44 Ergebnisse
Objekttyp: Krug
Museum Europäischer Kulturen
Trinkkrug für Wein, stammt vermutlich aus der ungarischen Tiefebene. Der Krug wurde von der Schenkerin in Ungarn erworben.
Flasche, Ton, grün glasiert, mit vier Henkeln
Museum Europäischer Kulturen
Krug/Flasche aus Ton; von außen grün glasiert; Glasur z.T. abgesprungen und am Fuß fehlend; es fehlen der Hals und die oberen Henkel (für Originalzustand vgl. Karteikarte des Objekts). Dieser Behälter wurde im heute mazedonischen Struga erworben. Über diesen Teil der Reise berichtet die Tochter des Sammlers Gustav Adolf Küppers, Heimtraut Küppers, in ihrem Tagebuch (Eintrag 8.7.1939). Von Ohrid kommend erwarben sie auf dem Markt v.a. Tontöpfe und Brotstempel. Den Bauern konnten sie ihr Anliegen "gerade so verständlich machen". Nachmittags konnten sie „ein paar sehr alte wertvolle Kleinigkeiten“ erwerben. Sie sind vor Ort mit einem Händler namens Haki-Isa unterwegs, mit dem Heimtraut u.a. von Haus zu Haus zieht, „um alte Gegenstände ausfindig zu machen“ und von dessen Laden sie auch einiges für die Sammlung erwerben. Küppers war u.a. im Auftrag der Abt. "Eurasien" (später Abt. "Europa") des damaligen Museums für Völkerkunde unterwegs. An mehreren Orten nahm er auch Wachswalzen für die Phonogrammabteilung des Museums auf. Zudem betätigte er sich im Zeichen der nationalsozialistischen Rassenpolitik: Für das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik fertigte er in vielen Dörfern Fingerabdrücke der Bewohner*innen an. Zudem machte er Portraitaufnahmen, die die vermeintlich typischen Physiognomien der Menschen zeigten und taxierten. Diese veröffentlichte er auch in nationalsozialistischen Periodika, wie "Volk und Rasse". Ein Hintergrund der Sammlungstätigkeit von Küppers war die Industrialisierung und Urbanisierung der Staaten Südosteuropas und die mit ihr einhergehende soziale und kulturelle Differenzierung. Entsprechend der damaligen politischen Zugehörigkeit der Region im 1. jugoslawischen Staat wurde der Krug wie viele andere Objekte aus dem heutigen Nordmazedonien unter "Serbien" verzeichnet.
Topf, Ton, grün glasiert, in Kelchform
Museum Europäischer Kulturen
Krug aus Ton/Terracotta; von außen grün glasiert; Glasur z.T. abgesprungen; unten fehlt ein Teil des Fußes. Dieser Behälter wurde im heute mazedonischen Struga erworben. Über diesen Teil der Reise berichtet die Tochter des Sammlers Gustav Adolf Küppers, Heimtraut Küppers, in ihrem Tagebuch (Eintrag 8.7.1939). Von Ohrid kommend erwarben sie auf dem Markt v.a. Tontöpfe und Brotstempel. Den Bauern konnten sie ihr Anliegen "gerade so verständlich machen". Nachmittags konnten sie „ein paar sehr alte wertvolle Kleinigkeiten“ erwerben. Sie sind vor Ort mit einem Händler namens Haki-Isa unterwegs, mit dem Heimtraut u.a. von Haus zu Haus zieht, „um alte Gegenstände ausfindig zu machen“ und von dessen Laden sie auch einiges für die Sammlung erwerben. Küppers war u.a. im Auftrag der Abt. "Eurasien" (später Abt. "Europa") des damaligen Museums für Völkerkunde unterwegs. An mehreren Orten nahm er auch Wachswalzen für die Phonogrammabteilung des Museums auf. Zudem betätigte er sich im Zeichen der nationalsozialistischen Rassenpolitik: Für das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik fertigte er in vielen Dörfern Fingerabdrücke der Bewohner*innen an. Zudem machte er Portraitaufnahmen, die die vermeintlich typischen Physiognomien der Menschen zeigten und taxierten. Diese veröffentlichte er auch in nationalsozialistischen Periodika, wie "Volk und Rasse". Ein Hintergrund der Sammlungstätigkeit von Küppers war die Industrialisierung und Urbanisierung der Staaten Südosteuropas und die mit ihr einhergehende soziale und kulturelle Differenzierung. Entsprechend der damaligen politischen Zugehörigkeit der Region im 1. jugoslawischen Staat wurde der Krug wie viele andere Objekte aus dem heutigen Nordmazedonien unter "Serbien" verzeichnet.
