45 Ergebnisse
Objekttyp: Krug
Ethnologisches Museum
Usbekistan-Katalog, Text Kalter, S. 333: Aus Samarqand stammen (eine Rosenwasserflasche, IB 16554) und eine Kanne, deren gemeinsames Dekorelement eine kräftige Spiralblattranke auf der Schulter ist.
Enghalskrug mit Blaumalerei und Silbermontierung
Kunstgewerbemuseum
"Eiförmiges Gefäß mit langem, sich erweiterndem Hals, an dem der Henkel mit einem Knick ansetzt. Blaumalerei: auf dem Leib Blumen und Vögel in ostasiatischer Art, auf der Schulter Lambrequins mit Blättern, am Hals Ranken mit gefiederten Blättern und C-Schnörkeln, am Fuß eine Wellenlinie mit Punkten, der Henkel gleichfalls ornamentiert. Im Fuß eine blaue Marke: PAK ligiert. -- Montierung des Fußes mit stehenden Blattzungen. Auf der Montierung des Henkels eine Perlenreihe. Auf dem Deckel vorne eingraviertes Ornament, als Daumenrast dient eine hockende Figur mit erhobenen Armen. Im Deckel drei Goldschmiedemarken. Meisterzeichen: ein kreuzförmiges Gebilde; Beschauzeichen (nur halb zu sehen): zwei schreitende Löwen übereinander; Jahresbuchstabe S (wohl 1712). Im Deckel und auf dem Deckelhalter ein Tremolierstrich. Das Beschauzeichen ist wohl das Provinzkontrollzeichen von (niederländisch) Friesland. Die verschlagene Meistermarke könnte eine Lilie sein. Dann bietet sich für sie die Leeuwardener Goldschmiedefamlie Lelij an, deren Meister in den Jahrzehnten vor und nach 1700 tätig waren. Sie führten allerdings, soweit noch bekannt, über der Lilie eine Krone." Zit. nach: Tjark Hausmann: Majolika und Fayence. Vermächtnis Rolf Lahr (=Kataloge des Kunstgewerbemuseums XI), Berlin 1986, S. 94ff., Kat. Nr.86
Museum Europäischer Kulturen
Birnenförmig mit weit ausladendem Sockel. Breite Mündung mit Wulstrand. Dunkelbraun glasiert. Zum Teil mit dem Model, zum Teil freigeformte Auflage. Glasiert mit Grün, Ocker, Dunkelocker, Braun. Über geschwungener Ranke ein Zwerg. Unten auf dem Boden eine Bleistiftnotiz "1890".
Museum Europäischer Kulturen
Trinkkrug für Wein, stammt vermutlich aus der ungarischen Tiefebene. Der Krug wurde von der Schenkerin in Ungarn erworben.
Museum Europäischer Kulturen
Krug aus Ton, außen tief grün glasiert, Fuß unglasiert. Innen braune Glasur. Henkel und Ausgussschnauze, die durch das Eindrücken der anfangs kreisrunden Öffnung geformt wurde.
Museum Europäischer Kulturen
Krug, brauner Scherben, innen grün und außen braun glasiert. 12 cm langer Hals mit neun eingearbeiteten Riefen. Oben ein 2,5 cm breites, buntes Blumenornament. Der Bauch ist ebenfalls mit bunten Blumen ornamentiert.
Krug, glasiert mit Motiven des hl. Nikolaus, Demetrios und Georg
Museum Europäischer Kulturen
Krug aus Ton, grün-gelb glasiert mit verschiedenen Darstellungen von Himmelskörpern und des heiligen Nikolaus, Georg und Demetrios. Zudem Angabe zum Herstellungszeitpunkt (4. November 1890) und zum Hersteller ("Maistor C. Christo G. Golap"). Dieser Krug wurde im heute mazedonischen Struga erworben. Über diesen Teil der Reise berichtet die Tochter des Sammlers Gustav Adolf Küppers, Heimtraut Küppers, in ihrem Tagebuch (Eintrag 8.7.1939). Von Ohrid kommend erwarben sie auf dem Markt v.a. Tontöpfe und Brotstempel. Den Bauern konnten sie ihr Anliegen "gerade so verständlich machen". Nachmittags konnten sie „ein paar sehr alte wertvolle Kleinigkeiten“ erwerben. Sie sind vor Ort mit einem Händler namens Haki-Isa unterwegs, mit dem Heimtraut u.a. von Haus zu Haus zieht, „um alte Gegenstände ausfindig zu machen“ und von dessen Laden sie auch einiges für die Sammlung erwerben. Küppers war u.a. im Auftrag der Abt. "Eurasien" (später Abt. "Europa") des damaligen Museums für Völkerkunde unterwegs. An mehreren Orten nahm er auch Wachswalzen für die Phonogrammabteilung des Museums auf. Zudem betätigte er sich im Zeichen der nationalsozialistischen Rassenpolitik: Für das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik fertigte er in vielen Dörfern Fingerabdrücke der Bewohner*innen an. Zudem machte er Portraitaufnahmen, die die vermeintlich typischen Physiognomien der Menschen zeigten und taxierten. Diese veröffentlichte er auch in nationalsozialistischen Periodika, wie "Volk und Rasse". Ein Hintergrund der Sammlungstätigkeit von Küppers war die Industrialisierung und Urbanisierung der Staaten Südosteuropas und die mit ihr einhergehende soziale und kulturelle Differenzierung. Entsprechend der damaligen politischen Zugehörigkeit der Region im 1. jugoslawischen Staat wurde der Krug wie viele andere Objekte aus dem heutigen Nordmazedonien unter "Serbien" verzeichnet.
