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Objekttyp: Krug (Gefäßkeramik)
Museum für Islamische Kunst
Birnenförmiger kleiner Krug mit kleeblattförmiger Tülle. Über dem weißen Anguss hat sich die türkisfarbene Glasur nur in der oberen Hälfte erhalten, in der unteren Hälfte ist sie völlig abgeblättert. Das Gefäß stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Auf einer Töpferscheibe gefertigter Krug aus beiger unglasierter Irdenware mit abgebrochenem Rand und ehemals auf der Schulter aufgesetztem Henkel. Die Schulter betont eine umlaufend eingeritzte Riefe. Der größte Durchmesser befindet sich im oberen Wandungsdrittel. Darunter zieht die Wandung leicht geschwungen ein und endet in einem etwas abgesetzten flachen Standboden. Der Boden ist mittig durchlocht. Auf dem Körper finden sich wenige Pechspritzer, die möglicherweise beim Verschluss des Kruges mit einer Asphaltplombe entstanden. Diese wurde bei der Auffindung entfernt, um an den Inhalt des Gefäßes zu gelangen. Dabei nahm der Rand Schaden. Im Innern fanden sich wohl Kupferhülsen- und Eisenfragmente sowie Asphaltplomben. Der Krug wurde bei den Ausgrabungen eines Hauses der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palasts von Ktesiphon gefunden. Das Objekt diente möglicherweise bei einer Füllung mit einer sauren Lösung bzw. einem wässrigen Elektrolyt und isolierter Fixierung im Inneren enthaltener Metallteile als Kondensator, in dem durch anodische Oxidation bzw. Elektrolyse eine elektrische Spannung aufgebaut wurde. Nach vergleichbaren Funden vom Tell Chudschut Rabbuha bei Bagdad werden derartige Gefäße mitunter als Bagdad-Batterien bezeichnet. Diese können als galvanische Elemente hypothetisch bei elektrotherapeutischen Behandlungen oder zur elektrochemischen Oberflächenveredlung von Metallen eingesetzt werden.
Museum für Islamische Kunst
Fragmentierter bauchiger Krug aus orange-beiger unglasierter, hart gebrannter Irdenware mit einem gelb-beigen, in feuchten Zustand selbstständig ausgebildeten Überzug. Der drehscheibengefertigte Krug ist aus mehreren Scherben zusammengesetzt und partiell mit Gips ergänzt. Der in zwei Stufen profilierte Rand mit kurzem Ausguss zieht mit einem kurzen, sich leicht konisch weitenden Hals aus dem Gefäßkörper heraus. Eine umlaufende Tonwulst trennt Hals und konische Schulter. Der runde Körper mit geglätteten Drehrillen endet in einem niedrigen Fuß mit flacher, leicht schiefer Standfläche. Der Krug wurde bei den Ausgrabungen am Westhügel beim beim Taq-i Kisra im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Krug mit einem Henkel. Am Hals und am Bauch sind schmale Rillen eingeritzt. Das Gefäß stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Krug aus hellbeiger unglasierter, fein geschlämmter Irdenware. Das auf einer Töpferscheibe gefertigte Gefäß erhielt eine randständige, auf dem Wandungsumbruch aufsitzende Henkelschlaufe angesetzt, die abgebrochen ist. Die weite, dem Bauchumbruch im Durchmesser entsprechende Öffnung ist über einem eingeschwungenen Hals ohne Randprofil leicht ausgestellt. Der Gefäßkörper steht auf einem hohen Fuß mit flachem Standboden. Der Krug stammt aus einem Haus der islamischen Siedlung Salman Pak im Stadtgebiet Ktesiphons.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner bauchiger Krug aus drehscheibengefertigter, braunbeiger Irdenware mit einem hellgelben Überzug. Der zylindrische Hals ohne profilierten Rand bindet über eine konische Schulter in den rundlichen Gefäßkörper mit flachen, beschädigten Standboden ein. Die randständige, oberhalb des Umbruchs auf der Gefäßschulter aufsitzende Henkelschlaufe ist abgebrochen. Unter dem oberen Henkelansatz ist ein Loch durch die Halswandung gebohrt. Die Oberfläche des Körpers ist durch Verwitterungen beschädigt. Das Gefäß stammt aus den Ausgrabungen bei Tell Dhahab im Stadtgebiet Ktesiphons.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner amphorenartiger Doppelhenkelkrug aus blassgelber Irdenware mit trichterförmigem Rand, kugeligem Körper und Standboden. Dem auf einer schnelldrehenden Töpferscheibe gefertigten, aus vier Fragmenten zusammengesetzten Gefäß fehlt einer der handgeformten, applizierten Henkel. Der Bauch weist als Beschädigung ein Loch auf. Wegen der ein bis zweieinhalb Millimeter dünnen Wandstärke wird die Keramik als Eierschalenware bezeichnet. Das Gefäß entstammt dem Inventar einer arsakidenzeitlichen parthischen Wölbgruft, die im Süden des Qasr bint al-Qadi im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden wurde.