Vase, Ton, glasiert, bunt
Museum Europäischer Kulturen
Krug/Vase aus Ton; von außen glasiert mit verschiedenen Formen und Farben bemalt; am Fuß sind Teile abgeplatzt. Dieser Behälter wurde im heute mazedonischen Struga erworben. Über diesen Teil der Reise berichtet die Tochter des Sammlers Gustav Adolf Küppers, Heimtraut Küppers, in ihrem Tagebuch (Eintrag 8.7.1939). Von Ohrid kommend erwarben sie auf dem Markt v.a. Tontöpfe und Brotstempel. Den Bauern konnten sie ihr Anliegen "gerade so verständlich machen". Nachmittags konnten sie „ein paar sehr alte wertvolle Kleinigkeiten“ erwerben. Sie sind vor Ort mit einem Händler namens Haki-Isa unterwegs, mit dem Heimtraut u.a. von Haus zu Haus zieht, „um alte Gegenstände ausfindig zu machen“ und von dessen Laden sie auch einiges für die Sammlung erwerben. Küppers war u.a. im Auftrag der Abt. "Eurasien" (später Abt. "Europa") des damaligen Museums für Völkerkunde unterwegs. An mehreren Orten nahm er auch Wachswalzen für die Phonogrammabteilung des Museums auf. Zudem betätigte er sich im Zeichen der nationalsozialistischen Rassenpolitik: Für das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik fertigte er in vielen Dörfern Fingerabdrücke der Bewohner*innen an. Zudem machte er Portraitaufnahmen, die die vermeintlich typischen Physiognomien der Menschen zeigten und taxierten. Diese veröffentlichte er auch in nationalsozialistischen Periodika, wie "Volk und Rasse". Ein Hintergrund der Sammlungstätigkeit von Küppers war die Industrialisierung und Urbanisierung der Staaten Südosteuropas und die mit ihr einhergehende soziale und kulturelle Differenzierung. Entsprechend der damaligen politischen Zugehörigkeit der Region im 1. jugoslawischen Staat wurde der Krug wie viele andere Objekte aus dem heutigen Nordmazedonien unter "Serbien" verzeichnet.