Krug, Ton, Huhn
Museum Europäischer Kulturen
Blau/grün/türkis/gelb/rot bemalter Tonkrug in Form eines Hahns, auf einem flachen Sockel sitzend. Im Schnabel befindet sich die Öffnung, aus dem Wasser oder sonstige Flüssigkeit gegossen wird. Diese und weitere Tonfiguren (II B 4106-II B 4112) wurden vom Sammler in einer Werkstatt im bulgarischen Trojan erworben. Zugeordnet wurden sie jedoch dem Thermalort Chissarja (veralt. Hissar). Keramikkrüge wurden hier schon seit der Antike zum Auffangen des heilsamen und mineralreichen Wassers verwendet. Womöglich war auch dieser Krug zu diesem Gebrauch in Chissarja bestimmt. Der Sammler Gustav-Adolf Küppers besuchte Bulgarien erstmals während seiner 4. Sammelreise für das Museum für Völkerkunde (Abt. Eurasien) im Jahr 1938. Eindrücke seiner Reise finden sich u.a. in einem Aufsatz (Küppers, Auf den Spuren der Goten durch Bulgarien, Volk und Rasse 8 (1939), 173-179). In diesem Text wird auch der rassenbiologische Aspekt von Küppers Reisen deutlich, der neben dem Museum auch im Auftrag des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eugenik und menschliche Erblehre unterwegs war und für dieses Fotografien und Handabdrücke anfertigte. In Trojan, wo das Objekt erworben wurde, besuchte Küppers u.a. auch das bedeutende Kloster.
Museum Europäischer Kulturen
Krug in grüner Glasur und braunen Verzierungen; am Rand zum Teil geplatzt.
Museum Europäischer Kulturen
Dickbauchiger, blauer Krug, ornamental gerillt, besetzt mit Knopfleisten und Streben. Zinnfußrand, Zinndeckel mit Blatt; kantiger Bandhenkel.
Museum Europäischer Kulturen
Grau, unten bauchig oben zylinderförmig, mit eingestochenen Ornamenten. Zinnfußrand mit Zinnverbindung zum Deckel, graviert R.D. 1670 im Kranz.
Museum Europäischer Kulturen
Der ovalgebauchte Krug mit Trichterhals steht auf einem niedrigen, blauen Sockel. Um die Bauchmitte ein blauer Ring, darunter brauner Schachbrettstreifen. Darüber zwischen zwei grünen Feldern ein braunes Feld, in jedem eine Rosettenblüte mit gelber Mitte. Auf der Schulter schmales Ornamentband, auf dem Hals Dreiecke aus braunen Querstrichen. Oben ein blauer und gelber Ring, der Henkel ist mit braunen Strichgruppen verziert. Die Krüge wurden u.a. für Wein verwendet und waren typisch für Süd-Siebenbürgen.
Museum Europäischer Kulturen
Dunkelbraun, enger Hals, etwas umgekehrt birnenförmig, verhältnismäßig weit abstehender, halbrunder Henkel. Auf der Mitte von dessen Oberseite eine senkrechte Einkerbung. Kleine Wulst um den Hals.
Krug mit Reliefdekor: Parisurteil und Jagdszenen
Kunstgewerbemuseum
Dargestellt sind Pflanzen, Jagdszenen und das Parisurteil. Vorn der kaiserliche Doppeladler. Vergleichbar ist ein weiterer, der Nürnberger Hafnerwerkstatt Paul Preuning zugeschriebener Pokal: Er zeigt ebenfalls eine Darstellung des Parisurteils, dazu Fürstenportraits (Inventarnummer 1914,23) // Marke:eingritzt: JW (ligiert) // ClKa
Museum Europäischer Kulturen
Birnenförmiger Krug, Bauchung mit drei abgeplatteten Flächen. Unterhalb des Randes des Trichterhalses umlaufender (innen konkaver) Wulst. Rechtwinkeliger Henkel. Manganbraun, braun und grün auf weißem Grund. Entsprechend der Abplattung ist die Bauchwandung durch manganbraun in drei ovale Felder mit je einem Spross geteilt. Vorne auf dem Hals drei Blüten mit Blättern. 1810.
