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Objekttyp: Krug (Gefäßkeramik)
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Krug mit einer eingeritzten Flügelpalmette auf der Vorderseite und gerilltem Hals. Auf dem Henkel ein kleiner Zierknopf.
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Unglasierter Krug mit weitem Hals; das Unterteil ist in vertikalen Streifen geritzt und durchbrochen. Es wechseln Flechtbänder mit Schrägstreifen und Punktmustern ab. Der ursprünglich vorhandene Filter fehlt.
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Dünnwandiger Krug mit geritztem Rautenmuster am Hals und reliefiertem Inschriftenfries an der Öffnung. Eine weitere Inschrift befindet sich am Rücken des Henkels. Die Inschrift gibt Sure 2, Vers 255-256 wieder: „Gott (ist einer allein). Es gibt keinen Gott außer ihn. Er ist der Lebendige und Beständige. Ihn überkommt weder Übermüdung noch Schlaf.“
Museum für Islamische Kunst
Unglasierter Krug mit kugeligem Bauch und zylindrischem Hals mit Schnabel, bemalt mit geometrischem Dekor in dunkler Farbe auf hellem Anguss.
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Krug mit breitem Henkel mit Daumenstütze; Hals und Schulter sind mit drei großen Rankenfriesen mit unterschiedlichen Mustern verziert.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Krug mit einem einfachen Dekor aus breiten und schmalen Streifen. Der Dekor wird durch den schwarzen Anguss herausgeschnitten und erscheint unter der türkisfarbenen Glasur silhouettenartig, was dieser Keramikgruppe ihren Namen "Silhouettenware" gab.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Krug mit einem Fries aus Palmettblättern auf der Schulter; teilweise ergänzt.
Museum für Islamische Kunst
Birnenförmiger Krug mit Reliefdekor: zwischen Ranken- und Vogelfriesen eine große arabische Inschrift; am Boden Knospen und Blüten. Gleichmäßig verteilt vertikale blaue Streifen.
Museum für Islamische Kunst
Große Kanne mit brauner Lüsterbemalung: der Hauptfries zeigt vier Paare sitzender Figuren. Darüber und darunter sind Weinblattranken und persische Inschriften zu sehen. Im Innern des Halses befindet sich eine weitere Inschrift.
Museum für Islamische Kunst
Mit verschlungenen Dreipassmedaillons bemalte Kanne; in den Medaillons stehende Figuren. Stark ergänzt.
Museum für Islamische Kunst
Grün glasierter Krug mit zwei kleinen Henkeln an der Schulter. Diese spitz zulaufenden Gefäße wurden an die Wand gelehnt oder in Ständer gestellt. Sie gehen auf altorientalische Vorbilder zurück.
Museum für Islamische Kunst
Krug mit kugeligem Leib und zylindrischem Hals auf Ringfuß. Der Dekor besteht aus blauen und weißen Blüten an Rispen.
Museum für Islamische Kunst
Gebrauchskeramiken aus der westanatolischen Stadt Iznik (das antike Nicäa) in der heutigen Türkei gehören zu den bekanntesten Zeugnissen osmanischer Kunst, die seit dem 19. Jahrhundert zunehmend auch von Europäern gesammelt werden. Ab dem Ende des 15. Jahrhunderts werden in Iznik verschiedenartige Gefäße mit einem hellen, harten Scherben (Quarzfritte) hergestellt, auf den in unterschiedlichen Farben vor allem florale Dekore aufgetragen und mit einer transparenten farblosen Glasur überzogen wurden. Orientieren sich die frühen Iznik-Waren an chinesischem Blau-Weiß-Porzellan, so nimmt im Laufe des 16. Jahrhunderts die Palette an Farben und Dekoren deutlich zu. Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts tritt zu Blau, Grün, Mangan und Schwarz ein charakteristisches, kräftiges Rot (sog. Bolus-Rot), das zumeist als Schlicker aufgetragen wurde und sich plastisch abhebt. Der bauchige Krug auf einem Ringfuß mit leicht ausschwingendem Hals und Wulsthenkel ist in den Farben Gelbgrün, Dunkelblau und Bolusrot bei schwarzer Konturzeichnung bemalt und farblos glasiert. Krüge dieser Form weisen ganz unterschiedliche Dekore auf, recht beliebt ist die Darstellung von Segelschiffen, ein Motiv, das im 18. Jahrhundert sogar europäische Fayencemanufakturen in Europa übernahmen.
