fig. 60 cm hoch (mit Federbusch). Bawili". [SM8HF]
nkondi tatu
Ethnologisches Museum
Solche zinkondi (Sing. nkondi) genannten aggressiven, mit Eisenklingen und Nägeln gespickten minkisi schreckten Hexen und Kriminelle ab und stellten sich schützend vor Gemeinschaft und Hilfesuchende. Hauptsächlich verwendet wurden sie zur Besiegelung von Schwüren oder Verträgen und zu anderen juristischen Zwecken. Indem man Metallteile oder Nägel in den nkondi schlug, wurde seine Furcht erregende Kraft aktiviert, und jeder, der vor ihm die Unwahrheit sprach oder einen abgelegten Schwur nicht einhielt, lieferte sich seiner Verfolgung aus. Die drei Beispiele zeigen das breite Spektrum formaler Gestaltungsmöglichkeiten: vom ausgewogenen Realismus und der dem Diesseits enthobenen Ausstrahlung des rechten Stückes bis hin zum eher aggressiven Ausdruck der beiden anderen, deren weit geöffnete, „sehende“ Augen (bei der linken Figur aus Spiegelglas) und verschlingender Mund mit vorgestreckter Zunge Abwehr und Bedrohung signalisieren. / P.I. Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "'Matchalla'[?] Fetischfigur Laongo, Mayumbe?". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "'Mangaka', der große und gefürchtete Götze der Mayumba. 117 cm h. Mayumba". "Der größte und gefürchteteste Götze der Mayumbe." Kraftfigur von untersetzt, muskulöser Statur. In drohend, leicht nach vorn gebeugter Haltung. Die Hände an die Hüften gelegt. [SM8HF]
nkondi tatu
Ethnologisches Museum
Solche zinkondi (Sing. nkondi) genannten aggressiven, mit Eisenklingen und Nägeln gespickten minkisi schreckten Hexen und Kriminelle ab und stellten sich schützend vor Gemeinschaft und Hilfesuchende. Hauptsächlich verwendet wurden sie zur Besiegelung von Schwüren oder Verträgen und zu anderen juristischen Zwecken. Indem man Metallteile oder Nägel in den nkondi schlug, wurde seine Furcht erregende Kraft aktiviert, und jeder, der vor ihm die Unwahrheit sprach oder einen abgelegten Schwur nicht einhielt, lieferte sich seiner Verfolgung aus. Die drei Beispiele zeigen das breite Spektrum formaler Gestaltungsmöglichkeiten: vom ausgewogenen Realismus und der dem Diesseits enthobenen Ausstrahlung des rechten Stückes bis hin zum eher aggressiven Ausdruck der beiden anderen, deren weit geöffnete, „sehende“ Augen (bei der linken Figur aus Spiegelglas) und verschlingender Mund mit vorgestreckter Zunge Abwehr und Bedrohung signalisieren. / P.I. Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetischfigur wohl Mayumbe". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetischfigur, 66 cm hoch Loango? Mayumbe?". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch 65 cmtr. Loango (Caio)". [SM8HF]
Mabialla Mondembe (Mabyala Mandembe)
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: "Mabialla Mondembe. Ein großer Fetisch. Soll Sohn eines Prinzen sein. Er trägt Federn auf dem Kopfe darf nur im Arm oder über die Schulter getragen werden, wozu die beiliegende Kette (fehlt) dient. Man fand ihn beim Ausgraben. Er ist sehr alt. 56 cm groß. Loango (Caio)"
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "N'Kasse Dem der Zauberei beschuldigten wird dieser Fetisch ans Lager gestellt; schläft er, so ist er schuldlos, im anderen Falle muß er [...] essen. Loango (Caio)". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetischfigur. Quande bango. Beschützt den Besitzer und tötet jeden Übelwollenden. 50 cm hoch. Bavili.". [SM8HF]