Museum für Islamische Kunst
Henkelkrug aus hellgelber, fein geschlämmter Irdenware mit weitem gerieftem Hals und abgesetztem Rand, leicht doppelkonischem Körper und Standboden. Das auf einer schnelldrehenden Töpferscheibe gefertigte Gefäß erhielt einen handgeformten Henkel appliziert und fasste ca. 560 Milliliter Flüssigkeit. Wegen der zwei Millimeter dünnen Wandstärke wird die Keramik als Eierschalenware bezeichnet. Der Gefäßbauch weist zahlreiche Schnittspuren der Überarbeitung in lederhartem ungebranntem Zustand auf, mit der die Wandstärke ausgedünnt wurde. Das Gefäß entstammt dem Inventar einer arsakidenzeitlichen parthischen Wölbgruft, die im Süden des Qasr bint al-Qadi im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden wurde.
Museum für Islamische Kunst
Henkelkrug aus hellgelber Irdenware mit weitem Hals und abgesetztem Rand, eiförmigen Körper und Standboden. Das auf einer schnelldrehenden Töpferscheibe gefertigte Gefäß erhielt einen handgeformten Henkel appliziert und fasste ca. 740 Milliliter Flüssigkeit. Wegen der zwei Millimeter dünnen Wandstärke wird die Keramik als Eierschalenware bezeichnet. Der Gefäßbauch weist im unteren Bereich zahlreiche Schabspuren der Überarbeitung in lederhartem ungebranntem Zustand auf, mit der die Wandstärke ausgedünnt wurde. Das Gefäß entstammt dem Inventar einer arsakidenzeitlichen parthischen Wölbgruft, die im Süden des Qasr bint al-Qadi im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden wurde.
Museum für Islamische Kunst
Amphorenartiger Doppelhenkelkrug aus blassgelber Irdenware mit weitem, trichterförmigen Hals, mit Riefen abgesetzem Rand, kugeligem Körper und Standboden. Das auf einer schnelldrehenden Töpferscheibe gefertigte Gefäß ist aus vier Fragmenten zusammengesetzt. Die handgeformten Henkel wurden appliziert. Wegen der ein bis zwei Millimeter dünnen Wandstärke wird die Keramik als Eierschalenware bezeichnet. Das Gefäß entstammt dem Inventar einer arsakidenzeitlichen parthischen Wölbgruft, die im Süden des Qasr bint al-Qadi im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden wurde.