Museum Europäischer Kulturen
Birnenförmig mit kurzem Trichterhals und rechtwinkligem Henkel. Aus der dunkelblauen Glasur ist vorne ein mehrblütiger Spross herausgekratzt, darunter 1811.
Maria Meingast Ano 1907
Museum Europäischer Kulturen
Niedriger Sockel, oval schwach trichterförmiger Hals. Henkel, der einen vorgesehenen, aber nicht vorhandenen Zinndeckel erfordert. Innen gelblich weiß, außen schwarzbraun glasiert. Bemalt in weiß, rotbraun und grün. In Kranz: "Maria Meingast Ano 1907". Er gehört mit dem Tragetopf 8 P 19, den drei Töpfen 8 O 223 und den sechs Schüsseln 8 G 285, die alle gleich glasiert und in den gleichen Farben bemalt sind, zu dem Heiratsgut der Maria Meingast. Hergestellt vom Hafner Lutz in Wettelsheim.
Henkelkrug mit Relief-Inschrift
Kunstgewerbemuseum
Hellbrauner glasierter Henkelkrug. Montierter Zinndeckel mit hohem, mit zwei Scheiben gegliederten Knauf und muschelförmig ornamentierter Daumenrast. Der keramische Korpus ist reich profiliert und mit reliefierten Ornamenten versehen. In der Mitte umlaufend die Relief-Inschrift "LAEF . GOT . VAN . ALLEN . WANT . ESKUMPT . VAN - YM. Y. E. 1.5.8 [?)". Die einzelnen Ornamentbänder bestehen unten aus Buckeln und Stäben, über der Umschrift einem Blattkranz, auf der Schulter Kerbschnitt und am Hals ein symmetrisches Blattrankenornament, in dessen Mitte zwei Engel einen Schild mit den Buchstaben IE halten. Die Zuschreibung an Jan Emens Mennicken basiert auf den Kürzeln in Inschrift und Schild. ClKa
Krug, Ton, Pferdekopf
Museum Europäischer Kulturen
Glasierter und bemalter Tonkrug mit Henkel Kopf/Hals in Form eines Pferdes; zur einen Hälfte braun bemalt, oberer Teil gelb/grün mit Verzierung in Form eines Blattes. Dieser und weitere Tonkrüge (II B 4106-II B 4112) wurden vom Sammler in einer Werkstatt im bulgarischen Trojan erworben. Zugeordnet wurden sie jedoch dem Thermalort Chissarja (veralt. Hissar). Keramikkrüge wurden hier schon seit der Antike zum Auffangen des heilsamen und mineralreichen Wassers verwendet. Womöglich war auch dieser Krug zu diesem Gebrauch in Chissarja bestimmt. Der Sammler Gustav-Adolf Küppers besuchte Bulgarien erstmals während seiner 4. Sammelreise für das Museum für Völkerkunde (Abt. Eurasien) im Jahr 1938. Eindrücke seiner Reise finden sich u.a. in einem Aufsatz (Küppers, Auf den Spuren der Goten durch Bulgarien, Volk und Rasse 8 (1939), 173-179). In diesem Text wird auch der rassenbiologische Aspekt von Küppers Reisen deutlich, der neben dem Museum auch im Auftrag des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eugenik und menschliche Erblehre unterwegs war und für dieses Fotografien und Handabdrücke anfertigte. In Trojan, wo das Objekt erworben wurde, besuchte Küppers u.a. auch das bedeutende Kloster.
Krug, Ton, mit drei Höckern
Museum Europäischer Kulturen
Schwarz/braun bemalter Tonkrug mit Henkel und langem Hals; linienartige Verzierungen an Bauch und Hals und höckerartige Aufsätze an der Öffnung. Diese und weitere Tonfiguren (II B 4106-II B 4112) wurden vom Sammler in einer Werkstatt im bulgarischen Trojan erworben. Zugeordnet wurden sie jedoch dem Thermalort Chissarja (veralt. Hissar). Keramikkrüge wurden hier schon seit der Antike zum Auffangen des heilsamen und mineralreichen Wassers verwendet. Womöglich war auch dieser Krug zu diesem Gebrauch in Chissarja bestimmt. Der Sammler Gustav-Adolf Küppers besuchte Bulgarien erstmals während seiner 4. Sammelreise für das Museum für Völkerkunde (Abt. Eurasien) im Jahr 1938. Eindrücke seiner Reise finden sich u.a. in einem Aufsatz (Küppers, Auf den Spuren der Goten durch Bulgarien, Volk und Rasse 8 (1939), 173-179). In diesem Text wird auch der rassenbiologische Aspekt von Küppers Reisen deutlich, der neben dem Museum auch im Auftrag des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eugenik und menschliche Erblehre unterwegs war und für dieses Fotografien und Handabdrücke anfertigte. In Trojan, wo das Objekt erworben wurde, besuchte Küppers u.a. auch das bedeutende Kloster.