Vogel, glasiert, bemalt
Museum Europäischer Kulturen
Tonvogel, glasiert und in grün und rot bemalt; Fuß z.T. nicht glasiert; abgebrochener Schnabel; oben befindet sich eine Öffnung zum Einfüllen von Flüssigkeiten, die aus dem Loch im Schnabel gegossen werden können. Dieser Behälter wurde im heute mazedonischen Struga erworben. Über diesen Teil der Reise berichtet die Tochter des Sammlers Gustav Adolf Küppers, Heimtraut Küppers, in ihrem Tagebuch (Eintrag 8.7.1939). Von Ohrid kommend erwarben sie auf dem Markt v.a. Tontöpfe und Brotstempel. Den Bauern konnten sie ihr Anliegen "gerade so verständlich machen". Nachmittags konnten sie „ein paar sehr alte wertvolle Kleinigkeiten“ erwerben. Sie sind vor Ort mit einem Händler namens Haki-Isa unterwegs, mit dem Heimtraut u.a. von Haus zu Haus zieht, „um alte Gegenstände ausfindig zu machen“ und von dessen Laden sie auch einiges für die Sammlung erwerben. Küppers war u.a. im Auftrag der Abt. "Eurasien" (später Abt. "Europa") des damaligen Museums für Völkerkunde unterwegs. An mehreren Orten nahm er auch Wachswalzen für die Phonogrammabteilung des Museums auf. Zudem betätigte er sich im Zeichen der nationalsozialistischen Rassenpolitik: Für das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik fertigte er in vielen Dörfern Fingerabdrücke der Bewohner*innen an. Zudem machte er Portraitaufnahmen, die die vermeintlich typischen Physiognomien der Menschen zeigten und taxierten. Diese veröffentlichte er auch in nationalsozialistischen Periodika, wie "Volk und Rasse". Ein Hintergrund der Sammlungstätigkeit von Küppers war die Industrialisierung und Urbanisierung der Staaten Südosteuropas und die mit ihr einhergehende soziale und kulturelle Differenzierung. Entsprechend der damaligen politischen Zugehörigkeit der Region im 1. jugoslawischen Staat wurde der Krug wie viele andere Objekte aus dem heutigen Nordmazedonien unter "Serbien" verzeichnet.
Brauner Krug mit abgebrochenem Henkel
Museum Europäischer Kulturen
Brauner Krug mit eingekratzten Strichen, Henkel fehlt. Dieser Krug wurde im heute mazedonischen Struga erworben. Über diesen Teil der Reise berichtet die Tochter des Sammlers Gustav Adolf Küppers, Heimtraut Küppers, in ihrem Tagebuch (Eintrag 8.7.1939). Von Ohrid kommend erwarben sie auf dem Markt v.a. Tontöpfe und Brotstempel. Den Bauern konnten sie ihr Anliegen "gerade so verständlich machen". Nachmittags konnten sie „ein paar sehr alte wertvolle Kleinigkeiten“ erwerben. Sie sind vor Ort mit einem Händler namens Haki-Isa unterwegs, mit dem Heimtraut u.a. von Haus zu Haus zieht, „um alte Gegenstände ausfindig zu machen“ und von dessen Laden sie auch einiges für die Sammlung erwerben. Küppers war u.a. im Auftrag der Abt. "Eurasien" (später Abt. "Europa") des damaligen Museums für Völkerkunde unterwegs. An mehreren Orten nahm er auch Wachswalzen für die Phonogrammabteilung des Museums auf. Zudem betätigte er sich im Zeichen der nationalsozialistischen Rassenpolitik: Für das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik fertigte er in vielen Dörfern Fingerabdrücke der Bewohner*innen an. Zudem machte er Portraitaufnahmen, die die vermeintlich typischen Physiognomien der Menschen zeigten und taxierten. Diese veröffentlichte er auch in nationalsozialistischen Periodika, wie "Volk und Rasse". Ein Hintergrund der Sammlungstätigkeit von Küppers war die Industrialisierung und Urbanisierung der Staaten Südosteuropas und die mit ihr einhergehende soziale und kulturelle Differenzierung. Entsprechend der damaligen politischen Zugehörigkeit der Region im 1. jugoslawischen Staat wurde der Krug wie viele andere Objekte aus dem heutigen Nordmazedonien unter "Serbien" verzeichnet.