Museum für Islamische Kunst
Henkelkrug aus hellgelber Irdenware mit weitem Hals und abgesetztem beschädigten Rand, eiförmigen Körper und Standboden. Das auf einer schnelldrehenden Töpferscheibe gefertigte Gefäß erhielt einen handgeformten Henkel appliziert. Wegen der dünn ausgearbeiteten Wandstärke wird das Gefäß als sogenannte Eierschalenware bezeichnet. Es wurde zusammen mit einem Gefäß entsprechender Form gefunden (vgl. KtW 416.3). Der Gefäßbauch weist im unteren Bereich Schabspuren der Überarbeitung in lederhartem ungebranntem Zustand auf, mit der die Wandstärke ausgedünnt wurde. Der Standfuß weist eine umlaufende Riefe auf. Das Gefäß entstammt dem Inventar einer arsakidenzeitlichen parthischen Wölbgruft, die im Süden des Qasr bint al-Qadi im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden wurde. Im Gefäß befindet sich eine nicht zugehörende Scherbe.
Museum für Islamische Kunst
Fragmentierter Doppelhenkelkrug mit zylindrischem Hals und Standboden aus gelbbeiger Irdenware. Oberhalb des Umbruchs sind auf der Gefäßschulter zwei eng anliegende, handmodellierte Henkel angesetzt, die bis zur randlosen Mündung des weiten Halses reichen. Die Henkel greifen kaum über den maximalen Durchmesser aus und sind zur Verstärkung mittig mit zusätzlichen Tonwülsten mit dem zwei Fünftel der Gefäßhöhe einnehmenden Hals verbunden. Während die Henkel und der Hals amphorenartig ausgeprägt sind, trägt der Gefäßkörper mit seinem flachen Standboden die Charakteristika eines Kruges. Das bei den Ktesiphon-Grabungen stark fragmentiert geborgene Gefäß wurde mit getönten Gipsergänzungen vervollständigt. Eine genaue Lokalisierung des Fundortes im Stadtareal ist nicht möglich.
Museum für Islamische Kunst
Stark fragmentierter, zusammengesetzter Krug aus unglasierter oxidierend gebrannter, orangener Irdenware mit gelbbeiger Oberfläche. Der Rand und der ehemals auf der Schulter aufsitzende Henkel sind abgebrochen. Die geglättete Schulter des auf einer Töpferscheibe gefertigten Gefäßes betont eine umlaufend eingeritzte Riefe. Der größte Durchmesser befindet sich in der Mitte der konvex gewölbten Wandung des Körpers. Sie endet in einem flachen Standboden. Vor allem der untere Gefäßbereich zeigt starke Riefen der flüchtigen Überarbeitung auf der Töpferscheibe. Der Krug wurde bei der Ausgrabung eines Hauses der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palasts von Ktesiphon gefunden. Ähnliche, unter anderem im selben Gebäudekomplex gefundene Gefäße dienten möglicherweise als Kondensator, in dem durch anodische Oxidation bzw. Elektrolyse eine elektrische Spannung aufgebaut wurde (vgl. KtO 1415).
Museum für Islamische Kunst
Bauchiger Krug aus beiger unglasierter, hart gebrannter Irdenware. Die Oberfläche bedeckt ein in feuchten Zustand selbstständig ausgebildeter, gelb-beiger Überzug. Unterhalb des Wandungsumbruchs weist dieser Schlieren von Fingerabdrücken auf: Nach der Fertigung auf der Töpferscheibe wurde das Gefäß mit einer Schnur vom weichen Tonblock abgeschnitten und abgehoben. Die Schnittspuren sind auf dem flachen Standboden sichtbar. Die einfache, beschädigte Randlippe ist leicht trichterförmig ausgestellt und wird wie der Hals von breiten Drehrillen betont. Am Hals setzte der abgebrochene, handmodellierte Henkel an und stand auf der geglätteten Gefäßschulter auf. Oberhalb des tief liegenden Umbruchs läuft eine deutliche Riefe um den gesamten Körper. Der Standfuß ist kurz ausgebildet. Ein genauer Fundort im östlichen Stadtgebiet Ktesiphons ist nicht bekannt.