Museum für Islamische Kunst
Krug mit ursprünglich drei Henkeln, von denen einer fehlt; auf der Schulter eine reliefierte Weinranke, darüber ein Rautenfries und am Boden ein Stern.
Museum für Islamische Kunst
Krug mit vier Tierfriesen am Körper und Rosetten und Flügelkronen am Hals im Flachrelief. Imitation eines sasanidischen Gefäßes (226-651).
Museum für Islamische Kunst
Krug aus gräulich-braunem Ton, undekoriert und auf der Drehscheibe hergestellt. Der Krug ist fast vollständig erhalten und weist eine geglättete Außenseite auf. Der Körper ist kugelförmig, der Boden flach mit abgesetztem Ringfuß, während der Rand des zylindrischen Halses nicht mehr erhalten ist und restauriert wurde. Drei ringförmige Wulsthenkel verbinden die Schulter mit dem Hals. Diese Art von Keramik gehört zu der sogenannten „Biscuit Ware“, die als Haushaltsgeschirr benutzt wurde. Meist war sie daher dekorlos oder mit einfachem Ritz- und Rillendekor versehen. Der Krug wurde mitsamt anderem Haushaltsgeschirr während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Krug aus rötlich-braunem Ton, undekoriert und auf der Drehscheibe hergestellt. Der Krug ist vollständig erhalten und weist durch den Herstellungsprozess entstandene Drehrillen auf der Außenseite des Kruges auf. Der Krug besitzt einen bauchigen Körper und einen flachen Boden, während der Hals sehr weit und kurz ist, mit breitem Rand und leicht nach innen gekehrter wulstiger Lippe. Der ringförmige Wulsthenkel verbindet den Rand mit der Schulter. Diese Art von Keramik gehört zu der sogenannten „Biscuit Ware“, die als Haushaltsgeschirr benutzt wurde. Meist war sie daher dekorlos oder mit einfachem Ritz- und Rillendekor versehen. Der Krug wurde mitsamt anderem Haushaltsgeschirr während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Krug aus rötlich-braunem Ton, undekoriert und handgeformt. Der Krug ist vollständig erhalten und weist eine geglättete Außenseite auf. Der Körper ist kugelförmig, der Boden ist flach und leicht abgesetzt, während der Hals trichterförmig ist. Der Rand ist teilweise gebrochen. Ein Wulsthenkel verbindet die Schulter mit dem Hals. Diese Art von Keramik gehört zu der sogenannten „Biscuit Ware“, die als Haushaltsgeschirr benutzt wurde. Meist war sie daher dekorlos oder mit einfachem Ritz- und Rillendekor versehen. Der Krug wurde mitsamt anderem Haushaltsgeschirr während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Krug aus gelblich-rotem Ton, undekoriert und auf der Drehscheibe hergestellt. Der Krug ist fast vollständig erhalten und weist eine geglättete Außenseite auf. Der Körper ist kugelförmig, der Boden besitzt einen kantig abgesetzten Ringfuß, während der Rand des zylindrischen Halses sich leicht nach außen kehrt. Der Hals weist einen umlaufenden Grat auf. Ein wulstartiger Henkel verbindet die Schulter mit dem Rand. Diese Art von Keramik gehört zu der sogenannten „Biscuit Ware“, die als Haushaltsgeschirr benutzt wurde. Meist war sie daher dekorlos oder mit einfachem Ritz- und Rillendekor versehen. Der Krug wurde mitsamt anderem Haushaltsgeschirr während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Krug aus rötlich-braunem Ton, undekoriert und auf der Drehscheibe hergestellt. Der Krug, dessen zylindrischer Hals nur noch fragmentarisch erhalten ist Kugelförmig; der Boden ist flach und leicht abgesetzt. Ein Wulsthenkel verbindet die Schulter mit dem Hals. Diese Art von Keramik gehört zu der sogenannten „Biscuit Ware“, die als Haushaltsgeschirr benutzt wurde. Meist war sie daher dekorlos oder mit einfachem Ritz- und Rillendekor versehen. Der Krug wurde mitsamt anderem Haushaltsgeschirr während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
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Bauchiger Krug mit hohem zylindrischem Hals aus unglasierter, drehscheibengefertigter gelb- bis rotbeiger Irdenware. Rand und Mündung sind abgebrochen, vom handmodellierten Henkel hat sich nur der Ansatz auf der Schulter erhalten. Den über der Schulter mit einer umlaufenden Leiste abgesetzten Hals dekoriert ein Muster aus senkrechten, mit zwei- und dreilinigen Kammstrichen eingeritzten Linienpaaren. Sie sind zu beiden Seiten von schrägen Linien flankiert. Der bauchige Körper lässt auf der Schulter Drehrillen und am Unterteil Riefen der Überarbeitung erkennen. Er steht auf einem niedrigen Fuß mit leicht konkav gewölbten Standboden. Die partiell rötliche Färbung des Körpers deutet auf einen sekundären Brand. Das Gefäß wurde bei den Ausgrabungen eines Hauses in der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palast von Ktesiphons gefunden.