Krug, glasiert
Museum Europäischer Kulturen
Krug aus Ton, grün-gelb glasiert, z.T. abgeblättert/abgesprungen In Farbe und Form ist er ident mit einem weiteren Krug aus Struga (II B 4474). Dieser ist jedoch mit diversen Darstellungen und einer Signatur des Herstellers versehen. Dieser Krug wurde im heute mazedonischen Struga erworben. Über diesen Teil der Reise berichtet die Tochter des Sammlers Gustav Adolf Küppers, Heimtraut Küppers, in ihrem Tagebuch (Eintrag 8.7.1939). Von Ohrid kommend erwarben sie auf dem Markt v.a. Tontöpfe und Brotstempel. Den Bauern konnten sie ihr Anliegen "gerade so verständlich machen". Nachmittags konnten sie „ein paar sehr alte wertvolle Kleinigkeiten“ erwerben. Sie sind vor Ort mit einem Händler namens Haki-Isa unterwegs, mit dem Heimtraut u.a. von Haus zu Haus zieht, „um alte Gegenstände ausfindig zu machen“ und von dessen Laden sie auch einiges für die Sammlung erwerben. Küppers war u.a. im Auftrag der Abt. "Eurasien" (später Abt. "Europa") des damaligen Museums für Völkerkunde unterwegs. An mehreren Orten nahm er auch Wachswalzen für die Phonogrammabteilung des Museums auf. Zudem betätigte er sich im Zeichen der nationalsozialistischen Rassenpolitik: Für das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik fertigte er in vielen Dörfern Fingerabdrücke der Bewohner*innen an. Zudem machte er Portraitaufnahmen, die die vermeintlich typischen Physiognomien der Menschen zeigten und taxierten. Diese veröffentlichte er auch in nationalsozialistischen Periodika, wie "Volk und Rasse". Ein Hintergrund der Sammlungstätigkeit von Küppers war die Industrialisierung und Urbanisierung der Staaten Südosteuropas und die mit ihr einhergehende soziale und kulturelle Differenzierung. Entsprechend der damaligen politischen Zugehörigkeit der Region im 1. jugoslawischen Staat wurde der Krug wie viele andere Objekte aus dem heutigen Nordmazedonien unter "Serbien" verzeichnet.
Krug mit Reliefdekor: Fürstenbilder und Parisurteil
Kunstgewerbemuseum
Krug mit Reliefauflagen: Fürstenbilder, darunter Parisurteil,unten wiederkehrend Adam mit Löwe, Eva mit Hirschkuh. // Beschreibung im Inventarbuch: "Hafnerkrug mit Reliefauflagen, buntfarbig glasiert. Konischer Leib, abgerundete Schulter, kurzer gekehlter Hals, breiter Henkel. Auf dem Leib drei Friese: oben Halbfiguren von Männern und einer Frau; in der Mitte Urteil des Paris; unten neun Bogenfelder, darin abwechselnd Adam mit Löwe und Eva mit Hirsch." Vgl. auch den Krug Inv. Nr. 1935,44, ebenfalls der Werkstatt von Paul Preuning zugeschrieben und mit Darstellung des Parisurteils. // ClKa
Krug, Ton, Pferdekopf
Museum Europäischer Kulturen
Glasierter und bemalter Tonkrug mit Henkel Kopf/Hals in Form eines Pferdes; zur einen Hälfte braun bemalt, oberer Teil gelb/grün mit Verzierung in Form eines Blattes. Dieser und weitere Tonkrüge (II B 4106-II B 4112) wurden vom Sammler in einer Werkstatt im bulgarischen Trojan erworben. Zugeordnet wurden sie jedoch dem Thermalort Chissarja (veralt. Hissar). Keramikkrüge wurden hier schon seit der Antike zum Auffangen des heilsamen und mineralreichen Wassers verwendet. Womöglich war auch dieser Krug zu diesem Gebrauch in Chissarja bestimmt. Der Sammler Gustav-Adolf Küppers besuchte Bulgarien erstmals während seiner 4. Sammelreise für das Museum für Völkerkunde (Abt. Eurasien) im Jahr 1938. Eindrücke seiner Reise finden sich u.a. in einem Aufsatz (Küppers, Auf den Spuren der Goten durch Bulgarien, Volk und Rasse 8 (1939), 173-179). In diesem Text wird auch der rassenbiologische Aspekt von Küppers Reisen deutlich, der neben dem Museum auch im Auftrag des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eugenik und menschliche Erblehre unterwegs war und für dieses Fotografien und Handabdrücke anfertigte. In Trojan, wo das Objekt erworben wurde, besuchte Küppers u.a. auch das bedeutende Kloster.