Museum für Islamische Kunst
Fragmentierter hoher Krug aus unglasierter oxidierend gebrannter, orangener Irdenware mit hellbeiger Oberfläche. Der Rand und der ehemals auf der Schulter aufsitzende Henkel sind abgebrochen. Der größte Durchmesser befand sich ehemals in der Mitte des schlanken Gefäßes. Die leicht konvex gewölbte Wandung des Körpers endet in einem flachen Standboden. An der Oberfläche haftet partiell eine braune Kruste, die den Lagerungsbedingungen geschuldet ist. Der Krug wurde bei der Ausgrabung eines Hauses der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palasts von Ktesiphon gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Krug aus hellbeiger unglasierter Irdenware. Das auf einer Töpferscheibe gefertigte Gefäß erhielt am Rand eine auf dem Wandungsumbruch aufsitzende Henkelschlaufe angesetzt. Der hohe Hals ist über dem kugeligen Bauch annähernd zylindrisch geformt. Den nicht vorhandenen Schulterumbruch deutet eine schwache Riefe an. Das Gefäß steht auf einem flachen Boden mit scharfer Kante. Um den Rand ziehen sich Reste eines ehemaligen Asphalt- bzw. Pechverschlusses, der im Fundzustand erhalten war und zwei eingedrückte Löcher aufwies. Im Innern fanden sich eine mit zwei Asphaltverschlüssen verplombte Kupferhülse und weitere Metallfragmente (vgl. Kt I. 211). Der Krug wurde bei den Ausgrabungen am Tell Dhahab bei einer Feuerstelle in der Ebene am sogenannten Pulvermühlenhügel im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden. Die verschiedenen Bestandteile des Fundes lassen die Annahme zu, dass es sich bei Füllung mit einer sauren Lösung bzw. einem wässrigen Elektrolyt und isolierter Fixierung der Metallteile um einen Kondensator handeln, in dem durch anodische Oxidation bzw. Elektrolyse eine elektrische Spannung aufgebaut wurde. Nach vergleichbaren Funden vom Tell Chudschut Rabbuha bei Bagdad werden derartige Gefäße mitunter als Bagdad-Batterien bezeichnet. Diese können als galvanische Elemente hypothetisch bei elektrotherapeutischen Behandlungen oder zur elektrochemischen Oberflächenveredlung von Metallen eingesetzt werden (vgl. Kt.I 209).
Museum für Islamische Kunst
Kleiner fragmentierter Krug aus hellbeiger, innen orangener unglasierter Irdenware. Das auf einer Töpferscheibe gefertigte Gefäß erhielt am Rand eine auf dem Wandungsumbruch aufsitzende Henkelschlaufe angesetzt. Der hohe, gebrochene Hals ist über dem kugeligen Bauch annähernd zylindrisch geformt und mit aufgedrehten Riefen verziert. Das Unterteil zieht zu einem flachen Standboden ein. Die Gefäßform ist eng mit einem Parallelfund verwandt, der ebenfalls bei Tell Dhahab im Stadtgebiet Ktesiphons gefunden wurde (vgl. KtW 268.1). Allerdings ist für diesen Krug kein Asphaltverschluss überliefert, wie er beim anderen, zum Komplex der sogenannten Baghdad-Batterien zählenden Gefäß erhalten war.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner fragmentierter Krug aus auf einer schnelldrehenden Töpferscheibe gefertigter, blassgelber und fein geschlämmter Irdenware. Der bauchige, unten konisch zugespitzte Körper steht auf einem Knauf mit planer Standfläche. An der Schulter sind unterhalb einer umlaufenden Riefe Abarbeitungen zur Ausdünnung der Wandstärke in lederhartem, ungebranntem Zustand auf ein bis zwei Millimeter erkennbar, wegen der die Keramik als Eierschalenware bezeichnet wird (vgl. KtW 308). Der Rand und die applizierte schmale Henkelschlaufe sind abgebrochen. Das Gefäß wurde bei der Ausgrabung eines Hauses der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palasts von Ktesiphon gefunden und dürfte parthischer Zeit entstammen.