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Krug mit zickzackförmig geknicktem Henkel und schnabelförmigem Ausguss. Dekoriert mit einem plastischem Fries aus Zypressen zwischen geometrischen Mustern. Der Krug ist auch innen glasiert; innen auf Höhe des Ausgusses zwei längliche Reihen sternenförmig durchbrochen als Sieb.
Museum für Islamische Kunst
Auf einer Töpferscheibe gefertigter, schlanker Krug aus beiger unglasierter Irdenware mit an Rand und Gefäßschulter applizierten handmodellierten Henkel. Der Hals weitet sich leicht und endet in einem kantig abgesetzten, verdickten Rand über einer mit einer Riefe versehenen Wulst. Auf der Schulter ist ebenfalls eine breite Rille eingeschnitten. Der größte Durchmesser befindet sich etwa auf halber Höhe des Gefäßes. Darunter zieht die Wandung konisch ein und endet in einem flachen Standboden. Stellenweise ist die Oberfläche stark verwittert. Um den beschädigten Rand ziehen sich Reste eines ehemaligen Asphalt- bzw. Pechverschlusses. Dieser wurde bei der Auffindung entfernt, um an den Inhalt des Gefäßes zu gelangen. Dabei nahm der Rand Schaden. Im Innern fanden sich drei mit Asphaltplomben verschlossene Kupferhülsen (vgl. KtO 1558). Der Krug wurde bei den Ausgrabungen der Siedlung Umm az-Zaʿtir im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden. Die verschiedenen Bestandteile des Fundes lassen die Annahme zu, dass es sich bei Füllung mit einer sauren Lösung bzw. einem wässrigen Elektrolyt und isolierter Fixierung der Metallteile um einen Kondensator handelt, in dem durch anodische Oxidation bzw. Elektrolyse eine elektrische Spannung aufgebaut wurde. Nach vergleichbaren Funden vom Tell Chudschut Rabbuha bei Bagdad werden derartige Gefäße mitunter als Bagdad-Batterien bezeichnet. Diese können als galvanische Elemente hypothetisch bei elektrotherapeutischen Behandlungen oder zur elektrochemischen Oberflächenveredlung von Metallen eingesetzt werden.
Museum für Islamische Kunst
Fragmentierter Krug aus hart gebrannter beiger, partiell oranger unglasierter Irdenware. Rand, Hals und der obere Teil des auf einer Töpferscheibe gefertigten Kruges mit eiförmigen Körper fehlen. Die ausgebrochenen Wandscherben sind eingeklebt. Der bauchige Gefäßkörper erhielt einen um den runden Boden ausgearbeiteten Standring als Fuß. Das Unterteil des wohl ehemals randständigen handmodellierten Henkels sitzt auf der Gefäßschulter auf. Offenbar wurde bei der Auffindung der mit Asphalt verschlossene Rand entfernt, von dessen Anbringung sich noch schwarze Tropfen auf dem Gefäßkörper finden. Um an den Gefäßinhalt aus Metallfragmenten und mit Asphaltplomben verschlossenen Kupferhülsen zu gelangen, wurde eine Beschädigung in Kauf genommen. Der Krug wurde bei den Ausgrabungen eines Hauses der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palasts von Ktesiphon gefunden. Die verschiedenen Bestandteile des Fundes lassen die Annahme zu, dass es sich bei Füllung mit einer sauren Lösung bzw. einem wässrigen Elektrolyt und isolierter Fixierung der Metallteile um einen Kondensator handelt, in dem durch anodische Oxidation bzw. Elektrolyse eine elektrische Spannung aufgebaut wurde. Nach vergleichbaren Funden vom Tell Chudschut Rabbuha bei Bagdad werden derartige Gefäße mitunter als Bagdad-Batterien bezeichnet. Diese können als galvanische Elemente hypothetisch bei elektrotherapeutischen Behandlungen oder zur elektrochemischen Oberflächenveredlung von Metallen eingesetzt werden.