Krug, Ton, mit drei Höckern
Museum Europäischer Kulturen
Schwarz/braun bemalter Tonkrug mit Henkel und langem Hals; linienartige Verzierungen an Bauch und Hals und höckerartige Aufsätze an der Öffnung. Diese und weitere Tonfiguren (II B 4106-II B 4112) wurden vom Sammler in einer Werkstatt im bulgarischen Trojan erworben. Zugeordnet wurden sie jedoch dem Thermalort Chissarja (veralt. Hissar). Keramikkrüge wurden hier schon seit der Antike zum Auffangen des heilsamen und mineralreichen Wassers verwendet. Womöglich war auch dieser Krug zu diesem Gebrauch in Chissarja bestimmt. Der Sammler Gustav-Adolf Küppers besuchte Bulgarien erstmals während seiner 4. Sammelreise für das Museum für Völkerkunde (Abt. Eurasien) im Jahr 1938. Eindrücke seiner Reise finden sich u.a. in einem Aufsatz (Küppers, Auf den Spuren der Goten durch Bulgarien, Volk und Rasse 8 (1939), 173-179). In diesem Text wird auch der rassenbiologische Aspekt von Küppers Reisen deutlich, der neben dem Museum auch im Auftrag des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eugenik und menschliche Erblehre unterwegs war und für dieses Fotografien und Handabdrücke anfertigte. In Trojan, wo das Objekt erworben wurde, besuchte Küppers u.a. auch das bedeutende Kloster.
Krug, Ton, mit Blumenbemalung
Museum Europäischer Kulturen
Blau/grün/türkis/braun/weiß/beige bemalter Tonkrug mit Henkel und langem Hals; verziert mit Blumendarstellungen und Kreisornamenten. Diese und weitere Tonfiguren (II B 4106-II B 4112) wurden vom Sammler in einer Werkstatt im bulgarischen Trojan erworben. Zugeordnet wurden sie jedoch dem Thermalort Chissarja (veralt. Hissar). Keramikkrüge wurden hier schon seit der Antike zum Auffangen des heilsamen und mineralreichen Wassers verwendet. Womöglich war auch dieser Krug zu diesem Gebrauch in Chissarja bestimmt. Der Sammler Gustav-Adolf Küppers besuchte Bulgarien erstmals während seiner 4. Sammelreise für das Museum für Völkerkunde (Abt. Eurasien) im Jahr 1938. Eindrücke seiner Reise finden sich u.a. in einem Aufsatz (Küppers, Auf den Spuren der Goten durch Bulgarien, Volk und Rasse 8 (1939), 173-179). In diesem Text wird auch der rassenbiologische Aspekt von Küppers Reisen deutlich, der neben dem Museum auch im Auftrag des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eugenik und menschliche Erblehre unterwegs war und für dieses Fotografien und Handabdrücke anfertigte. In Trojan, wo das Objekt erworben wurde, besuchte Küppers u.a. auch das bedeutende Kloster.
Hochzeitskanne mit Figurenverzierung
Museum Europäischer Kulturen
Glasierte und schwarz bemalte Kanne mit Henkel ("Hochzeitskanne"); Schäden bzw. abgebrochener Hals (offenbar bereits so erworben, Schäden sind schon in den Lieferlisten vermerkt); verziert mit roten und gelben Aufsätzen und Ornamenten.. Dieser Tonkrug wurde im bulgarischen Troyan erworben. Er ist allerdings eher untypisch für die Formensprache und Ausschmückung der dortigen Keramik. Der Sammler Gustav-Adolf Küppers besuchte Bulgarien erstmals während seiner 4. Sammelreise für das Museum für Völkerkunde (Abt. Eurasien) im Jahr 1938. Eindrücke seiner Reise finden sich u.a. in einem Aufsatz (Küppers, Auf den Spuren der Goten durch Bulgarien, Volk und Rasse 8 (1939), 173-179). In diesem Text wird auch der rassenbiologische Aspekt von Küppers Reisen deutlich, der neben dem Museum auch im Auftrag des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eugenik und menschliche Erblehre unterwegs war und für dieses Fotografien und Handabdrücke anfertigte. In Trojan, wo das Objekt erworben wurde, besuchte Küppers u.a. auch das bedeutende Kloster.