König und Kulturheros Chibinda Ilunga
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Fetisch aus Holz geschnitzt. Figur mit geflochtenem Bart, Kappe auf der zwei kleine menschliche Figuren [mahamba u. yipuga] sitzen in den Händen eine Flinte u. einen Speer haltend. Kioko". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "N´Quillili Fetisch. Darf nur in vornehmen Familien vorkommen u. dient zur Entdeckung des Mörders eines Häuptlings. 18/2 cmtr. hoch. Loango (Caio)". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Luguilli ein kleiner Fetisch. Wird sehr viel auf Reisen mitgenommen. Loango (Caio.)". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "'N´Quanje'. Alter Fetisch zum Nägeleinschlagen, um Diebe oder andere Verbrecher ausfindig zu machen. Schwarz-weiß-rot bemalte Figur mit Federkopfputz. 50 cm hoch.". [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "'Singunga'. Holzfigur, schwarz, weiss u. rot bemalt. Fetisch, 'der Lungenkranke heilen soll'. In der rechten Hand hält die Figur einen Dolch. Die Kappe, der Auswuchs vor der Brust u. auf der linken Schulter (dieser trägt einen Flaschenhals) mit pfeilspitzenförmigen Hölzchen besetzt. In der Brust 2 Nägel, im Halse einer. Höhe 60 cm. Loango.". [SM8HF]
"Chimama"
Ethnologisches Museum
Eintrag im historischen Hauptkatalog: "Chimama." Holzfigur, in der rechten Hand einen Dolch, in der linken einen Stock tragend, vor dem Bauch ein großer viereckiger Spiegel, kleinere an der rechten Schulter und auf dem Kopf, Kopfschmuck von Federn. An der Figur hängt eine eiserne Glocke (b), ein Zeugbündel (c) und ein Holzstück an einem Eisenring (d). Dient zum Nägeleinschlagen, trägt seine Waffen und Zauberstab mit sich und tötet mit diesen den Missetäter. Die Glocke wird bei der Ceremonie geläutet. Beschreibung: Form: stehend, rechter Arm erhoben, linker Arm leichtabgewinkelt vom Körper, linke Hand liegt auf der Hüfte, im linken Auge ein rotes Stoffstück Farbe: braun, schwarz, weiß, rot Muster: Bemalung Erhaltungszustand: Spiegel, Zeugbündel (c) fehlen, Kopfbedeckung schadhaft, Glocke (b) und Holzstück an Eisenring (d) sind nicht an der Figur befestigt [b & d befinden sich in S: 080, F: 10; K: 6]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "Figur mit Spiegel vor dem Bauch, Buckeln an Schultern und Rücken, hölzernen Zinken auf dem Kopfe. 50 cm h. Loango". Form: stehend, linke Hand liegt auf der Hüfte, die rechte ist bis in Schulterhöhe gehoben, um den Hals ein Lederring, um die Hüften ein dunkelblauer, von einer Schnur gehaltener Schurz, das rechte Bein ist leicht geknickt Farbe: braun, schwarz, rot, dunkelblau Muster: Bemalung: Gesicht schwarz, Körper rot Erhaltungszustand: Medizineinsätze, auf Rücken und Schultern fehlen, Zinken auf dem Kopf fehlen, Kopf und Sockel sind schadhaft [SM8HF]
Ethnologisches Museum
Im Hauptkatalog des Museums wurde bei Eingang dieses Objekts folgendes vermerkt: "'Chicoco.' Holzfigur (48 cm hoch); Kopf schwarz und rot, Körper zur Hälfte schwarz, zur Hälfte weiss bemalt, vor dem Leib ein runder Spiegel, in der Brust mehrere Nägel. Schlägt denjenigen, welcher dem Besitzer des Fetischs Böses zufügen will, mit Lahmheit; daher die Stellung der Figur, die die Hände auf die Kniee gelegt hat.". Beschreibung: Form: kniend, geöffneter Mund mit geschnitzten Zähnen, Kpfschmuck mit Knochenstücken Farbe: braun, schwarz, weiß, rot Muster: Bemalung, geschnitzte Reifen an beiden Handgelenken Erhaltungszustand: Spiegel fehlt, [SM8HF]