Museum für Islamische Kunst
Auf einer Töpferscheibe gefertigter schlanker Krug aus beiger unglasierter Irdenware mit abgebrochenem Henkel. Auf der Bruchkante des Henkels an der Gefäßschulter liegen asphaltartige Klebstoffreste einer historischen Reparatur auf. Der stark beschädigte Hals weitet sich trichterförmig und endet in einem verdickten Rand über einer umlaufenden Riefe. Auf der Schulter ist ebenfalls eine tiefe Rille eingeschnitten. Der größte Durchmesser befindet sich etwa auf halber Höhe des Gefäßes. Darunter zieht die Wandung konisch ein und endet in einem flachen Standboden. Auf dem Körper finden sich neben Rostflecken verteilte Pechspritzer, die möglicherweise beim Verschluss des Kruges mit einer Asphaltplombe entstanden. Diese wurde bei der Auffindung entfernt, um an den Inhalt des Gefäßes zu gelangen. Dabei nahm der Rand Schaden. Im Innern fanden sich Kupferhülsen- und Eisenfragmente sowie mehrere kleine Asphaltplomben (vgl. Kt.I 209). Der Krug wurde bei den Ausgrabungen am Tell Dhahab bei einer Feuerstelle in der Ebene am sogenannten Pulvermühlenhügel im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden (vgl. KtW 268.1). Die verschiedenen Bestandteile des Fundes lassen die Annahme zu, dass es sich bei der Füllung mit einer sauren Lösung bzw. einem wässrigen Elektrolyt und isolierter Fixierung der Metallteile um einen Kondensator handelt, in dem durch anodische Oxidation bzw. Elektrolyse eine elektrische Spannung aufgebaut wurde. Nach vergleichbaren Funden vom Tell Chudschut Rabbuha bei Bagdad werden derartige Gefäße mitunter als Bagdad-Batterien bezeichnet. Diese können als galvanische Elemente hypothetisch bei elektrotherapeutischen Behandlungen oder zur elektrochemischen Oberflächenveredlung von Metallen eingesetzt werden.
Museum für Islamische Kunst
Krug aus bräunlichen Ton, undekoriert und auf der Drehscheibe hergestellt. Der dickwandige, bauchige Krug ist vollständig erhalten und weist eine geglättete Außenseite auf. Der Boden ist flach und leicht abgesetzt und weist Spuren des Herstellungsprozesses auf. Der Hals wirkt leicht trichterförmig. Ein ringförmiger Wulsthenkel verbindet den Körper des Gefäßes mit dem Hals. Diese Art von Keramik gehört zu der sogenannten „Biscuit Ware“, die als Haushaltsgeschirr benutzt wurde. Meist war sie daher dekorlos oder mit einfachem Ritz- und Rillendekor versehen. Der Krug wurde mitsamt anderem Haushaltsgeschirr während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Krug aus rot-braunemTon; auf der Drehscheibe hergestellt. Hals und Henkel des Kruges sind restauriert. Die Außenseite des unteren Körperbereiches weist mehrere Riefen auf. Diese Art von Keramik gehört zu der sogenannten „Biscuit Ware“, die als Haushaltsgeschirr benutzt wurde. Meist war sie daher dekorlos oder mit einfachem Ritz- und Rillendekor versehen. Der Krug wurde mitsamt anderem Haushaltsgeschirr während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.