Krug mit Schuppenmuster
Kunstgewerbemuseum
Inventareintrag: Maßkrug, Fayence, blau glasiert, bemalt mit Schuppendekor in Blau und Gelb. Zinnmontierung. Der Krug ist seit dem II. Weltkrieg verschollen. MAKR
Museum Europäischer Kulturen
Dunkelbraun, enger Hals, etwas umgekehrt birnenförmig, verhältnismäßig weit abstehender, halbrunder Henkel. Auf der Mitte von dessen Oberseite eine senkrechte Einkerbung. Kleine Wulst um den Hals.
Museum Europäischer Kulturen
Birnenförmig mit kurzem Trichterhals und rechtwinkligem Henkel. Aus der dunkelblauen Glasur ist vorne ein mehrblütiger Spross herausgekratzt, darunter 1811.
Museum Europäischer Kulturen
Birnenförmiger Krug, Bauchung mit drei abgeplatteten Flächen. Unterhalb des Randes des Trichterhalses umlaufender (innen konkaver) Wulst. Rechtwinkeliger Henkel. Manganbraun, braun und grün auf weißem Grund. Entsprechend der Abplattung ist die Bauchwandung durch manganbraun in drei ovale Felder mit je einem Spross geteilt. Vorne auf dem Hals drei Blüten mit Blättern. 1810.
Maria Meingast Ano 1907
Museum Europäischer Kulturen
Niedriger Sockel, oval schwach trichterförmiger Hals. Henkel, der einen vorgesehenen, aber nicht vorhandenen Zinndeckel erfordert. Innen gelblich weiß, außen schwarzbraun glasiert. Bemalt in weiß, rotbraun und grün. In Kranz: "Maria Meingast Ano 1907". Er gehört mit dem Tragetopf 8 P 19, den drei Töpfen 8 O 223 und den sechs Schüsseln 8 G 285, die alle gleich glasiert und in den gleichen Farben bemalt sind, zu dem Heiratsgut der Maria Meingast. Hergestellt vom Hafner Lutz in Wettelsheim.
Krug mit Reliefdekor: Parisurteil und Jagdszenen
Kunstgewerbemuseum
Dargestellt sind Pflanzen, Jagdszenen und das Parisurteil. Vorn der kaiserliche Doppeladler. Vergleichbar ist ein weiterer, der Nürnberger Hafnerwerkstatt Paul Preuning zugeschriebener Pokal: Er zeigt ebenfalls eine Darstellung des Parisurteils, dazu Fürstenportraits (Inventarnummer 1914,23) // Marke:eingritzt: JW (ligiert) // ClKa
Museum Europäischer Kulturen
Grau, unten bauchig oben zylinderförmig, mit eingestochenen Ornamenten. Zinnfußrand mit Zinnverbindung zum Deckel, graviert R.D. 1670 im Kranz.
Museum Europäischer Kulturen
Dickbauchiger, blauer Krug, ornamental gerillt, besetzt mit Knopfleisten und Streben. Zinnfußrand, Zinndeckel mit Blatt; kantiger Bandhenkel.
Museum Europäischer Kulturen
Krug aus Ton, außen tief grün glasiert, Fuß unglasiert. Innen braune Glasur. Henkel und Ausgussschnauze, die durch das Eindrücken der anfangs kreisrunden Öffnung geformt wurde.
Museum Europäischer Kulturen
Krug, brauner Scherben, innen grün und außen braun glasiert. 12 cm langer Hals mit neun eingearbeiteten Riefen. Oben ein 2,5 cm breites, buntes Blumenornament. Der Bauch ist ebenfalls mit bunten Blumen ornamentiert.