Museum für Islamische Kunst
Fragmentierter, teilweise geklebter hoher Krug aus unglasierter oxidierend gebrannter, brauner Irdenware mit hellbeiger Oberfläche. Der Rand und der ehemals auf der Schulter aufsitzende Henkel sind abgebrochen. Die gedrungene Schulter weist Drehrillen auf, während der Gefäßkörper geglättet und im unteren Bereich verwittert ist. Der größte Durchmesser befand sich ehemals in der Mitte des schlanken Gefäßes. Die leicht konvex gewölbte Wandung des Körpers endet in einem flachen Standboden. Der Krug wurde bei der Ausgrabung eines Hauses der Siedlung al-Maʿarid im Stadtgebiet östlich des Palasts von Ktesiphon gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Fragmentierter, teilweise geklebter hoher Krug aus unglasierter oxidierend gebrannter, beiger Irdenware mit blassgelber Oberfläche. Der Rand und der ehemals auf der Schulter aufsitzende Henkel sind abgebrochen. Die Schulter weist schwache Drehrillen auf und ist wie der Gefäßkörper geglättet. Der größte Durchmesser befand sich ehemals in der Mitte des schlanken Gefäßes. Die leicht konvex gewölbte Wandung des Körpers endet in einem flachen Standboden mit Schmauchspuren, die von einer Verwendung in einer herdartigen Feuerstelle stammen können. Der Krug wurde bei den Ausgrabungen von Tell Dhahab im Stadtgebiet von Ktesiphon gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Krug aus rötlich-gelben Ton, handgeformt und vollständig erhalten. Der kugelförmige Krug besitzt einen flachen, profilierten Boden und einen langen konischen Hals, der sich Richtung Rand weitet. Zwei Wulsthenkel verbinden den oberen Bereich des Halses mit der Schulter. Das Gefäß ist flächendeckend mit einem hellen Anguss überzogen und mit dunkelroter Farbe bemalt. Der Dekor besteht aus mehreren Feldern und schrägen Bändern, die mit verschiedenen geometrischen Motiven gefüllte sind: Gitter- und Rautenmuster sowie Quadrate und Dreiecke sind erkennbar. Die Keramik zeichnet sich durch ihre Dickwandigkeit aus und findet sich nicht nur in Israel, sondern auch in Palästina, Jordanien und Syrien des 12. bis 14. Jahrhunderts wieder. Sie wird als sogenannte „Handmade Painted Ware“, oder „Pseudo-prehistoric Ware“ bezeichnet, da sie Ähnlichkeiten mit vorgeschichtlicher Keramik aus Mesopotamien des 5. – 4. Jahrtausend v. Chr. aufweist. Das Gefäß wurde mitsamt ähnlichen Gefäßen während der Ausgrabungen in Chirbat al-Minya gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Krug, dessen Henkel abgebrochen ist. Auf der Schulter sind schmale Rillen eingeritzt. Das Gefäß stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Bauchiger Krug mit schmalem engem Hals. Der Henkel und der Hals sind abgebrochen. Das Gefäß stammt aus Ausgrabungen am Tacht-e Soleiman und wurde nach der Fundteilung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.
Museum für Islamische Kunst
Unglasierter Krug am Körper und am Hals mit geometrischem Dekor bemalt. Am Hals zudem eine Inschrift. Der Henkel ist abgebrochen.
Museum für Islamische Kunst
Unglasierter Krug mit gemaltem geometrischem Dekor, in horizontale Streifen unterteilt.
Museum für Islamische Kunst
Krug mit bemaltem geometrischem Dekor, in mehrere horizontale Zonen unterteilt. Bei der Ausgrabung in Baalbek gefunden.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Krug mit einem Fries aus Palmettblättern auf der Schulter; teilweise ergänzt.
Museum für Islamische Kunst
Kleiner Krug mit einem einfachen Dekor aus breiten und schmalen Streifen. Der Dekor wird durch den schwarzen Anguss herausgeschnitten und erscheint unter der türkisfarbenen Glasur silhouettenartig, was dieser Keramikgruppe ihren Namen "Silhouettenware" gab.